UPD 163/19 - 13.12.2019

Entrepreneurship: Zwei Mio. Euro Förderung für Universität Augsburg

„Potentiale heben in Augsburg“ wird, vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert, die Gründungskultur an der Universität ausbauen.

Augsburg/CH – Das Entrepreneurship-Projekt der Universität Augsburg „Potentiale heben in Augsburg“ (PiA) hat vom Bundeswirtschaftsministerium eine Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro bekommen. Mit den Mitteln werden Aktivitäten zum Thema Gründung ausgebaut. Das Augsburg Center of Entrepreneurship (ACE), das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU), das Institut für Software and Systems Engineering (ISSE) und der Career Service hatten sich mit dem interdisziplinären Projekt beim Wettbewerb „EXIST-Potentiale“ beteiligt.

Ab April 2020 wird die Universität Augsburg für vier Jahre bei der Realisierung ihrer Potentiale zum Thema Gründung und Entrepreneurship gefördert. Sie war mit ihrem Projektantrag „PiA – Potentiale heben in Augsburg“ beim vom Bundeswirtschaftsministerium ausgeschriebenen Wettbewerb „EXIST-Potentiale“ erfolgreich, bei dem sich bundesweit 220 Hochschulen beworben hatten.
„Die Universität Augsburg hat damit ihre Position als bedeutender Impulsgeber in einer zunehmend gründungsintensiven Region eindrucksvoll unterstrichen“ sagt Erik Lehmann. Der Wirtschaftsprofessor wird PiA künftig leiten.

Interdisziplinäres Projekt

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen gründungsspezifische Lehrveranstaltungen, die Intensivierung der Gründungsberatung, die Unterstützung von konkreten Gründungsvorhaben sowie der Aufbau und Betrieb eines Maker Space, also eines offenen Labors. „Wir werden uns mit diesen Maßnahmen in der Riege der transfer- und gründungsaktiven Universitäten weiter etablieren und zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Region Schwaben beitragen“, so Lehmann weiter.
Vier beim Thema Gründung sehr aktive Einrichtungen der Universität, das Augsburg Center of Entrepreneurship (ACE), das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU), das Institut für Software und Systems Engineering (ISSE) und der Career Service, hatten sich zusammengeschlossen, um das Konzept für PiA zu erarbeiten.
Neben der Weiterentwicklung der bereits an der Universität Augsburg vielfach vorhandenen Unterstützungsaktivitäten, sollen das Bewusstsein für Gründungskultur weiter gefördert werden und die Vernetzung der Gründungsaktivitäten mit der Region weiter ausgebaut werden. Mittelfristig wird angestrebt, die Anzahl von Unternehmensgründungen aus der Universität Augsburg heraus signifikant zu steigern.

Stärkung der Transferstrategie

„Die erfolgreiche Initiative der PiA-Antragsteller im Wettbewerb ‚EXIST-Potentiale‘ ermöglicht mittels der eingeworbenen Bundes-Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro ein weiteres Umsetzen konkreter Maßnahmen, wie sie in der Transferstrategie der Universität Augsburg bereits zum Ausdruck gebracht sind“, freut sich Prof. Malte Peter, Vizepräsident für Innovation, Transfer und Allianzen.
Grundsätzlich stehen die geförderten Aktivitäten allen Studierenden und Wissenschaftlern aus allen Fachbereichen offen. Sie reichen von Informationsveranstaltungen für noch unentschlossene Gründungsinteressierte über gründungsspezifische Lehrangebote bis zur Beratung und Begleitung konkreter Gründungsvorhaben. Mit den ab April 2020 abrufbaren Fördermitteln soll auch ein Maker Space aufgebaut werden, in dem die grundsätzliche Umsetzbarkeit kreativer und innovativer Ideen auch praktisch erprobt werden kann. Der Maker Space wird ergänzt von vier thematisch spezialisierten Prototyping Labs. Hier soll die technische Produktentwicklung schrittweise, gegebenenfalls bis zur Marktreife, umgesetzt werden.

Weitere Informationen:

www.exist.de/DE/Programm/Exist-Gruendungskultur/EXIST-Potentiale/inhalt.html
​​​​​​​www.exist.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Praemierung-EXIST-Potentiale.html

Wissenschaftliche Ansprechpartner

Studiendekan
Prof. Dr. Erik E. Lehmann: Unternehmensführung & Organisation

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