Das Erasmus+-Projekt „Religions for Ecology – Facing Global Challenges: Environmental and Peace Education in Interreligious Cooperation for Teacher Training“ widmet sich der Frage, wie interreligiöse Bildungsansätze zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Umweltzerstörung und gesellschaftlicher Konflikte beitragen können.

 

Ausgangspunkt des friedenspädagogischen Projekts ist die Annahme, dass nachhaltige ökologische Transformationsprozesse nicht allein durch technologische Innovationen, sondern insbesondere durch gesellschaftliche Wertebildung im Sinne bewusstseinsbildender Prozesse ermöglicht werden. Religionen werden dabei als kulturell und gesellschaftlich prägende Sinn-Systeme verstanden, die das Potenzial besitzen, Umweltbewusstsein, Verantwortungsübernahme und Friedensförderung zu stärken. Ziel des Projekts ist die Entwicklung innovativer Konzepte für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die interreligiöses Lernen mit Umweltethik, Klimaschutz, Klimaresilienz und Fragen der Klimagerechtigkeit verbinden. Durch die Zusammenarbeit von Partneruniversitäten aus Deutschland, Österreich, Spanien, Albanien und Malaysia werden wissenschaftliche Erkenntnisse, interreligiöse Perspektiven (hier vor allem aus Christentum, Islam und Buddhismus) und pädagogische Ansätze zusammengeführt, um nachhaltige und praxisorientierte Bildungsmodelle zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung eines gemeinsamen umweltethischen Bewusstseins sowie auf der Stärkung von Solidarität, Gerechtigkeit und interreligiösem Dialog.

Prof. Dr. Elisabeth Naurath
Ordinaria für Religionspädagogik
Religionspädagogik & Didaktik des Religionsunterrichts

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