Aktuelles
Vier Tage MINT zum Anfassen: Zweite MINT-Summer School an der Universität Augsburg
Wissenschaftliche Leitung bei europäischer Satellitenmission
Erfolg für die Universität Augsburg in der Weltraumforschung: Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die Satellitenmission SOVA-S zur Umsetzung ausgewählt. Ziel ist es, ab 2030 die obere Atmosphäre mit einer speziellen Infrarotkamera zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Michael Bittner und Dr. Sabine Wüst von der Universität Augsburg.
Neue Dimension in der Materialforschung
14 Tesla für neue Erkenntnisse über die Welt der Quantenmaterialien: Am Institut für Physik der Universität Augsburg ist eine hochmoderne 14-Tesla-Messplattform in Betrieb gegangen. Die Anlage ermöglicht Experimente unter extremen Bedingungen und eröffnet neue Einblicke in die physikalischen Grundlagen zukünftiger Technologien.
Nichtlineares Verhalten von „Kagome Spineis“
Ein internationales Physikerteam unter Leitung der Universität Augsburg hat den Ordnungsübergang im magnetischen Material „Kagome Spineis“ geklärt. Die Forschenden konnten zeigen, dass eine spezielle Messgröße, die nichtlineare magnetische Suszeptibilität, einen Symmetriebruch im Material sichtbar macht. Die Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über das Verhalten frustrierter Magnete.
Humboldt-Stipendiatin forscht zu Quantentechnologie
Seit Kurzem ist Dr. Beatriz Pérez González als Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung an der Universität Augsburg zu Gast. Die theoretische Physikerin arbeitet an der Schnittstelle von Quantenoptik, Festkörpertheorie und spinbasierten Quantentechnologien. Ihre Forschung könnte dazu beitragen, skalierbare Quantentechnologien zu entwickeln.
Wärmetransport durch Moleküle erstmals gezielt gesteuert
Augsburger Physikern gelingt es in enger Zusammenarbeit mit Forschern der University of Michigan (USA), erstmals experimentell und theoretisch nachzuweisen, dass sich der Wärmetransport durch Moleküle durch den Austausch eines einzigen Atoms um bis zu einen Faktor zwei verändern kann. Die Studie wurde in der höchst renommierten Fachzeitschrift Nature Materials veröffentlicht.
„Unsichtbare“ Magnete für schnellere IT
Antimon-Borosulfat zeigt extrem schwache Bindung
Ein Augsburger Forschungsteam hat zusammen mit Teams aus Münster und Aachen mithilfe der Mößbauer-Spektroskopie an Antimon-Borosulfaten nachgewiesen, dass zwischen Metallion und Anion nur eine extrem schwache Bindung vorliegt. Die Erkenntnisse wurden jüngst in der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.
Professor Erich Krautz-Preis für Dr. Tanja Schoger und Dr. Nicolas Färber
Spannung schaltet antiferromagnetische Zustände auf Nanosekunden-Zeitskalen um
Physikern der Universität Augsburg ist es zusammen mit Mitarbeitern der Budapest University of Technology and Economics und der Rutgers University, USA, gelungen, einen antiferromagnetischen Zustand in einem Isolator durch Spannungspulse innerhalb von einigen zehn Milliardstel Sekunden zu schalten. Die Arbeit ist Teil des Transregio-Sonderforschungsbereichs ConQuMat – Constrained Quantum Matter.
Augsburger Studentin erhält Preis für Bachelorarbeit
In ihrer Bachelorarbeit an der Universität Augsburg untersuchte Nina Hümmer alkalisch aktivierte Bindemittel, die als umweltschonender Ersatz für Portlandzement genutzt werden können. Dafür wurde die Studentin der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (Materials Science & Engineering) nun von der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ausgezeichnet.