Bei der internationalen Tagung “Enforcing Consumer and Capital Market Law in Europe”, die am 23. und 24. Mai 2019 an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg stattfand, diskutierten zahlreiche Experten wie der Diesel-Abgas-Skandal in verschiedenen Staaten juristisch aufbereitet wird. Dabei zeigte sich, dass in den USA, Australien und Brasilien öffentlich-rechtliche Sanktionen und eine Kompensation der Käufer schon deutlich erfolgreicher durchgesetzt werden, als in den meisten europäischen Staaten.

 

Wissenschaftler, Richter, aber auch Vertreter von Aufsichtsbehörden (BaFin und ESMA) und Verbraucherverbänden diskutierten intensiv, wie das jeweilige Recht auf nationaler und europäischer Ebene verbessert werden kann, um künftige Rechtsverstöße zu verhindern. Wie im Datenschutzrecht sollte die europäische Politik gute Mechanismen der Rechtsdurchsetzung nicht als Standorthindernis, sondern als wirtschaftlichen Standortvorteil verstehen.

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