Fakten zum Studiengang
Name: Geoinformatik
Studienabschluss: Master of Science (M.Sc.)
Studienform: Vollzeit
Studienbeginn: Wintersemester/Sommersemester
Regelstudienzeit: 4 Semester
Zulassungsmodus: zulassungsfrei
Deutschkenntnisse (Mindestanforderungen): C 1
Hinweise: Zugangsvoraussetzungen gemäß § 6 der Prüfungsordnung in der aktuellen Fassung.
Bewerbungsschluss Sommersemester: 15. Januar *
Bewerbungsschluss Wintersemester: 15. Juli *

* Ausnahmen für grundständige Studiengänge bei Bewerber/-innen mit ausländischer Hochschulzugangs­berechtigung und Beruflich Qualifizierten.

Studieninhalte

Der Masterstudiengang Geoinformatik wird seit dem WS 2012/13 erfolgreich durchgeführt. Er wurde im Jahr 2015 akkreditiert. Grundlage für das Studium ist die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Geoinformatik der Fakultät für Angewandte Informatik gültig ab Wintersemester 2012/13 sowie die jeweils zu Beginn des Semesters veröffentlichten Modulhandbücher.

 

Ein Beginn ist zum Wintersemester empfohlen. Ein Beginn zum Sommersemester ist möglich, hat aber in der Regel eine Verlängerung der Studienzeit zur Folge. Die Regelstudienzeit für den Master of Science in Geoinformatik beträgt 4 Semester.

 

Bewerbungshinweise

Die Qualifikation für den Masterstudiengang Geoinformatik wird nachgewiesen durch den Abschluss eines Bachelorstudiengangs in

 

  • Geoinformatik,
  • Geographie mit Nebenfach Geoinformatik (mind. 20 LP),
  • Informatik mit Nebenfach Geographie (mind. 12 LP)
  • oder fachverwandte Studiengänge an einer deutschen Hochschule (z.B. Kartographie, Geomatik und Geodäsie)

mit einer Gesamtnote von mindestens 2,99 nach der Allgemeinen Prüfungsordnung der Universität Augsburg oder einen sonstigen diesen Studiengängen gleichwertigen in- oder ausländischen naturwissenschaftlichen Abschluss mit einer gleichwertigen Gesamtnote.

 

Für das erfolgreiche Studium des Masterstudiengangs Geoinformatik ist die Kenntnis einer modernen Programmiersprache (z.B. Java, Scala oder C#) sowie die Beherrschung von Englisch als internationale Wissenschaftssprache auf dem Niveau C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen notwendig. Diese Kenntnisse müssen Sie bei der Bewerbung nachweisen.

 

Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischem Vorbildungsnachweis beachten bitte, dass je nach Herkunftsland weitere Anforderungen erfüllen werden müssen. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt für Bachelor-Studiengänge, dessen Regelungen insbesondere bei den Deutschkenntnissen analog für Master-Studiengänge zählen.

 

Flyer, Studiengangsberatung, Studienverlaufsplan

 

Aufbau des Studiums

 

Das Studium gliedert sich in insgesamt 9 Module, wobei bei zwei Modulen eine Wahlmöglichkeit besteht (GI3 oder GI4 bzw. FO oder AN). Feste Inhalte gibt es bei den Modulen GI1, GI2, GI3 sowie WA, alle weiteren Module enthalten wechselnde Angebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

 

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Der Studiengang führt in wissenschaftliches Arbeiten unter Berücksichtigung der englischen Sprache als Wissenschaftssprache in der Geoinformatik ein. Wichtige Bausteine sind das Modul Modellierung und Simulation sowie das Modul Geodatenanalyse, die zur Profilbildung des Studiengangs entscheidend beitragen. Ziel dieses Studiengangs ist die intelligente Weiterverarbeitung von geographischen Informationen im Kontext einer geographischen Fragestellung. Die Module Datenbanken und Software Engineering vertiefen die Kompetenzen in der Speicherung der Daten sowie der Erstellung von guter Software zur Verarbeitung geographischer Daten. Neben diesen Pflichtmodulen wird ein Modul Fernerkundung aus dem Master Klima- und Umweltwissenschaften importiert sowie ein Modul mit Wahlpflichtveranstaltungen angeboten. Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen sollen dann in Projekten angewendet werden bevor das Studium mit einer wissenschaftlichen Masterarbeit abgeschlossen wird.

 

Die nebenstehende Abbildung zeigt die Verteilung der Module im Laufe eines 4-semestrigen Studiums bei Beginn im Wintersemester. Bei Beginn im Sommersemester kann eine Verlängerung des Studiums nicht ausgeschlossen werden.

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Qualifikationsziele

 

Ziele des Masterstudiengangs „Geoinformatik“ beinhalten den Erwerb vertiefter Kompetenz auf dem Gesamtgebiet der geographischen Datenspeicherung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung, als die funktionsgerechte analoge und digitale Modellierung georäumlicher Informationen unter Verwendung graphischer und graphikbezogener Ausdrucksmittel. Studierende sollen Theorien, Methoden und Verfahren der modernen Geoinformatik beherrschen, sich an deren Weiterentwicklung im Rahmen von Forschungsprojekten beteiligen und diese fachgerecht und wirtschaftlich anwenden können.

 

Die Studierenden sollen die Befähigung erwerben, geeignete Geodaten mit Raum-, Sach- und Zeitbezug zu erfassen, modellieren, verwalten, analysieren und zu visualisieren. Sie sollen Datenbanken und Geographische Informationssysteme souverän handhaben und regelbasierte graphische Datenverarbeitung in allen Formen und für alle Nutzergruppen bewältigen. Die Studenten sollen die Fähigkeit erlangen, sich mit gesellschaftlichen Anknüpfungspunkten und Implikationen der verschiedenen Techniken und Methoden zur Verarbeitung und Visualisierung von Geodaten kritisch auseinanderzusetzen.

 

Der Masterstudiengang „Geoinformatik“ zielt auf eine fachwissenschaftliche Verhaltensweise hin, die, ausgehend von der Geoinformatik als selbständige Wissenschaft mit eigenem Forschungs- und Erkenntnisgegenstand, aber auch mit engen Verbindungen zu geowissenschaftlichen sowie informations- und kommunikationswissenschaftlichen Nachbardisziplinen, durch Fähigkeiten zur systematischen Analyse und zur Synthese vom Einzelnen zum Ganzen geprägt ist.

 

Die Masterabsolventinnen und -absolventen der Geoinformatik besitzen die Grundlagen, vorhandenes Fachwissen systematisch zu erweitern, Prozesse in ihrer Gesamtheit zu erkennen und sie fundiert kritisch zu hinterfragen. Sie haben damit die fachliche Kompetenz erworben, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zu übernehmen. Studentische Präsentationen spielen in den Seminaren des Studiengangs eine wichtige Rolle. Die dabei gesammelten Erfahrungen zu reflektieren und Präsentationen zu bewerten, ist Teil der Lehrmethoden in den angebotenen Seminaren. So können in mündlichen und schriftlichen Präsentationen Kompetenzen im Hinblick auf die Erfordernisse späterer beruflicher Kommunikations- und Beratungsprozesse entwickelt werden.

Durch die Interdisziplinarität des Masterstudiengangs Geoinformatik können sich Studierende ein interessantes Berufsprofil schaffen, das sie gegenüber Absolventen in anderen technischen und umweltbezogenen Studiengängen auszeichnet. Das Studium qualifiziert beispielsweise zu einer Arbeit im Bildungsbereich (an Universitäten und Fachhochschulen), in Unternehmen oder öffentlichen Verwaltungen.

 

© Universität Augsburg
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