Bereits heute wird an allen Fakultäten der Universität sowie ihren fakultätsübergreifenden Zentren zum Thema Nachhaltigkeit geforscht. Im Bereich des Klimaschutzes, der Umwelt- und Ressourcenforschung sowie der umweltbezogenen Gesundheitsforschung gehört sie zu den führenden Standorten in Bayern.

Gemäß dem universitären Leitbild wird Nachhaltigkeit somit als integraler Bestandteil der Forschungsaktivitäten betrachtet. Neben den acht Fakultäten bündeln interdisziplinäre Zentren und Institute die Aktivitäten dieses Schwerpunktes. Zudem hat die Universität in den vergangenen Jahren begonnen, eine interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und einen Austausch von hochkarätigen Forschenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit explizitem Nachhaltigkeitsbezug zu intensivieren.

Forschung

Industrial Ecology

Der Schwerpunkt „Industrial Ecology“ ist ein zentraler Eckpfeiler der Grünen Transformation der Universität Augsburg. Er koordiniert das Green Research Network BRaVE und unterstützt mit seiner wissenschaftlichen Expertise das am ZfK angesiedelte Projekt Green Hospital. Damit trägt der Schwerpunkt wesentlich zur Vernetzung der Profilbereiche „Gesundheit“ und „Umwelt“ bei. Besonders bedeutend ist die internationale Vernetzung mit renommierten Gastwissenschaftler:innen sowie die Umsetzung zahlreicher praxisorientierter Projekte, die den Wissenstransfer in Gesellschaft und Industrie effektiv vorantreiben.

Industrial Ecology

Green Research Network BRaVE

Ziel des "Green Research Networks" Building Climate Resilience for a Vital Environment (BRaVE): Identification of Vulnerabilities, Indicators and Implications for Actions ist die Entwicklung von interdisziplinären Methoden zur Identifizierung klimabedingter Vulnerabilitäten und die Ableitung von quantitativen und/oder qualitativen Indikatoren zur möglichen Früherkennung von Risiken. Damit werden nachhaltige Lösungsansätze zur Abmilderung dieser Risiken erreicht.

Person zeigt Blatt mit Aufbau Green Research Network Breave

Nachwuchs-Förderprogramm

Das Programm zur Förderung der Einwerbung hochkarätiger Drittmittel zur Profilbildung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit einem spezifischen Fokus auf Nachhaltigkeit unterstützt daher wissenschaftliche Vorarbeiten, die zu hochrangigen Publikationen führen und so die Erfolgsaussichten für die Einwerbung von Drittmittelprojekten signifikant erhöhen sollen. Die Vorhaben müssen sich thematisch an den Sustainable Development Goals orientieren.

Reagenzgläser in den Farben der Sustainable Development Goals

Analyse: Publikationen mit SDG-Bezug

Wie stark die Forschung der Universität sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit befasst, zeigt eine Auswertung der Publikationen von 2021 bis 2025 aus Elsevier Scopus, die das Green Office vorgenommen hat. Basierend auf Schlüsselwortabfragen und ergänzt durch maschinelles Lernen sind Sustainable Development Goals (SDG) zugeordnet. Rund 39 Prozent der Publikationen der Universität Augsburg befassen sich mit SDGs.

Laptop auf dem eine Grafik abgebildet ist. Diese zeigt als Kreisdiagramm die 17 Nachhaltigkeitsziele in verschiedenen Farben.

Forschungsprofil Umwelt und Klima

© UFS
Das zukünftige Leben auf der Erde gestalten, im Angesicht der nicht mehr abwendbaren Veränderungen durch den Klimawandel – um dieses Ziel geht es an der Universität Augsburg. Forschungsvorhaben ist es, ganzheitliche und umsetzbare Strategien für nicht mehr umzukehrende Folgen des Klimawandels zu entwickeln, um resilient und produktiv zu bleiben. Weitere herausragende Forschungsfelder sind in diesem Wissensbereich die Environmental Humanities, Environmental Health Sciences sowie die Ressourcenstrategien.

Unterstützung für Förderanträge: Nachhaltigkeit an der Universität Augsburg

Es stehen Ihnen Textbausteine zur Nachhaltigkeit an der Universität Augsburg zur Verfügung. Diese bieten einen kompakten Überblick über relevante Strukturen, Aktivitäten und AngebNachhaltigkeitsaspekte Bereich Nachhaltigkeit und können als Unterstützung bei der Erstellung von Förderanträgen dienen.

 

Die Textbausteine können sowohl direkt in Anträgen verwendet als auch als Grundlage für projektspezifische Formulierungen herangezogen werden. Allgemeine Darstellungen der Nachhaltigkeitsaktivitäten der Universität reichen in der Regel nicht aus, um die Anforderungen von Fördermittelgebern zu erfüllen. Für eine erfolgreiche Antragstellung ist es daher wichtig, konkret darzulegen, wie Nachhaltigkeitsaspekte im beantragten Projekt aufgegriffen und umgesetzt werden.

 

Podcast UniA Research to go: Lieferketten-Management und Grüne Transformation

Im Podcast "UniA Research to go" spricht Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel mit Prof. Dr. Axel Tuma über den Weg zu nachhaltigeren Lieferketten und die innovative Nutzung von regionalen Ressourcen, In dem Gespräch geht es auch um die Grüne Transformation an der Universität.

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Kontakt

Dr. Andrea Thorenz
Akademische Oberrätin, Leitung Resource Lab, Institut für Materials Resource Management, Stellvertretende Koordinatorin der Grünen Transformation
Universität Augsburg

E-Mail:

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