16. November 2021

"Erinnerte Erlösung: Zum Pessachfest" Gastvortrag von Prof. Efrat Gal-Ed in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

Gastvortrag am 12.01.2021

Ort: Festsaal der Synagoge Augsburg (Halderstr. 6-8, 86150 Augsburg)

Veranstaltungszeit: 18:30 Uhr

 

Feste finden zu bestimmten Zeitpunkten im Jahreszyklus statt. Aus dem jeweils besonderen Zeitpunkt im Jahr ergibt sich der Hintergrund für das Ritual und für die Bedeutung des Festes. Festzeiten schaffen Gemeinschaft, bekräftigen deren Selbstverständnis und repräsentieren die religiöse Selbstkonzeption. Was wird im Pessachfest heraufbeschworen und gefeiert? Pessach ist eines der ältesten jüdischen Feste. Seine Ursprünge sollen auf eine Periode zurückgehen, da die Hebräer noch als Halbnomaden lebten, möglicherweise zu einer Zeit vor dem Exodus. Pessach wurde in der Torah vorgeschrieben, von den Gelehrten späterer Generationen erläutert und von folkloristischen Traditionen ergänzt. Die uns heute bekannte Festgestalt entwickelte sich im Lauf von Jahrhunderten, geprägt von Kontakten mit den umgebenden Kulturen und Religionen und zugleich von der Bemühung um Distinktion der eigenen Gemeinschaft.

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5. November 2021

"Ich sah jiddische Worte, wie ganz kleine Feuer" — kommentierte Lesung jiddischer Lyrik

Kommentierte, zweisprachige Lesung jiddischer Lyrik am Mittwoch, 10.11.2021, 18:30 Uhr.

Veranstaltungsort: Universität Augsburg (Raum 2106 kl. Hörsaal ggü. der alten Cafete), 86150 Augsburg

 

Der Abend ist jiddischer Poesie gewidmet, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im östlichen Europa und in den Vereinigten Staaten entstand. Die Dichterinnen und Dichter der jiddischen Moderne waren polyglott und verbunden mit den sie umgebenden Kulturen, vor allem der russischen, deutschen und austro-ungarischen. Sie waren in der jüdischen Tradition verankert, gegen welche sie rebellierten, und geprägt vom Humanismus des christlichen Europa. Auf dem Programm stehen Gedichte von Jacob Glatstein, David Hofstein, Itzik Manger, Anna Margolin und Kadya Molodowsky u.a. Sie werden jiddisch und deutsch gelesen.

 

 

 

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3. November 2021

DFG Netzwerkantrag bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die von Prof. Bettina Bannasch zus. mit George Kohler (Bar-Ilan Universität, Israel) beantragte Netzwerkgruppe „Emanzipation nach der Emanzipation. Jüdische Literatur, Philosophie und Geschichte von 1900 bis heute“ bewilligt. Die Netzwerkgruppe besteht in dieser Zusammensetzung (mit leichten Modifikationen) seit Juni 2018. In der ersten Projektphase wurden bisher 5 Workshops und eine Tagung durchgeführt. Die erste Arbeitsphase befasste sich schwerpunktmäßig mit den Jahren 1900–1933 und ist bis auf die geplante Abschlusstagung im Februar 2022 bereits abgeschlossen. Für die zweite Arbeitsphase, die sich mit den Jahren 1933 bis zur Gegenwart befasst, sowie die erste Abschlusstagung wurde nun eine dreijährige Netzwerk-Förderung durch die DFG bewilligt.

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16. November 2021

"Erinnerte Erlösung: Zum Pessachfest" Gastvortrag von Prof. Efrat Gal-Ed in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

Gastvortrag am 12.01.2021

Ort: Festsaal der Synagoge Augsburg (Halderstr. 6-8, 86150 Augsburg)

Veranstaltungszeit: 18:30 Uhr

 

Feste finden zu bestimmten Zeitpunkten im Jahreszyklus statt. Aus dem jeweils besonderen Zeitpunkt im Jahr ergibt sich der Hintergrund für das Ritual und für die Bedeutung des Festes. Festzeiten schaffen Gemeinschaft, bekräftigen deren Selbstverständnis und repräsentieren die religiöse Selbstkonzeption. Was wird im Pessachfest heraufbeschworen und gefeiert? Pessach ist eines der ältesten jüdischen Feste. Seine Ursprünge sollen auf eine Periode zurückgehen, da die Hebräer noch als Halbnomaden lebten, möglicherweise zu einer Zeit vor dem Exodus. Pessach wurde in der Torah vorgeschrieben, von den Gelehrten späterer Generationen erläutert und von folkloristischen Traditionen ergänzt. Die uns heute bekannte Festgestalt entwickelte sich im Lauf von Jahrhunderten, geprägt von Kontakten mit den umgebenden Kulturen und Religionen und zugleich von der Bemühung um Distinktion der eigenen Gemeinschaft.

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5. November 2021

"Ich sah jiddische Worte, wie ganz kleine Feuer" — kommentierte Lesung jiddischer Lyrik

Kommentierte, zweisprachige Lesung jiddischer Lyrik am Mittwoch, 10.11.2021, 18:30 Uhr.

Veranstaltungsort: Universität Augsburg (Raum 2106 kl. Hörsaal ggü. der alten Cafete), 86150 Augsburg

 

Der Abend ist jiddischer Poesie gewidmet, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im östlichen Europa und in den Vereinigten Staaten entstand. Die Dichterinnen und Dichter der jiddischen Moderne waren polyglott und verbunden mit den sie umgebenden Kulturen, vor allem der russischen, deutschen und austro-ungarischen. Sie waren in der jüdischen Tradition verankert, gegen welche sie rebellierten, und geprägt vom Humanismus des christlichen Europa. Auf dem Programm stehen Gedichte von Jacob Glatstein, David Hofstein, Itzik Manger, Anna Margolin und Kadya Molodowsky u.a. Sie werden jiddisch und deutsch gelesen.

 

 

 

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3. November 2021

DFG Netzwerkantrag bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die von Prof. Bettina Bannasch zus. mit George Kohler (Bar-Ilan Universität, Israel) beantragte Netzwerkgruppe „Emanzipation nach der Emanzipation. Jüdische Literatur, Philosophie und Geschichte von 1900 bis heute“ bewilligt. Die Netzwerkgruppe besteht in dieser Zusammensetzung (mit leichten Modifikationen) seit Juni 2018. In der ersten Projektphase wurden bisher 5 Workshops und eine Tagung durchgeführt. Die erste Arbeitsphase befasste sich schwerpunktmäßig mit den Jahren 1900–1933 und ist bis auf die geplante Abschlusstagung im Februar 2022 bereits abgeschlossen. Für die zweite Arbeitsphase, die sich mit den Jahren 1933 bis zur Gegenwart befasst, sowie die erste Abschlusstagung wurde nun eine dreijährige Netzwerk-Förderung durch die DFG bewilligt.

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16. September 2021

Prof. Bettina Bannasch erhält "Preis für gute Lehre"

Der StuRa der Phil-Hist verleiht auf seiner Vollversammlung den fakultätsinternen "Preis für gute Lehre" an Frau Prof. Bettina Bannasch. 

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16. Juni 2021

Vortrag von Prof. Asher Biemann (University of Virginia): Nationalismus als Umkehr - Etwas zur jüdischen “Metapolitik” der Moderne

Online-Veranstaltung am Sonntag, 4. Juli 2021, 18 Uhr

 

Zugang zur Veranstaltung erhalten Sie über folgenden Link: 

https://uni-augsburg.zoom.us/j/96221419587?pwd=V2haZHk4MW9pMFlsTEh1Wi9YRk1GZz09
Meeting-ID: 962 2141 9587
Kenncode: bKHi4!

 

Im Rahmen des 7. Workshops der internationalen Arbeitsgruppe „Emanzipation nach der Emanzipation: Jüdische Literatur, Philosophie und Geschichte von 1900 bis heute“ zum Thema „Nationalismus, Irrationalismus und Jüdische Identität“ spricht Herr Prof. Asher Biemann von der University of Virginia zu „Nationalismus als Umkehr - Etwas zur jüdischen “Metapolitik” der Moderne“.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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15. Juni 2021

Juden verklagen Antisemiten

ONLINE-VORTRAG DES GASTPROFESSORS FÜR JÜDISCHE KULTURGESCHICHTE PROF. GEORGE KOHLER AM 08.07.2021 | 18.30 UHR

 

Zugang zur Veranstaltung erhalten Sie über die Seite des Jüdischen Kulturmuseums oder folgenden Link:

 

https://uni-augsburg.zoom.us/j/96685153390?pwd=ZlYvYnlUOXQramI3Q2hNVVptZ3Q3UT09

Meeting-ID: 966 8515 3390
Kenncode: Talmud#21.

 

Gerichtsprozesse über den Talmud im Habsburger- und im deutschen Kaiserreich. Digitaler Vortrag in Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg von George Y. Kohler, Gastprofessor für jüdische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg.

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1. Juni 2021

Digitaler Vortrag am 8. Juni, 18.30 Uhr: Mystik als Nationalismus par excellence - Gershom Scholem und die jüdische Emanzipation im 20. Jahrhundert

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg statt und ist hier als Stream über Zoom zugänglich.

 

Link zur Veranstaltung:

 

https://uni-augsburg.zoom.us/j/99690239456?pwd=VUFLdm5LcERIVmo0ZXlzREVrNFo3Zz09


Meeting-ID: 996 9023 9456
Kenncode: Mystik#21g

 

Ausgehend von der heftigen Kritik Gershom Scholems an der Kabbalah-Forschung seiner Vorgänger in der Wissenschaft des Judentums werden hier die eigentlichen ideologischen und theologischen Hintergründe dieses Konflikts dargestellt: Ein Streit um die grundverschiedenen Ansätze zu dem gemeinsamen Ziel, das Judentum durch die Moderne zu retten. 

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28. April 2021

Ringvorlesung und Podcast zu Oskar Panizza

Anlässlich des 100. Todestags des Schriftstellers Oskar Panizza (1853-1921) findet im Frühjahr und Sommer 2021 digital eine internationale und interdisziplinäre Ringvorlesung statt, die von Prof. Dr. Bettina Bannasch (Universität Augsburg), Assistant Prof. Dr. Joela Jacobs (University of Arizona) und Dr. Nike Thurn (Deutsches Historisches Museum Berlin) in Kooperation mit der Monacensia (München) veranstaltet wird.

Ansprechpartner Augsburg: Marcel Winter, M.A., der einen vorlesungsbegleitenden Podcast erstellt.

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30. März 2021

Eröffnungsvortrag Jüdische Studien an der Universität Augsburg

Am Dienstag, dem 4. Mai 2021 um 16 Uhr, spricht Prof. Dr. George Kohler (Bar Ilan Universität, Ramat Gan, Israel), Inhaber der Gastprofessur Jüdische Kulturgeschichte im SoSe 2021, zum Thema „Moses Mendelssohn - Der Beginn des modernen jüdischen Denkens als ein Unfall der Geschichte“.

 

Zugang zum Vortrag erhalten Sie am genannten Termin über folgenden Link: 


https://uni-augsburg.zoom.us/j/96072795055?pwd=VWVHZmFuSUF2VVZoWEtKWkVDYTVHdz09
Kenncode: Moses+2021
 

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17. Februar 2021

Neu ab SoSe 2021: Studienschwerpunkt "Jüdische Studien" an der Uni Augsburg

Mit dem Sommersemester startet ein neues Zertifikatsprogramm: die Jüdischen Studien. Das Angebot bietet die Möglichkeit, im Rahmen des Lehramts-, Bachelor- oder Masterstudiums einen Schwerpunkt zu setzen und ein spezifisches Profil auszubilden – und ein Zusatzzeugnis zu bekommen: das Zertifikat. Für das interdisziplinäre Programm werden semesterweise einschlägige Lehrveranstaltungen aus der Philologisch-Historischen Fakultät, der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät und der Katholisch-Theologischen Fakultät angeboten – und jeweils im Sommersemester als besonderes Highlight die Lehrveranstaltungen und Vorträge der Gastprofessur Jüdische Kulturgeschichte, die von jährlich wechselnden auswärtigen Fachleuten besetzt wird.

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26. Januar 2021

Workshop: Freiheit und Politik

Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Emanzipation nach der Emanzipation. Jüdische Geschichte, Literatur und Philosophie von 1900 bis heute“ (Sprecher*innen: Bettina Bannasch, Augsburg, George Y. Kohler, Ramat Gan) findet vom 8.- 10.3.2021 ein Online-Workshop zum Thema „Freiheit und Politik“ statt, organisiert von Philipp Lenhard und Doren Wohlleben.

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25. Januar 2021

Exilforschung: Nachexil / Post-Exile

Herausgegeben von Bettina Bannasch und Katja Sarkowsky, erschienen 2020 bei De Gruyter

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