7. Oktober 2021

GMDS-Förderpreis an Jasmin Rühl verliehen

Der Förderpreis Biometrie der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) wurde an Jasmin Rühl verliehen. In ihrer Masterarbeit "General Independent Censoring in Event-Driven

Trials with Staggered Entry" wies Frau Rühl nach, dass ereignisgetriebene klinische Studien mittels modernen Ereigniszeitmethoden basierend auf Zählprozessen analysiert werden können, derartige Techniken jedoch für eine valide Analyse auch notwendig sind. Ein aktuelles Beispiel für die Relevanz der Ergebnisse  sind COVID-19 Impfstudien. Derartige Studien werden - ereignisgetrieben - nach einer vorab festgelegten Anzahl von beobachteten COVID-19 Erkrankungen ausgewertet, was u.a. die relative Erkrankungshäufigkeit nach oben beschränkt. Konkret auf die publizierten COVID-19 Impfstudien angewendet, besagen die Ergebnisse von Frau Rühl, dass die publizierten Kaplan-Meier Grafiken eine Interpretation als Erkrankungswahrscheinlichkeit haben, nicht aber die berichteten relativen Häufigkeiten.

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7. Oktober 2021

GMDS-Förderpreis an Jasmin Rühl verliehen

Der Förderpreis Biometrie der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) wurde an Jasmin Rühl verliehen. In ihrer Masterarbeit "General Independent Censoring in Event-Driven

Trials with Staggered Entry" wies Frau Rühl nach, dass ereignisgetriebene klinische Studien mittels modernen Ereigniszeitmethoden basierend auf Zählprozessen analysiert werden können, derartige Techniken jedoch für eine valide Analyse auch notwendig sind. Ein aktuelles Beispiel für die Relevanz der Ergebnisse  sind COVID-19 Impfstudien. Derartige Studien werden - ereignisgetrieben - nach einer vorab festgelegten Anzahl von beobachteten COVID-19 Erkrankungen ausgewertet, was u.a. die relative Erkrankungshäufigkeit nach oben beschränkt. Konkret auf die publizierten COVID-19 Impfstudien angewendet, besagen die Ergebnisse von Frau Rühl, dass die publizierten Kaplan-Meier Grafiken eine Interpretation als Erkrankungswahrscheinlichkeit haben, nicht aber die berichteten relativen Häufigkeiten.

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