UPD 18/20 - 24.02.2020

50 Jahre Uni Augsburg: Pop-up-Campus in der Innenstadt

Im Pop-Up-Store in der Annastraße gibt die Universität Passantinnen und Passanten die Möglichkeit, den Universitätsalltag zu erleben.

Bild: Michael Richter

Augsburg/TG/CH – Vom 20. April bis zum 24. Juli 2020 zieht die Universität Augsburg in die Annastraße 16, der Pop-up-Store „Zwischenzeit“ wird zum Campus in der Innenstadt. Yoga, Gehirnjogging, Fortbildungen und Musik sorgen für Abwechslung in der Mittagspause; Seminare, Vorträge und Themensamstage runden das Programm ab. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizukommen und die Universität Augsburg von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.

In diesem Jahr feiert die Universität Augsburg ihren 50. Geburtstag. „Es ist für uns ein wichtiges Anliegen, uns allen Augsburgerinnen und Augsburgern zu öffnen und zu zeigen, wer wir sind und an was wir arbeiten. Insofern freuen wir uns sehr darüber, uns in unserer ganzen Vielfalt nun mitten in der Innenstadt präsentieren zu können und sind gespannt, wie das Angebot angenommen wird. Wir bedanken uns bei der Wirtschaftsförderung Augsburg für die Möglichkeit, diesen Laden zu nutzen“, erklärt die Präsidentin der Universität Augsburg. Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. Mit dem einzigartigen Projekt zeigt die Universität in der „Zwischenzeit“, dass sie kein eigenes Uni(versum) ist: An vier Tagen in der Woche können sich Passantinnen und Passanten über Forschung und Studium informieren und in den Alltag der 20.000 Studierenden hineinschnuppern.

Uni zum Mitmachen

Während dienstags bis donnerstags von 12.30 bis 13.00 Uhr erstklassige Konzerte des Leopold-Mozart-Zentrums, Office-Yoga, Gehirnjogging und Kurzfortbildungen dazu einladen, die Mittagspause einmal anders zu gestalten, finden nachmittags reguläre Seminare statt. Beispielsweise zum Schutz der Menschenrechte, zur Standortentwicklung in Augsburg oder zur „Bedeutung des Banalen – Die Welt erklärt in 11 Dingen“.

Uni zum Mithören

Die Annastraße 16 verwandelt sich dann in einen normalen Kursraum. „Wer sich schon immer gefragt hat, wie universitäre Lehre funktioniert und welche Themen behandelt werden, hat jetzt die einzigartige Möglichkeit, direkt ein Stück Unialltag zu erleben“, freut sich Prof. Doering-Manteuffel. Die Dozierenden und Studierenden sind offen für interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Natürlich kann man sich zu dieser Zeit auch den Laden ansehen und sich über die Universität und das breite öffentliche Veranstaltungsprogramm informieren.

Universell

An den Samstagen präsentiert sich die Universität mit verschiedenen Themen in ihrer ganzen Vielfalt: Sei es mit einem Mitmach-Wissenschaftslabor, spannenden Vorträgen oder Aktionen zu Themen wie „Organspende“ oder „Wasser“. Prof. Dr. Doering-Manteuffel: „Wir freuen uns auf viele neugierige Besucherinnen und Besucher!“.

WiR - Wissenstransfer Region Augsburg

Bei Planung und Umsetzung erhält die Universität Augsburg tatkräftige Unterstützung aus den eigenen Reihen: Das Projekt „WiR - Wissenstransfer Region Augsburg“ beschäftigt sich maßgeblich mit Fragen, wie die vielfältigen Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und zugänglich gemacht werden können. „Als das Projekt startete, war uns sofort klar, dass dies eine ganz besondere Möglichkeit ist, alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen“, erklärt Marietta Menner, die das Teilprojekt „Transfer in die Gesellschaft“ am Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung leitet. Die Transferformate des Projekts WiR drehen sich um das Prüflabor der Zukunft. In diesem beschäftigen sich das Institut für Software & Systems Engineering (Prof. Dr. Wolfgang Reif) und das Institut für Materials Resource Management (Prof. Dr. Siegfried Horn) mit zukunftsorientierten Transferthemen an der Schnittstelle zwischen Robotik, Künstlicher Intelligenz und der modernen Leichtbautechnologie. Ein virtuelles Modell dieses Innovationslabors kann in der „Zwischenzeit“ besichtigt werden. Das „WiR“-Projekt wird unter anderem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Aktionen im Jubiläumsjahr

Im Jahr 2020 finden zahlreiche Veranstaltungen statt. „Ein Abend – ein Thema – zwei Dozierende“ lautet das Motto der Jubiläumsringvorlesung „Vorlesung Hoch Zwei“, die im Sommersemester donnerstags um 18.15 Uhr aufzeigt, wie Themen (Fach)Grenzen überschreiten und Dozierende aus unterschiedlichen Fakultäten zusammenbringt. Ab dem 6. Juli findet eine Festwoche statt, die am Samstag, 11. Juli 2020, in einen „Tag der offenen Tür“ mündet. An diesem sind alle mit und ohne „Uni-Erfahrung“ eingeladen, den Campus, die Fakultäten sowie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen: Beinahe 200 Aktionen, Workshops, Führungen und Vorträge erwarten die Besucherinnen und Besucher. Für Kinder und Familien gibt es ein großes Sonderprogramm, unter anderem eine Teddyklinik für erkrankte Kuscheltiere.

50 Jahre Universität Augsburg

In den 50 Jahren seit ihrer Gründung hat die Universität Augsburg eine enorme Entwicklung durchlaufen: Von Anfangs einem Fachbereich (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) mit 253 Studierenden zu nunmehr acht Fakultäten, 20.000 Studierenden und 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universität Augsburg fest in der bayerischen und deutschen Bildungs- und Forschungslandschaft etabliert. In den kommenden Jahren wird sich die Universität auf den Aus- bzw. Aufbau der Schwerpunkte Lebenswissenschaften, Medizininformatik, Gesundheit und Umweltwissenschaften, Materialwissenschaften und Ressourcen, Space and Time Sciences, Eco System Sciences, Nachhaltige Regionalentwicklung sowie Gesellschaft, Geschichte, Ökonomie und Recht konzentrieren.

Weitere Informationen

>> zur „Zwischenzeit“ gibt es unter

www.uni-augsburg.de/jubilaeum/programm/zwischenzeit

>> zum Jubiläum insgesamt gibt es unter

www.uni-augsburg.de/jubilaeum

>> zum Projekt „WiR“ insgesamt gibt es unter

www.uni-augsburg.de forschung/einrichtungen/institute/amu/wir-augsburg

 

Ansprechpartnerin

Projektreferentin
Stabsstelle Kommunikation & Marketing
  • Telefon: +49 821 598 - 2093
  • E-Mail:
  • Raum 3075 (Gebäude A)

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