11.12.2013

© Universität Augsburg

Mit einem Festakt wurde am 11. Dezember 2013 das Jakob-Fugger-Zentrum – Forschungskolleg für Transnationale Studien feierlich eröffnet. Der Festakt fand im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg statt.

Zu diesem feierlichen Anlass hielt Prof. Dr. Hubert Burda einen Festvortrag zur Aktualität von Jakob Fugger. Für die musikalische Untermalung sorgten Prof. Linus Roth (Violine) und José Gallardo (Klavier) vom Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

 

Ein Forschungszentrum, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen miteinander vernetzt, ihre Kompetenzen bündelt und Synergien schafft – anspruchsvolle Ziele setzt sich das neue Jakob-Fugger-Zentrum an der Universität Augsburg. Das Zentrum will die Augsburger Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften international profilieren und bekannt machen. Es steht für das Konzept einer „Netzwerkuniversität“, zu der sich die Universität Augsburg unter Federführung ihrer Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel entwickelt.

 

Auf höchstem wissenschaftlichen Niveau werden im Jakob-Fugger-Zentrum Ideen und Impulse aus der interdisziplinären Zusammenarbeit gewonnen. Auf diese Weise will das Zentrum neue und zukunftsweisende Forschungsthemen entdecken und erkunden. Gesellschaftliche Vielfalt und gesellschaftlicher Wandel im Kontext der Globalisierung, das sind die großen inhaltlichen Leitmotive der Forschungsarbeit am Jakob-Fugger-Zentrum. Daran arbeiten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam über Fächer- und Ländergrenzen hinweg. Das Zentrum stärkt dabei erfolgreiche internationale Forschungskooperationen und knüpft gleichzeitig neue Kontakte zu führenden Forschungszentren weltweit.

 

Zum Zeitpunkt seiner feierlichen Eröffnung sind im Jakob-Fugger-Zentrum bereits 18 Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fachausrichtung mit ihren hochkarätigen Forschungsprojekten organisiert. Sie treffen sich regelmäßig, um ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse gemeinsam zu diskutieren. Das Zentrum hilft ihnen bei der Anbahnung internationaler Kontakte, der Einladung internationaler Gastwissenschaftler, der Organisation wissenschaftlicher Tagungen und der Publikation von Forschungsergebnissen. Ebenso unterstützt und berät es seine Mitglieder bei der Beantragung von Forschungsgeldern.

 

Insgesamt will sich das Jakob-Fugger-Zentrum als ein Ort des Austauschs zwischen verschiedenen Fächern und Forschungsbereichen, zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen und nicht zuletzt auch zwischen Universität und Gesellschaft etablieren. Seine Forschungsergebnisse wird das Zentrum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich machen.

 

 

Das Jakob-Fugger-Zentrum als Teil der Stadt Augsburg

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Die Forschungen des Jakob-Fugger-Zentrums stehen in engem Zusammenhang mit der Geschichte und der gegenwärtigen Situation der Stadt Augsburg. Einst Schauplatz der Versöhnung verschiedener Glaubensrichtungen im Augsburger Religionsfrieden, dient Augsburg heute geradezu als Paradebeispiel für eine Stadtgesellschaft, in der Bürger mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen zusammenleben.

 

Das Jakob-Fugger-Zentrum sucht daher den engen Kontakt mit der Stadt. Mit Vorträgen und Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtzentrum wirkt es direkt in die Öffentlichkeit hinein und befördert den aktiven Austausch mit den  Bürgerinnen und Bürgern.

Jakob Fugger als Namenspatron

Namenspatron des Zentrums ist der wohl berühmteste Sohn der Stadt Augsburg: Jakob Fugger, genannt der Reiche (1459-1525). Als einer der bedeutendsten Unternehmer der Neuzeit verstand es Jakob Fugger, globale Netzwerke zu knüpfen und sie gewinnbringend zu nutzen. Sein Name steht darüber hinaus für die Verbindung wirtschaftlicher Aktivitäten mit sozialem und kulturellem Engagement.

 

An diese Leitmotive knüpft das Jakob-Fugger-Zentrum mit seinen Forschungen zu Chancen und Risiken einer global vernetzten Welt an. Wie Jakob Fugger selbst möchte auch das Zentrum einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft leisten.

 

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Programm der Eröffnungsfeier

Musikalischer Auftakt
Johannes Brahms: Sonate Nr. 3 in d-Moll, op. 108, 4. Satz: Presto agitato
Linus Roth (Violine), José Gallardo (Klavier), Leopold-Mozart-Zentrum
 

Begrüßung
Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Präsidentin der Universität Augsburg
 

Grußwort
Dr. Kurt Gribl
Oberbürgermeister der Stadt Augsburg
 

Das Jakob-Fugger-Zentrum: Arbeitsgebiete und Forschungsprojekte
Prof. Dr. Freimut Löser
Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters
 

Festvortrag: Zur Aktualität von Jakob Fugger
Prof. Dr. Hubert Burda
Hubert Burda Media
 

Musikalischer Ausklang
Mieczysław Weinberg: Rhapsody über Moldawische Themen, op. 47
Linus Roth (Violine), José Gallardo (Klavier), Leopold-Mozart-Zentrum
 

Empfang im Foyer des Kleinen Goldenen Saals

 

 

 

 

 

Impressionen der Veranstaltung

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