Widerstand gegen die Novellierung des bayerischen Hochschulrechts – Eure Stimme ist gefragt!

Wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, gibt es Pläne das Hochschulgesetz zu novellieren – klingt abstrakt, betrifft euch aber direkt! Die Qualität der Lehre und die Univers(al)ität ist in Gefahr!

 

 

Das eigentliche Ziel, nämlich die Universitäten eigenständiger und wettbewerbsfähiger zu machen, hat Nebenwirkungen, insbesondere für die Geisteswissenschaften!

  1. Es kommt zu einer Schwerpunktverschiebung: Anstatt einer ausgewogenen Fächerauswahl, werden „ergebnisorientierte“ Fächer bevorzugt. Grundlagenforschung und Gesellschaftswissenschaften haben aber keinen sofort spürbaren Nutzen.
  2. Finanzierung kleinerer Fächer wird noch schwieriger.
  3. Publikationsanzahl ist kein Gradmesser für Ergebnisse. Der Begriff des Least publishable unit ist nicht grundlos entstanden...

Zugleich erlangen Studierende immer noch kein ausreichendes und fest verankertes Mitspracherecht um die Universitätslandschaft, deren integraler Bestandteil sie sind, mitzugstalten.

 

„Libertas academica“ schön und gut, aber sie muss auch finanziert werden!

 

Die Titel zweier Gastbeiträge in großen deutschen Tageszeitungen führen die Stoßrichtung dieser Reform vor Augen:

 

„Die Firma“, ein Gastbeitrag von Dietmar Süß (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg) in der Süddeutschen Zeitung

 

„Wissenschaft in der Lieferkette“, ein Beitrag von Ferdinand Evers (Professor für Theoretische Physik an der Universität Regensburg) in der FAZ

 

Weitere kritische Zeitungsbeiträge

 

„Starke Präsidien, schwache Fakultäten“, ein Beitrag in der FAZ von Jens Kersten (Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften) und Martin Schulze Wessel (Professor für Geschichte Ost- und Südosteuropas), beide LMU München.

 

„Welch großen Beitrag kleine Fächer leisten“, ein Beitrag von Sabine Buchwald in der Süddeutschen Zeitung

 

Was könnt ihr machen?

 

Informiert euch – engagiert euch!


Je mehr Studierende sich positionieren, Petitionen unterschreiben oder Kommiliton:innen informieren, desto deutlicher werden die Forderungen von studentischer Seite.
 

 

Arbeitskreis Hochschulinnovationsgesetz:

 

Einbringen könnt ihr euch z.B. im „Arbeitskreis Hochschulinnovationsgesetz“ des AStA.

 

Die Stellungnahme des AStA zum Eckpunktepapier

Die Stellungnahme des Konvents

 

Die Stellungnahme der Senatsvorsitzenden an bayerischen Universitäten


Gemeinsame Position von Studierenden und Wissenschaftler:innen in Bayern (#hochschulvisionbayern): https://hochschulvision.bayern/

 

Unterschreibt diese Petition:


Petition der Initiative GuS: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-und-die-staerkung-der-geistes-und-sozialwissenschaften-in-bayern

 

Was passiert als nächstes?

Momentan scheint das Hochschulgesetz in die Zukunft (nach 1.1.2022) verschoben zu sein.

 

Aktuelles

Preis für gute Lehre 2019/20
Der StuRa Phil-Hist während der Coronapandemie
[UPDATE] Für den Erhalt des Zertifikats „Erlebnispädagogik“

Der StuRa Phil-Hist

 

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