Beschreibung

Im September 2015 veranstaltete der Lehrstuhl für Alte Geschichte eine Exkursion, nach Südfrankreich führte. Thematisch-inhaltlich behandelte sie mit der Provence einen Teil der antiken Mittelmeerwelt, der früh enge politische und kulturelle Kontakte zu Rom pflegte und bereits in spät-republikanischer Zeit zu einer Provinz avancierte. „Gallia Narbonensis“ wurde dabei schnell zu einem Fallbeispiel für kulturelle Transfer- und Begegnungsprozesse, die die Exkursion exemplarisch anhand unterschiedlicher Ausflugsziele vorstellte. Dabei konnten die Studierenden nachvollziehen, wie der Süden Frankreichs nach und nach romanisiert wurde und wesentliche Aspekte der Verwaltung, der militärischen Organisation und der alltäglichen antiken Lebenswelt kennen lernen – von der Unterhaltung in Amphitheatern bis hin zur Erleichterung der Lebensumstände durch Aquädukte und Wasserleitungen. So führte die Exkursion nach Orange, Arles, Nîmes, Glanum/St. Rémy oder zum Pont du Gard. Aber auch Aspekte vorrömischer Siedlungen, wie das Oppidum von Entremont, standen auf dem Programm. Außerdem wurde das Weiterleben der Antike in nachfolgenden Jahrhunderten aufgezeigt und damit auch ein Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte Südfrankreichs gegeben, wie man sie in Aix-en-Provence oder Avignon eindrucksvoll vor Augen geführt bekommt.

Impressionen

Christopher Schliephake
Christopher Schliephake
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