Forschung

Unsere Forschungsarbeiten befassen sich primär mit dem digitalen Lernen und der Entwicklung visueller Expertise:

(a) Im Feld des digitalen Lernens untersuchen wir die Effektivität digitaler Lernumgebungen in Schule, Hochschule und Weiterbildung; von besonderem Interesse ist dabei die Wirkung synchroner Webinare, des Flipped Classroom-Modells und von Blended Learning-Szenarien auf kognitive und motivational-affektive Merkmale der Lernenden.

(b) Im Feld der visuellen Expertiseforschung fokussieren wir auf die professionelle Unterrichtswahrnehmung von Lehrkräften in der Schule, auf die Entwicklung von Unterrichtswahrnehmung bei Lehramtsstudierenden, sowie auf die Modellierung aufmerksamkeits- und wissensgesteuerter Verarbeitungsprozesse als Teil der Lehrer*innenbildung und -professionalisierung.

Neben diesen beiden primären Forschungsinteressen widmen sich einige unserer Arbeiten auch dem Themenbereich Heterogenität, Inklusion und Vielfalt im Klassenzimmer.

 

Methodisch nutzen wir quantitative, qualitative und Mixed Methods-Ansätze als gleichwertige Verfahren zur Datenerhebung und -auswertung. Quantitativ spezialisieren wir uns auf Eye Tracking-Experimente, Fragebogenstudien und Meta-Analysen. Qualitativ erheben wir Daten mittels Interview, Beobachtung und narrativem Review. In Mixed Methods-Studien schließlich integrieren wir quantitative und qualitative Methoden. Der Pluralismus von Erhebungs- und Analysemethoden in der internationalen empirischen Unterrichtsforschung findet sich so auch in unserer eigenen Forschungsagenda wieder; dabei verstehen wir kognitiv und soziokulturell informierte Studiendesigns als gleichwertige Möglichkeiten des Zugangs zu den Prozessen, Praktiken und Effekten des Lehrens und Lernens.

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