Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht

Aktuelles

SP-Seminar: Aktuelle Entwicklungen im Völker- und Europarecht

18.08.2022 | Im Wintersemester 2022/23 bietet Professor Rensmann ein Schwerpunktseminar zum Völker- und Europarecht an. Das Seminar beleuchtet aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des internationalen Rechts. Das Themenspektrum reicht dabei vom Ukraine-Krieg über völkerrechtliche Aspekte nationaler Abtreibungsverbote bis zur Rechtsprechung des EuGH zur Seenotrettung von Migranten im Mittelmeer.

Fotocollage zum Schwerpunktseminar 22/23

Neuer Termin: "Internationales Recht in der anwaltlichen Praxis"

31.5.2022 | Herr Dr. Daniel Engel, Partner in der Kanzlei Hengeler Mueller, wird am 30.6.2022 um 19:30 Uhr zum Thema „Internationales Recht in der anwaltlichen Praxis“ sprechen. Der gemeinsam mit dem Moot Court Verein Augsburg organisierte Vortrag bildet den Auftakt zu einer Vortragsreihe, die Einblicke aus erster Hand in die Herausforderungen der immer stärker werdenden Internationalisierung der juristischen Praxis bieten möchten.

Vortrag Engel

Der Ukraine-Krieg - aktuelle Rechtsfragen im Brennpunkt

19.4.2022 | Der Angriffskrieg in der Ukraine wirft vielfältige Rechtsfragen im Bereich des Völker-, Europa- und Sanktionsrechts auf, die einer vertieften juristischen Betrachtung bedürfen. Am Dienstag, den 26. April 2022 um 18:00 Uhr veranstaltet die Juristische Fakultät hierzu eine Podiumsdiskussion, welche sich den sich bis dahin ergebenden Fragestellungen widmet und diese rechtlich beleuchtet und einordnet.

Soldat steht vor in Sandsäcken gehüllter Statue

Schwerpunktseminar: Der Ukrainekonflikt als Bewährungsprobe für das Völkerrecht

8.3.2022 | Aus aktuellem Anlass bietet Prof. Rensmann gemeinsam mit Frau Prof. Oksana Holovko-Havrysheva (Universität Lemberg/NaUKMA, Kiew) im Sommersemester 2022 ein Schwerpunktseminar zum Ukrainekonflikt an. Die militärische Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine stellt die Völkerrechtsordnung auf eine ernsthafte Bewährungsprobe. Im Rahmen des Seminars soll eine erste Einordnung und Systematisierung der zahlreichen völkerrechtlichen Probleme vorgenommen werden, die diese neue Eskalationsstufe des Ukrainekonflikts aufwirft. Dabei soll vor allem der Frage nachgespürt werden, ob der russische Einmarsch in die Ukraine auch für die Völkerrechtsordnung eine Zeitenwende bedeutet.

Seminar 2022

Team Augsburg mit erfreulichen Platzierungen beim Jessup International Moot Court

7.3.2022 | Vom 23. bis 26. Februar 2022 fanden die German National Rounds des Philip C. Jessup Moot Court statt. Das Augsburger Team bestehend aus Fabienne Arnold, Katja Bieker, Coco Haag und Antonia Schüller erkämpfte sich in der Gesamtwertung den 11. Platz und wurde außerdem bayerischer Meister bei den Schriftsätzen. Frau Dr. Isabella Risini, derzeit Gastprofessorin an unserer Fakultät, wurde als beste Richterin im Wettbewerb ausgezeichnet.
Die Juristische Fakultät gratuliert dem gesamten Team zu den tollen Leistungen!

Augsburger Team beim Jessup Moot Court 2022

Vortrag zum Koblenzer Al Khatib-Verfahren vor der Juristischen Gesellschaft Augsburg

31.1.2022 | Am Donnerstag, den 3. Februar 2022, 18:00 Uhr s.t. wird Prof. Rensmann vor der Augsburger Juristischen Gesellschaft einen Vortrag zum Thema „Ausländische Amtsträger vor deutschen Strafgerichten“ halten. Der Vortragsabend findet als Hybridveranstaltung im Hörsaal 1001 der Juristischen Fakultät statt. Am 13. Januar hat der Staatsschutzsenat des OLG Koblenz im Al Khatib-Verfahren den ehemaligen syrischen Geheimdienstoffizier Anwar R. wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach dem Völkerstrafgesetzbuch zu lebenslanger Haft verurteilt. Es ist das erste Verfahren weltweit, in dem die brutale Niederschlagung des „arabischen Frühlings“ in Syrien systematisch durch ein Strafgericht aufgearbeitet worden ist.

Oberlandesgericht Koblenz

Die Immunität ausländischer Amtsträger und das Vermächtnis von Nürnberg

3.1.2022 | In einem Beitrag für die Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Juristischen Fakultät Augsburg hat sich Prof. Rensmann kritisch mit der im Januar 2021 verkündeten Grundsatzentscheidung des BGH zur funktionellen Immunität ausländischer Amtsträger bei der Strafverfolgung von völkerrechtlichen Verbrechen in Deutschland auseinandergesetzt.
Der 3. Strafsenat des BGH kommt in diesem Urteil zu dem Ergebnis, dass nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts die funktionelle Immunität ausländischer Amtsträger einer Strafverfolgung von völkerrechtlichen Verbrechen in Deutschland nicht entgegensteht. Es nimmt daher nicht wunder, dass das Urteil, das auch im Ausland mit Spannung erwartet worden ist, in ersten Reaktionen als bahnbrechende Rettungstat gefeiert wird. Prof. Rensmann bezweifelt dennoch, ob der BGH mit seiner Entscheidung wirklich das richtige Signal an die Welt gesendet hat.

50 Jahre Juristische Fakultät

Vortrag in Krakau zum grundgesetzlichen Menschenrechtsbekenntnis

16.10.2021 | Im Rahmen einer Konferenz zu „Interdisciplinary Approaches to Law“ hat Prof. Rensmann an der Jagiellonen Universität in Krakau einen Vortrag mit dem Titel “Inalienable Human Rights as an Interdisciplinary Challenge“ gehalten. Mit der Veranstaltung wurde die Tradition der Krakauer-Augsburger Symposien fortgesetzt, die 2002 von Prof. Jerzy Stelmach und Prof. Reiner Schmidt begründet worden ist. Die diesjährige Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Jagiellonen Universität an Prof. Schmidt.

Vortrag Krakau

Neue Studie zu organisiertem Verbrechen und Völkerstrafrecht

15.9.2021 | Mit ihrer von Prof. Rensmann betreuten Dissertation „Organised Crime and International Criminal Law“ hat Kathrin Strobel die erste umfassende Monographie zur Verfolgung des organisierten Verbrechens mit den Mitteln des Völkerstrafrechts vorgelegt. Der kooperative Ansatz des „transnationalen“ Strafrechts zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität hat sich bislang als unzureichend erwiesen. Vor diesem Hintergrund unternimmt es die Kathrin Strobel zu ergründen, wie das Völkerstrafrecht (stricto sensu) zur Bekämpfung des Phänomens der transnationalen organisierten Kriminalität in Stellung gebraucht werden kann.

Organized Crime and International Criminal Law

Beitrag im Staatslexikon zu UN-Friedensmissionen

1.9.2021 | Obwohl UN-Friedensmissionen heute zu den wichtigsten Instrumenten der Friedenssicherung durch die Vereinten Nationen gehören, sind sie in der UN-Charta nicht ausdrücklich geregelt. Sie haben sich vielmehr in der Praxis als Reaktion auf den Umstand entwickelt, dass das in der UN-Charta vorgesehene System der kollektiven Sicherheit angesichts der politischen Realität des Kalten Krieges von Beginn an nicht funktionierte. In einem neuen Beitrag für das Staatslexikon skizziert Prof. Rensmann die Entwicklung der UN-Friedensmissionen von klassischer Friedenserhaltung zu „multidimensionalen“ Einsätzen und erläutert den rechtlichen Rahmen, in dem sie sich heute bewegen.

Staatslexikon 8. Aufl.
Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Thilo Rensmann, LL. M. - Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht

Kontakt Sekretariat:

Tel.: +49 (0) 821 598-4571

eMail: sekretariat.rensmann@jura.uni-augsburg.de

 

Sprechzeiten: nach vorheriger Vereinbarung zu folgenden Zeiten

Montag:         07:30-11:30 Uhr

Dienstag:       12:00-16:00 Uhr

Mittwoch:       07:30-11:30 Uhr

Donnerstag:  12:00-16:00 Uhr

 

Gebäude H - Zimmer 2046

 

 

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