Inhalte der Exkursion

„Auf den Spuren Alexanders des Großen" reiste eine Augsburger Exkursionsgruppe für neun Tage nach Nordgriechenland, gerade im Frühjahr auch ein besonderes Erlebnis in der blühenden Natur. Auf dem Programm standen mit Makedonien und Epirus zwei Großregionen, die durch das über 2.500 m hohe Pindos-Gebirge getrennt sind, aber in der Antike doch eng verbunden waren - nicht zuletzt durch Olympias, die Mutter Alexanders des Großen, die der molossischen Königsdynastie entstammte. So führte der erste Teil der Reise, auf der uns einige Führungen von Mitgliedern der lokalen Antikenbehörden zuteil wurden, von Thessaloniki nach Epirus: Das Zeus-Orakel von Dodona steht für die überregionale Vernetzung, während Nikopolis als Siegesstadt nach Octavians Sieg bei Actium (31 v.Chr.) Auswirkungen auf die gesamte Region hatte, ersichtlich etwa an dem Umzug der Einwohner der Stadt Kassope nach Nikopolis. Ein besonders eindrucksvoller Ort war das sog. Nekromanteion am Acheron, das gerne als das berühmte Totenorakel angesehen wird, faktisch aber ein befestigter Landsitz aus hellenistischer Zeit gewesen sein dürfte. Die makedonischen Zentralorte Pella, Aigai und Dion am Olymp boten reichlich Diskussionen über makedonische Kultur und auch über die Zuweisung der Königsgräber, die durch detaillierte Vorlagen im Exkursionsreader engagiert geführt werden konnten; ein besonderer Höhepunkt stellte die Führung durch das gerade neu eröffnete Museum in Pella durch den Direktor, Professor Yannis Akamatis, dar. Die makedonische Expansion nach Osten, aber auch andere Einflüsse (nicht zuletzt Roms) ließen sich in Amphipolis, Philippi, Olynth und Stagira, dem Geburtsort des Aristoteles, studieren. Den Abschluss bildete ein Besuch der Metropole Thessaloniki mit den Zeugnissen aus der Spätantike und der byzantinischen Zeit, außerdem im archäologischen Museum, und ein Empfang bei den Archäologen an der Aristoteles-Universität bot aufschlussreiche Einblicke in den griechischen Studienalltag.

Impressionen

Gregor Weber
Gregor Weber
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