Zu den wichtigsten Beständen eines Universitätsarchivs zählen die schriftlichen Nachlässe bzw. Deposita („Vorlässe“) bedeutender Personen aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren, der Verwaltung bzw. aus dem engeren universitären Umfeld. Mit diesen Unterlagen läßt sich - im Idealfall - der Lebens- und Berufsweg der jeweiligen Person rekonstruieren, was etwa biographische Forschungen ermöglicht. Darüber hinaus dokumentieren diese Nachlässe aber insbesondere die Tätigkeit der betreffenden Person an der bzw. für die Universität, sowohl in Lehre und Forschung, als auch in der akademischen Selbstverwaltung. Aber auch andere Tätigkeitsfelder außerhalb der Universität, z.B. außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und -projekte, Verbände, Vereine, Parteien uvm. lassen sich mit diesen Unterlagen rekonstruieren.
Erwerb und Erschließung von Nachlässen und Deposita stellen daher einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit des Universitätsarchivs dar.

Das Universitätsarchiv konnte bereits zahlreiche Nachlässe sowie Deposita übernehmen. Nicht selten handelt es sich dabei um Teilnachlässe oder sogar nur um sog. Nachlasssplitter.

Zu den bereits erschlossenen Beständen werden in Kürze auf eigenen Seiten nähere Informationen zum jeweiligen Erschließungsstand, Umfang und Inhalt verfügbar.

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