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28. Mai 2024

Das Churbaierische Intelligenzblatt als Medium der Aufklärung

Studie von Markus Grießl in der Reihe Documenta Augustana N.F.

 

Die Bedeutung von Intelligenzblättern als Medium des Aufklärungszeitalters ist inzwischen weithin anerkannt. Die Studie bietet erstmals eine systematische Auswertung und Analyse des von dem begabten Autodidakten Johann Franz Seraph (von) Kohlbrenner herausgegebenen Churbaierischen Intelligenzblatts.

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Buch DANF2
10. Mai 2024

Zwischen Tanz und Literatur

"Das kann man nicht aufschreiben!" oder doch? - Über das Verschriftlichen von Tanz und das Vertanzen von Text

Ab der Renaissance bis in die Moderne hinein entstehen aus verschiedenen Bedarfslagen heraus Bemühungen, über die sich etablierende Tanzkunst zu schreiben und Choreographien aufzuschreiben.
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das kann man doch nicht aufschreiben
6. Mai 2024

Von Moorgeistern und Binsenweisheiten

Wetlands-Gruppe stellt sich bei der Langen Nacht der Wissenschaft vor

 

Moore, Auwälder oder Mangrovenlandschaften – ökologisch nicht Land, nicht Wasser – stehen im Zentrum der Arbeitsgruppe "Wetlands in History". Der Beiträg hat vor einem breit gemischten städtischen Publikum aufgezeigt, welch ambivalenten Zuschreibungen, Nutzungen und Governance-Strukturen diese Landschaften seit der Frühen Neuzeit unterworfen waren und was die historische Betrachtung uns über Mensch-Umweltbeziehungen lehren kann. Es ging dabei um Unruhen in den ostenglischen Fenlands, um die Nutzung von Moorschlamm in Karlsbad seit dem 19. Jahrhundert und um Konzepte künstlich angelegter Feuchtgebiete bei Käthe Seidel.

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LNdW2024
18. März 2024

Mitteilungen 28

Soeben erschienen: Heft 28 der "Mitteilungen"

Am 18. März 2024 ist das neue Heft der „Mitteilungen des Instituts für Europäische Kulturgeschichte“ erschienen. Das Heft kann auf der Publikationsplattform der Universitätsbibliothek Augsburg kostenlos gelesen und heruntergeladen oder als kostenpflichtiger Druck angefordert werden.


 


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Cober Heft 28
12. März 2024

Fake News im 17. Jahrhundert

Wie erkenne ich Falschmeldungen? Über Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Nachrichten wurde bereits während des Dreißigjährigen Krieges diskutiert. Es war der erste Medienkrieg Europas. Ein Vortrag des Historikers Daniel Bellingradt.

Drei Flugblätter: eine riesige Geige, deren Klang in ganz Europa zu hören sein soll, ein Narr und jemand, der eindringlich warnt – vor Leichtgläubigkeit, Falschmeldungen, und dem Nachrichtenwesen insgesamt. Die Flugblätter stammen alle aus dem Jahr 1632, mitten im Dreißigjährigen Krieg.

Sie kritisieren die, die Nachrichten schreiben und vermeintlich unfähig sind, Wahres von Falschem zu unterscheiden und sie machen sich lustig über die, die Nachrichten konsumieren und allzu blauäugig alles glauben, was man ihnen sagt.
 

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9. Januar 2024

Neuer Geschäftsführender Direktor

Günther Kronenbitter übernimmt den Vorsitz im Direktorium des IEK

 

Nachdem Lothar Schilling, der seit 2020 als Geschäftsführender Direktor gewirkt hat, aufgrund seiner Übernahme des Dekansamtes in der Philologisch-Historischen Fakultät aus dem Direktorium ausgeschieden ist, hat die Mitgliederversammlung Günther Kronenbitter neu in das Direktorium gewählt. Günther Kronenbitter ist langjähriges Mitglied des IEK und vertritt den Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Augsburg.

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13. November 2023

Neuer "Studia Augustana"-Band erschienen

Écrire la danse, danser l'écrit. Schriftsteller, Tänzer und Choreographen zwischen den Künsten / Écrivains, danseurs et chorégraphes entre les arts

 

Soeben ist bei De Gruyter Band 22 der "Studia Augustana"-Reihe erschienen. Unter dem Blickwinkel "Écrire la danser et danser l’écrit" werden in dem von Eva Rothenberger und Charlotte Ladevèze herausgegebenen Band die vielseitigen Berührungspunkte beleuchtet und analysiert, welche die beiden Kunstformen Literatur und Tanz verbinden.
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Cover Bd. 22
9. November 2023

Zwei neue Bände in der Reihe "Colloquia Augustana"

Jenseits von Handel und Hochfinanz. Investitionen frühneuzeitlicher Kaufmannsdynastien im Vergleich (Bd. 38)

Politisches Scheitern. Ein ambivalentes Phänomen im Europa der Vormoderne (11.-18. Jahrhundert) (Bd. 40)

 

Der von Regina Dauser und Magnus Ulrich Ferber herausgegebene Band "Jenseits von Handel und Hochfinanz. Investitionen frühneuzeitlicher Kaufmannsdynastien im Vergleich" geht der bislang nur punktuell erforschten Investitionspraxis kaufmännischer Eliten im sozialen und kulturellen Bereich systematisch und vergleichend nach.

 

Ausgehend von einem integrativen Politikbegriff im Sinne der Neuen Politikgeschichte widmet sich der von Roberto Berardinelli, Marie-Astrid Hugel und Pauline Spychala herausgegebene Band "Politisches Scheitern. Ein ambivalentes Phänomen im Europa der Vormoderne (11.-18. Jahrhundert)" solchen historischen Akteuren und Gruppen, Bestrebungen und Entwicklungen, deren originäres wie zugeschriebenes Scheitern eine essentielle Bedeutung für kollektive Ordnungssysteme entfaltete. 

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Cover
21. Oktober 2023

Revolte und Revolution

Neue Einführung in die Revolutionen der Frühen Neuzeit

 

Frisch erschienen ist in der Reihe "Einführungen in die Geschichtswissenschaft: Frühe Neuzeit" bei Vandenhoeck&Ruprecht bzw. UTB die neue Einführung in die Geschichte von Revolten und Revolutionen der Frühen Neuzeit. Ulrich Niggemann hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Phänomen "Revolution" in der Vormoderne auseinandergesetzt. Das Buch verfolgt einerseits das Ziel, Studierenden Grundlagenwissen zu vermitteln, andererseits aber auch das komplexe Thema des Revolutionären aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

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Buchcover
21. Oktober 2023

Gastwissenschaftlerin aus Arizona

Seit dem 1. Oktober forscht Abby Gibbons M.A. am IEK

 

Abby Gibbons arbeitet als PhD-Studentin an der University of Arizona. Zuvor hat sie ihren B.A. in Georgia und ihren M.A. an der University of Alabama abgeschlossen. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit Gewaltphänomenen in süddeutschen Städten, insbesondere Augsburg, Nördlingen und Oettingen. Zudem arbeitet sie über Fragen der Digital Humanities, Mapping und sozialen Netzwerkanalysen. Ihre Zeit am IEK vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Juli 2024 will sie v.a. für ihre umfangreichen Archivforschungen nutzen.

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Abby Gibbons
22. August 2023

Augsburger Pressegeschichte im „Spiegel“

Die Zeitungssammlung der Katharina von Kardoff-Oheimb

 

Im Rahmen des aus Mitteln des Bayerischen Landtags finanzierten Projekts zur historischen Presseforschung, das seit Oktober 2022 unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Bellingradt am Institut für Europäische Kulturgeschichte angesiedelt ist, konnte die in repräsentativen Folianten zusammengefasste Zeitungssammlung aus der Weimarer Republik untersucht werden. Darüber berichtet „Der Spiegel“ nun in der aktuellen Ausgabe 33/2023, S. 46-47. Online ist der Artikel lesbar unter https://www.spiegel.de/geschichte/katharina-von-kardorff-oheimb-ihr-aufstieg-war-beispiellos-ebenso-ihr-tiefer-sturz-a-193066a2-ba15-4f86-be27-c9c564e22c64?giftToken=9754bc45-0067-401f-aea5-8340f48ba8c4

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10. Mai 2023

Doktorandenworkshop 2023

Laufende Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinischen Landesgeschichte

Seit 2019 veranstalten das Institut für Europäische Kulturgeschichte (Augsburg), das Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (Osnabrück) und das Zentrum für Historische Friedensforschung (Bonn) einmal jährlich ein gemeinsames Kolloquium zur Geschichte der Frühen Neuzeit für Doktorand:innen. Ziel ist der Austausch über die an den kooperierenden Instituten bearbeiteten Themen sowie die Vernetzung der Promovierenden untereinander. In diesem Jahr findet der Workshop an der Universität Bonn statt.

 

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