Wirkungspotentiale von narrativer Evidenz in der Berichterstattung über Genforschung (2020-2024)

Über das Projekt

Das Projekt widmet sich der Ausgestaltung und Wirkung journalismustypischer Evidenzpraktiken beim Thema Genforschung, wobei die alltagsnahe und allgemeinverständliche Narration im Zentrum steht.

 

Das Projekt ist in der DFG-Forschungsgruppe „Practicing Evidence – Evidencing Practice. Evidenzpraktiken in Wissenschaft, Medizin, Technik und Gesellschaft“ angesiedelt und hat in der ersten Phase, die 2020 beendet wurde, die Evidenzpraktiken in der deutschen Print- und TV-Berichterstattung über Genforschung mit einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Drei Typen von Geschichten haben sich herauskristallisiert: Narrationen über (1) den Forschungsprozess und den Studienverlauf, (2) über Forscherpersönlichkeiten und (3) die beforschten bzw. betroffenen Personen.

 

Ziel des Nachfolgeprojektes ist es, die differenziellen Wirkungen dieser Narrationstypen zu erhellen. In drei aufeinander abgestimmten Experimenten mit querschnittlichen Stichproben soll die Wirkung auf die Erinnerung und das Verstehen wissenschaftlicher Kriterien, sowie die Glaubwürdigkeit von Studien und Forschenden untersucht werden.

 

Projektleiterinnen: Helena Bilandzic & Susanne Kinnebrock
Projektbearbeiterin: Theresa Stahlhut
Projektdauer: 2020-2024

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Ansprechpartner

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Rezeption und Wirkung
Professorin
Öffentliche Kommunikation
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Rezeption und Wirkung/
Öffentliche Kommunikation

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