Ressourcen der Resilienz in der Antike - ökologische, soziale und kulturelle Systeme zwischen Beharrung und Transformation

Hauptverantwortlicher Antragssteller: DDr. Christopher Schliephake

 

Mitverantwortliche: Dr. Katharina Rieger (Uni Graz), Dr. Andreas Hartmann (Uni Augsburg)

 

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

Förderdauer: 2021-2023

 

Wie gingen antike Gesellschaften mit Transformationsprozessen und Krisenphänomenen um? Wie deuteten sie diese aus? Und vor allem: welche Strukturen bildeten sie aus, um sie zu bewältigen? Mit diesen Fragenbeschäftigt sich ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Netzwerk unter dem Titel „Ressourcen der Resilienz in der Antike: ökologische, soziale und kulturelle Systeme zwischen Beharrung und Transformation“/“Resources of Resilience in Antiquity: ecological, social and cultural systems between persistence and transformation“, das altertumswissenschaftliche Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland zusammenbringt.

 

 

Ein strukturgeschichtlicher Blick auf historische Krisen

Die altertumswissenschaftliche Forschung hat Krisenphänomenen jedweder Art (etwa Kriegen, Krankheiten, Naturkatastrophen) viel Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei ging es zumeist um punktuelle Ereignisse und ihre Auswirkung auf die antiken Gesellschaften, jedoch weniger um die strukturellen Bewältigungsstrategien, die dabei halfen, diese Krisen zu überstehen. Genau diesen strukturgeschichtlichen Blickwinkel wählt ein Netzwerk, das von der DFG für zwei Jahre gefördert wird. Neben der wichtigen Ebene der antiken staatlichen Institutionen wird es dabei v.a. um soziokulturelle sowie materielle Strategien der Selbstbehauptung gehen, die antike Gemeinschaften entwickelten, um Krisen zu überstehen – und zwar unabhängig von der Art der jeweiligen Bedrohung.

 

 

Ein neues Paradigma der altertumswissenschaftlichen Forschung

Das Netzwerk wird diese Zusammenhänge mit Hilfe des Begriffs der „Resilienz“ untersuchen. Der Begriff spielt in vielen Wissenschaftszweigen eine wichtige Rolle, wurde in den Altertumswissenschaften bislang aber wenig rezipiert. Um ihn für die Thematik fruchtbar zu machen, versteht das Netzwerk „Resilienz“ als die Fähigkeit historischer Gesellschaften, ihre Widerstandsfähigkeit im Kontext unterschiedlicher Krisen herauszustellen. Wichtig ist dabei v.a. der Aspekt der Behauptung. Resilienz ist demnach nicht einfach da, sondern muss von unterschiedlichen Akteuren in Szene gesetzt werden: z.B. durch Geschichten, performative Akte, materielle Prozesse der scheinbaren Verstetigung, Monumentalisierung usw. Es wird also, so die Arbeitshypothese, von den handelnden historischen Akteuren eher die Beharrung und Kontinuität bestimmter Gesellschaftsformen in den Mittelpunkt gerückt, weniger der Wandel und die Transformation. Die Interessen, die hinter diesen Prozessen stehen und die Art und Weise, wie sie gesellschaftlich gesehen ihre Wirksamkeit entfalten, lassen sich analysieren. Das Konzept „Resilienz“ wird dabei aus einer Vielzahl von Perspektiven – von Bewässerungssystemen über religiöse Rituale bis hin zu literarischen Werken – in den Blick genommen werden. Das Netzwerk setzt sich damit insgesamt zum Ziel, theoretisch sowie methodologisch die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen aufzuzeigen, die mit der Erforschung der „Resilienz“ in der Antike verknüpft sind. Gleichzeitig soll die Erforschung antiker Krisenphänomene auf neue Grundlagen gestellt werden.

 

 

Ein interdisziplinäres und internationales Netzwerk

Das Netzwerk führt insgesamt 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der postdoc-Phase zusammen, die das gesamte Spektrum der altertumswissenschaftlichen Forschung (Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie) abbilden. Je eine Hälfte wird aus Deutschland, die andere aus dem Ausland kommen. In einer Reihe von vier Workshops und einer Abschlusskonferenz, die im Frühjahr 2023 in Augsburg stattfinden wird, werden sich die Netzwerkmitglieder regelmäßig austauschen und v.a. quellenzentrierte, interdisziplinäre ausgerichtete Forschung betreiben. Der Austausch setzt dabei insbesondere auf die digitalen Möglichkeiten der Interaktion, die in den letzten Monaten vermehrt in die Wissenschaften Einzug erhalten haben. Zoom-Meetings in Kleingruppen und gemeinsame digitale Dateiordner, über die Arbeitsergebnisse ausgetauscht und kommentiert werden, werden dabei die Arbeit der Netzwerkmitglieder bestimmen. Die Arbeitstreffen werden jeweils von externen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fächern begleitet. Am Ende soll ein gemeinsamer Band stehen, der die Ergebnisse dokumentieren und neue Forschungsperspektiven aufzeigen wird.

 

 

Ein dreistufiges Analysemodell (aus dem Antragstext, v. DDr. Ch. Schliephake)

Die zusammenhängenden Perspektiven, die diese Annäherung an das übergeordnete Thema leiten und die Arbeit im Netzwerk-Projekt inspirieren sollen, stellen sich wie folgt dar:

 

(1) Materielle Praktiken der Resilienz: Jüngste Ansätze der Umweltgeschichtsschreibung und der Landschaftsarchäologie haben betont, dass das Bild vom autonom handelnden und in der Geschichte wirksamen menschlichen Akteur insofern problematisch ist, als materielle Praktiken der Interaktion mit der Umwelt für die Konstituierung sowohl des Individuums wie auch der Gesellschaft ebenso zentral sind wie die soziokulturelle Ebene der politischen Organisation oder der symbolischen Selbstauslegung. In diesen Zusammenhängen wurde der Begriff der ‚Resilienz‘ stark gemacht, um zu betonen, dass natürliche Systeme über einen längeren Zeitraum Eingriffe und Störungen absorbieren und selbstregulierend Prozesse der Veränderung durchlaufen können. Dies führt zu einer Sichtweise, wonach historisches Umwelthandeln von einer materiellen Seite her gedacht und text- und materialbasierte Ansätze zur Umweltgeschichtsschreibung zusammengeführt werden, um tatsächliche Mensch-Umwelt-Interaktionen in der Vergangenheit zu untersuchen. Grundlegend sind in diesem Zusammenhang Studien, die den antiken Umgang mit natürlichen Rohstoffen und materialbasierte Gegebenheiten – Baumaterialien, Brennstoffe, Wasser, aber auch Abfälle – erschließen ebenso wie religiöse Institutionen, die für Risikominimierung und Aushandlungsprozesse geeignet waren. ‚Materielle Praktiken der Resilienz‘ meint in diesem Zusammenhang nicht nur die komplexen Wechselwirkungen, die zwischen ökonomischen und ökologischen Regimen bestanden, sondern auch wie sie soziale Systeme formten bzw. auch von ihnen geformt wurden. Im Fokus stehen daher die unterschiedlichen gesellschaftlichen Organisationsformen, Techniken, Bewältigungsstrategien und Deutungsmuster, um Unsicherheiten, Risiken und Störungen begegnen zu können, die sich in materieller Evidenz spiegeln. Die Fähigkeit zur Verarbeitung von Transformationsprozessen, wie sie durch dauerhafte oder aber akute Destabilisierung oder Rohstoffknappheit einsetzten, sowie zur Reorganisation und Weiterentwicklung sozio-ökologischer Systeme steht hier im Zentrum des Interesses. Leitfragen betreffen dabei die konkreten materiellen Praktiken, die antike Gesellschaften wählten, um mit der Knappheit von lebensnotwendigen Rohstoffen umzugehen, oder mit denen sie die Risiken und Unsicherheiten in Form von göttlichen Akteuren und der Kommunikation mit ihnen sublimierten. Dabei geht es um die zugrundeliegenden Dynamiken, die die gesellschaftlichen Systeme gegen Unwägbarkeiten absichern oder sie ausschließen sollten: zielten diese eher auf den Erhalt bestimmter Zustände ab oder ging es um ein aktives Umgestalten der Lebenswelt? Welche Gruppen waren daran beteiligt? Welche Strategien erwiesen sich als tragfähig auf lange Sicht, wann war kleinräumiges Handeln sicherer? Schließlich geht es zum anderen darum zu illustrieren, welche Rolle altertumswissenschaftlich-quantitative Datenanalyse und materielle Hinterlassenschaften im Vergleich zu qualitativ zu erfassenden Zuschreibungsprozessen an materielle Objekte für die Erforschung historischer Resilienz spielen können? 

 

(2) Performative Akte der Resilienz: Das Netzwerk bedient sich einer kulturwissenschaftlichen Sicht, die Texte als konkrete Handlungen versteht, die eine bestimmte Funktion erfüllen und performativ in Szene gesetzt werden; umgekehrt konzipiert es Handlungen als symbolisch aufgeladene Prozesse, die gleichsam wie Texte gelesen werden können. Anknüpfend an Studien, die etwa den rituellen Umgang mit Niederlagen oder die performative Konsultation von Orakeln als integralen Bestandteil einer sozial äußerst wirkmächtigen Absicherung vor den Unwägbarkeiten der Zukunft untersucht haben, zielt das Netzwerk darauf ab, die Kohäsionskräfte und Reorganisationsstrategien antiker Gesellschaften angesichts von Katastrophen zu analysieren. Es geht dabei um soziale Grundlagen der Krisenbewältigung, wie wir sie insbesondere in kultischen und rituellen Handlungen greifen können, die Opfer, Orakelbefragungen, zeremonielle Reproduktionen eines vergangenen status quo usw. umfassen. Dabei sind, in Anknüpfung an die ‚materielle Praktiken‘, ebenfalls naturräumliche und sozioökologische Problemfelder, wie etwa das der Nahrungsmittelversorgung, angesprochen, die häufig symbolisch in Szene gesetzt wurden, um etwaigen Engpässen auf religiöser Ebene entgegenzuwirken (etwa in Fruchtbarkeitsriten etc.). Aber auch auf Ebene der politischen Ordnungsrahmen und zentraler Kulturfelder wie dem Umgang mit dem Tod lassen sich vielfältige ‚performative Akte der Resilienz‘ identifizieren, die ein breites Spektrum an kulturellen, kollektiven Handlungen umfassen, in denen Leichenreden und andere Akte des Trauerns ebenso dazu gehören wie symbolisch höchst aufgeladene Akte auf der politischen Entscheidungsebene, wo durch Schwüre, Amnestien, Sündenbockmechanismen u.a. immer wieder Bemühungen zu beobachten sind, die zur kollektiven Regeneration nach Zerwürfnissen unterschiedlicher Art beitragen sollten. Diese wurden in der gegenwärtigen Forschung wiederholt thematisiert; im Netzwerk geht es nun darum, diese performativen Akte in ihrer multidimensionalen und medialen Verflechtung zu analysieren und danach zu fragen, inwiefern sie zur Resilienz antiker Gesellschaften beitrugen. Dabei wird es um die handelnden Personen(gruppen) und ihre spezifischen Interessen einerseits und um die an den Prozessen beteiligten Medien andererseits gehen. Wann sind rituelle Abläufe als die Inszenierung einer wiederbeschworenen Vergangenheit zu verstehen und wann dienen sie der Zukunftsorientierung? Welche Bedeutung haben performative Akte allgemein für die Krisen- und Kontingenzbewältigung? Wirken sich Krisenerfahrungen auf kulturelle Handlungsmuster aus oder ist die Beharrung wichtiger als Transformation? Schließlich: welche Rolle kann die komparatistische Untersuchung von rituellen Abläufen allgemein bei der Erforschung historischer Resilienzphänomene spielen?

 

(3) Resilienznarrative: Bereits oben wurde darauf hingewiesen, dass imaginative Operationen in hohem Grad an der Herstellung und Entwicklung von Resilienz beteiligt sind. Denn Resilienz ist nicht etwas, das einfach da ist, sondern beständig hervorgebracht, behauptet und (neu) ausgehandelt werden muss. Anknüpfend an kulturanthropologischen Studien, die die Bedeutung von Fiktionen für die Konstituierung von Prozessen der Vergemeinschaftung und Verstaatlichung aufgezeigt haben, versteht das Netzwerk  die Welt der Bilder, Ideen und Mythen, mit denen antike Gesellschaften Krisenphänomene thematisiert und Strategien der Bewältigung kollektiver Erinnerung (oder Traumata) entwickelt haben, als ‚Resilienznarrative‘, wobei auch die Widerstandsfähigkeit und scheinbare Überzeitlichkeit bestimmter Gruppen, Institutionen, Praktiken oder Ideen thematisiert werden. Wie unterschiedliche Studien herausgearbeitet haben, waren für die Herstellung von Kontinuitätsbehauptungen und Identitätsgemeinschaften erfundene Genealogien, Geschichten und Ursprungserzählungen unerlässlich. Dies passt zu sozialpsychologischen Forschungen, die zeigen konnten, dass soziale Kohärenz, Selbstbewusstsein sowie positiv besetzte Familien- und Gruppenerzählungen zu ‚Resilienz‘ beitragen können. Allerdings ist auch wichtig zu betonen, dass sich diese Narrative nicht die durch Aktualität und neue Ideen auszeichnen müssen, sondern gerade Gemeinschaften tendieren dazu, sich in hohem Maße fiktionale und nicht auf Fakten basierte Geschichten zu eigen zu machen, um sich gegen Kritik und andere Erzählungen zu schützen, die ihre Narrative, Ideologien oder Identität bedrohen. Auch falsche Erinnerungen oder Vorstellungen können nachweislich dabei helfen, zumindest kurzfristig, mit Ängsten oder Widrigkeiten fertig zu werden, wobei auch das Nichtwahrhabenwollen oder die Leugnung zu diesen Bewältigungsstrategien gehören. ‚Resilienznarrative‘ sind also als von Einzelnen oder Gruppen geteilte Überzeugungen und Selbstbilder zu verstehen, die erzählerisch überformt sind und bestimmte Funktionen erfüllen. Dabei spielt die Vergangenheitsorientierung tendenziell eine ebenso bedeutsame Rolle wie die Zukunftsgestaltung, wobei beide Ebenen wechselseitig aufeinander verweisen. Es sind „intentionale Geschichten“, die nach Begebenheiten und Bedürfnissen der Gegenwart entstehen und die zeitliche Kontinuität herstellen sollen. Auch hier stehen die zentralen Akteure und Medien im Mittelpunkt des Interesses. Wie werden kulturvergleichend Kontinuitätsbehauptungen aufgestellt und gegebenenfalls gegen Kritiker verteidigt? Welche Rolle spielen Mythen und Ursprungserzählungen bei der Bewältigung unterschiedlicher Krisenszenarien? Sind die Narrative in sich eher vergangenheits- oder zukunftsorientiert? Und welche Bedeutung kommt allgemein der Fiktion und der Imagination bei der Herstellung von Kulturen der ‚Resilienz‘ in der Antike zu?

 

Dieser dreisäulige Analyseansatz sowie die dazu gehörigen Fragenkomplexe lassen sich weiter ausdifferenzieren und, je nach Quellengruppe, noch weiter konkretisieren. Das Netzwerk ist bewusst so konzipiert, dass jeweils Expertengruppen an den Themenfeldern arbeiten und zentrale Quellen diskutieren. Das zentrale Ziel ist es, vom Standpunkt der Altertumswissenschaften aus einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer historischen Resilienzforschung zu leisten. Die quellenorientierte Diskussion der Themen macht einen Kernbestand der Netzwerkarbeit aus und wird von einem frühen Bearbeitungsstadium an mit den gesamten Mitgliedern in den Arbeitstreffen entwickelt. Zentrale allgemeine Ergebnisse und Perspektiven werden in einem ebenfalls mehrfach diskutierten methodischen Beitrag der KoordinatorInnen zusammengeführt. 

 

 

Mitglieder und Themen

Materielle Praktiken der Resilienz:

  • Dr. Andrea Brock (CAES, University St. Andrews) - Building the Eternal City: the challenge and allure of Rome's riverine landscape
  • Dr. Mark Locicero (University of British Columbia) - Choice or Necessity: Roman water systems and their resilience across the ancient Mediterranean World“
  • Dr. Anna-Katharina Rieger (Universität Graz): „Religion als Ressource – Wasser als Resilienz. Verhandlung von Ressourcenverfügbarkeit über religiöse Institutionen in römischer Zeit“ 
  • Dr. Julian Schreyer (Universität Erlangen-Nürnberg) - Spuren von Städten. Formen des Umgangs mit deurbanisierten Räumen der frühen Kaiserzeit
  • Dr. Gaëlle Tallet (Université de Limoges) - CRISIS: Imperial and provincial responses to environmental and economic challenges on Rome’s frontier in the Egyptian desert (First-Sixth c. AD)

Resilienz und Performanz

  • Dr. Jonas Borsch (Universität Bern): „Wie resilient war der Prinzipat? Das römische Kaisertum in Momenten der Bewährung“
  • Dr. Christopher Degelmann (Humboldt Universität Berlin): „Resilienz und institutionelle Beschleunigung: Athens verschränkte Krisen im 5./4. Jh. v. Chr."
  • Dr. Constanze Graml (LMU München): „Religion als Resilienzfaktor für die attische Gesellschaft in hellenistischer Zeit“
  • Dr. Benjamin Gray (University of London): „The resilience of the Hellenistic Polis: institutional and performative aspects“
  • Dr. Muriel Moser-Gerber (Universität Frankfurt): „Ressourcen der Resilienz im röm. Griechenland“- Dr. Christopher Schliephake (Augsburg) – Die Resilienz des griechischen Orakelwesens

 

Resilienznarrative:

  • Dr. Andreas Hartmann (Universität Augsburg): „Resilienz oder Resistenz? Alexandria in der Kaiserzeit“ 
  • Dr. Dominik Delp (Universität Tübingen): „Resilienz und die Wandlungen des Prinzipats: Deutungen und Narrative“
  • Dr. Simon Lentzsch (Université de Fribourg): „Die narrative Ausdeutung militärischer Niederlagen in der römischen Republik“
  • Dr. Kresimir Vukovic (LMU München): „The floods of the Tiber and resilience in Rome: narratives and interpretations“
  • Dr. Emanuel Zingg (Sorbonne Université Paris): „Resilienz in fiktiven Frühgeschichten unfreier Bevölkerungsgruppen im antiken Griechenland“

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