UPD 20/62 - 13.10.2020

Wissenschaft und Wahrheit

Aktueller Sammelband zu Ursachen, Folgen und Prävention wissenschaftlichen Fehlverhaltens

Augsburg/MR – Ein aktueller, interdisziplinärer Sammelband von Augsburger Forschenden befasst sich mit zu Ursachen, Folgen und Prävention wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Der Band entstand im Ergebnis einer öffentlichen Vortragsreihe „Wissenschaft und Wahrheit“ sowie einer Fall School „Wege aus der Wissenschaftskrise“.   

Das öffentliche Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ungebrochen – dennoch ist es zunehmend von einer Skepsis gegenüber Forschungsergebnissen gekennzeichnet. Der soeben erschienene Sammelband „Wissenschaft und Wahrheit“ bündelt interdisziplinäre Perspektiven auf das Thema Fehlverhalten und Betrug in der Wissenschaft. Die Beiträge befassen sich mit der Verbreitung von und den Gründen für Fehlverhalten, den Folgen sowie Präventionsmöglichkeiten. Der Band gibt Anregungen für das Nachdenken darüber, wie in Zukunft Wissenschaft betrieben werden sollte.

Im Sammelband "Wissenschaft und Wahrheit" haben sich Augsburger Forschende mit Ursachen, Folgen und Prävention wissenschaftlichen Fehlverhaltens auseinandergesetzt. Verlag Barbara Budrich

Der Band entstand im Ergebnis einer öffentlichen Vortragsreihe „Wissenschaft und Wahrheit“ sowie einer Fall School „Wege aus der Wissenschaftskrise“ an der Universität Augsburg.  Herausgeber sind Stefan T. Siegel, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogik, sowie Dr. Martin H. Daumiller, Akademischer Rat a.Z. am Lehrstuhl für Psychologie, Universität Augsburg. Die Beiträge aus verschiedenen wissenschaftlichen und fachlichen Perspektiven richten sich ausdrücklich an Studierende, Lehrende und (Nachwuchs-)Forschende aller Disziplinen.

Wissenschaft ist Motor für Innovationen, unter anderem für Wirtschaft und Politik, und von essentieller Bedeutung für den Wohlstand und die Entwicklung unserer Gesellschaft. Das wachsende Misstrauen gegenüber der Wissenschaft liegt unter anderem an bedenklichen Entwicklungen, wie Ökonomisierungen im wissenschaftlichen Bereich, Replikationskrisen, prekären Beschäftigungsverhältnissen, Fehlverhalten einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Plagiatsaffären um bekannte Personen des öffentlichen Lebens. Solche Phänomene bedrohen das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft und verlangen nach einer Reflexion des Verhältnisses von Wissenschaft und Wahrheit. Expertinnen und Experten gehen in sich ergänzenden Beiträgen folgenden Fragen nach: Welche Entwicklungen und Herausforderung gibt es und wie bedrohen diese die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft und Forschung? Wie können Fehlverhalten und Betrug in der Wissenschaft erklärt werden und welche Folgen ergeben sich daraus? Was bedeutet dies für beteiligten Akteure und die Gesellschaft? Welche Möglichkeiten der Prävention von Betrug und Fehlerhalten lassen sich ableiten, wie kommen Wissenschaft und Wahrheit wieder stärker zusammen?

 

Ansprechpartner

Projektmitarbeiter, Gesamtkoordinator im Projekt LeHet
Pädagogik
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