Sie interessieren sich für eine Promotion am Lehrstuhl?

Bevor Sie an den Lehrstuhl eine Betreuungsanfrage senden, können Sie sich hier über die Betreuungsvoraussetzungen, die Frage nach sogenannten externen Promotionen und die Bandbreite der betreuten Themen informieren.

Betreuungsvoraussetzungen

Die Promotionsvoraussetzungen sind in der Promotionsordnung der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg niedergelegt. Die Voraussetzungen für eine Betreuung durch Phillip Hellwege gehen hierüber hinaus: Erwartet wird, daß Sie im Ersten Juristischen Examen sowohl in der Ersten Juristischen Staatsprüfung als auch in der Juristischen Universitätsprüfung jeweils ein Vollbefriedigend erzielt haben.

Externe Promotion

Der erfolgreiche Abschluß einer Promotion setzt eine intensive Betreuung voraus. Eine solche Betreuung ist bei einer institutionellen Anbindung an die Universität am besten gewährleistet. Man spricht dann von einer internen Promotion: Der Doktorand oder die Doktorandin hat das Dissertationsvorhaben vorangetrieben, während er oder sie eine Stelle am Lehrstuhl inne hatte. Bei sogenannten externen Promotionen ist eine intensive Betreuung dagegen schwierig. Von der Annahme externer Doktorandinnen und Doktoranden sieht Phillip Hellwege daher in der Regel ab.

Promotionsthemen

Eine gute Betreuung ist nur möglich, wenn der Betreuer eine Nähe zum Thema des Promotionsvorhabens hat. Phillip Hellwege betreut daher nur Themen aus seinen Forschungsgebieten. Das sind das deutsche Bürgerliche Recht, die historische Rechtsvergleichung, die Geschichte des Wirtschaftsrecht, die Rechtsvergleichung und das Europäische Privatrecht. Rein wirtschaftsrechtliche Themen betreut Phillip Hellwege nicht.

Durch den Lehrstuhl betreute, abgeschlossene Promotionen und weitere veröffentlichte Abschlußarbeiten

Veronika Leitenbacher

Die Entwicklung der Versicherungsaufsicht in Frankreich. Vom Ancien Régime bis zum ersten Versicherungsaufsichtsgesetz 1938.
Disputatio: Sommersemester 2019.

Dr. Michael Bachmann

Die französischen Lebensversicherungsbedingungen zwischen 1788 und 1880. Englischer Einfluss und autonome Entwicklung.
Disputatio: Sommersemester 2019.

Dr. Sinem Ogis

The Influence of Marine Insurance Law on the Legal Development of Life and Fire Insurance in England. Offspring or Gradual Convergence?
Disputatio: Sommersemester 2019.

Dr. Stefan Kolper

Der Schutz von Verbraucherbürgen. Art. IV.G.4:101 ff. DCFR als taugliches Modell für das deutsche Recht?
Disputatio: Wintersemester 2018/2019.
Erschienen im Verlag Dr. Kovac, 2019, 288 S.

Dr. Hanns-Peter Kollmann

Autonome und intelligente Wertpapierhandelssysteme. Analyse, Regulierung und Haftung.
Disputatio: Wintersemester 2017/2018.
Erschienen bei Mohr Siebeck, 2019, 525 S.
2019 ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein.

Dr. Philipp Ziegler

Der subjektive Parteiwille. Ein Vergleich des deutschen und englischen Vertragsrechts.
Disputatio: Sommersemester 2017.
Erschienen bei Mohr Siebeck, 2018, 294 S.

Dr. Daniela Titz

Das Vindikationslegat. Reformbedürftigkeit und Reformfähigkeit des deutschen Erbrechts.
Disputatio: Wintersemester 2016/2017.
Erschienen bei Mohr Siebeck, 2017, 437 S.
2018 ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V.

Dr. Maximilian Kummer

Sprachprobleme und Sprachrisiken. Lösungsansätze des Draft Common Frame of Reference.
Disputatio: Wintersemester 2014/2015.
Erschienen bei Mohr Siebeck, 2016, 285 S.
Rezensiert von Erik Jayme, RabelsZ 82 (2018), 816-817.

Hanns-Peter Kollmann

Negative Zinsen. Eine rechtsökonomische Analyse.
Masterarbeit: Wintersemester 2014/2015.
Erschienen im Nomos Verlag, 2016, 166 S.

Dr. Marcus Webersberger

Freizeichnungsklauseln in allgemeinen Konnossementsbedingungen im 19. und 20. Jahrhundert. Vom ADHGB zum Seerechtsänderungsgesetz.
Disputatio: Wintersemester 2013/2014.
Erschienen im Verlag Dr. Kovac, 2014, 202 S.

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