UPD 7/20 - 22.01.2020

Hightech Agenda Bayern: 31 neue Professuren für die Universität

Die Universität Augsburg erwartet zusätzliche Ressourcen und beteiligt sich am KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern.

Augsburg/CH – Zusätzliche Studienplätze in der Informatik und verwandten Bereichen sowie Forschungsprofessuren werden im Rahmen der Hightech Agenda Bayern für die Universität Augsburg erwartet. Zwölf Professorinnen und Professoren werden Studiengänge in der Informatik und ihrem Umfeld erweitern. Für die strategische Entwicklung stellt die Staatsregierung 19 Professuren in Aussicht. Die Universität Augsburg wird damit ihr Forschungsprofil weiter stärken. Sie nimmt darüber hinaus am KI-Wettbewerb der bayerischen Hochschulen teil.

Es sind umfangreiche Ressourcen, die der Freistaat Bayern im Rahmen seiner Hightech Agenda an die Universitäten und Hochschulen vergibt: zahlreiche Studienplätze, zusätzliche Professuren sowie Sachmittel für Sanierung und zur Beschleunigung von Hochbauvorhaben.

Das Wissenschaftsministerium hat angekündigt, die Universität Augsburg erhalte aus dem Agendaprogramm 31 neue Professuren, davon zwölf in der Informatik und verwandten Bereichen. Sie beteiligt sich außerdem am Wettbewerb der Staatsregierung um weitere Professuren, die sich mit Künstlicher Intelligenz, KI, beschäftigen.

„Wir freuen uns sehr über diesen Ausbau. Wir können damit unser in den vergangenen Jahren entwickeltes Profil zukunftsgerichtet weiter schärfen“, erklärte die Präsidentin der Universität Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel.

Hightech Agenda: Studienplatzausbau und Hochschulreform

Bereitgestellt werden die Ressourcen laut dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ab diesem Jahr bis Ende 2023. Für alle avisierten Professuren wird zudem weiteres Personal bereitgestellt. Die Universität Augsburg erhält auch Mittel für den Neubau eines Rechenzentrums.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler sagte dazu: „Wissenschaft und Forschung sind das Herzstück unseres Fortschritts, unsere Versicherung für die Zukunft. Mit der Hightech Agenda investieren wir massiv in die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Bayern: über 13.000 neue Studienplätze im Bereich der Informatik, der Digitalisierung und der Technik. Das ist ein starkes Zukunftssignal und ein deutliches Versprechen an unsere Hochschulen.“

Die Technikoffensive Hightech Agenda Bayern war im Oktober 2019 von Ministerpräsident Dr. Markus Söder gestartet worden mit dem Ziel Wissenschaft, Forschung und Technologie zu stärken.

Künstliche Intelligenz: Wettbewerb ist angelaufen

Augsburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich schon sehr lang mit Künstlicher Intelligenz, die Universität ist für ihre KI-Forschung renommiert. Der KI-Wettbewerb der Hightech Agenda fällt deshalb in Augsburg auf fruchtbaren Boden. Die Universität arbeitet bereits an einem entsprechenden Antrag.

Prof. Dr. Malte Peter, Vizepräsident für Innovation, Transfer und Allianzen: „Wir haben die Auslobung des KI-Wettbewerbs mit Freude zur Kenntnis genommen. Der Wettbewerb bietet eine hervorragende Chance, die datenbasiert arbeitenden Gruppen sowohl innerhalb der Universität als auch darüber hinaus weiter zu vernetzen und auf Basis der vorhandenen Expertise hochaktuelle Forschungsfelder weiter zu erschließen.“

Entsprechend den Vorgaben des Wettbewerbs, bereits vorhandene Kompetenzen in Bayern gezielt zu stärken und thematische Lücken in Bayern zu schließen, finden derzeit Abstimmungen mit anderen bayerischen Universitäten und mit Hochschulen für angewandte Wissenschaften statt. Es ist geplant, die methodischen und technologischen Expertisen in der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät und der Fakultät für Angewandte Informatik in Hinblick auf Anwendungen von KI in Themenbereichen der Nachbarfakultäten zu verstärken. Der KI-Wettbewerb wird neue Professuren für die beteiligten Universitäten und Hochschulen hervorbringen.

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