Studierende aus Nicht-EU Ländern müssen der Ausländerbehörde gegenüber nachweisen können, dass Sie genug Geld haben um ein Jahr in Deutschland leben zu können. Das Aufenthaltsgesetz orientiert sich dabei am BaföG-Satz. Aktuell verlangen die Ausländerbehörden den Nachweis über mindestens 8640,- Euro.

 

►GUT ZU WISSEN Der BaföG Höchstsatz hat sich erhöht und somit ergibt sich  ein erhöhter Mindestbetrag zur Sicherung des Lebensunterhalts: 

Ab 01. Januar 2020 müssen 10.236,- Euro (monatlich 853 Euro) nachgewiesen werden. 

 

Für den Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhalts gibt es mehere Möglichkeiten:

 

 

 

  • Verpflichtungserklärung einer Referenzperson nach § 68 AufenthG. Die Referenzperson muss am Wohnort der Referenzperson zur Ausländerbehörde (oder zur Deutschen Botschaft, falls der Wohnort im Ausland ist). Anhand der letzten drei Gehaltsabrechnungen überprüft dann die Behörde ob die Verpflichtungserklärung abgegeben werden kann.

 

  • Konto bei einer Bank in Deutschland mit einem Anlagebetrag von 8640,- Euro (ab Januar 2020: 10236 Euro). Wenn Sie in der Stadt Augsburg wohnen, ist ein Kontoauszug von ihrem Girokonto ausreichend. Das Konto muss nicht gesperrt sein.

 

  • Stipendienbescheid. Der Bescheid muss der Ausländerbehörde im Original vorgelegt werden. Stipendienbescheide sollten möglichst in deutscher Sprache ausgestellt sein und den Stipendienbetrag in Euro ausweisen. In Ausnahmefällen können auch englischsprachige Bescheide akzeptiert werden.

Suche