Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Williams

Professor
Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters
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Akademischer und beruflicher Werdegang

1946 Geburt in Großostheim/Ufr.
1968 B.A. University of Miami (Fla.)
1971 Ph.D. University of Kentucky
1983 Habilitation Universität Würzburg
1971-74 Gymnasiallehrer
1974-80  Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe 'Prosa des deutschen Mittelalters' und Lehrbeauftragter für Literatur und Sprache des deutschen Mittelalters am Institut für Deutsche Philologie der Universität Würzburg
1981-90 Assistent und Oberassistent am Institut für Deutsche Philologie der Universität München
1984-2011 Lehrstuhlvertretungen oder Gastprofessuren an den Universitäten München, Würzburg, Tübingen, Minnesota (Minneapolis), Pittsburgh und Turku
2004 Verleihung der Ehrendoktorwürde an der Universität Ceské Budejovice (Budweis)
1990-2011 Professor für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters an der Universität Augsburg

 

Nachruf auf Johannes Janota

 

Vor kurzem ist Johannes Janota gestorben, mein guter Freund und hochgeschätzter Kollege, mit dem ich eine jahrzehntelange enge persönliche und wissenschaftliche Verbindung hatte. Bald nach meiner Berufung an die Universität Augsburg begann unsere Zusammenarbeit. Beim Germanistentag 1991 organisierten wir gemeinsam eine größere Ausstellung von Augsburger mittelalterlichen Handschriften und Frühdrucken, 1993 veranstalteten wir ein breit gefächertes Kolloquium über das literarische Leben in Augsburg im 15. Jahrhundert. Auch gemeinsame DFG-Projekte wurden uns über die Jahre bewilligt. Während des Semesters trafen wir uns stets wöchentlich zu informellen Gesprächen über die Lehre, Betreuung der Studierenden und unsere wissenschaftlichen Vorhaben. Gemeinsam hielten wir mehrere Jahre Forschungsseminare mit fortgeschrittenen Studierenden, allen Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Augsburger germanistischen Mediävistik sowie vielfach mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von anderen Universitäten. Was uns auch noch ganz besonders verband, war Johannes Janotas hochgeschätzte Literaturgeschichte des 14. Jahrhunderts, auf welche meine für das 15. und frühe 16. Jahrhundert folgte.

 

Meine Frau Ulla war mit Johannes Janota ebenfalls wissenschaftlich und freundschaftlich verbunden. Auch nachdem er in Ruhestand gegangen war, blieben wir in engem Kontakt. Ulla und ich werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Witwe, Elfriede Gori, die über viele Jahre an der Universität tätig war und zu der wir auch eine enge menschliche Beziehung haben.

 

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