Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg ist ein Verbund der Universität Augsburg, des Fraunhofer-Instituts für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg sowie der Hochschule Augsburg. Beteiligt sind zudem regionale Industriepartner. Ziel ist eine gemeinsame Erforschung KI-basierter Produktionstechnologien an der Schnittstelle zwischen Werkstoffen, Fertigungstechnologien, datenbasierter Modellierung und digitalen Geschäftsmodellen. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 92 Millionen Euro im Rahmen der Hightech Agenda Plus.

Universität Augsburg/KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

Neuigkeiten

3. August 2022

Mit KI-Assistenz den Glasverlust reduzieren

Bei der Herstellung von Glas können Fehler zu Materialverlust und einem sehr hohen Energieverbrauch führen. Eine Kooperation der Universität Augsburg mit dem schwäbischen Unternehmen Grenzebach soll das ändern: Das KI-Produktionsnetzwerk unterstützt den Betrieb dabei, vor allem die hochkomplizierte Kühlanlage zu optimieren.

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29. Juni 2022

Fit für den Umgang mit KI in der Produktion

Die Projektgruppe „Bildungsprogramm KI in der Produktion“ hat das Ziel, die heutigen und zukünftigen Fachkräfte für das Thema „KI in der Produktion“ zu sensibilisieren und weiterzubilden. Initiiert wurde sie von der Universität Augsburg im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg und unterstützt von der Industrie- und Handelskammer Schwaben sowie der Handwerkskammer für Schwaben.

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23. Mai 2022

Showroom präsentiert „KI in der Produktion“

Ein Getriebe, das dank KI selbstständig seinen Zustand erkennt, ein virtueller Assistent, der Emotionen spiegelt: Was als Exponat spielerisch wirkt, sorgt für störungsfreie Produktionsabläufe, und ist im Showroom des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg an der Universität Augsburg Beispiel für eine zukunftsweisende Arbeitsplatzgestaltung in der Industrie 4.0. Insbesondere Unternehmen sind hierher eingeladen.

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Weitere Neuigkeiten

 

 

 

 

 

Vision des KI-Produktionsnetzwerks

Die Vision des KI-Produktionsnetzwerks ist eine hochmodulare werkstoffoptimierte Produktion. Dabei sollen KI-Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette adressiert werden. Künstliche Intelligenz soll dabei eine zentrale Rolle bei der Prozessoptimierung und -regelung, dem werkstoffgerechten Design von Produkten sowie der Planung von Produktionsprozessen spielen. Das KI-Produktionsnetzwerk soll die notwendigen Technologien erforschen und den Unternehmen helfen, diese Ansätze schnell in ihrem Umfeld umzusetzen.

Querschnittsthemen

Aus- und Weiterbildung

Durch neu geschaffene KI-Weiterbildungsprogramme sollen Experten und Fachkräfte von Morgen ausgebildet und der Zugang zur Anwendung von Methoden der KI in der Produktion erleichtert werden.

Interdisziplinäre Modellierung und Simulation

Ein interdisziplinäres Team erforscht Methoden, Technologien und Tools von der multiphysikalischen Simulation bis hin zu datenbasierten und hybriden Modellen gestützt durch maschinelles Lernen.

Ausgründungen und KI-Scouting

Neue Themenfelder aus dem Bereich der Forschung sollen in die industrielle Anwendung überführt werden. Hierzu wer-den geeignete Themen identifiziert und der Weg zur Marktreife unterstützt.

Showroom "KI in der Produktion"

 

In unserem Showroom präsentieren wir Best-Practice-Beispiele aus unseren Forschungs-Projekten. Ausstellungsstücke mit der Erlaubnis „zum Anfassen“ und Tafeln mit Hintergrundinformationen bieten Einblicke in das Thema „KI in der Produktion“.

 

Sie haben Interesse an einem Besuch des Showrooms?

Führungen für Firmen und Interessierte finden auf Anfrage statt.

 

Adresse: Walter Technology Campus, Bgm.-Ulrich-Straße 100, Gebäude 45, 86199 Augsburg

 

ki-produktionsnetzwerk@uni-augsburg.de

© Universität Augsburg

Forschungsschwerpunkte

Im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerkes sollen verschiedene thematische Schwerpunkte durch die beteiligten Partner erforscht werden. Diese Schwerpunkte stellen Schlüsselelemente der übergeordneten Vision einer KI-basierten Produktion dar. Die Forschungsschwerpunkte des KI-Produktionsnetzwerks lassen sich in die zwei Bereiche „Werkstoffe & Produktionstechnologie“ (verantwortet durch die Mathematisch-Naturwissenschaftlich Technischen Fakultät) sowie „Digitalisierung & Selbstorganisation“ (verantwortet durch die Fakultät für Angewandte Informatik) unterteilen.

 

Werkstoffe und Prozesstechnik

Der Bereich Werkstoffe & Produktionstechnologie umfasst den Einsatz von KI für werkstoff- und prozessnahe Themen. Dies beinhaltet die ganzheitliche Betrachtung von Produktionsprozessen und Wertschöpfungsnetzwerken angefangen bei Werkstoffentwicklung und Design. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz sollen Prozesse resilient gestaltet und datenbasiert optimiert werden.

 

Digitalisierung und Selbstorganisation

Der Bereich Digitalisierung & Selbstorganisation setzt den Fokus auf Methoden der künstlichen Intelligenz zur Digitalisierung von Werkstoffen, Produkten Prozessen und Produktionsnetzwerken. Neben dem Konzept des Digitalen Zwillings sollen Methoden zur Selbstorganisation von Prozessen sowie die die Rolle des Menschen in einer KI-basierten Produktion erforscht werden.

 

© Universität Augsburg
CC BY-NC-ND

Lernende Fertigungsprozesse & Closed-Loop Produktion

Basierend auf Daten aus Prozess- oder Zustandsüberwachungssystemen sollen Fertigungsprozesse durch Methoden des maschinellen Lernens optimiert und darüber hinaus in Echtzeit selbstadaptiv geregelt werden.

Selbstorganisierende Prozessroutenplanung

Vernetzte, modulare Fertigungszellen bilden die Infrastruktur eines Produktionsnetzwerks. Für eine optimale Auslastung sollen sich Anlagen selbst konfigurieren und autonome Systeme die Planung von Prozessrouten übernehmen.

Resiliente Werkstofftechnologien und Wertschöpfungsnetzwerke

Um die Werkstoffe der Zukunft reproduzierbar und standortübergreifend in gleichbleibender Qualität herstellen zu können sind widerstandsfähige und anpassungsfähige technische Systeme notwendig.

Digitale Zwillinge für Produkt, Werkstoff, Prozess und Produktionsnetzwerk

Für die Umsetzung digitaler Technologien ist eine datengestützte Beschreibung von Objekten, Ressourcen und Prozessen notwendig. Digitale Zwillinge bilden die digitale Repräsentation des physischen Bauteil-, Anlagen- und Prozesszustands.

Generative Designmethoden und Werkstoffentwicklung

Um das Potential generativer Designmethoden komplexer Materialien ausschöpfen zu können, werden Methoden der künstlichen Intelligenz genutzt. Diese helfen beim Verständnis komplexer Wirkzusammenhänge basierend auf Prozess- und Charakterisierungsdaten.

Human Centered Production Technologies

In einer KI-gestützten Produktionsumgebung ändert sich die Rolle des Menschen. Dabei soll die Souveränität des Menschen gesichert und seine Expertise sowie sein Potential zur Optimierung komplexer Vorgänge genutzt werden um so optimal mit den Produktionstechnologien zusammenzuarbeiten.

Forschungsinfrastruktur

Den Kern des gesamten Produktionsnetzwerkes bildet eine technologische Forschungsinfrastruktur, welche ein verteiltes, modulares und selbstorganisierendes Produktionsnetzwerk in industriellem Maßstab umsetzt. Diese Skala ist notwendig, um fertigungstechnologische Herausforderungen direkt auf der relevanten Skala zu adressieren, um industrienahe Daten in ausreichender Menge und guter Qualität zu akquirieren und um Unternehmen eine überzeugende Plattform zur Integration der erforschten Technologien zu bieten.

 

Eine erste digitale Vision der Halle, in der auf 5.000 Quadratmetern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler modernste Produktionstechnologien erforschen sollen, existiert bereits am Bildschirm.

© Universität Augsburg
Unsere Vision ist es, die KI-basierte Produktion der Zukunft zu erforschen und den Unternehmen zu helfen, diese Ansätze schnell in ihrem Umfeld umzusetzen

Prof. Dr. Markus Sause, Direktor des KI-Produktionsnetzwerk

Auf mehreren tausend Quadratmetern werden modernste Produktionstechniken erforscht und mit den neuesten KI-basierten Methoden kombiniert. Beteiligt ist daran ein 50-köpfiges interdisziplinäres Team aus den Ingenieurwissenschaften, der Produktionstechnologie, der Werkstofftechnik, der Informatik und der angewandten Mathematik.

Vizepräsident Prof. Dr. Malte Peter

Direktorium

 

Vorstand

Direktor KI-Produktionsnetzwerk
Mechanical Engineering
Vizepräsident für die Bereiche Innovation, Transfer und Allianzen
Universität Augsburg
Dr. Juliane Gottmann
Wissenschaftliche Geschäftsführerin
KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

 

 

Weitere Mitglieder des Direktoriums

Lehrstuhlinhaber
Materials Engineering
Professor
Professur für Softwaremethodik für verteilte Systeme
Institutsdirektor
Institut für Software & Systems Engineering
Lehrstuhlinhaber
Hybride Werkstoffe

Kontakt

Michaela Fischer
Teamassistenz
KI-Produktionsnetzwerk Augsburg
Teresa Grunwald M.A.
Mitarbeiterin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
KI-Produktionsnetzwerk Augsburg

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