Globale Umweltgeschichte und Environmental Humanities

DFG-Heisenberg Professur
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 Globale Umweltgeschichte befasst sich mit dem komplexen und sich wandelnden Beziehungsgeflecht zwischen Menschen und Natur aus einer Perspektive, die vor allem grenzüberschreitende Phänomene und Zusammenhänge in den Fokus rückt.

 

Globale Umweltgeschichte befasst sich dabei gleichermaßen mit dem Globus, d.h. der menschen-geschaffenen Konstruktion weltumspannender Netzwerke von Ideen, Menschen, Institutionen, Waren und Infrastruktur wie mit dem Planeten Erde als ein Ökosystem in dem Pflanzen, Tiere, Menschen und anderer Organismen zusammen mit Wetter und Landschaftsformationen Leben schaffen und formen.

 

Wie jede Form der Umweltgeschichte, hat die globale Umweltgeschichte einen Fuß in den Geisteswissenschaften und einen in den Naturwissenschaften. Sie arbeitet mit den Archiven der Natur, wie etwa naturwissenschaftliche Daten zu Toxizität und Klimawandel, wie mit den Archiven von Gesellschaften, darunter Ego-Dokumente, Medienerzeugnisse, Gerichtsakten oder UN-Dokumente.

 

Mit ihrem Fokus auf planetare Umweltthemen ist die globale Umweltgeschichte notwendigerweise Teil eines lebhaften Gesprächs mit den inter- und transdisziplinären Environmental Humanities, einem stark wachsenden Forschungsfeld, welches humanistische Konzepte und Forschungsfragen, etwa nach Werten, Normen, Verantwortung oder Historizität in heutigen Diskussionen zur planetaren Umweltkrise beifügt.

 

Aktuelles

24. August 2023

Podcast zu Simone M. Müllers neuem Buch "The Toxic Ship"

Brian Hamilton, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Geschichte und Sozialwissenschaften an der Deerfield Academy, spricht im Rahmen des Podcasts "New Books Network - Environmental Studies" mit Simone M. Müller über ihr neues Buch.

 

In "The Toxic Ship: The Voyage of the Khian Sea and the Global Waste Trade" (University of Washington Press, 2023) nutzt Simone M. Müller die Reise des Schiffes als Objektiv, um den globalen Handel mit gefährlichen Abfällen zu beleuchten - den Transport von Materialien, die von veralteten Konsumgütern und Pestiziden bis hin zu Lastkähnen mit allen Arten von giftigen Abfällen reichen - von den 1970er Jahren bis heute.

 

https://newbooksnetwork.com/the-toxic-ship

 

 

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Buchtitel The Toxic Ship
29. Juni 2023

Gastvortrag "The Soviet Union, Whaling, and the Nature of the Twentieth Century"

Im Rahmen der Vorlesung "Geschichte im Anthropozän" und des IDKs Um(Welt)denken" erzählt Ryan Jones, Professor an der University of Oregon, von seinem neuen Buch "Red Leviathan: The Secret History of Soviet Whaling".
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12. Juni 2023

"Wie viel Gift verträgt die Welt?"

"Wie viel Gift verträgt die Welt?" - Die Umwelthistorikerin Simone Müller steht ARTE Rede und Antwort in der Sendung "Die Antwort auf fast alles".
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Allgemeine Kontaktinformationen:

Anschrift:
Professur für Globale Umweltgeschichte
und Environmental Humanities
Universitätsstraße 10
86159 Augsburg


Telefon: +49 821 598 - 2795 (Sekretariat)

E-Mail: sekretariat.umweltgeschichte@philhist.uni-augsburg.de

 

Raum: Gebäude D2, Raum 4505

 

 

 

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