Augsburger Gesundheitsdialog

Der jedes Semester stattfindende Augsburger Gesundheitsdialog wendet sich an die interessierte Öffentlichkeit und findet im Herzen von Augsburg statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen sich der öffentlichen Diskussion.

 

Prof. Dr. Hans Perter Brandl-Bredenbeck © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

8. Augsburger Gesundheitsdialog

23.07.2019: GeH Mit! Gesundheitskompetenzentwicklung für Hochschulmitarbeiter*innen durch Yoga

  • Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck (Sportwissenschaft)
  • Lena Kroll (Wiss. Mitarbeiterin)

 

PD Dr. Markus Wehler © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

7. Augsburger Gesundheitsdialog

25.06.2019: Notfallversorgung aus Patientiensicht

  • Dr. Anja Kalch (Kommunikationswissenschaft),
  • PD Dr. Markus Wehler (Direktor der Zentralen Notaufnahme am Universitätsklinikum Augsburg)
  • Prof. Dr. Helena Bilandzic (Kommunikationswissenschaft) 

 

Prof. Dr. Schlögl-Flierl © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

6. Augsburger Gesundheitsdialog

29.01.2019: Social-(Egg)-Freezing – Kinderwunsch auf Eis gelegt!

  • Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Systematische Theologie)

  • Dr. Dagmar Wahl (Humangenetikerin mit eigener Praxis in Augsburg)

 

© Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

5. Augsburger Gesundheitsdialog

11.12.2018: Gesund digital arbeiten?! Digital bedingte Belastung und Beanspruchung

  • Prof. Dr. Henner Gimpel (Wirtschaftsinformatik)
  • Mathias Kreilos (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
  • Dr. Michael Drees (ias Gruppe)
  • Dr. Patrick Bacherle (ias Gruppe)

 

Prof. Dr. Klaus Wolf © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

4. Augsburger Gesundheitsdialog

12.06.2018: Pflanzenheilkunde aus Augsburger Bibliotheken - ein Vortrag mit lebenden Objekten

  • Prof. Dr. Klaus Wolf (Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit)
  • Stefan Buß (Stadtgärtnermeister des Botanischen Gartens Ausgsburg)
  • Julia Vollweiler (Kuratorin der Ausstellung Augsburger Pflanzenbücher)

 

Dr. Egermann-Krebs © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

3. Augsburger Gesundheitsdialog

14.04.2018: Hygiene hoch 2 – Hygienevorstellungen und Krankenhauskeime

  • Andrea Krug (Hygienefachkraft, Kliniken an der Paar)
  • Dr. Diana Egermann-Krebs (Akademische Rätin a. Z., Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde, Universität Augsburg)
Dr. Werner Bartens © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

2. Augsburger Gesundheitsdialog

17.01.2018: Frauengesundheit, was hilft, was schadet, was überflüssig ist

  • Dr. Werner Bartens (leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung)
© Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

1. Augsburger Gesundheitsdialog

21.11.2017: Impfpflicht aus ökonomischer, juristischer und ethischer Perspektive

  • Prof. Dr. Robert Nuscheler (Gesundheitökonomie)
  • Prof. Dr. Josef Franz Lindner (Jura)
  • Prof. Dr. Klaus Arntz (Angewandte Ethik)

 

 

Augsburger Pflanzenbücher

Die vom ZIG mit unterstützte Ausstellung Augsburger Pflanzenbücher zeigt, dass die Medizin in Augsburg und entsprechende Publikationen eine lange Tradition haben.

 

 

Was haben Pflanzenbücher, Medizin und Augsburg gemeinsam?

Die Ausstellung begann als interdisziplinäres Kooperationsprojekt zwischen dem Botanischen Garten Augsburg und der Universität Augsburg. Von der Stadt- und Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek werden verschiedene Kräuter- und Pflanzenbücher vom Mittelalter bis in die Vormoderne zur Verfügung gestellt. Gezeigt werden allerdings keine Originale, sondern digitalisierte Versionen. Konkret sind in der Ausstellung nur Buchauszüge bekannter, aber auch unerforschter Wissenschaftler auf Kunststoffbannern zu sehen. Überwiegend sind diese nicht als Fachliteratur, sondern als Hausbuch zu verstehen. Die Banner zeigen als Fenster in die Vergangenheit, wie die Menschen von damals die Heilkräuter verwendet haben. Dabei sind einige Heilwirkungen heutzutage immer noch gebräuchlich. Die Bücher sind jedoch nicht nur phytotherapeutische Zeugnisse, sondern sie erzählen auch die Geschichten einiger Botaniker.

Dabei sind vor allem diejenigen Biographien sehr aufschlussreich, welche die individuellen Wege zur Pflanzenheilkunde aufzeigen. Damals konnte das Fach nicht direkt studiert werden, weshalb phytotherapeutisch passionierte Akademiker meist über ein medizinisches Studium zur Botanik fanden.

 

Veranstaltungsflyer 2019 © Julia Vollweiler
Ausstellung 2019 in der Universitätsbibliothek, Bild 1 © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Ausstellung 2018 im Botanischen Garten © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Ausstellung 2019 in der Universitätsbibliothek, Bild 3 © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Ausstellung 2019 in der Universitätsbibliothek, Bild 2 © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

 

Mit dem Buchdruck erreichten die Pflanzenbücher auch Privathaushalte und fanden Einzug in Küche und Hausmedizin. Die Exponate zeigen sowohl die wissenschaftliche, botanische Seite als auch die Praxis der Pflanzenheilkunde. Kräuterbücher waren das botanische Lexikon und zeigten neben botanischen Merkmalen auch Heilwirkungen auf. Sie waren also medizinische Ratgeber und wichtig für Fachkräfte und Haushalt.

Viele Wissenschaftler besuchten die Stadt Augsburg, um ihre Werke in die Druckerpresse zu geben, denn schon seit dem 15. Jahrhundert war Augsburg im Druck deutschsprachiger Bücher reichsweit führend. Bis zur endgültigen Drucklegung verweilten Gelehrte oftmals einige Tage lang in der Stadt. Der Botaniker Conrad Gesner erstellte beispielsweise in dieser Zeit die Bibliotheca Universalis und besuchte befreundete Patrizier. Reiche Kaufleute fungierten als Mäzene, was viele Drucke bezeugen. Der Ruf Augsburgs als Druckerstadt ging weit über die Stadtgrenzen hinaus. So ließ etwa der Wiener Arzt Michael Puff sein Werk über die Destillation erstmalig in Augsburg drucken.

 

Zur Website

 

Verantwortlich für die Ausstellung:

 

Kuratorin der Ausstellung

Frau Julia Vollweiler © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

 

Mentor und Initiator

Herr Prof. Dr. Klaus Wolf © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

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