Erinnerte Erlösung: Zum Pessachfest

  • Veranstaltungsdetails
  • 12.01.2022, 18:30 Uhr 
  • Ort: Festsaal der Synagoge Augsburg, Halderstr. 6-8, 86150 Augsburg
  • Veranstalter: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
  • Themenbereiche: Sprache, Literatur und Geschichte
  • Vortrag
  • Vortragende: Prof. Dr. Efrat Gal-Ed
  • Eintritt: 5,00 EURO

Prof. Dr. Efrat Gal-Ed, Gastprofessorin im Rahmen des Studienschwerpunkts "Jüdische Studien, referiert zu Entstehung und Geschichte des Pessachfestes.


Feste finden zu bestimmten Zeitpunkten im Jahreszyklus statt. Aus dem jeweils besonderen Zeitpunkt im Jahr ergibt sich der Hintergrund für das Ritual und für die Bedeutung des Festes. Festzeiten schaffen Gemeinschaft, bekräftigen deren Selbstverständnis und repräsentieren die religiöse Selbstkonzeption. Was wird im Pessachfest heraufbeschworen und gefeiert? Pessach ist eines der ältesten jüdischen Feste. Seine Ursprünge sollen auf eine Periode zurückgehen, da die Hebräer noch als Halbnomaden lebten, möglicherweise zu einer Zeit vor dem Exodus. Pessach wurde in der Torah vorgeschrieben, von den Gelehrten späterer Generationen erläutert und von folkloristischen Traditionen ergänzt. Die uns heute bekannte Festgestalt entwickelte sich im Lauf von Jahrhunderten, geprägt von Kontakten mit den umgebenden Kulturen und Religionen und zugleich von der Bemühung um Distinktion der eigenen Gemeinschaft.

Weitere Veranstaltungen: Philologisch-Historische Fakultät


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