Uhrzeit: 11:45 - 13:00

Ort: Gebäude Y, Raum 1002

Der Eurovision Song Contest ist das europäische Ereignis schlechthin: Seit 1957 entsenden die Mitglieder der Europäischen Rundfunkanstalten ihre Sängerinnen und Sänger zu einem gemeinsamen Liederfestival. Anfänglich noch ein kleiner Kreis, hat sich der ESC zu einem popkulturellen Großereignis entwickelt. Seit seiner Gründung war der ESC aber auch von politischen Konflikten geprägt, in denen über die Haltung zum Kalten Krieg oder über den Umgang mit Diktaturen gestritten wurde. So verzichtete Österreich 1969 aus Protest gegen die Franco-Diktatur auf seine Teilnahme, und immer wieder ging es um das Verhältnis von West- und Osteuropa, insbesondere nach dem Zerfall Jugoslawiens. Der ESC war der Ausgangspunkt für Debatten darüber, wer eigentlich zu „Europa“ gehört und was Europa ausmacht. Darüber soll im Seminar – ausgehend von beispielhaften ESC-Auftritten – diskutiert werden.

 

Der Eurovision Song Contest ist das europäische Ereignis schlechthin: Seit 1957 entsenden die Mitglieder der Europäischen Rundfunkanstalt ihre Sängerinnen und Sänger zu einem gemeinsamen Liederfestival. Anfänglich noch ein kleiner Kreis, hat sich der ESC zu einem popkulturellen Großereignis entwickelt, das wesentlicher Teil der Geschichte der EU und der europäischen Integration ist.

Lehrstuhlinhaber
Neuere und Neueste Geschichte
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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