Moralischer Universalismus: Menschheitsethos und Weltherrschaft- Vorträge und Workshops

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Corona-Vorgaben statt. Um Anmeldung über unsere Homepage wird gebeten.

 

Wir möchten die Veranstaltung gern für alle Teilnehmenden möglichst sicher gestalten. Das Tragen von FFP2-Masken hat sich als effektives Mittel, andere und sich selbst vor Infektionen zu schützen, bewährt. Vor diesem Hintergrund appellieren wir an die Solidarität aller Teilnehmenden und bitten nachdrücklich darum, während der Veranstaltung und in den Räumen der Universität Masken zu tragen. Wir empfehlen dringend das Tragen der FFP2-Masken.

 

28. Juni 2022, 18:30 Uhr             

Moralischer Universalismus: Gedanken zu seiner Entstehung und Entwicklung
Universität Augsburg, Gebäude H (Jura), Hörsaal 1009

 

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30. Juni 2022, 18:30 Uhr             

Das Christentum zwischen Rassismus und seiner Bekämpfung: Martin Luther King
S-Forum der Stadtbibliothek Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg

 

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5. Juli 2022, 18:30 Uhr

Antikolonialer Widerstand und religiöse Vision: Mahatma Gandhi

Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

 

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Workshop für Master- und Promotionsstudierende
6. Juli 2022, 10:00 Uhr

Universität Augsburg, Gebäude D, Raum 2056

 

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Über den Vortragenden

Hans Joas

ist Soziologe und Sozialphilosoph. Seit 2014 hat er die Ernst-Troeltsch-Honorarprofessur für Religionssoziologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Er wurde 1979 mit einer Arbeit über „Praktische Intersubjektivität: Die Entwicklung des Werkes von George Herbert Mead“ an der FU Berlin promoviert, wo er sich auch habilitierte. 1987 folgte er einem Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg. Von dort wechselte er 1990 auf die Professur für Soziologie und Nordamerikastudien an der FU Berlin. 2002 übernahm Hans Joas die Max-Weber-Professur und damit die Leitung des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt. Von 2011 bis 2014 forschte Joas als Permanent Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). Er ist außerdem seit 2000 Visiting Professor of Sociology and Social Thought an der University of Chicago. Gastprofessuren führten ihn auch an andere US-Universitäten, nach Kanada, Österreich, Schweden und Südafrika. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte von Wertentstehung und Wertewandel, der Religionssoziologie und der Soziologie von Krieg und Gewalt. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bielefelder Wissenschaftspreis, der Werner-Heisenberg-Medaille, dem Hans-Kilian-Preis, dem Max-Planck-Forschungspreis und dem Prix Paul Ricoeur. Hans Joas’ Werk ist in viele Sprachen übersetzt und wird breit rezipiert. Zuletzt sind von Hans Joas erschienen: „Die Macht des Heiligen. Eine Alternative zur Geschichte von der Entzauberung“ (2017), „Friedensprojekt Europa?“ (2020),  „Im Bannkreis der Freiheit. Religionstheorie nach Hegel und Nietzsche“ (2020) und „Warum Kirche? Selbstoptimierung oder Glaubensgemeinschaft“ (2022).

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