Erstellung eines konzeptionellen Vorschlags zum Tempelbezirk des APC in Kempten

© Universität Augsburg

Im Rahmen des Lektürekurses „Kulturerbe“ entstand in Kooperation mit dem Archäologischen Park Cambodunum ein Kulturerbe-Konzept für das APC zur Integration und Immersion im gallo-römischen Tempelbezirk. Anhand selbst gewählter konzeptioneller Grundlagen aus den Texten zum new cultural heritage des Archäologen Cornelius Holtorf, wurde der Tempelbezirk des APC vor Ort analysiert. Durch die dreidimensionalen Rekonstruktionen der antiken Tempel wurde die Priorität auf die Besuchenden vor der Bewahrung des Kulturerbes gelegt, ein starker Grundstein für das immersive Erleben.

Von zentralem Interesse war in diesem konzeptionellen Vorschlag die gallo-römische Göttin Epona, welcher in dem Tempelbezirk im 1.-2. Jh. n. Chr. ein Votivaltar geweiht wurde. Epona wurde einst als Gottin für Zugtiere und Pferde sowie als Fruchtbarkeitsgöttin von einem heterogenen Bevölkerungsspektrum verehrt. Als konkretes Ergebnis des Konzepts wurden mehrere Möglichkeiten, ein integratives und immersives Besuchererlebnis zu gestalten, vorgeschlagen und die Eckpunkte für eine zukünftige Umsetzung in einem Ideenkatalog festgehalten. Der konzeptionelle Vorschlag wurde schließlich vor Ort mit der Leiterin des Archäologischen Parks Cambodunum Dr. Maike Sieler und dem Kulturamtsleiter Martin Fink erfolgreich diskutiert.

Eine Auswahl dieser Ideen soll künftig bei der Umgestaltung des Tempelbezirks in Zusammenarbeit mit den Kuratorinnen Mag. Elisabeth Noggler-Gürtler und Maria Prantl mit einbezogen werden.

 

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