Motivationale Selbstregulation und akademischer Erfolg im Studium

  • Veranstaltungsdetails
  • 16.12.2021, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr 
  • Ort: ZOOM (Der ZOOM-Link ist bei Prof. Dr. Dresel erhältlich), Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg
  • Veranstalter: Prof. Dr. Markus Dresel, Prof. Dr. Ingo Kollar, Fach Psychologie
  • Themenbereiche: Erziehungswissenschaft, Lehrerbildung und Psychologie
  • Vortragsreihe
  • Vortragende: Olena Kryshko (Universität Duisburg-Essen)

Im Psychologischen Forschungskolloquium werden laufende Forschungsarbeiten eines vorgestellt und diskutiert. Zusätzlich zu Wissenschaftler*innen der Universität Augsburg berichten auch Forscher*innen aus anderen Forschungseinrichtungen über ihre Arbeit. Herzlich eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Promovend*innen und Kolleg*innen.


Motivationale Selbstregulation stellt einen komplexen, wichtigen, aber bisher unzureichend erforschten Prozess im Rahmen des selbstregulierten Lernens dar (Miele & Scholer, 2018; Wolters, 2003, 2011). Theoretischen Modellen zufolge führt effektive motivationale Selbstregulation zu erhöhter Motivation und kann somit potenziell zum akademischen Erfolg beitragen (Schwinger & Stiensmeier-Pelster, 2012). Bisherige Forschung lieferte einige Belege für diese theoretische Annahme in Bezug auf den Hochschulkontext (Bäulke et al., 2018; Engelschalk et al., 2017; Grunschel et al., 2016; Trautner & Schwinger, 2020), allerdings bedarf die Rolle unterschiedlicher Aspekte motivationaler Selbstregulation im Hinblick auf unterschiedliche Facetten des Studienerfolgs (Bornkessel et al., 2018; York et al., 2015) weiterer Überprüfung. Das Dissertationsprojekt widmete sich der Replikation und Erweiterung der bisherigen Befundlage zum Zusammenhang zwischen motivationaler Selbstregulation und akademischem Erfolg im Studium, mit einem besonderen Augenmerk auf (a) die Komplexität des Motivationsregulationsprozesses, (b) unterschiedliche Studienerfolgsfacetten, (c) mögliche Wirkmechanismen im Sinne behavioraler und kognitiver Manifestationen erhöhter Motivation, (d) relevante Kontrollvariablen, (e) die interindividuelle und intraindividuelle Betrachtungsperspektive sowie (f) potenzielle reziproke Effekte. Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse der Arbeit vorgestellt und hinsichtlich ihrer theoretischen und praktischen Implikationen diskutiert

Weitere Veranstaltungen: Fach Psychologie


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