Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit
Am Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (EMIH) widmet sich ein transdisziplinäres Team der Grundlagenforschung und translationalen Forschung zur Interaktion "Umwelt-Mensch" mit einem Schwerpunkt auf allergischen Erkrankungen. Die Umsetzung der Forschung erfolgt in derzeit fünf Fachgebieten: Functional Microbiomics, Human Exposure Science, Immune Biomarker Group, Umwelt-Immunologie und Umweltmedizinische Bioinformatik. Hinzu kommt ein Studienzentrum, welches die Rekrutierung und Dokumentation für klinische Studien unternimmt, sowie eine Einheit Durchflusszytometrie, mit der eine umfassende Zell-Analyse und Zell-Sortierung möglich ist. Ein zentraler Baustein und translationaler Arm der Umweltmedizin ist dabei die Hochschulambulanz für Umweltmedizin am Universitätsklinikum Augsburg, in der sowohl Patienten für klinische Studien rekrutiert als auch Ergebnisse der Grundlagenforschung in Therapie- und Interventionsstudien eingebracht werden. Die Ziele aller Forschungsanstrengungen sind die Prävention chronischer Umwelterkrankungen sowie deren richtige Diagnose zu ermöglichen und effektive wie ganzheitliche Therapiemethoden zu entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und der Notwendigkeit, Resilienz und Anpassungsstrategien zu entwickeln.
Auf einen Blick
Aktuelles
Drei Auszeichnungen für das EMIH auf Europas größtem Allergologie-Kongress
Großer Erfolg für das Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (EMIH) der Universität Augsburg: Auf dem Jahreskongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology, der führenden europäischen Fachgesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, wurden wissenschaftliche Arbeiten des EMIH gleich dreifach ausgezeichnet – mit zwei Posterpreisen und einem Vortragspreis.
[Universität Augsburg]Gastkommentar von Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann im Handelsblatt
Die Medizin der Zukunft
Feinstaub, Mikroplastik, Chemikalien, Stress oder Klimawandel: Unsere Umwelt beeinflusst die Gesundheit stärker denn je. Die Augsburger Umweltmedizinerin Prof. Claudia Traidl-Hoffmann zeigt in ihrem neuen Buch, warum Medizin heute neu gedacht werden muss – und wie Prävention und personalisierte Therapien künftig aussehen könnten.
[Universität Augsburg]Veranstaltungen
IEM-Seminar
July 06, 2026, 14:00 CET
with
Prof. Dr. Peter Wieghofer
Professorship of Cellular Neuroanatomy
Anatomy and Cell Biology
University of Augsburg, Germany
Mehr Informationen hier
Symposium Integrative Gesundheit, Naturheilkunde und Prävention in der Bayrischen Universitätsmedizin
10. Juli 2026, 09:00 bis 18:30
Medizincampus der Universität Augsburg
Symposium anlässlich der Antrittsvorlesung von Prof. Christian Keßler am Vorabend, dem 09. Juli 2026
Pollenmessung in Augsburg
Auf dem Dach des Labors der Umweltmedizin und dem Verwaltungsgebäude 3 auf dem Gelände des Universitätsklinikums Augsburg befinden sich mehrere Pollenmessgeräte. Ein automatischer Pollenmonitor des Lehrstuhls für Umweltmedizin erfasst den Pollenflug in einem dreistündigen Rhythmus und übermittelt die aktuellsten Daten an unsere Forscher. Die Messdaten sind online hier zugänglich.
Kollaborationen
Der Lehrstuhl für Umweltmedizin ist in ein internationales Forschungnetzwerk eingebunden.
Die wichtigsten Kooperationspartner finden Sie unter folgendem Link.
Forschung fördern - GEWISA e.V.
Ziel des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der Forschung und Weiterbildung im Fachbereich der Umweltmedizin am Uniklinikum Augsburg und der Region Augsburgs
Kontakt
Hausanschrift:
Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (EMIH)
Medizinische Fakultät
Universität Augsburg
Stenglinstraße 2
86156 Augsburg
Postanschrift:
Neusässer Straße 47, 86156 Augsburg