Gastwissenschaftler aus Cambridge

Davide Martino forscht am IEK

Von Oktober bis Dezember 2020 wird Herr Davide Martino vom St John’s College der Universität Cambridge als Gastwissenschaftler am Institut für Europäische Kulturgeschichte arbeiten.

Martino hat in Cambridge Geschichte studiert und 2016 seinen BA in History, 2017 seinen MPhil in Early Modern History erworben. Im Anschluss war er zwei Jahre als Lehrer tätig. Seit 2019 promoviert er dort über die Wasserversorgung in drei frühneuzeitlichen Städten, nämlich Florenz, Amsterdam und Augsburg. Dabei geht es auch um einen Brückenschlag zwischen einer kunsthistorischen Betrachtung der ästhetischen Aspekte und einer wissens- und technikgeschichtlichen Untersuchung der Versorgungsvorrichtungen, oder mit den Worten Martinos: um den „gap between the fountain and the pump“. Am IEK wird er seine Studien zur Augsburger Wasserwirtschaft und ihrer technischen Umsetzung fortsetzen und zu diesem Zweck die Augsburger Quellenbestände auswerten. Mit diesem Vorhaben, das auch das reziproke Verhältnis von Städten und ihrer Umwelt in den Blick nimmt, bewegt sich die Forschung von Davide Martino in einem thematischen Feld, das in Augsburg nicht zuletzt durch das UNESCO-Weltkulturerbe auch ins breitere öffentliche Bewusstsein gelangt ist.

Weitere Informationen finden Sie auf Martinos Homepage an der Universität Cambridge: https://www.hist.cam.ac.uk/people/davide-martino

Davide Martino

neuer Beirat

Universitätsleitung bestellt Beiräte für das IEK

 

Mit der im Juli 2020 verabschiedeten neuen Institutsordnung ist auch die Einsetzung eines Beirats für das IEK notwendig geworden. Das Institut verfügte bereits in den Jahren 1992 bis 2011 über ein entsprechendes Gremium. Aufgabe des Beirats ist es, das Institut „bei der Durchführung seiner Aufgaben [zu] beraten und [zu] fördern“ (Institutsordnung §7). Das Direktorium konnte nun mit Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Halle), Prof. Dr. Christoph Kampmann (Marburg), Prof. Dr. Eva-Bettina Krems (Münster), Ass. Prof. Dr. Avi Lifschitz (Oxford) und Prof. Dr. Jakob Vogel (Paris/Berlin) international ausgewiesene Wissenschaftler/innen gewinnen, die das Institut in den kommenden fünf Jahren unterstützen werden und mit denen zugleich ein enger wissenschaftlicher Austausch angestrebt wird.

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