"Wetlands in History" erhält Unterstützung durch SEED-Funding der Universität Augsburg

Die Arbeitsgruppe Wetlands in History: Histories from the quaking zone, 1630-1997- eine Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, der Professur für Globale Umweltgeschichte, dem IEK, WZU und Bukowina-Institut - erhält Unterstützung durch SEED-Funding der Universität Augsburg und kann so ihre Arbeit fortsetzen und ausbauen.

Die Arbeitsgruppe um die Professorinnen und Professoren Simone Müller, Ulrich Niggemann, Jana Osterkamp, Lothar Schilling und Jens Soentgen beschäftigt sich mit Feuchtgebieten Mittel- und Westeuropas in historischer Langzeitperspektive von 1630 bis 1997.

Ausgehend vom ambivalenten Grundzustand der Feuchtgebiete - als weder Wasser noch Land - bringt sie neue Archive und Akteure zum Sprechen, welche sich genau hiervon inspirieren ließen, darunter Alessandro Volta, Adolf Pleischl oder Käthe Seidel.

Am 31. Januar von 14 bis 16 Uhr findet im Museum ‚Brot und Kunst‘ in Ulm ein besonderer Workshop im Rahmen der aktuellen Ausstellung Tiny Giants statt.

Der Workshop „Poor Man’s Cheese. Mediterranean Forgotten Histories“ wird von Penelope Volinia, wissenschaftliche Mitarbeiterin der ENB-Nachwuchsforschungsgruppe Off the Menu: Appetites, Culture, and Environment, geleitet.

Ausgehend von einer kurzen historischen Einführung zu Kechek el Fouqara, einem nahezu vergessenen fermentierten Gericht aus dem Mittelmeerraum, widmet sich der Workshop der Fermentation als Methode zur Haltbarmachung von Getreide und der zentralen Rolle von Mikroorganismen in diesem Prozess.

Im praktischen Teil stellen die Teilnehmenden den Kechek selbst her und formen und verkosten ihn anschließend.

Der Workshop wird auf Englisch abgehalten.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://museumbrotundkunst.de/programm/workshop-making-and-tasting-of-kechek-el-fouqara/

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