Aktuelles aus der Forschung

15. November 2019

Vortrag von José Franco-Chasan in Madrid

Vom 13. bis zum 15. November 2019 fand in an der Universidad Autónoma de Madrid eine Konferenz mit dem dem Titel „Weimar Moments: Constitutionalising Mass Democracy in Germany, Italy, Spain, and Beyond“ statt. José Franco-Chasan hielt am 15. November einen Vortrag: „A Silenced Theory: Spinoza’s Contribution Behind Weimar Moments“.

 

Privat

14. November 2019

Michael Bachmann, Die französischen Lebensversicherungsbedingungen zwischen 1788 und 1880. Englischer Einfluss und autonome Entwicklung, Duncker & Humblot, Berlin 2019, 388 S.

Die moderne Forschung behauptet regelmäßig, englische Versicherer hätten die kontinentaleuropäische Versicherungspraxis und das kontinentaleuropäische Versicherungsrecht maßgeblich geprägt. Vor allem die französischen Lebensversicherer sollen englische Versicherungsbedingungen schlicht übernommen haben. Doch ist diese Behauptung bisher nicht Gegenstand einer grundlegenden Untersuchung gewesen. Dr. Michael Bachmann, von 2015 bis 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im durch einen ERC Consolidator Grant geförderten Forschungsprojekt zur Geschichte des Versicherungsrechts in Europa, nimmt sie zum Anlass, die Entwicklung französischer Lebensversicherungsbedingungen zwischen 1788 und 1880 zu untersuchen. Er arbeitet Einflüsse durch englische Lebensversicherer heraus, erkennt aber auch autonome Entwicklungen.

Duncker & Humblot

8. November 2019

Sinem Ogis, The Influence of Marine Insurance Law on the Legal Development of Life and Fire Insurance in England, Duncker & Humblot, Berlin 2019, 244 S.

Dr. Sinem Ogis, von 2015 bis 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im durch einen ERC Consolidator Grant geförderten Forschungsprojekt zur Geschichte des Versicherungsrechts in Europa, geht in ihrer nunmehr veröffentlichten Doktorarbeit der Frage nach, ob die Seeversicherung die Wurzel des gesamten englischen Versicherungswesens und Versicherungsrechts ist. In der Tat schreibt die englische Literatur der Seeversicherung regelmäßig diese Bedeutung zu. Dr. Ogis zeichnet in ihrer Arbeit ein differenziertes Bild.

Duncker & Humblot

15. September 2019

Rezensionen der ersten drei aus dem CHILE-Projekt hervorgegangenen Bände

In (2019) 27 Rechtsgeschichte - Legal History 375-377 hat der Frankfurter Rechtshistoriker Prof. Dr. Albrecht Cordes die ersten drei aus dem CHILE-Projekt hervorgegangenen Bände rezensiert.

 

Zudem ist bereits am 5. September 2019 eine online-Rezension des Tontinen-Bandes von Chris Lewin auf „The Actuary - The Magazine of the Institute and Faculty of Actuaries“ erschienen. 

Vittorio Klostermann

14. September 2019

Fünfte Konferenz zur vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts: Die Geschichte des Feuerversicherungsrechts

Am 13. und 14. September 2019 veranstaltete Prof. Dr. Phillip Hellwege die fünfte Konferenz im Rahmen des durch einen ERC-Consolidator Grant geförderten Projektes „A Comparative History of Insurance Law in Europe“. Sie nahm das Feuerrisiko in den Blick. Aus vergleichender Perspektive wurden die Ursprünge der Feuerversicherung, ihre historische Entwicklung, die Struktur der Feuerversicherer sowie die angebotenen Produkte in den Niederlanden, England, Frankreich, Italien, Spanien, Skandinavien und Deutschland beleuchtet. Auf dieser Grundlage wurden sodann die Entwicklung des Feuerversicherungsrechts näher analysiert. Als auswärtige Gäste sprachen Prof. Dr. Maura Fortunati und Dr. Federica Furfaro (beide Genua), Prof. Dr. Jerònia Pons Pons (Sevilla), Dr. Sinem Ogis (ehemalige Projektmitarbeiterin), Prof. Dr. David Deroussin (Lyon) sowie Dr. Martin Sunnqvist (Lund). Auch Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Projekt haben einzelne Länder in eigenen Vorträgen abgedeckt: Delphine Sirks, Matthias Bogner und Ervis Caja. An die Vorträge schlossen sich Diskussionen an, an denen sich auch alle übrigen Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beteiligten. Ein Tagungsband ist in Vorbereitung.

Privat

12. September 2019

Teilnahme von Dorota Miler am 8. Journal of Private International Law Conference 2019 in München

Vom 12. bis zum 14. September 2019 nahm Dr. Dorota Miler, seit Oktober 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin am Lehrstuhl, an der 8. Journal of Private International Law Conference 2019 an der Ludwig Maximilians Universität München teil. Im Rahmen des Panels „Nachfolge und Vormundschaft“ hielt Dr. Miler einen Vortrag mit dem Titel „A potential case of law evasion resulting from application of the harmonized rules of private international law in matters of succession“.

28. Juli 2019

José Franco-Chasán nimmt am Sommerseminar "Moral Foundations of Law" am Witherspoon Institute, Universität Princeton teil.

José Franco-Chasán, who is "Wissenschaftlicher Mitarbeiter" and PhD-student at the chair since October 2018, was selected to participate in the summer seminar "Moral Foundations of Law" organized by the conservative Witherspoon Institute and the University of Princeton. "Moral Foundations of Law" was a one-week program (21-27/7/2019) investigating the relationship between sound norms of critical morality and civil law. Evening lectures were presented by legal experts, including appellate court judges and law professors.

Privat

27. Juli 2019

Dr. Stefan Kolper, Der Schutz von Verbraucherbürgen. Art. IV.G.4:101 ff. DCFR als taugliches Modell für das deutsche Recht?, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2019, 288 S.

Dr. Stefan Kolper war von 2011 bis 2013 und dann noch einmal im Jahr 2017 am Lehrstuhl tätig. In dieser Zeit hat er seine Doktorarbeit zum Schutz von Verbraucherbürgen verfaßt bzw. die Arbeit daran abgeschlossen. Dr. Kolper wirft in seiner Arbeit die Frage auf, ob die Art. IV.G.4:101 ff. DCFR als taugliches Modell für das deutsche Recht dienen können, um den Schutz von Verbraucherbürgen fortzuentwickeln.

Verlag Dr. Kovac

24. Juli 2019

Gastvortrag von Prof. Dr. Walter Doralt von der Universität Graz.

Am 24. Juli 2019 war Prof. Dr. Walter Doralt von der Universität Graz zu Gast in Augsburg. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: "'Existenzvernichtungshaftung' von Geschäftsleitern als methodisches Problem".

17. Juli 2019

Phillip Hellwege, Die Beachtlichkeit von Gebräuchen nach § 10 AT ZGB aus deutscher und europäischer Perspektive, ZChinR 2019, 72-83.

In seinem Beitrag in der Zeitschrift für Chinesisches Recht beleuchtet Phillip Hellwege eine Vorschrift aus dem neuen chinesischen AT ZGB aus deutscher und europäischer Perspektive und entwickelt so einen Auslegungsvorschlag. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag, den Phillip Hellwege im Rahmen einer von Claudia Schubert (Hamburg) und Jan von Hein (Freiburg) organisierten und von der DFG geförderten deutsch-chinesischen Tagung "Die Kodifikation der Vertragsfreiheit im chinesischen, deutschen und europäischen Zivilrecht" in Freiburg gehalten hat.

Deutsch-Chinesische Juristenvereinigung e.V.

10. Juli 2019

Rezension im Cambridge Law Journal von: Phillip Hellwege (Hg.), A Comparative History of Insurance Law in Europe. A Research Agenda, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 253 S.

In (2019) 78 Cambridge Law Journal 465-468 rezensiert Guido Rossi (Edinburgh Law School) den von Phillip Hellwege herausgegebenen Band "A Comparative History of Insurance Law in Europe. A Research Agenda". Es handelte sich um den ersten Band, der aus dem durch einen ERC Consolidator Grant geförderten Projekt zur Geschichte des Versicherungsrechts in Europa hervorgegangen ist.

Cambridge University Press

6. Juli 2019

Vierte Konferenz zur vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts in Europa: Die Versorgung von Witwen.

Am 5. und 6. Juli 2019 veranstaltete Prof. Dr. Phillip Hellwege in Augsburg die vierte Konferenz im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „A Comparative History of Insurance Law in Europe“. Nachdem die erste Konferenz im Rahmen des durch einen ERC Consolidator Grant geförderten Forschungsprojekts eine vergleichende Bestandsaufnahme der versicherungsrechtshistorischen Forschung in Europa geleistet hat, hat sich die zweite Konferenz mit Tontinen einem für die Versicherungsrechtsgeschichte wichtigen Finanzprodukt gewidmet. Die dritte Konferenz hat sich mit Gilden und Zünfte einer wichtigen Institution zugewendet, die für die Versicherungsrechtsgeschichte bedeutsame Sicherungsleistungen angeboten hat. Die am 5. und 6. Juli 2019 nun durchgeführte Konferenz nahm mit der Versorgung von Witwen eine besondere Gruppe Begünstigter in den Blick. Eingeladen waren Prof. Dr. Geoffrey W. Clark (New York), Prof. Dr. Bram van Hofstraten und Manon Moerman (Maastrich), Dr. Martin Sunnqvist (Lund), José Antolin Nieto Sánchez und Maria del Mar Hernández Escudero (Madrid), Giovanni Ceccarelli (Parma) und Christel Chaineaud (Bordeaux). Ausführlich diskutierten die angereisten Gäste mit den Projektmitarbeitern. Ein Tagungsband ist in Vorbereitung.

Privat

3. Juli 2019

Dr. Hanns-Peter Kollmann erhält den Dissertationspreis der Kanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein.

Dr. Hanns-Peter Kollmann hat für seine Dissertation zu autonomen und intelligenten Wertpapierhandelssystemen den Dissertationspreis der Wirtschaftskanzlei Arnecke Sibeth Dabelstein erhalten. Dr. Kollmann war von 2015 bis 2018 am Lehrstuhl als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Doktorand tätig. Der Preis wurde auf der Akademischen Jahresfeier der Fakultät am 3.7.2019 verliehen.

© Universität Augsburg

29. Juni 2019

Zweite Postgraduate Conference der European Society for Comparative Legal History.

Am 28. und 29. Juni hat Prof. Dr. Phillip Hellwege die Zweite Postgraduate Conference der European Society for Comparative Legal History in Augsburg ausgerichtet. Die Konferenz richtete sich an fortgeschrittene Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der Postdoc-Phase: Martina D’Onofrio (Verona/Bayreuth): "The pactum de non petendo from a historical-comparative perspective"; Wojciech Bańczyk (Kraków): "Payment on death from the bank saving account – transfer wealth on death outside inheritance"; Dr. Imanol Merino Malillos (Universität des Baskenlandes): "The torment of the republic. The juridical-political scope of judicial torture in the early modern centuries: a comparison between Scotland and Biscay in the 17th century"; Dr. Judit Beke Martos (Bochum): "Self-Adapting Contracts between the Governor and the Governed …? Reassessing the Changing Relationship between the Head of State and the People over Time"; Marco in ‘t Veld (Brüssel): "Looking Behind the Labels: Mercantile Customary Law in Lyon and Amsterdam (early 18th-century)"; Antoni Lahondès (Paris II/Montréal): "The Proclamation of 1763: how to enforce a trans-colonial 'constitution' among four different governments?"; Justine K. Collins (MPI für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt): "Analysis of English Societal Laws as the Origins of the Comprehensive Slave Laws of the British West Indies"; Florentine Stolker (Oxford): "Reinventing the wheel of insolvency by misfortune. Comparing early modern English 'bills of conformity'"; Dr. Marianna Vasara-Aaltonen (Helsinki): "The History of Legal Aid in Finland, ca. 1880–2000"; Prof. Dr. Inge Van Hulle (Tilburg): "'A Disappointment bitterer than Jordan Apples': African 19th-Century Accounts of European International Law"; Clotilde Fontaine (Lille): "Public Prosecution at Flanders' Parlement in the late 17th and early 18th centuries"; Fernando Liendo Tagle (Huelva): "'No man is an island, entire of itself'. Legal Journals, Universities and Legal Disciplines in Spain and France. Interrelationships across half a century (1836-1884)". Die Diskussionen leiteten Prof. Dr. Mia Korpiola (Turku), Prof. Dr. Annamaria Monti (Bocconi Universität, Mailand), Prof. Dr. Wim Decock (KU Leuven), Prof. Dr. Matthew Dyson (Oxford), Prof. Dr. Aniceto Masferrer (Valencia) sowie Phillip Hellwege.

Privat

26. Juni 2019

Gastvortrag von Prof. Dr. Susanne Augenhofer von der Universität Erfurt.

Am 26. Juni 2019 war Prof. Dr. Susanne Augenhofer von der Universität Erfurt zu Gast in Augsburg. Sie hielt einen Vortrag mit dem Titel: "Die Einer-für-alle-Klage - wirklich alle? Gedanken zum persönlichen Anwendungsbereich der Musterfeststellungsklage".

Privat

21. Juni 2019

Teilnahme von José Franco-Chasán an einem internationalen Seminar zur Strafrechtsgeschichte in Valencia.

Am 20. und 21. Juni 2019 nahm José Franco-Chasán, seit Oktober 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl, an einem internationalen Seminar zur Strafrechtsgeschichte in Valencia teil. Das von Yves Cartuyvels (Universität Saint-Louis, Brüssel) and Aniceto Masferrer (Valencia) organisierte Seminar widmete sich zwei unterschiedlichen Themenkreisen: "The influence of the 1810 French Penal Code on Penal Codification in 19th-Century Europe: Myth or reality?" und "The birth of penal positivism in Europe and Latin-America: rise and resistances". Franco-Chasán hielt zwei Vorträge: "Code and Especial Laws in Civil Law and Criminal Law: The Spanish Case" sowie "The reception of Social Defence in Spain: Pedro Dorado Montero".

Privat

14. Juni 2019

Teilnahme von Phillip Hellwege, Katharina Doll, Veronika Leitenbacher und Delphine Sirks an der internationalen Konferenz "Risk and the Insurance Business in History" in Sevilla.

Vom 11. bis zum 14. Juni 2019 fand in Sevilla eine interdisziplinäre Konferenz zur Versicherungsgeschichte statt. Organisiert wurde sie von den beiden Wirtschaftshistorikern Jerònia Pons Pons (Sevilla) und Robin Pearson (Hull). Während Phillip Hellwege ein Panel zur Versicherungsrechtsgeschichte organisierte und leitete, stellten die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen am Lehrstuhl, Katharina Doll, Veronika Leitenbacher und Delphine Sirks, erste Ergebnisse ihrer Dissertationsprojekte vor. Ebenfalls einen Vortrag hielt die ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl Dr. Sinem Ogis.

Privat

8. Juni 2019

Teilnahme von Katharina Doll, Delphine Sirks und José Franco-Chasán am "25th Annual Forum of Young Legal Historians" in Brüssel.

Vom 5. bis zum 8. Juni 2019 fand in Brüssel das 25th Annual Forum of Young Legal Historians in Brüssel statt. Katharina Doll, Delphine Sirks und José Franco-Chasán - alle drei sind am Lehrstuhl als Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Doktorandinnen und Doktoranden tätig - stellten Forschungsergebnisse einem internationalen Publikum vor. Ebenfalls anwesend war die ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl Dr. Sinem Ogis.

Privat

4. Juni 2019

José Franco-Chasán erhält Henri-Rieben-Scholarship der Jean Monnet Foundation for Europe für einen Forschungsaufenthalt in Lausanne.

José Franco-Chasán, seit Oktober 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl, erhielt ein Henri-Rieben-Scholarship der Jean Monnet Foundation for Europe für einen Forschungsaufenthalt an der Universität Lausanne. Vom 7. Mai 2019 bis zum 4. Juni 2019 forschte er dort an einem Veröffentlichungsvorhaben mit dem Arbeitstitel: "Citizenship and Nation: A Review as to their Effectiveness".

Privat

31. März 2019

Dr. Hanns-Peter Kollmann, Autonome und intelligente Wertpapierhandelssysteme. Analyse, Regulierung und Haftung, Mohr Siebeck, Tübingen 2019, 525 S.

Dr. Hanns-Peter Kollmann war von 2015 bis 2018 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl tätig und hat in dieser Zeit seine Doktorarbeit zu autonomen und intelligenten Wertpapierhandelssystemen verfaßt. Solche Systeme können Wertpapierkurse beeinflussen, und daraus können finanzielle Schäden bei Marktteilnehmern resultieren. Nach geltendem Recht sind solche Schäden nicht ersatzfähig. Dr. Kollmann untersucht vor diesem Hintergrund, ob neue Haftungsvorschriften für Systemhersteller und -betreiber eingeführt werden sollten. Die Arbeit ist als Band 61 in den Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht erschienen.

Mohr Siebeck

5. Dezember 2018

Stefan Lorenzmeier, Dorota Miler (Hrsg.), New Law. Suggestions for Reforms and Improvements of Existing Legal Norms and Principles, Baden-Baden 2018, 408 S.

In dem von Stefan Lorenzmeier und Dorota Miler herausgegebenen Band beleuchten internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Ideen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der nationalen Rechte sowie des europäischen und internationalen Rechts. Dorota Miler, seit 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, hat sich in ihrem Beitrag dabei mit dem Pflichtteilsrecht in ausgewählten Rechtsordnungen beschäftigt.

Nomos Verlag

30. November 2018

Vortrag von Silvia Karmann und Sinem Ogis auf der Ius Commune Conference 2018 in Amsterdam.

Frau Sinem Ogis und Frau Silvia Karmann nahmen am 29. und 30. November an der Ius Commune Conference 2018 in Amsterdam teil. Frau Ogis und Frau Karmann sind beide im Rahmen des Forschungsprojektes CHILE als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen beschäftigt. In dem Workshop "Ius Commune in the Making: Changing Methods and the Dynamics of Law in the History of Private Law" haben beide erste Ergebnisse aus ihren Dissertationsprojekten vorgetragen. Frau Ogis sprach zum Thema "Insurable Interest, the Book of Orders and the Development of the English case law on Marine, Life and Fire Insurance". Frau Karmanns Vortrag hatte den Titel: "The influence of the Guidon de la mer on early insurance contract law legislation in France".

Privat

16. November 2018

Sinem Ogis zu Gast an der Eötvös Loránd Universität in Budapest.

Frau Sinem Ogis, seit Oktober 2015 im Rahmen des Forschungsprojektes CHILE als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl, besuchte über das Erasmus Staff Mobility Programm vom 12. bis 16. November die Eötvös Loránd Universität (ELTE) in Budapest, um dort für eine Woche zu lehren. In ihren Veranstaltungen ging sie auf sogenannte warranties im englischen Versicherungsrecht, Bestandteile von Versicherungsverträgen, die Entwicklung der Voraussetzung des Versicherungsinteresses und allgemein die Geschichte des See-, Lebens- und Feuerversicherungsrechts in England ein. An den Veranstaltungen nahmen neben Studierenden auch Professoren teil.

Privat

05. Oktober 2018

Phillip Hellwege, A History of Tontines in Germany. From a multi-purpose financial product to a single-purpose pension product, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 188 S.

Tontinen sind ein Leibrentenprodukt. Investoren erwerben Anteile, und die Renten auf das so eingeworbene Gesamtkapital werden jeweils unter den überlebenden Investoren aufgeteilt. Je mehr Investoren sterben, desto höher ist die jährliche Rente der überlebenden Investoren, bis der Letztüberlebende die Rente auf das Gesamtkapital erhält. Mit dem Tod des letzten Investoren erlöscht die Pflicht des Ausgebers, Renten zu zahlen. Das Kapital muß von ihm nicht zurückgezahlt werden. Tontinen dienen Investoren als ein frühes Rentenprodukt. Ausgeber können sie nutzen, um Kapital aufzubringen. Tontinen sollen von Lorenzo Tonti (1602-1684) erfunden worden sein. Er hat sie 1653 Kardinal Mazarin (1602-1661) zur Sanierung des französischen Staatshaushalts vorgeschlagen.

In seiner Monographie  beleuchtet Phillip Hellwege die Geschichte der Tontinen in Deutschland. Er untersucht ihre Verbreitung in Deutschland, ihre verschiedenen Ausformungen und ihren Einfluß auf die Lebensversicherung und das Lebensversicherungsrecht.

Duncker & Humblot

5. Oktober 2018

Phillip Hellwege (Hg.), The Past, Present, and Future of Tontines. A Seventeenth Century Financial Product and the Development of Life Insurance, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 413 S.

Tontinen sind ein Leibrentenprodukt. Investoren erwerben Anteile, und die Renten auf das so eingeworbene Gesamtkapital werden jeweils unter den überlebenden Investoren aufgeteilt. Je mehr Investoren sterben, desto höher ist die jährliche Rente der überlebenden Investoren, bis der Letztüberlebende die Rente auf das Gesamtkapital erhält. Mit dem Tod des letzten Investoren erlöscht die Pflicht des Ausgebers, Renten zu zahlen. Das Kapital muß von ihm nicht zurückgezahlt werden. Tontinen dienen Investoren als ein frühes Rentenprodukt. Ausgeber können sie nutzen, um Kapital aufzubringen. Tontinen sollen von Lorenzo Tonti (1602-1684) erfunden worden sein. Er hat sie 1653 Kardinal Mazarin (1602-1661) zur Sanierung des französischen Staatshaushalts vorgeschlagen.

In dem von Phillip Hellwege herausgegebenen Band beleuchten verschiedene Autoren in ihren Beiträgen den vermeintlichen Erfinder der Tontinen, ihre Ursprünge, die Rahmenbedingungen für ihre Entstehung, ihre Karriere in und außerhalb Europas sowie eine mögliche Zukunft der Tontinen als Pensionsprodukt.

Duncker & Humblot

25. September 2018

Vortrag vor der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V.

Am 25. September 2018 stellte Phillip Hellwege Forschungsergebnisse seines ERC-Projekts zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. vor. Der Vortrag behandelte die Bedeutung von Tontinen, einem Leibrentenprodukt, das im 17. Jahrhundert entwickelt worden ist, für die Entwicklung des Versicherungsrechts. Nach einem Überblick über die faktische Bedeutung von Tontinenprodukten und den vielfältigen Variationen, in denen diese vom 17. bis zum späten 19. Jahrhundert angeboten wurden, ging es im rechtshistorischen Teil vor allem um den Einfluß auf das moderne Versicherungsaufsichtsrecht.

Privat

28. August 2018

Dorota Miler, Does a Will Stand a Chance Under the Current Interpretation of Dependants' Relief Legislation in British Columbia?, (2018) 51 University of British Columbia Law Review 391-417.

In ihrem Beitrag im University of British Columbia Law Review setzt sich Dorota Miler mit der Frage auseinander, wie viel Raum der Testierfreiheit im Lichte der Rechtsprechung der Gerichte von British Columbia zur sogenannten Dependants' Relief Legislation noch verbleibt und wie die Testierfreiheit wieder gestärkt werden kann.

University of British Columbia Law Review

17. August 2018

Phillip Hellwege (Hg.), A Comparative History of Insurance Law in Europe. A Research Agenda, Duncker & Humblot, Berlin 2018, 253 S.

Der von Phillip Hellwege herausgegebene Band faßt die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Geschichte des Versicherungsrechts in Europa zusammen. Der Band ist zugleich Auftaktband einer neuen, von Hellwege herausgegebenen Schriftenreihe "Studien zur vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts". Insgesamt acht Autoren, neben Hellwege noch Maura Fortunati, Sophie Delbrel, Miguel Ángel Morales Payán, Dirk Heirbaut, Dave De ruysscher, John MacLeod und Martin Sunnqvist, geben einen Überblick über den Forschungsstand in Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, den Niederlanden, England, Deutschland und Skandinavien und arbeiten Forschungslücken heraus. Auf dieser Grundlage entwirft Hellwege ein Forschungsprogramm. Jerònia Pons Pons und Bernard Harris beleuchten abschließend die Ergebnisse aus wirtschafts- und sozialhistorischer Perspektive.

Duncker & Humblot

27. Juli 2018

Vortrag an der Universität Freiburg.

Im Rahmen der von Claudia Schubert (Bochum) und Jan von Hein (Freiburg) organisierten und von der DFG geförderten deutsch-chinesischen Tagung "Die Kodifikation der Vertragsfreiheit im chinesischen, deutschen und europäischen Zivilrecht" hat Phillip Hellwege am 27. Juli 2018 einen Vortrag mit dem Titel: "Außerrechtliche Normen im Rahmen und als Grenze der Vertragsfreiheit. Die Beachtung von Verkehrssitten und Handelsbräuchen nach § 10 chinesisches AT ZGB aus deutscher und europäischer Perspektive" gehalten.

19. Juli 2018

Vortrag am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt.

Im dritten Jahr in Folge hat Phillip Hellwege im Rahmen der Summer Academy des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt, einem zweiwöchigen internationalen Workshop für Doktoranden auf dem Gebiet der Rechtsgeschichte, einen Vortrag zur Geschichte des Privatrechts im 19. Jahrhundert gehalten.

19. Juli 2018

Phillip Hellwege, Introduction before Art. 2:501 - Art. 2:506, Art. 4:115, Introduction before Art. 9:305 - 9:306, in: Nils Jansen, Reinhard Zimmermann (Hg.), Commentaries on European Contract Laws, Oxford University Press, Oxford 2018.

In dem von Nils Jansen und Reinhard Zimmermann herausgegebenen Kommentar zum Europäischen Vertragsrecht hat Phillip Hellwege mit dem Widerrufsrecht und mit den Rückabwicklungsvorschriften zwei große Normenkomplexe und daneben noch den Artikel zu den Anfechtungsfolgen bearbeitet.

Oxford University Press

12. Juli 2018

Vorträge von Thomas Zott in Mannheim und Lausanne.

Im Juni bzw. Juli 2018 nahm Thomas Zott, wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl, am „International Workshop on the Sharing Economy“ an der Universität Mannheim sowie an der Konferenz des European Consortium of Political Research (ECPR) zu Regulierungsfragen in Lausanne (Schweiz) teil und stellte jeweils Teile seines Promotionsvorhabens vor.

Privat

3. Juli 2018

Rezension in RabelsZ von: Maximilian Kummer, Sprachprobleme und Sprachrisiken, Mohr Siebeck, Tübingen 2016, 285 S.

Dr. Maximilian Kummer war von 2013 bis 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl tätig. In dieser Zeit entstand seine von Phillip Hellwege betreute Doktorarbeit zur Behandlung von Sprachproblemen und Sprachrisiken im DCFR. Diese Arbeit war als Band 364 der Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht, einer Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, erschienen. Die Arbeit ist im neuesten Heft der Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht von Erik Jayme besprochen worden: RabelsZ 82 (2018), 816-817.

Mohr Siebeck

30. June 2018

Phillip Hellwege als Vizepräsident der European Society for Comparative Legal History bestätigt.

Im Jahr 2014 ist Phillip Hellwege zum Vizepräsident der European Society for Comparative Legal History gewählt worden. Die Amtszeit des Vorstandes der Gesellschaft beträgt vier Jahre. Daher standen auf der 5. Biennial Conference der Society, die vom 28. bis zum 30. Juni 2018 in Paris statt fand, Neuwahlen an. Phillip Hellwege wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt.

20. June 2018

Dr. Daniela Titz erhält den Disserationspreis der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V.

Dr. Daniela Titz hat für ihre Dissertation zum Vindikationslegat den Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V. erhalten. Dr. Titz war von 2014 bis 2016 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig. In dieser Zeit hat sie auch ihre von Phillip Hellwege betreute Doktorarbeit verfaßt.

Mohr Siebeck

17. June 2018

Vortrag von Silvia Karmann und Sinem Ogis bei der Tagung der Association of Young Legal Historians in Warschau.

Im Rahmen des XXIV Annual Forum of Young Legal Historians in Warschau vom 14. bis zum 17. Juni 2018 haben Silvia Karmann und Sinem Ogis - beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Rahmen des ERC-Projektes zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte - erste Ergebnisse ihrer Forschungen vorgestellt.

15. Juni 2018

Dr. Philipp Ziegler, Der subjektiv Parteiwille. Ein Vergleich des deutschen und englischen Vertragsrechts, Mohr Siebeck, Tübingen 2018, 294 S.

Dr. Philipp Ziegler war von 2014 bis 2017 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl tätig.  Während dieser Zeit hat er seine Doktorarbeit zum subjektiven Parteiwillen im deutschen und englischen Vertragsrecht verfaßt.

Mohr Siebeck

24. April 2018

Phillip Hellwege, Understanding Usage in International Contract Law Harmonization, (2018) 66 American Journal of Comparative Law 127-174.

Im internationalen Diskurs zur Harmonisierung des Vertragsrechts setzt sich zunehmend ein normatives Verständnis von Handelsbräuchen durch. In seinem Beitrag im American Journal of Comparative Law setzt sich Phillip Hellwege aus vergleichender, dogmatischer, historischer und ökonomischer Perspektive mit diesem normativen Verständnis auseinander. Hellwege spricht sich im Ergebnis für ein rein vertragliches Verständnis von Handelsbräuchen aus, das die Geltung von Handelsbräuchen aus den Grundsätzen der normativen Auslegung heraus erklärt. Auf dieser Grundlage entwickelt Hellwege ein Gesamtkonzept für die Erklärung von Handelsbräuchen in der internationalen Vertragsrechtsharmonisierung.

Oxford University Press

23. April 2018

Vortrag am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt.

Am 23. April 2018 stellte Phillip Hellwege Forschungsergebnisse aus seinem ERC-Projekt zur vergleichenden Versicherungsrechtsgeschichte am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt vor.

26. März 2018

Dorota Miler, The Role of the ECHR in the Polish Legal Order, in: Stefan Lorenzmeier, Vasilka Sancin (Hg.), Contemporary Issues of Humgan Rights Protection in International and National Settings, Nomos, Baden-Baden 2018, S. 45-70.

In ihrem Beitrag in dem von Stefan Lorenzmeier und Vasilka Sancin herausgegebenen Band beleuchtet Dorota Miler die Rolle der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im polnischen Recht.

Nomos Verlag

24. Februar 2018

Erste Postgraduate Conference der European Society for Comparative Legal History.

Die European Society for Comparative Legal History (ESCLH) hat sich zum Ziel gesetzt, den oftmals zu beobachtenden nationalen Fokus in der rechtshistorischen Forschung zu überwinden und historisch-vergleichende Ansätze zu fördern. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fokus der Aktivitäten der ESCLH. Konsequent hat die ESCLH daher im am 23. und 24.2.2018 ihre erste Postgraduate Conference durchgeführt, die Prof. Dr. Phillip Hellwege für die Society in Augsburg ausgerichtet hat. Die Konferenz richtete sich an fortgeschrittene Doktorandinnen und Doktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der sogenannte Postdoc-Phase. Auf der Konferenz konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Forschungsprojekte einem Panel von fünf Professorinnen und Professoren vorstellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten die Konferenz zudem dazu nutzen, internationale akademische Netzwerke aufzubauen. Die Themen, zu denen die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Ländern sprachen, spannten thematisch, räumlich und zeitlich einen weiten Bogen.

Privat

10. Februar 2018

Gilden: Dritte Konferenz zur vergleichenden Geschichte des Versicherungsrechts in Europa am 9. und 10.2.2018.

Am 9. und 10. Februar 2018 fand in Augsburg die dritte Konferenz im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "A Comparative History of Insurance Law in Europe" statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Belgien, England, Estland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn beleuchteten die Sicherungsfunktion mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Gilden und gingen der Frage nach, inwieweit diese Sicherungsfunktion als eine Wurzel der modernen Versicherung verstanden werden kann.

Privat

4. Februar 2018

Dorota Miler, Die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs als Rechtsmissbrauch? Polnisches und deutsches Erbrecht im Vergleich, ZEuP 26 (2018), 65-88.

Dr. Dorota Miler, seit 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl tätig, setzt sich im aktuellen Heft der Zeitschrift für Europäisches Privatrecht mit der Frage auseinander, ob und unter welchen Voraussetzungen die Geltendmachung eines Pflichtsanspruchs gegen § 242 BGB verstoßen kann. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist eine Analyse der polnischen Rechtsprechung zu Art. 5 Zivilgesetzbuch.

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