Interethnische Wechselbeziehungen und Migrationsbewegungen im östlichen Europa / Interethnic relationships and migration movements in Eastern Europe

Vom 17. bis zum 18. November 2022 findet an der Universität Augsburg eine internationale Konferenz statt. Im Zentrum stehen interethnische Wechselbeziehungen und Migrationsbewegungen im stark mutlilingual und mutltiethnisch geprägten östlichen Europa. Die Konferenz ist interdisziplinär und vereint Perspektiven der linguistischen Sprachsiedlungsforschung, der Literatur- und Kulturwissenschaft und der Geschichte.

 

Internationale Referentinnen und Referenten präsentieren und diskutieren aktuelle Forschungsarbeiten und -fragen multiperspektivisch. Der wissenschaftliche Austausch leistet einen Beitrag, um rezente Forschungsdesiderata zu identifizieren, zukünftige Forschungsansätze auszuloten und ein Forschungsnetzwerk aufzubauen. 

© Universität Augsburg

Programm

Ab 09.00 Uhr können Sie sich vor Raum 4056 (Gebäude D5) registrieren. 

 

Begrüßung und thematische Einführung 
 

  • 10:00 – 10:15: Begrüßung durch den Dekan der Philologisch-Historischen Fakultät –– Prof. Dr. Klaus Maiwald 
  • 10:15 – 10:45: Interethnische Wechselbeziehungen und Migrationsbewegungen im östlichen Europa –– Sebastian Franz und Alfred Wildfeue

 

Mehrsprachige Landschaften und Netzwerke (Moderation: Alfred Wildfeuer)

 

  • 10:45 – 11:30: Oberwischau und die multiethnisch-multilinguale Landschaft an der oberen Theiß –– Hermann Scheuringer
  • 11:30 – 12:05: Mehrsprachige Identitätskonstruktionen und Netzwerke der Banater Deutschen –– Manuel Schumann

–– 12:05 – 13:30: Mittagspause –– 

 

Sprache, Kultur und Identität im Wandel (Moderation: Sebastian Franz)

 

  • 13:30 – 14:05: Grundlagen für sprachlich-kulturelle Identitäten in individuellen und institutionellen Bildungskontexten von Kulturvermittlungs- und Gelehrtenmigration im östlichen Europa vor der Entstehung der Nationalstaaten – Fallbeispiel: die erweiterte Schulbildung von Ignaz Aurelius Feßler (1766-1776) –– Àkos Bitter
  • 14:05 – 14:40: Sprache und Identität der Deutschsprachigen in Galizien und ihre mediale Konstruktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts –– Stefaniya Ptashnyk
  • 14:40 – 15:15: Deutschböhmische Identitäten nach 1945: Erzwungene Anpassung an die Sprache der Mehrheitsgesellschaft –– Ingrid Hudabiunigg 

–– 15:15 – 15:45: Kaffeepause –– 

 

Sprachstand und Sprachenkontakt (Moderation: Manuel Schumann)

 

  • 15:45 – 16:20: Zwischen Zeitläufen zerrieben: Das Hessisch der Wolgadeutschen als untergehende Varietät an einem konkreten Beispiel –– Peter Kaspar
  • 16:20 – 16:55: Sichtbarmachung von Sprachkontaktphänomenen im Digitalen Atlas der deutschen Dialekte und Kultur in der Slowakei –– Johann Wellner und Theresa Stangl

–– ab 19.00: Gemeinsames Abendessen in der Augsburger Innenstadt ––

Ab 08:30 Uhr können Sie sich vor Raum 4056 in Gebäude D5 registrieren. 

 

Sprache und Literatur deutschsprachiger Siedlungsgruppen in der Ukraine (Moderation: Stefaniya Ptashnyk)

 

  • 09:00 – 09:45: Die Siedlungen Barthaus und Erwinsdorf in Transkarpatien (Westukraine) –– Stephan Gaisbauer
  • 09:45 – 10:20: Verloren in der Ukraine: Zur Konstruktion Schwarzmeerdeutscher Romangestalten in „Die Köchin von Bob Dylan“ von Markus Berges –– Sorin Gadeanu

–– 10:20 – 10:50: Kaffeepause –– 

 

Multilinguale Prägungen und Netzwerke (Moderation: Stephan Gaisbauer) 

 

  • 10:50 – 11:25: Was von der Nachbarsprache blieb – Revitalisierte urbane (Sonder-)Sprachen deutscher Prägung als Teil städtischer Erinnerungslandschaften in den böhmischen Ländern –– Boris Blahak
  • 11:25 – 12:00: Zwischen Sprache und Dialekt: Die Moldauer Tschangos –– Enikő Hoppa 

–– 12:00 – 12:15: Kaffeepause –– 

 

  • 12:15 – 12:50: Mehrsprachigkeit und sprachliche Interferenz im Bereich der Fachsprache für Architektur und Bauwesen –– Jewhenija Rubana 

Abschluss und Verabschiedung

 

  • 12:50 – 13:15: Abschluss der interdisziplinären Tagung –– Alfred Wildfeuer und Sebastian Franz 

Anmeldung

Anmeldungen für eine Teilnahme als Zuhörerin / Zuhörer sind noch bis 04. November 2022 möglich. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail an (Sebastian.Franz@philhist.uni-augsburg.de sowie Alfred.Wildfeuer@philhist.uni-augsburg.de). Vortragsanmeldungen werden nicht mehr angenommen (Stichtag der Einreichung: 24. Januar 2022). Es sind keine Teilnahmegebühren zu entrichten.

 

Die Vorträge sind in Präsenz geplant. Bitte beachten Sie, dass es je nach Pandemiesituation ggf. zu Änderungen im Format der Konferenz kommen kann. Veränderungen werden auf dieser Seite bekannt gegeben. Eine passive Online-Teilnahme an der Konferenz über ZOOM ist nach vorheriger Anmeldung möglich.  

So erreichen Sie uns

1. Anreise zur Universität Augsburg 

 

Philologisch-Historische Fakultät

Universitätsstraße 10 – 86159 Augsburg

 

  • mit der Bahn / Tram: 

Direkt ab Haltestelle "Hauptbahnhof" oder "Haunstetter Straße" in die Tram-Linie 3 Richtung "Königsbrunn Zentrum" einsteigen und an der Haltestelle "Universität" auf dem Campus aussteigen.

 

  • mit dem PKW:

A8 München – Stuttgart: Auf der Autobahn A8 München - Stuttgart nehmen Sie die Ausfahrt "Augsburg-West". Fahren Sie dann auf der B 17 Richtung Landsberg. Nach ca. 10 Minuten erreichen Sie die Ausfahrt "Messe / Universität".

B 17: Landsberg – Augsburg: Wenn Sie über die B17 aus Richtung Landsberg nach Augsburg kommen, führt Sie die Ausfahrt "Messe / Universität" direkt zu uns.

 

Weitere Möglichkeiten der Anreise zur Universität

 

2. Tagungsraum 4056 in Gebäude D5 finden

 

Folgen Sie den Wegweisern auf dem Campus und / oder orientieren Sie sich am Lageplan der Universität: 

Campus der Universität, Gebäude D5, Ebene 4

Raum Nr. 4056

 

 

 

© Universität Augsburg

Organisationsteam

Wissenschaftlicher Assistent
Variationslinguistik und DaZ/DaF
Professor
Variationslinguistik und DaZ/DaF
Lehrbeauftragter
Deutsche Sprachwissenschaft
Mirjam Klein B.A.
Wiss. Hilfskraft
Koordinationsstelle

 

Bei Fragen zu Organisation und Ablauf der Tagung ist Ihnen das Organisationsteam gerne behilflich. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder sprechen Sie uns persönlich an. 

 

Die internationale Konferenz wird freudlicherweise von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert. 

 

Fritz Thyssen Stiftung

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