BA Erziehungswissenschaft

Studierende des Bachelorstudiengangs Erziehungswissenschaft haben die Möglichkeit, die Nachbardisziplin Psychologie und das Zusatzfach Psychologische Diagnostik und Beratung zu belegen. Auf dieser Seite finden Sie zu den beiden Studienangeboten detaillierte Informationen.

Nachbardisziplin Psychologie

Die Nachbardisziplin Psychologie bietet eine Fülle an Erkenntnissen, die für das Verständnis der pädagogischen Praxis und für erziehungswissenschaftliche Fragestellungen von großer Relevanz sind. Sie liefert differenzierte und empirisch fundierte Modellvorstellungen, die zur angemessenen Reflexion pädagogischen Handelns nötig sind. Aus ihnen lassen sich zudem hoch praxisrelevante Hinweise zur zielgruppenadäquaten Gestaltung des pädagogischen Handelns ableiten, die den individuellen Voraussetzungen und Situationen der beteiligten Akteure gerecht wird. Deshalb ist die Psychologie eine fundamentale Nachbardisziplin der Erziehungswissenschaft.

 

Die Psychologie macht jedes Semester ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen speziell für Studierende des BA-Studiengangs Erziehungswissenschaft (z.B. 10-15 Seminare pro Semester). Dabei bestehen auch größere inhaltliche Wahlmöglichkeiten.

Die Nachbardisziplin im Überblick

 

  • Ziele:

    • Einführung in pädagogisch relevante Begriffe, Themen, Theorien, Methoden und Anwendungen der Psychologie

    • Vermittlung fundierten Wissens in den Bereichen der Pädagogischen Psychologie und der Entwicklungspsychologie

  • Umfang: 15 Leistungspunkte (3 Module mit je 5 Leistungspunkten)

  • Module:

    • Einführung in die Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie (PSY-3002)

    • Vertiefung Pädagogische Psychologie (PSY-3003)

    • Vertiefung Entwicklungspsychologie (PSY-3004)

  • Empfohlener Studienbeginn: zweites Fachsemester

  • Studiendauer: zwei bis drei Semester

Zusatzfach Psychologische Diagnostik und Beratung

Das Zusatzfach „Psychologische Diagnostik und Beratung“ hat zum Ziel, Basiswissen und Basiskompetenzen der Psychologischen Diagnostik und der Beratung zu vermitteln und zudem einen Einblick in ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie zu geben.

 

Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur kompetenten Durchführung von Beratungsprozessen erforderlich sind (z.B. Prozessgestaltung, Beziehungsaufbau, Gesprächsführung). Sie werden außerdem in die Lage versetzt, diagnostische Prozesse in Gang zu bringen, im Gespräch relevante Informationen zu erheben und adäquat zu verarbeiten sowie Ergebnisse psychodiagnostischer Testverfahren richtig bewerten und einordnen zu können. Die Absolvierung des Zusatzfachs ersetzt jedoch keine professionelle Beratungsausbildung und sie qualifiziert auch nicht zur eigenständigen Durchführung psychologischer Testdiagnostik.

 

Inhalte des Zusatzfachs sind: Formen, Ansätze und Methoden der Beratung; Grundlagen und Strategien der Beratungskommunikation; Qualitätssicherung in der Beratung; Aufgaben, Konzepte, Vorgehensweisen und Methoden der Diagnostik; Qualitätsanspruch, Gütekriterien, Probleme und Fehlerquellen der diagnostischen Arbeit; Grundwissen zur Klassifikation psychischer Störungen; Erscheinungsformen, Diagnostik und Intervention bei ausgewählten Störungsbereichen.

Das Zusatzfach im Überblick

 

  • Ziele:
    • Vermittlung von Basiswissen und Basiskompetenzen der Psychologischen Diagnostik und der Beratung
    • Einblick in ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie zu geben
  • Studienform: Das Studium des Zusatzfachs findet in Seminarform (30 Teilnehmer(innen)) bzw. in Kleingruppenarbeit (15 Teilnehmer(innen)) statt. Nur so können die praxis- und übungsorientierten Inhalte sinnvoll bearbeitet werden.
  • Umfang: 18 Leistungspunkte
  • Modulteile:
    • Grundlagen der Psychologischen Diagnostik und Beratung
    • Ausgewählte psychische Störungen
    • Psychologische Beratung (Vertiefung)
  • Empfohlener Studienbeginn: drittes Fachsemester
  • Studiendauer: zwei bis drei Semester
  • Bewerbung:
    • 30 Plätze pro Studienjahr
    • Bewerbungsfrist für die reguläre Aufnahme des Zusatzfachstudiums zum Wintersemester:  31. Juli eines Jahres
    • Bewerbungsfrist für die Bewerbung um ggf. freigewordene bzw. noch freie Plätze: 31. Januar eines Jahres
    • Voraussetzung für eine Bewerbung für das Zusatzfach: Erfolgreiches Absolvieren des Einführungsmoduls (PSY-3002: "Einführung in die Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie") aus der Modulgruppe 6 (Psychologie)
    • Die Plätze im Zusatzfach werden nach einem Bewerbungsverfahren vergeben (nähere Informationen siehe Informationsblatt)
  • Modulgesamtprüfung: Modul schließt mit einer 20-minütigen mündlichen Prüfung ab.

Studienberaterin

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Raum 2092 (Gebäude D)

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