Geschichte der Nachhaltigkeit(en)

Projektstart:

Projektende:

 

Projektträger:

 

Projektverantwortung vor Ort:

 

 

Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen:

01.04.2017

31.03.2020

 

Leibnitz-Gemeinschaft

 

Prof. Dr. Elke Seefried (Leiterin des Gesamtprojekts)

Prof. Dr. Marita Krauss

PD Dr. Jens Soentgen

 

Prof. Dr. Christian Lotz, Universität Marburg

Projektbeschreibung:

Das im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbsverfahrens (SAW) bewilligte Projekt zielt darauf, Diskurse über „Nachhaltigkeit“ und entsprechende soziale Praktiken auf lokaler, nationaler und globaler Ebene seit den 1970er Jahren zu analysieren. Im Zentrum stehen Bedeutungsdimensionen, innere Spannungsfelder und Instrumentalisierungen von „Nachhaltigkeit“ und damit die Frage, welche Ordnungsmuster, Zielsetzungen und Interessen sich damit verbanden. Am Vernetzungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte (IFZ, Prof. Dr. Elke Seefried) sind Projektverantwortliche der Universität Augsburg (Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte, Prof. Dr. Marita Krauss und Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU), PD Dr. Jens Soentgen), des Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (HI, PD Dr. Christian Lotz), des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und des Rachel Carson Center der LMU München beteiligt. In insgesamt fünf Teilprojekte gliedert sich das Projekt:

 

  • Die Entstehung des politischen Leitbilds „nachhaltige Entwicklung“ in der Bundesrepublik, Großbritannien und Norwegen (IFZ)
  • „Nachhaltige Entwicklung in Polen 1986-2000 (HI)
  • Die Entstehung der internationalen Klimapolitik (IFZ, PIK)
  • Nachhaltigkeit in Unternehmen: Konzepte, Praktiken, Spannungsfelder (WZU) 
  • „Global denken – lokal handeln“ Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene (Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schäbische Landesgeschichte)

Am WZU soll das Teilprojekt „Nachhaltigkeit in Unternehmen – Konzepte, Praktiken, Spannungsfelder“ bearbeitet werden. Das Teilprojekt konzentriert sich auf multinationale Unternehmen der Branchen Chemie, Konsumgüter und Versicherungsunternehmen. Mithilfe von leitfadengestützten Interviews mit Akteuren aus Unternehmen und Verbänden sowie Archivstudien soll herausgearbeitet werden, wie insbesondere in den 1990er und 2000er Jahren Nachhaltigkeitskriterien entwickelt, kommuniziert oder inszeniert wurden, an welche Diskurse dabei angeschlossen wurde und welche inneren Spannungsfelder erkennbar sind.

 

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