Kognitions- und Verhaltensforschung
TEAM
Forschung
Untersuchung von kognitiven Funktionen in Personen mit psychischen Erkrankungen, Identifizieren von möglichen spezifischen Mustern bestimmter kognitiver Defizite zur Identifikation potentieller Behandlungsmöglichkeiten
-
Longitudinale Untersuchung von ‚cognitive biases‘ (insbesondere von ‚voreiligem Schlussfolgern‘) bei Menschen mit affektiven und nicht-affektiven Psychosen
-
Weiterentwicklung psychotherapeutischer Verfahren zu Modulation von ‚cognitive biases‘ für Menschen mit kognitiven Einschränkungen sowie affektiven und nicht-affektiven Psychosen
-
Computationale Modellierung von Kognitions- und Verhaltensdaten (‚computational psychiatry')
-
Einfluss von Stigma von psychischen Erkrankungen auf klinische Entscheidungen, Entwicklung und Evaluation digitaler Gesundheitsanwendungen, auf Anwendung Sozialer Medien und im Bereich der künstlichen Intelligenz
LAUFENDE STUDIEN/ PROJEKTE
Beads Task Studie (Leitung W. Strube)
„Untersuchung der Beads Task als neuartiges klinisches Entscheidungshilfeinstrument für pharmakologische und nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen zur Verbesserung von ‚cognitive Biases‘ (voreiligem Schlussfolgern, JTC; und Beeinträchtigungen des probabilistischen Denkens, PRI) bei Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen.“ Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LMU München
CIT (Leitung W. Strube)
„Cognitive Insight Training (CIT): Gruppenpsychotherapie zur Beeinflussung von wahnhaften Überzeugungen bei Menschen mit schizophrenen Psychosen.“
Digi-Stigma (Leitung I. Papazova)
Einfluss von Stigma von psychischen Erkrankungen auf klinische Entscheidungen im Kontext der digitalen Medizin. Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeinmedizin und dem Lehrstuhl für Medizindidaktik und Ausbildungsforschung der Medizinischen Fakultät, Universität Augsburg
In unserer aktuell laufenden anonymen Online-Umfrage möchten wir herauszufinden, welche KI-Programme am häufigsten verwendet werden und für welche Zwecke sie privat und beruflich genutzt werden.
Darüber hinaus möchten wir herausfinden, wie häufig welche sozialen Medien genutzt werden und ob sich die Nutzung auch auf medizinische Bereiche erstreckt.
Wenn Sie mehr wissen oder teilnehmen möchten,
- klicken Sie auf den Link
oder - scannen Sie den QR-Code.
(SCHLÜSSEL-)PUBLIKATIONEN:
-
Papazova, I., Wunderlich, S., Papazov, B., Vogelmann, U., Keeser, D., Karali, T., Falkai, P., Rospleszcz, S., Maurus, I., Schmitt, A., Hasan, A., Malchow, B., & Stöcklein, S. (2024). Characterizing cognitive subtypes in schizophrenia using cortical curvature. Journal of psychiatric research, 173, 131–138. https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2024.03.019.
-
Strube W, Cimpianu CL, Ulbrich M, Öztürk ÖF, Schneider-Axmann T, Falkai P, Marshall L, Bestmann S, Hasan A. Unstable Belief Formation and Slowed Decision-making: Evidence That the Jumping-to-Conclusions Bias in Schizophrenia Is Not Linked to Impulsive Decision-making. Schizophr Bull. 2022 Mar 1;48(2):347-358. doi: 10.1093/schbul/sbab108. PMID: 34554260; PMCID: PMC8886605.
-
Strube W, Marshall L, Quattrocchi G, Little S, Cimpianu CL, Ulbrich M, Schneider-Axmann T, Falkai P, Hasan A, Bestmann S. Glutamatergic Contribution to Probabilistic Reasoning and Jumping to Conclusions in Schizophrenia: A Double-Blind, Randomized Experimental Trial. Biol Psychiatry. 2020 Nov 1;88(9):687-697. doi: 10.1016/j.biopsych.2020.03.018. Epub 2020 Apr 8. PMID: 32513424.
-
Papazova I, Strube W, Becker B, Henning B, Schwippel T, Fallgatter AJ, Padberg F, Palm U, Falkai P, Plewnia C, Hasan A. Improving working memory in schizophrenia: Effects of 1 mA and 2 mA transcranial direct current stimulation to the left DLPFC. Schizophr Res. 2018 Dec;202:203-209. doi: 10.1016/j.schres.2018.06.032. Epub 2018 Jun 25. PMID: 29954701.