Neue Webseite zur Chancengleichheit

Seit Frühjahr 2020 hat Prof. Dr. Susanne Metzner die Aufgabe der Frauenbeauftragten der Universität Augsburg übernommen. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Prof. Dr. Martina Benecke, allen Fakultätsfrauenbeauftragten, Gleichstellungsbeauftragten und dem Team des Büros für Chancengleichheit wurde und wird daran gearbeitet, die Belange und Anliegen der Bereiche Gender Equity und Diversity voranzubringen. Dazu soll jetzt auch ein neuer Webauftritt dienen.

© Universität Augsburg

Durch die neue Struktur und moderne Bildsprache der neuen Webseiten kommen die Lebendigkeit und Vernetztheit der Universität Augsburg gepaart mit inhaltlicher Qualität und wissenschaftlichem Anspruch im Thema Chancengleichheit zum Ausdruck. „Die Arbeit der Frauenbeauftragten und des Büros für Chancengleichheit ist keine moralische Pflicht, sondern ein Instrument der Organisationsentwicklung und verbindet sich mit dem primären Auftrag einer Universität, nämlich Forschung und Lehre“, so Susanne Metzner. „Wir wollen Menschen anregen, die in welcher Form auch immer benachteiligt werden, sich in dieser Universität zu entfalten und möglichst alle einbeziehen, sie dabei zu unterstützen und zu fördern. Wir wollen neue Prozesse anstoßen und ein Klima positiven Austausches schaffen, der die Vorteile einer offenen und chancengerechten Universität aufzeigt.“

Im Coronajahr, das universitäre Aktivitäten stark ausbremsen kann, bieten sich auch Gelegenheiten für grundsätzliche Überlegungen. So konnte Professorin Metzner im Zusammenspiel mit Universitätsleitung und Verantwortlichen für die unterschiedlichen Themenfelder sehr viele Beteiligte für eine neue proaktive Kommunikation gewinnen. Statt einseitig auf der Grundlage einer Defizitanalyse zu operieren, geht es nun darum, die Bereiche der Frauenförderung, Chancengerechtigkeit und Diversität mit Blick auf die Potenziale einer zukünftigen Universität zu entwickeln und die Energie einer international und vielfältig heterogenen Wissenslandschaft zu vermehren. „Im Fokus steht dabei zum einen die Exzellenz der schon jetzt zur signifikanten Minorität angewachsenen Wissenschaftlerinnen, zum anderen die Schaffung eines positiven Diversitätsklimas voller Anreize für das Arbeiten, Lehren, Studieren und Forschen“, so die Frauenbeauftragte.

Unter anderem soll auch insgesamt die Sichtbarkeit der exzellenten Wissenschaftlerinnen erhöht werden. Dafür sorgen eigene Seiten (Wissenschaftlerin@UniA, #scientistwhoselfie) für die Portraits von Frauen in Forschung und Lehre, die nach und nach weiter gefüllt werden. „Auch wenn die Probleme und ernsten Anliegen von Student*innen, Wissenschaftler*innen und Beschäftigten der Universität in Bezug auf die Chancengleichheit immer an erster Stelle stehen werden, so wünschen wir uns darüber hinaus doch auch viel Neugier, Partizipation und Zukunftsgeist. Unsere neue digitale Darstellung soll Inspiration für alle Geschlechter sein, ihre Chancen in einer sich verändernden Wissenslandschaft auszuloten,“ erklärt Prof. Dr. Susanne Metzner.

Link zur neuen Website zur Chancengleichheit

 

Frauenbeauftragte

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