2018

 ,Textiles Gestalten im Raum

Schmidt-Maiwald, Christiane/ Miller, Monika (Hg.)

 

Dieses Themenheft widmet sich einem Material, das kaum Beachtung im Kunstunterricht findet: Textil in all seinen Formen. Da die Möglichkeiten, mit Textil zu gestalten, sehr vielfältig sind, konzentrieren sich die Unterrichtsbeispiele auf den Bereich des Gestaltens im Raum. Besonders ausführlich wird das „Plastizieren mit Textil“ als ein Arbeitsbereich dargestellt. Die Bezugsfelder „Bewegung im Raum“ (Spielformen, Performance und Kostümierung) und „Textile Räume“ (flexible Architektur, das Raumgefühl und Rauminszenierung) ergänzen das Panorama an Arbeitsbereichen. Das zentrale Unterrichtsbeispiel zeigt auf, wie über das genaue Beobachten der vielfältigen Körperformen und Oberflächen von Meerestieren Wesen aus der Tiefsee plastiziert werden.

Textil soll als künstlerisches Material jenseits des textilen Werk- und Handarbeitsunterrichts kennengelernt werden, da mit textilen Werkstoffen ohne die Notwenigkeit eines speziellen Werkraums gestalterisch vielfältig, spielerisch und kostengünstig nachhaltig im Kunstunterricht gearbeitet werden kann. Eingeführt wird in die unterschiedlichsten Be- und Verarbeitungstechniken von Textil in Verbindung mit einer aktuell sehr regen textilen Kunstszene über eine Übersicht an Handlungsfeldern. Der unmittelbare Lebensweltbezug des Materials (Kleidung – Spielzeug – Wohnen – Medizin – Ritual) ermöglicht neben gestalterischen Überlegungen, Bezüge zur historischen, anthropologischen und sprachlichen Dimension des Materials Textil zu knüpfen. So lässt sich über Textilien kulturelles Verstehen allgemein, speziell aber auch fremdkulturelles Verstehen speziell fördern.

Bild verstehen

Schmidt-Maiwald, Christiane/ Glas, Alexander: Bilderverstehen. Band 6. Imago. Zeitschrift für Kunstpädagogik.

 

Im Fach Kunst ist die Auseinandersetzung mit Bildern in produktiver wie rezeptiver Hinsicht zentraler Bestandteil des Unterrichts. Der vorliegende Band reflektiert den Umgang mit Bildern im Kunstunterricht als vielschichtigen Prozess einer relationalen Seh- und Sinnerfahrung mit den Phasen der Betrachtung, Analyse und Interpretation. Im Mittelpunkt steht das Bildgespräch. In diesem Prozess werden Bild und Subjekt nicht mehr als isoliert beteiligte veranschlagt, sondern stehen in einem Resonanzverhältnis. Ziel ist ein Bildverstehen. Hierzu bedarf es eines ausdifferenzierten Methodenapparates. Aufgezeigt werden Methoden die entsprechend der Ausprägungsvielfalt von Bildern und den Niveaustufen im Bildbetrachtungsprozess auf die Pendelbewegung zwischen Sach- und Subjektorientierung ausgerichtet sind.Die hermeneutische Durchdringung bildet das didaktische Fundament. Dahinter steht die Überzeugung, dass Sehen-können zwar physiologisch und anthropologisch im Menschen angelegt ist, aber weiter gebildet werden muss, um visuelle sowie kulturell festgeschriebene Muster mit den Angeboten der Welt der Bilder – im Blick auf sich selbst, die anderen und das Andere – sinnstiftend abgleichen und erschließen zu können.

2016

, Analysemethoden im Kunstunterricht

Christiane Schmidt-Maiwald (Hg.)

In diesem Sammelband sind alle Beiträge einer Serie von Interpretationsmethoden und -ansätzen für den Kunstunterricht zusammengestellt, die in der Fachzeitschrift KUNST+UNTERRICHT (ab K+U 334/335//2009) veröffentlicht wurden. Im ersten Teil werden Methoden und Ansätze der wissenschaftlichen Kunstbetrachtung vorgestellt, im zweiten Teil geht es um ästhetische Phänomene im Alltag.

Teil I gibt einen Gesamtüberblick über die Methoden und Ansätze der wissenschaftlichen Kunstbetrachtung und zeichnet deren Entstehungsgeschichten nach – von der Ikonografie und Ikonologie über die Strukturanalyse, die semiotisch-sigmatische Methode, kunstsoziologische, rezeptionsästhetische, kunstpsychologische, feministische und hermeneutische Ansätze bis zur Präsentation aktueller Positionen der Bildwissenschaft (Bildanthropologie, Ikonische Wende…). Außerdem wird – zugeschnitten auf jeweils ein bestimmtes Kunstwerk – der Zugriff der Analyse mit einer Kurzeinschätzung für die Übertragbarkeit auf den Kunstunterricht anschaulich gemacht.

Teil II verlegt den Fokus thematisch auf ästhetische Phänomene in Tuchfühlung zur Alltagskultur. Dabei gibt nicht die Methode den Takt vor, sondern der jeweilige Bereich aus den Sparten: Plastik/Objekt/Installation, Architektur, Design, Fotografie, Film, Illustration. Werbung, Textil/Mode, Bühnenbild. Die Methodenfrage wird über konkrete Modellanalysen und -interpretationen entwickelt.

Ästhetische Erfahrung in Gesprächen über Kunst. Eine empirische Studie mit Fünft- und Sechstklässlern
Annika Schmidt, 

 

Das Sprechen über Kunst ist fester und zentraler Bestandteil des Kunstunterrichts. Gespräche über Kunst stellen eine geeignete Form dar, um Kunstwerken zu begegnen, diese zu verstehen und ästhetische Erfahrungen zu machen. Doch wodurch zeichnen sich Gespräche über Kunst aus? Und welche ästhetischen Erfahrungsmomente machen die Schülerinnen und Schüler, wenn sie über Kunst reden? Eine qualitative Untersuchung von Gesprächen über moderne und zeitgenössische Kunstwerke in einer fünften und sechsten Klasse gibt Antworten auf diese Fragen. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zur Kunstrezeption in der Kunstdidaktik und mit einem interdisziplinären Blick – vor allem in die Literaturdidaktik – werden der Forschungsgegenstand „Kunstgespräche“ umfassend darge-stellt und Kategorien zur Untersuchung von Sprache und ästhetischer Erfahrung entwickelt. So lassen sich in den Kunstgesprächen ästhetische Erfahrungsmomente anhand von Sprachformen feststellen. Besonderheiten, die sich im Reden über Kunst zeigen, richten die Aufmerksamkeit auf die Sprache und das Gespräch selbst. Abgeleitet werden Konsequenzen für das kunstdidaktische Handeln in Rezeptionsprozessen, um Schülerinnen und Schülern ästhetische Erfahrungsmomente und vertieftes Sinnverstehen zu ermöglichen.

2015

Kunst unterrichten Didaktische Grundlagen und schülerorientierte Vermittlung 
Constanze Kirchner/ Johannes Kirschenmann, 

 

An die ästhetische Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpfen

Kinder und Jugendliche gestalten gerne und sind umgeben von einer gewaltigen Bilderwelt. Für bestimmte Kunststile haben sie Vorlieben, andere werden ausgeblendet. Mit welchen didaktischen Ansätzen kann es gelingen, die Schülerinnen und Schüler für Kunst und die gestaltete Umwelt zu begeistern? Und was genau zeichnet einen guten Kunstunterricht aus?

Der Praxisband geht von den ästhetischen Vorlieben der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Altersstufen aus. 

Die Unterrichtsphasen (Einstieg, Vertiefung, Präsentation und Transfer) und Unterrichtsformen des Faches (Werkstatt, Stationen, Freiarbeit, Projekt usw.) werden mit erprobten Beispielen einer bewährten Unterrichtspraxis veranschaulicht. 

Die vielfältigen Inhalte des Faches folgen den bekannten Feldern aus den Lehrplänen, u.a. zum Wahrnehmen, Vergleichen, Recherchieren, über Bilder sprechen, Bilder zu Bildern gestalten und umgestalten, zum Experimentieren, Irritieren, Dokumentieren, zum Malen, Zeichnen, Bilder drucken, Collagieren oder zum Gestalten im Raum.

Der Kunstunterricht lebt von der Freude am eigenen Gestalten als Malen, Zeichnen, Experimentieren oder spielerischen Erproben des bislang Unbekannten. Er führt zu den Welten der Kunst, die ihre Fremdheit in der Auseinandersetzung mit dem dort Fremden oder Ungewohnten verlieren. Dabei entwickeln die Schüler ihre Kompetenzen (Visualisieren, Interpretieren oder Analysieren) weiter.

Ein solcher Unterricht ist auch für die Lehrenden bereichernd. Ein großer Teil des Erfolges geht auf deren Persönlichkeit und Begeisterung zurück. Entscheidend sind aber auch die angewandte Kenntnis vielfältiger Voraussetzungen, Einflüsse und Planungsmöglichkeiten sowie die Beobachtung und Beurteilung des Unterrichts und des eigenen Tuns.

Dabei will dieses Buch unterstützen, indem es konkrete Unterrichtsplanung in den Sekundarstufen systematisch darstellt. Es richtet sich an Studierende, Referendare, Lehrende an Schulen und in der Weiterbildung.

2013

Kunst Didaktik für die Grundschule
Constanze Kirchner (Hg.), 

 

Das Standardwerk für den Kunstunterricht

Alle wichtigen Themengebiete des Kunstunterrichts in der Grundschule werden Ihnen von ausgewiesenen Experten vorgestellt. Praxisorientiert, verständlich und übertragbar - so bietet Ihnen der Band Perspektiven und konkrete Konzepte. Für angehende oder bereits praktizierende Lehrer! Mit farbigen Abbildungen im Anhang.

Aus dem Inhalt:

  • Ästhetische Erfahrungen initiieren
  • Bilder erschließen und verstehen
  • Vielfalt und Kreativität fördern
  • Gestaltungskompetenz entwickeln

2012

, Identität und Ausdruck

Constanze Kirchner (Hg.)

 

Im Verhältnis von Gemeinschaft und sozialem Umfeld entwickelt sich das Selbst. Kontinuierlich eingebunden in die Interaktionen des täglichen Miteinanders entsteht Identität, basierend auf Prozessen der Selbsterkenntnis und Selbstgestaltung. Hier können wir im Kunstunterricht ansetzen, denn die Gestaltung des Selbst und die Reflektion darüber zeigt sich auch im bildnerischen Ausdruck. Die Beiträge in diesem Heft thematisieren Fragestellungen, die das Individium betreffen. Ausehen, Umfeld, Wohnort, Gruppenzugehörigkeit gehören zur Identitätsfindung wie Berufsperspektiven, Nationalität, Kulturkontext, Religion, Familie und Freunde. Sich selbst darzustellen, sich seiner Gefühle bewusst zu werden oder die eigene Umwelt gestalterisch zu reflektieren, sind geeignete Wege, um im Grundschulalter das Ich in den Blick zu nehmen. Mit Fotografie, Comic, digitaler Bildbearbeitung, Modeentwürfen, Zeitschriftengestaltung, Lyrik-Illustrationen, Theaterspiel und Cross-over-Verfahren setzen sich ältere Schülerinnen und Schüler in Szene und schärfen auch das Bewusstsein für andere Lebensmuster. Mit dem gestalterischen Ausdruck findet eine Positionierung statt, die zum Dialog anregt. Die Inszenierung des Selbst führt zu Selbsterkenntnis und Sicherheit auf dem Weg zu einer selbstbestbewussten Persönlichkeit.

Kunstunterricht

Constanze Kirchner (Hg.),

 

Was bedeutet Kompetenzorientierung im Kunstunterricht? Welche Kompetenzen sollen die Kinder im Kunstunterricht erwerben? Eine konkrete Festlegung erlernbarer Kompetenzen im Fach Kunst ist besonders schwierig – weniger wegen der Auswahl der Lerninhalte, sondern vielmehr wegen der engen Verknüpfung subjektbezogener Themen, individueller Ausdrucksbedürfnisse, gestalterischer Techniken und intrapersonaler Voraussetzungen im Fach Kunst. Das Buch führt in die Problemlage und den aktuellen Diskussionsstand zur Kompetenzorientierung im Fach Kunst ein und fundiert das vorgetragene Kompetenzverständnis mit Praxisbeispielen aus den wesentlichen Inhaltsbereichen, die im Fach Kunst in der Grundschule zu vermitteln sind: Zeichnen, Farbe, Drucken, Raum, Medien und Spiel. Insofern bietet dieses Buch nicht nur Hilfestellungen für alle Lehrkräfte, die das Fach Kunst in der Grundschule unterrichten, um den neuen curricularen Anforderungen zu entsprechen, sondern auch zahlreiche Impulse und Ideen, um einen zeitgemäßen, prozess- und kompetenzorientierten Unterricht zu gestalten.

, Paperdress

Monika Miller (Hg.)

 

Thema dieses Heftes ist das dreidimensionale Gestalten mit Papier - speziell die Herstellung von Kleidern aus Papier. Die Bandbreite umfasst dabei tragbare Kleider wie auch nichttragbare Kleid-Objekte und Accessoires aus Papier. Papier als Werkstoff stellt ein besonderes Potenzial für den Kunstunterricht das: Das Material ist preiswert, meist vorrätig und es liegt in verschiedenen Qualitäten vor. Für die Gestaltung eines Paper Dresses wird keine spezielle Werkstatt benötigt und das Material kann mit einfachen Werkzeugen bearbeitet werden. Bei dem Thema Paper Dress geht es sowohl um die theoretisch-rezeptive Auseinandersetzung mit der Papier-Mode und den Proportionen des menschlichen Körpers wie auch um das praktisch-gestalterische Tun der Schülerinnen und Schüler - vom Entwurf über die Ausführung bis zur abschließenden Präsentation der Projekte. Im Fokus steht insbesondere die Reflexion darüber, welche Bedeutung das Herstellen und Tragen von Papierkleidern bei den Heranwachsenden hat und wie sich ihre Selbstwahrnehmung und -erfahrung dabei verändern. Die dreidimensionale Gestaltung soll vor allem zur Sensibilisierung für den Werkstoff Papier beitragen. Viele Bildbeispiele aus der Kunst und Mode zeigen anschaulich die unterschiedlichen Verfahren der Bearbeitung von Papier, um es in eine dreidimensionale Form zu bringen.

2011

, Schmuck Entwerfen, Gestalten, Präsentieren

Petia Knebel (Hg.)

 

Dieses Themenheft eröffnet Einblicke in die Geschichte des Schmucks, der historischen und aktuellen Schmuckgestaltung. Ebenso wird aufgezeigt, dass Schmuck heutzutage als angewandte, wie auch tragbare, bildende Kunst verstanden werden kann.

Einzelne Arbeitsfelder von Entwurf, Gestaltung und Präsentation von Schmuck wurden didaktisch-methodisch erschlossen, um eine gute Umsetzbarkeit innerhalb des Kunst- und Werkunterrichts zu ermöglichen. Die aufgezeigten Unterrichtsbeispiele aus verschiedenen Jahrgangsstufen und Schularten reichen von experimentellen Herangehensweisen bei der Ideenfindung über die dreidimensionale Umsetzung bis zu einer Präsentation der entstandenen Werke. Hierbei werden sowohl bildnerische Grundtechniken als auch komplexere Formen der Gestaltung mit unterschiedlichen Materialien vorgestellt. 

Neben einer Vielzahl von abgebildeten Porträtmalereien mit Schmuckdarstellungen und relevanten kunsthistorischen Bezügen finden sich auch Schmuckobjekte, welche von zeitgenössischen bildenden Künstlern gestaltet wurden. 

Interviews mit Fachleuten, welche konkrete Einblicke in das Ausbildungs- und Berufsleben von Schmuckgestaltern geben und ein reichhaltiger Materialteil ergänzen den inhaltlichen Bestand des Themenhefts.

Über die Technik zur Kunst

Stefanie Aufmuth M. A., Oliver M. Reuter,

 

Das Buch enthält zahlreiche Unterrichtsbeispiele zu ausgewählten bildnerischen Techniken sowie dazu passenden Künstlern. Ziel des Werkes ist es dabei, Kunstwerke nicht "nachzumachen" sondern über die Technik und individuelle Bildideen der Schüler einen Zugang zu den Werken zu bekommen. Dafür wird Schritt für Schritt  z.B. das Arbeiten mit Pappmaché oder der Umgang mit verschiedenen Zeichengeräten erklärt. Ebenso wird das unterrichtliche Vorgehen genau beschrieben, auch zu Reflexion und Benotung werden Tipps gegeben. Damit eignet sich das Buch sowohl für Lehrer mit Vorbildung als auch für fachfremd unterrichtende. Zu den behandelten Künstlern und ihren Werken erhält der Lehrer wichtige Hintergrundinformationen. Für die Unterrichtspraxis lassen sich die zahlreichen Kopiervorlagen wie eine kleine Kunst-Kartei, Lese- oder Arbeitsblätter gut nutzen. Die Kunstwerke sowie Anleitungen zu den Techniken finden sich auch als Power-Point-Präsentationen mit vielen Bildern auf der beigefügten CD.

2010

Kinderzeichnung und jugendkultureller Ausdruck

Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann, Monika Miller (Hg.),

 

Forschungsstand - Forschungsperspektiven

Die Publikation soll den aktuellen Forschungsstand abbilden sowie Forschungsperspektiven aufzeigen in den thematischen Schwerpunkten:

  • Entwicklung der Vorstellungsfähigkeit
  • Wandel der kind- und jugendlichen Bildsprache
  • Bildnerisches Ausdrucksverhalten von Kindern
  • Bildnerisches Ausdrucksverhalten von Jugendlichen
  • Interkulturelle Phänomene in der Kinder- und Jugenddarstellung
  • Kinderzeichnung und jugendkultureller Ausdruck als Gegenstand von Kunstunterricht.

Ergebnis ist ein Grundlagenwerk, das das breite Spektrum der Forschungsfragen fundiert darlegt, erörtert, entwickelt und mit Perspektiven füllt. Hintergrund der Veröffentlichung ist ein zweitägiges Symposium zur Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendzeichnungsforschung, das Anfang 2009 in Augsburg stattgefunden hat.

2009

Kunstpädagogik für die Grundschule

Constanze Kirchner,

 

Wie lernt man, Kunst in der Grundschule zu unterrichten?
Dieses Buch versucht, die grundlegenden Wissensbereiche für das Studium der Kunstpädagogik übersichtlich und gut strukturiert aufzubereiten.
Die historisch gewachsenen kunstdidaktischen Theorien werden ebenso ausgebreitet wie die aktuellen didaktischen Konzepte.
Ein weiterer Abschnitt widmet sich den Voraussetzungen bildnerischen Gestaltens beim Kind, seinem bildnerisch-ästhetischen Verhalten sowie den Funktionen ästhetischer Bildung für die kindliche Entwicklung. Die Vermittlung von Bildender und angewandter Kunst wird eingehend erörtert, wobei die altersgemäßen Rezeptionsvoraussetzungen, eine sorgfältige Sachanalyse und die Methoden der Kunstvermittlung im Zentrum stehen.
Der letzte Teil schließlich widmet sich der gestalterischen Praxis und ihrer Vermittlung: Welche Verfahren und Techniken müssen unterrichtet, welche Themen und Inhalte in den Blick genommen werden? Die wesentlichen Prinzipien des Kunstunterrichts und methodische Strukturen sowie die bildnerischen Kompetenzen, die von Grundschulkindern zu erwerben sind, werden exemplarisch dargestellt.

, Kreativität

Constanze Kirchner (Hg.)

 

2009 - Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovationen

Dieses Heft setzt sich anlässlich des Europäischen Jahres der Kreativität und Innovationen mit den verschiedenen Umgangsweisen mit Kreativität bzw. mit dem Kreativitätsbegriff auseinander. Es hebt die Zusammenhänge von Kreativität und künstlerisch-ästhetischen Aspekten sowie kunstpädagogischen Prozessen heraus. Ein besonderer Schwerpunkt besteht in Überlegungen, wie Kreativität in bildnerischen Werken und Prozessen in Erscheinung tritt und woraus sich Differenzen ergeben.

Aus dem Inhalt:

  •     Umgangsweisen mit Kreativität
  •     Gegen die Kanalisierung von Kreativität und die Inflation des Kreativitätsbegriffs
  •     Entwicklung der Kreativität im Kindeslater
  •     Modelle, Ansätze und Richtungen
  •     Me, myself and I
  •     Analoge und digitale Auseinandersetzungen mit dem eigenen Selbstbild

 

, Orientierung im kunstpädagogischen Handeln

Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann (Hg.)

 

Dieses Doppelheft schaut zurück in die erste Dekade des 21. Jahrhunderts – es bietet Orientierung im heutigen kunstpädagogischen Handeln und versucht über Vorschläge und Fragen die Beschreibung der Gegenwart unseres Faches. So resultiert eine Kontur der fachdidaktischen Perspektive. Es macht acht Themenfelder auf, die den Diskurs der aktuellen Kunstpädagogik bestimmen: Bild, Kunstvermittlung, Politik und Gesellschaft, Geist, Medien, Natur, Körper, Förderung und Kompensation, künstlerischer Prozess und Forschung. Die Texte zu jedem dieser Themenfelder bieten neben einer Klärung des jeweiligen Begriffes dessen historische Herleitung, zeigen die aktuellen Positionen auf und veranschaulichen die Aussagen anhand eines Unterrichtsbeispiels.

Aus dem Inhalt:

  •     Praxis und Konzept des Kunstunterrichs – heute
  •     Didaktische Orientierungen im kunstpädagogischen Handeln
  •     Orientierung: Politik und Gesellschaft
  •     Kunstwissenschaftliche Interpretationsmethoden und -ansätze für den Kunstunterricht
  •     Orientierungsstrategien in einer visuell dominierten Kultur

 

Frühkindliche ästhetische Bildung Ein Diskussionsbeitrag

Sonderheft, Hannover 2009,

 

In den vergangenen Jahren hat sich ein neues Bild vom Kind durchgesetzt, das auch Begründungen und Orientierungen für die ästhetische Bildung in der frühen Kindheit gibt. Es gilt heute als unbestritten, dass Kinder von Anfang an in Dialog und Austausch mit ihrer Welt treten, sich der umgebenden Welt auswählend und deutend zuwenden und ihre eigenen Selbst- und Weltbilder „konstruieren“. Dies tun sie in entscheidendem Maße auf ästhetische Weise nicht nur akustisch, olfaktorisch, leiblich, taktil, visuell, mit ihrem Bewegungssinn usw., sondern zugleich intentional, Sinn und Bedeutung stiftend, sich und die Welt interpretierend. Das Kind erwirbt auf diese Weise die Fähigkeit, Wirklichkeit gedanklich, symbolisch, gestalterisch u.a. auszulegen und neu entwerfen zu können. Um Kinder innerhalb dieser grundlegenden Entwicklungsprozesse nachhaltig zu fördern, muss es gelingen, die Komplexität ästhetischer Bildungsprozesse in ihrer Spezifik zu erkennen und die Kinder ­ dieser Spezifik gemäß ­ zu unterstützen. Das heißt, über bloße Übungen zur Sensibilisierung der Sinne oder das Kennen lernen bildnerisch-praktischer Verfahren (malen, plastizieren usw.) hinaus, muss berücksichtigt werden, dass sich Neues immer mit Bekanntem verbindet und dadurch Modifikationen, Differenzierungen, Vertiefungen schafft, die wiederum erst Lernen und Entwicklung ermöglichen. Das Neue existiert nicht in einem „luftleeren Raum“ sondern „antwortet“ jeweils auf etwas, was bereits vorhanden ist. Jeder ästhetische Bildungsmoment kann deshalb als ein „Mosaikstein“ in einem umfänglichen, sich stetig differenzierenden Weltbild eines Kindes aufgefasst werden ­ und hat als solcher Bedeutung. Im Kontext bildnerischer Gestaltung geht es innerhalb dieser ästhetischen Bildungsprozesse konkret um das Zusammenspiel von geschärfter Wahrnehmung, der Vorstellungsbildung, der Fantasie, der Ausdrucksbedürfnisse, der Analyse und Deutung von Bildern in ihrer Vielschichtigkeit, um das Hervorbringen von Bildern, um die Formfindung und Gestaltgebung und um die Präsentation. Die vorliegende Schrift soll zum Nachdenken anregen und Impulse für den Diskurs der ästhetischen Elementarbildung liefern. Es ist der Zwischenstand einer ca. zweijährigen Diskussion, an der Kunstpädagoginnen, Erzieherinnen und Grundschullehrer, Erziehungswissenschaftlerinnen sowie Studierende der Elementar- und Grundschulpädagogik beteiligt waren.

   

Praxis Pädagogik: Kreativität in der Grundschule erfolgreich fördern

Constanze Kirchner/ Georg Peez, 

 

Kreativität - Eine Kompetenz, die in uns steckt und doch so wenig greifbar ist?
Von wegen! Auf sehr anschauliche Weise wird der Leser mit Kreativität vertraut gemacht. Sie wird zu einer messbaren Fähigkeit, die durch gezielte Förderung tatsächlich entsprechend gesteigert werden kann.
Aktuelle Forschungsergebnisse zu dem Phänomen Kreativität werden zusammengetragen und mit dem ästhetischen Verhalten von Kindern in Beziehung gesetzt. Dies gelingt mit über 30 Übungen, die sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit angewendeten Kreativität in vielfältiger Weise gezielt anregen.
Ein anerkanntes Testverfahren, ein naher Praxisbezug, geschickt gewählte Übungen sowie kritische Dokumentationen und Auswertungen führen zu verblüffenden Ergebnissen.
Ein Verfahren, das zum Nacheifern anregt und eine Bereicherung für jeden Unterricht darstellt.

2008

Frühes Schmieren und erste Kritzel - Anfänge der Kinderzeichnung

Uschi Stritzker, Geort Peez, Constanze Kirchner, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-00728

 

Kinder erkunden ihre Umwelt mit allen Sinnen und mit gestalterischen Mitteln. Sie schmieren, sudeln, kritzeln, zeichnen und malen und machen hierbei unmittelbare Erfahrungen, die ihr Weltverständnis prägen. Noch bevor das Kleinkind einen Stift hält und mit diesem auf ein Blatt Papier kritzelt oder an die Wand krakelt, kann es schmieren, also unmittelbar mit den Händen und Fingern sichtbare Spuren erzeugen.

Dieses Buch behandelt die Frage, welche Bedeutung das Schmieren des Säuglings und Kleinkindes innerhalb seiner bildnerischen Entwicklung hat. Weist das Schmieren mit Fingerfarbe oder mit Brei Bezüge zur späteren Kinderzeichnung auf? Dokumentiert werden mehrere Fallstudien zum Schmieren und frühen Kritzeln mit Kindern im Alter von 8 bis 13 Monaten.

Ein Ergebnis der Untersuchungen ist, dass die Bewegungsabläufe der Kinder beim Schmieren und bei ihrem frühen Kritzeln äußerst ähnlich sind. Kritzeln und Schmieren sind sensomotorische Ausdruckshandlungen, die Spuren hinterlassen. Je älter das Kind ist, desto bewusster nimmt es die erzeugte Spur wahr und versucht gezielt, Spuren zu hinterlassen: zu kritzeln.

Kinder & Kunst Was Erwachsene wissen sollten

Constanze Kirchner,

 

Kinder drücken sich über ihre bildnerischen Darstellungen aus und eignen sich ihre Umwelt dadurch an. Wir Erwachsenen begleiten sie zu Hause, im Kindergarten und in der Schule bei ihrer gestalterischen Entwicklung. Wie können wir diese sinnvoll unterstützen?
Zahlreiche Fragen werden aufgegriffen, z. B.:
Warum gestalten Kinder? Was wird dabei gelernt?
Welchen Nutzen hat die ästhetische Bildung?
Wie und was zeichnen Kinder?
Wie sind Kinderwerke zu verstehen?
Welche Arbeitsmittel, Materialien und Verfahren sollen Kinder nutzen?
Warum brauchen Kinder Kunst?
Welche Aufgaben verfolgt der Kunstunterricht in der Grundschule?

Kinder & Kunst zeigt auf, warum Kinder bildnerisch gestalten und wie vielseitig ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind - angefangen beim Sammeln und Ordnen bis hin zu komplesen bildnerischen Verfahren. Anhand zahlreicher Bildbeispiele und begleitender Texte wird gezeigt, wie Kinder in ihren individuellen Bedürfnissen gefördert und durch gezielte Anregungen und Impulse unterstützt werden können.

2007

Kunstunterricht in der Grundschule

Constanze Kirchner (Hg.),

 

Informativ, pädagogisch engagiert, aktuell - so bietet diese Buchreihe Anregungen und Praxishilfen, die sich bereits im Unterricht bewährt haben.

Zu diesem Band:
Können Kinder Kunst? - Aber ja!
Im Mittelpunkt des -Bandes stehen exemplarische Unterrichtsmodelle aus den unterschiedlichen Bereichen des Kunstunterrichts in allen vier Jahrgängen. Klassische Verfahren werden erfrischend aufbereitet und ergänzt durch viele innovative Unterrichtsbeispiele. Zahlreiche Abbildungen runden das Buch ab. Sowohl für Kunstlehrer als auch für fachfremd Unterrichtende ist der Band ein echter Gewinn!

, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Die Jahrzehnte währende Debatte um das Berliner Denkmal für die ermordeten Juden Europas zeigt exemplarisch das politische Konfliktfeld von Kunst im öffentlichen Raum.

Zahlreiche Diskussionen, Pro- und Contra-Argumente, beispielhafte Entwürfe und Kontextbedingungen werdem mit diesem Material Kompakt gebündelt vorgestellt - zur Erinnerung für jene, die alle Entwicklungen kontinuierlich verfolgt haben und zur Orientierung, Konzeption und Planung von Unterricht zum Holocaust-Mahnmal, zur Entwicklung eigener Mahnmalkonzepte, zur Geschichte der Nazi-Zeit etc.

Aus dem Inhalt:

  •     Beschreibung des Stelefeldes
  •     Steinskulptur - Stelenwald
  •     Denkmal als politisches und nationales Symbol
  •     Politische Kunst
  •     Wettbewerbsmodelle

, Kunst im öffentlichen Raum, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Diese Ausgabe zeigt verschiedene Varianten von Kunst im öffentlichen Raum auf, an denen Schüler beteiligt waren oder die in unterrichtlichen Zusammenhängen entstanden sind. Dabei werden auch die vielfältigen didaktischen Potenziale der ästhetisch-praktischen Gestaltung im öffentlichen Raum deutlich: Die Kooperation mit diversen Beteiligten, politische Konflikte, kontroverse Interessen aller Mitwirkenden, etc. Die Themenbeiträge zeigen exemplarisch, wie künstlerische Eingriffe im öffentlichen Raum mit Schülern gelingen können und welche Schwierigkeiten damit verbunden sind.

Aus dem Inhalt:

  •     Schülerarbeiten im öffentlichen Raum der Grundschule
  •     Interaktive Denkmalgestaltung
  •     Caspar David Friedrich in Gützkow
  •     Performance und Installation im öffentlichen Raum
  •     Ein Kunstwerk als Medium zwischen Geschichte und Gegenwart

2006

Ästhetische Bildung und Identiät Fächerverbindende Vorschläge für die Sekundarstufe I und II

Constanze Kirchner, Markus Schiefer Ferrari, Kaspar H. Spinner (Hg.), Schriftenreihe Kontext Kunstpädagogik Band 8,

 

Ästhetische Bildung ist in den letzten Jahren in neuer Weise zu einem Schwerpunkt der bildungspolitischen Diskussion geworden. Dies zeigt sich in entsprechenden Forschungsprojekten ebenso wie in der Schulentwicklung und in Lehrplänen.
Dieser Band gliedert sich in einen einleitenden theoretischen Teil über ästhetische Bildung und einen Hauptteil mit Vorschlägen für den Unterricht. Diese beziehen sich auf den Unterricht in der Sekundarstufe I und II und können in unterschiedlichen Klassenstufen umgesetzt werden. Für die Unterrichtsvorschläge wurde das Rahmenthema »Gesicht, Maske, Person – Selbstbild, Spiegelbild, Fremdbild« gewählt; damit ist der Zusammenhang von Wahrnehmung (im Gesicht sind die wichtigsten Sinnesorgane angesiedelt), spielerischer Verfremdung (Maske) und Identität (Person) akzentuiert. Die Unterrichtsmodelle werden durch zahlreiche Kopiervorlagen sowie farbige Abbildungen als Vorlagen für Farbfolien ergänzt.

2005

Positionen zum Kunstunterricht in der Grundschule

 

Ästhetische Erziehung in der Grundschule - Positionspapier der Arbeitsgruppe "Primarstufe"
Bund Deutscher Kunsterzieher e.V.

Der Kunstunterricht in der Grundschule - Zwischen kindlicher Persönlichkeitsentwicklung und fachlicher Grundbildung
Referat/ Arbeitsgruppe Grundschule in BDK e. V.

Kunstpädagogik in der Grundschule - Anforderungen an die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung
AG Grundschule im BDK Fachverband für Kunstpädagogik

Kunst am Campus

Constanze Kirchner, Hans-Otto Mühleisen (Hg.),

 

35 Jahre Universität Augsburg - dies ist der Anlass zur Herausgabe eines Kunstführers, der den Zugang zu den Kunstwerken auf dem Universitätscampus erleichtern soll. Einen Zugang in zweifachem Sinn: Einerseits ist ein geografischer und formaler Zugang gemeint, da die Werke bislang weder tituliert sind, noch ihre Lage dokumentiert ist. Andererseits sollen die Erläuterungen und Informationen zu den einzelnen Plastiken und Skulpturen helfen, die künstlerischen Intentionen der Gegenwartskunst besser zu verstehen.

Hans Malzer, Kunst im öffentlichen Raum

Constanze Kirchner, Wolfgang Neidlinger, Gertrud Roth-Bojadzhiev (Hg.),

 

Hans Malzer - Skulptur, Plastik, Relief und Mosaik, Constanze Kirchner
Hans Malzer Kunst im religiösen Raum, Klaus Kienzler

Abbildungen Kunst im profanen und sakralen Raum   
Hans Malzers Kunst im öffentlichen Raum, Barbara Wolf
Die Idee des Elementaren im Werk von Hans Malzer, Gertrud Roth-Bojadzhiev
Hans Malzer als Lehrer oder die Kunst "Ja" zu sagen, Marie-Luise Dietl

Mit Kunst zur Kunst

Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann (Hg.), Beispiele ästhetischer Praxis zur handlungsorientierten Kunstrezeption,

 

Mit Kunst zur Kunst – ist ein Praxisbuch, das zahlreiche Unterrichtsbeispiele versammelt und sich des spielerisch-handlungsorientierten Umgangs mit historischen und aktuellen Kunstwerken annimmt.

28 versierte Autorinnen und Autoren zeigen Wege auf, durch praktische und reflexive Beschäftigung mit Kunstwerken verschiedener Epochen einen Zugang zur Kunst in allen Schulstufen zu eröffnen.

Dabei gliedern drei Funktionsbereiche den Band, die unterschiedliche Methoden in der Auseinandersetzung mit den Kunstwerken folgen:

Der erste Abschnitt zeigt "Wege zum Experimentieren, Forschen, Gestalten" in offener Korrespondenz mit einem Werk.

Der zweite Abschnitt vereint Beiträge als "Wege zum Selbst". Diese erproben eine ästhetisch-praktischen Ausdruck in individuellen, subjektiven Art und Weisen – angestoßen durch die Beschäftigung mit Kunst.

Der dritte, große Abschnitt "Wege zum Werk" bietet konkrete Zugänge zum Werkverstehen. Diese Wege sind kunstpädagogisch facettenreich und vielschichtig dargestellt.

Die Beispiele zeigen in überzeugender Weise ästhetische, praxisbezogene Zugangsweisen zur Kunst über das "Kunst machen" auf.

Mit vielen vierfarbigen Abbildungen mit zahlreichen Schülerarbeiten.

2004

, Mit Licht gestalten, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Das Phänomen Licht hat in der Kunstgeschichte vielfältige Werke und Anlässe gestaltet. Der Basisartikel führt ein in das Themenhelft Mit Licht gestalten. Was ist Lichtkunst, welche Bedeutung hat Licht in der Kunst und im Alltag? Licht, Musik und Klangkompositionen waren seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein Thema der Künstler, Lichtobjekte, Bewegung und Schatten sowie Licht, Raum und Farbe weitere. Abschließend werden einige Anregungen zu Lichtkunst sowie zum Phänomen Licht im Unterricht gegeben.

2003

Kinder und Kunst der Gegenwart

Kirchner, Constanze: Zur Erfahrung mit zeitgenössischer Kunst in der Grundschule, 

 

Das Buch möchte Lehrerinnen und Lehrern, die in der Grundschule das Fach Kunst unterrichten, Mut machen, sich intensiver als bisher mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen und die Kinder dafür über unterschiedliche ästhetische Prozesse zu sensibilisieren. Dass dies möglich und sinnvoll ist, zeigen die von der Autorin im dritten und vierten Kapitel vorgestellten und in ihrem Verlauf äußerst anschaulich beschriebenen Projekte

, Kinder und Jugendzeichnung, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Betrachten Sie den bekannten Themenkomplex einmal ganz neu! Dieser Sammelband ermöglicht Ihnen auf Grundlage von entwicklungs- und kognitionspsychologischen Erkenntnissen neue Sichtweisen auf das Phänomen "Kinder- und Jugendzeichnung". Heute orientiert sich die Kunstpädagogik eher an der Bedürfnislage der Kinder und Jugendlichen denn an entwicklungspsychologischen Stufenmodellen. Sie analysiert nicht mehr nur vorrangig das Produkt des bildnerischen Prozesses, sondern den Prozess als solchen. Die psychologischen oder kognitiven Vorgänge, die durch den bildnerischen Prozess überhaupt erst in Gang gebracht werden, stehen hier im Vordergrund.

, Zeichnen als Experiment, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Basisartikel Zeichnen als Experiment, Constanze Kirchner

Thema Primarstufe Dem Pinsel auf der Spur, Christine Athanassiadis

Studium Mit (allen) Sinnen zeichnen Übungen zum experimentellen Zeichnen, Andreas Taglinger

Klasse 5 Lichtenberg zu Ehren, Klaus-Jürgen Fischer

Primarstufe Wald und Flur, Oliver Reuter

Primarstufe Suche nach dem persönlichen Strich, Andreas Brenne

Sekundarstufe I Verkratzt und verschrammt Zeichnungen wider den schönen Schein, Stefan Schmidt

Sekundarstufe II Als Flaneur in der Bilderwelt der Naturwissenschaften, Edwin Soldiner

Kontext Experiment als Motor für zeichnerische Entwicklung? Constanze Kirchner

Zeichnen «können»?, Béatrice Gysin

Magazin, Veranstaltungen/Weiterbildung, Weiterbildung/Rezension, Rezensionen, Vorschau/Autoren

Bildkarten, Das Heft enthält einen Bildkartensatz mit Kommentar zum Thema:
Grafische Spuren experimentellen Zeichnens, Constanze Kirchner

2002

, Bildnerisch gestalten in der Grundschule, Marie-Luise Dietl/ Constanze Kirchner (Hg.)

 

In elf Abschnitten stellt Ihnen das Heft die wichtigsten Bereiche des ästhetischen Wahrnehmens, Erfahrens und bildnerischen Gestaltens vor. Das bildnerische Gestalten unterstützt Kinder, sich aktiv mit ihrer Lebenswelt auseinander zu setzen, ihre Handlungsmöglichkeiten kennen zu lernen, damit Sachkompetenz zu erwerben und schließlich Selbstvertrauen aufzubauen. Damit orientiert sich der Sammelband zum einen an den Vorgaben vieler Lehrpläne für die Grundschule, aber auch an den subjektiven Interessen vieler Schülerinnen und Schüler, die immer wieder Anlass für bildnerisches Tun sein können.

Alle Beiträge stammen aus K+U-Ausgaben der letzten zehn Jahre und sind speziell für die Erfordernisse der Primarstufe zusammengestellt. Die ausgewählten Unterrichtsvorschläge haben exemplarischen Charakter und können immer auch auf andere Materialien und Inhalte und auch Klassenstufen übertragen werden.

2001

Werkstatt: Kunst, Constanze Kirchner, Georg Peez (Hg.); Anregungen zu ästhetischen Erfahrungs- und Lernprozessen im Werkstattunterricht

Kirchner, Constanze/ Peez, Georg (Hg.): Hannover (BDK-Verlag) 2001; ISBN: 3-927268-19-4

 

Werkstattunterricht hat Hochkonjunktur. Anlässlich der zahlreichen Fragen, die sich mit dem curricular geforderten Werkstattunterricht im Fach Kunst verbinden, gibt dieses Buch sowohl einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Diskussion als auch über die Praxis des Werkstattunterrichts. Ein theoretisch orientierter erster Teil des Tagungsbandes führt in die Idee des Werkstattprinzips im Kunstunterricht ein. Der zweite Teil beinhaltet konkrete Ideen und Hinweise für den Werkstattunterricht im Fach Kunst. Verschiedene Beiträge, die Unterricht von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II darlegen, stellen vor allem die praxisbezogene Umsetzung des Werkstatt-Gedankens in den Mittelpunkt.

 

1999

, Spuren suchen - Spuren sichern, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Basisartikel  Spuren suchen ? Spuren sichern Constanze Kirchner

Sekundarstufe II
Fotos, Gegenstände, Orte Verlorenes festhalten Jörg Grütjen

Primarstufe
Grenzgänge zwischen Natur und Kunst Auf den Spuren von Olaf Nikolai Mario Urlaß

Sekundarstufe I
Lebensspuren sichern Eine Unterrichtssequenz zur biografischen Spurensuche Stefan Becker

Sekundarstufe I
Biografische Spuren Clemens Grünberg Projekt 

Ein Koffermuseum als Selbstbeschreibung Antje Dalbkermeyer

Analyse und Interpretation Zum Beispiel: Dorothee von Windheim
Ikonen der Vanitas Hans Dickel

Kontext

Zwei Rezensionen zu Gunter Ottos «Lehren und Lernen zwischen Didaktik und Ästhetik»

Ästhetische Rationalität Helmut G. Schütz

Das Lehrbare an der Kunst Michael Parmentier

Bildkarten Das Heft enthält einen Bildkartensatz mit Kommentar zum Thema:
Den Dingen auf der Spur Constanze Kirchner

1998

, Praxis und Konzept des Kunstunterrichts, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Ein Doppelheft mit Unterrichtsbeispielen zu fast allen Gestaltungstechniken Zeichnen, Drucken, Malen, Elektronische Medien, Design, Formen, Bauen, Konstruieren, Spielen und Inszenieren. Zusätzlich enthält das Heft einen ausführlichen Theorieteil mit Beiträgen zur Unterrichtsplanung, zu Unterrichtsmethoden, Unterrichtsmedien und zur Bewertung Material "Nachbilder" - Bilder nach Bildern

1997

Natur und Tiere in der Kunst

Constanze Kirchner, Johannes Kirschenmann; Eine Materialsammlung für die Klassenstufen 3/4 und 5/6, Velber 1997

 

Eine Materialsammlung für die Klassen 3/4 und 5/6 Diese Materialsammlung enthält sowohl Unterrichtsmaterialien für die Hand der Kinder als auch praktische Arbeitshilfen für Lehrerinnen und Lehrer. Dabei handelt es sich um Bildtafeln, Arbeitsblätter, Folien, Kopiervorlagen, sowie methodisch-didaktische Hinweise und fächerübergreifende Anregungen. Die Inhalte orientieren sich an konkreten kindlichen Erfahrungsbereichen: dem Umgang mit Natur und mit Tieren sowie dem eigenen Verhältnis dazu. Die ausgewählten Kunstwerke stammen aus unterschiedlichen Zeitepochen. Die Kinder werden über verschiedene Aufgabentypen zum Dialog mit dem Kunstwerk angeregt. Sie sollen - in Einzel- oder Gruppenarbeit- beobachten und vergleichen, sammeln und die Natur erleben, sich auf Spurensuche begeben, forschen, in Lexika nachschlagen und Wichtiges notieren, eigene Gestaltungsideen umsetzen, zeichnen und malen, Geschichten erfinden. Kurzum: Alles das tun, was einen modernen Kunstunterricht ausmacht. Enthalten sind zwei farbige Folienproduktionen historischer Kunstwerke, zwölf farbige Bildtafeln und weitere zahlreiche Kopiervorlagen im Format DIN A4. 

, Träume, Wünsche, Sehnsüchte, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Kinderträume, Wunschträume und Traumdarstellungen in der Bildenden Kunst / Die Poesie des Utopischen - Annäherungen an zeitgenössische Kunst / Der Lehrertraum vom Schüler, der gerne Träume zeichnet / Alpträume - verrätselte Bilder der Angst / Traumbilder - Wunschbilder - Angstbilder

1996

, Dialog mit Kunstwerken in der Primarstufe, Constanze Kirchner (Hg.)

 

Wege zum Dialog mit Kunstwerken in der Grundschule / Einfach riesig Bauen wie Claes Oldenburg / Dialog mit Boltanskis Schattenfiguren Les ombres / Ich wünsche mir Ö, Der Baum der Wünsche von Hanefi Yeter / Der Ausflug / Karneval des Harlekins von Joan Mir / Träume, Wünsche, Hoffnungen in Bildern Marc Chagal...

1995

, Feuer und Flamme, Constanze Kirchner (Hg.)

 

vergriffen ohne Neuauflage Es brennt / Eine Projektwoche zum Thema Feuer / Brennende Städte / Die verbrannte Erinnerung - Eine Spurensuche / Ein historischer Stadtbrand im Kunstunterricht / Feuer und Flamme für Augusto Giacometti / Heiliges Feuer für Indien. Material: Feuer.

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