Viel Wahlfreiheit und Gelegenheit ein klares persönliches Profil zu bilden – auf der Basis einer soliden Grundausbildung.

 

SG Struktur 2022
© Universität Augsburg

1. Studienabschnitt (1.-3. Semester)

Im ersten Studienabschnitt in den ersten drei Semestern erhalten Sie eine solide Grundausbildung. Hier werden alle Studierenden auf einen breiten fundamentalen Wissenstand gebracht, unabhängig davon, ob Sie in der bisherigen Ausbildung schon Informatik- oder Wirtschaftsfächer hatten. Darüber hinaus üben wir in den Soft Skills Fertigkeiten wie situationsspezifisch Kommunizieren oder effizient Lernen, die für erfolgreiche Wirtschftsinformatiker:innen erfolgskritsch sind.   

 

Der Umfang der einzelnen Module ist in sogenannten Leistungspunkten (LP) angegeben. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsumfang von 30 Stunden pro Semester. Dementsprechend gewichtet gehen die Noten der einzelnen Fächer auch in die Berechnung der Gesamtnote ein.

 

Pro Semester sollten Sie ca. 30 LP erreichen. Sofern Sie nach dem zweiten Semester, nach dem Sie eigentlich etwa 60 LP erreicht haben sollten weniger als 30 LP, also weniger als die Hälfte des Solls,     erzielt haben, dann ist die Orientierungsprüfung nicht bestanden und Sie können nicht weiterstudieren, sofern Sie keine triftigen Gründe (z.B. schwere Krankheiten) nachweisen können. Anhand der Orientierungsprüfung erkennen Sie frühzeitig, ob ein anderer Weg in den Beruf für Sie besser geeignet ist.

     

 

 

2. Studienabschnitt (3.-6. Semester)

Im zweiten Studienabschnitt, der für das dritte bis sechste Semester vorgesehen ist, wählen Sie zwischen einer wirtschaftsorientierten und einer informatikorientierten Vertiefung. In beiden Vertiefungsrichtungen gibt es einen Bereich zur Vertiefung der Grundlagen, zur Spezialisierung sowie einen freien Wahlbereich.

 

In den freien Wahlbereich können Sie alle Veranstaltungen des Studiengangs einbringen, die Sie nicht in einer der anderen Modulgruppen eingebracht haben. Sie können also entweder noch mehr Fächer aus dem Wahlbereich ihrer Spezialisierung belegen oder über den Tellerrand blicken und Fächer aus anderen Spezialisierungen oder gar der anderen Vertiefungsrichtung einbringen. Ebenso können Sie hier im Umfang von 10 LP ein Praxismodul belegen, in dem Praktika oder Werkstudierendentätigkeiten angerechnet werden könne, sofern bestimmte Voraussetzungen im Hinblick auf Umfang und Bezug zum Studium erfüllt sind.

 

Vertiefung Wirtschaftswissenschaften

 

Sie entscheiden sich alternativ für einen der vier Spezialisierungsbereiche, sogenannte „Cluster“.

Innerhalb des Clusters haben Sie ein breites Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen, von denen Sie im Regelfall 6 Kurse auswählen.

 

Welche Wahlkurse jeweils pro Cluster in welchem Semester angeboten werden sowie detaillierte Informationen zu Inhalten und Prüfungsform können Sie dem Modulhandbuch entnehmen.

 

 

Im freien Wahlbereich können Sie grundsätzlich alle Module einbringen, die nicht schon in einer anderern Modulgruppe als Pflicht- oder Wahlpflichtveranstaltung eingebracht wurden. Sie können also weitere Fächer aus Ihrem Spezialisierungs-Cluster wählen, oder Veranstaltungen aus anderen Spezialisierungen oder gar aus der anderen informatikorientierten Vertiefungsrichtung. 

 

Darüber hinaus finden Sie in dieser Modulgruppe cluster-spezifische Seminare, ein Praxismodul über das Sie Praktika oder Werkstudierendentätigkeiten einbringen können sowie weitere Kurse aus anderen Fakultäten, z. B. IT-Recht von der juristischen Fakultät.

 

Sie entscheiden hier also ganz individuell, ob Sie noch tiefer als Expert:in auf einem Gebiet einsteigen oder sich „breiter aufstellen“ möchten.

 

Diese Modulgruppe eignet sich auch hervorragend, um Leistungen aus einem Studium im Ausland von einer anderen Universität einzubringen.

 

oder alternativ

 

Vertiefung Informatik

 

  • Informatik 3 (8 LP) --- 5. Semester (*wenn möglich bereits im 3. Semester)

Innerhalb informatikorientierten Spezialisierung haben Sie ein Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen. Welche Wahlkurse jeweils in welchem Semester angeboten werden sowie detaillierte Informationen zu Inhalten und Prüfungsform können Sie dem Modulhandbuch entnehmen.

 

 

Im freien Wahlbereich können Sie grundsätzlich alle Module einbringen, die nicht schon in einer anderern Modulgruppe als Pflicht- oder Wahlpflichtveranstaltung eingebracht wurden. Sie können also weitere Fächer aus Ihrer Spezialisierung wählen, oder Veranstaltungen aus der anderen wirtschaftsorientierten Vertiefungsrichtung. 

 

Darüber hinaus finden Sie in dieser Modulgruppe weitere Seminare, ein Praxismodul über das Sie Praktika oder Werkstudierendentätigkeiten einbringen können sowie weitere Kurse aus anderen Fakultäten, z. B. IT-Recht von der juristischen Fakultät.

 

Sie entscheiden hier also ganz individuell, ob Sie noch tiefer als Expert:in auf einem Gebiet einsteigen oder sich „breiter aufstellen“ möchten.

 

Diese Modulgruppe eignet sich auch hervorragend, um Leistungen aus einem Studium im Ausland von einer anderen Universität einzubringen.

 

Abschlussleistung

In der Bachelorarbeit soll ein Thema der Wirtschaftsinformatik selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden. Sie soll im Regelfall nach dem Ende des 5. Semesters mit einer Bearbeitungszeit von drei Monaten abgefasst werden.

 

Jede am Studiengang beteiligte Professur kann eine Bachelorarbeit als Prüfer betreuen. Die Regeln, wie man zu einem Thema kommt und welche individuellen Voraussetzungen gegeben sein müssen sind je nach Prüfer:in unterschiedlich. Informieren Sie sich deshalb am besten schon nach Ende des dritten Semesters bei den Lehrstühlen, die für Sie für eine Betreuung infrage kommen, wie Sie dort zu einer Betreuung kommen können.

Musterstudienplan nach Semestern

 

1. Semester

 

Wirtschaftsinformatik 1 (WIW-9801, 5 LP, Professor Meier)

Hauptziel dieses Moduls ist es, Studierenden wesentliche Herausforderungen, Themengebiete und Methoden der Wirtschaftsinformatik zu vermitteln, sodass sie sich grundlegend orientieren und Inhalte folgender Lehrveranstaltungen leichter erschließen können. Hier lernen Sie insbesondere den Aufbau und die Elemente von Informationssystemen, betriebliche Kernsysteme, Prozessmodellierung, Datenmodellierung und ausgewählte Aspekte des Projektmanagements.

 

Informatik 1 (INF-0097, 8 LP, Professor Lorenz)

Teilnehmer:innen verstehen folgende wesentliche Konzepte der Informatik auf einem grundlegenden, praxisorientierten, aber wissenschaftlichen Niveau: Architektur und Funktionsweise von Rechnern,  Informationsdarstellung, Problemspezifikation, Algorithmus, Programm, Datenstruktur, Programmiersprache, Rekursion und Induktion. Sie können einfache algorithmische Problemstellungen unter Bewertung verschiedener Entwurfsalternativen durch programmiersprachenunabhängige Modelle lösen und diese in C oder einer ähnlichen imperativen Sprache implementieren.

 

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (WIW-9803, 5 LP, Professor Tuma und andere)

In der Veranstaltung wird zunächst ein Überblick über unternehmerische Handlungsfelder gegeben und in einer Fallstudie wird ein exemplarisches Unternehmen in sein Wirtschaftsumfeld eingeordnet. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden anhand dieses Beispiels grundlegende Konzepte und Methoden aus den Bereichen Unternehmensorganisation und Rechtsformen, Entrepreneurship und Finanzierung, Marketingmanagement, Supply Chain Management sowie Personalwesen vermittelt und in der begleitenden Übung vertieft.

 

Kostenrechnung (WIW-001, 5 LP, Professorin Kunz)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, die Grundlagen der notwendigen Methoden der Kosten- und Leistungsrechnung, welche nötig sind um Kosteninformationen für eine effektive und effiziente Unternehmensführung zu erhalten, zu begreifen. Sie sind nach dem Besuch der Veranstaltung in der Lage, die Kostenrechnung in der Praxis zu nutzen und sie auf theoretisch fundierter Basis zu hinterfragen. Ferner sind sie dadurch in der Lage die drei Stufen der Vollkostenrechnung, die Erlös- und die Erfolgsrechnung zu verstehen.

 

Mathematik 1 (WIW-0015, 5 LP, Professor Klein)

Die Vermittlung von Kenntnissen der Aussagenlogik befähigt die Studierenden, mathematische Beweise zu führen. Durch diese Fähigkeit und Kenntnisse der Mengenlehre sind die Teilnehmer wiederum imstande, wichtige Eigenschaften von Relationen und Funktionen zu verstehen und eigenständig nachzuweisen. Das Vermitteln von Konzepten der Analysis in einer Variablen (Grenzwerte, Stetigkeit und Differentiation) ermöglicht es den Studierenden, die Tauglichkeit verschiedener Verfahren zur Differentiation bestimmter Funktionen zu bewerten und mathematische Sätze der Kurvendiskussion zu verstehen und anzuwenden. Abschließend erlernen die Teilnehmer den Zusammenhang von Differentiation und Integration und sind in der Lage die vorgestellten Integrationsverfahren anzuwenden und zu beurteilen

 

Schlüsselqualifikationen 1 (WIW-9836, 2 LP, Professor Meier)

Hauptziel dieses Moduls ist es, Studierenden Fertigkeiten zu vermitteln, die jenseits von Fach- und Methodenwissen über Erfolg und Misserfolg in Projekten und generell im Leben entscheiden. Erfahrungsbasiertes Lernen, das durch theoretische Grundlagen zu Self-Leadership & -Management sowie zu selbstreguliertem Lernen und Kommunikation angereichert wird, ermöglicht es den Studierenden systematisch ihr Verhalten zu reflektieren, Verbesserungspotentiale zu entdecken und neue Methoden anzuwenden.

  

2. Semester

 

Wirtschaftsinformatik 2 (WIW-9800, 5 LP, Professor Muntermann)

Hier vertiefen Sie Inhalte aus Wirtschaftsinformatik 1 zur Digitalisierung und legen insbesondere einen Fokus auf Datenanalyse, innovative Informationstechnologie und aktuelle Ansätze zur künstlichen Intelligenz.

 

Investition und Finanzierung (WIW-0003, 5 LP, Professor Wilkens)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Kurs sind die Studierenden in der Lage, die grundsätzlichen Methoden und Instrumente, die in operativen Investitions- und Finanzierungsentscheidungen essenziell sind, anzuwenden und deren Ergebnisse zu interpretieren. Die Studierenden lernen die Anwendung zentraler dynamischer Verfahren der Investitionsrechnung, zentraler Ansätze bei Entscheidung unter Unsicherheit sowie grundlegender Methoden zur Bewertung von Forwards und Optionen. In diesem Kontext wird die Fähigkeit, in finanziellen Größen zu denken und diese zu analysieren, weiterentwickelt

 

Informatik 2 (INF-0098, 8 LP, Professor Lorenz)

Teilnehmer verstehen die folgenden wesentlichen Konzepte/Begriffe der Informatik auf einem grundlegenden, Praxis-orientierten, aber wissenschaftlichen Niveau: Softwareentwurf, Analyse- und Entwurfsmodell, UML, Objektorientierung, Entwurfsmuster, Grafische Benutzeroberfläche, Parallele Programmierung, persistente Datenhaltung, Datenbanken, XML, HTML. Sie können überschaubare nebenläufige Anwendungen mit grafischer Benutzerschnittstelle und persistenter Datenhaltung unter Berücksichtigung einfacher Entwurfsmuster, verschiedener Entwurfsalternativen und einer 3-Schichten-Architektur durch statische und dynamische UML-Diagramme aus verschiedenen Perpektiven modellieren und entsprechend der Diagramme in Java oder einer ähnlichen objektorientierten Sprache implementieren.

 

Mathematik 2 (WIW-0016, 5 LP, Professor Klein)

Das erfolgreiche Absolvieren dieses Moduls versetzt die Studierenden in die Lage, die für den Besuch weiterer Veranstaltungen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät notwendigen mathematischen Konzepte zu verstehen. Das Erlernen von Kenntnissen über Matrizen und Punktmengen im n-dimensionalen Raum befähigt die Studierenden, Konzepte aus der linearen Algebra anzuwenden sowie Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme, linearer Optimierungsprobleme bzw. von Eigenwertproblemen zu verstehen und diese nach Vermittlung weiterer theoretischer Grundlagen auch zu bewerten. Dadurch sind die Teilnehmer schließlich imstande, die in "Mathematik I" untersuchten Konzepte zur Differentiation für Funktionen in mehreren Variablen zu beurteilen und mathematische Sätze der Kurvendiskussion für Funktionen mehrerer Variablen anzuwenden.

 

Stochastik (WIW-9876, 5 LP, Professor Rathgeber)

Hier lernen Sie die mathematischen Grundlagen, um Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen besser einschätzen zu können. Das bildet eine wichtige Grundlage für viele betriebwirtschaftliche sowie technologische Entscheidungen sowie generell für das Risikomanagement.

 

Schlüsselqualifikationen 2 (WIW-9837, 4 LP, Professor Meier)

Hauptziel dieses Moduls ist es, Studierenden Fertigkeiten zu vermitteln, die jenseits von Fach- und Methodenwissen über Erfolg und Misserfolg in Projekten und generell im Leben entscheiden. Vor dem Hintergrund des DesignThinking-Ansatzes entwickeln die Teilnehmenden systematisch Projektideen bis hin zu ersten prototypischen Realisierungen. Methodengestützt eruieren die Studierenden dazu die Bedürfnisse von Zielgruppen, kreieren und selektieren Lösungsideen, die sie wiederholt für kritische Rückmeldungen präsentieren.

  

3. Semester

 

Wirtschaftsinformatik 3 (WIW-9802, 5 LP, Professor Veit)

In diesem Modul vertiefen Sie weiter Inhalte aus Wirtschaftsinformatik 1 und 2; außerdem werden Sie mit wesentlichen englischen Fachbegriffen vertraut gemacht und trainieren die für die Praxis gerade in international tätigen Betrieben wichtige Fertigkeit der Kommunikation in englischer Sprache.

 

After the successful completion of the module, students will understand the fundamentals of information systems and their value for organizations. Students will also be able to analyze the impacts of information systems on processes, organizations, and society. Based on these foundations, they will learn how to model and develop new IT products, projects, business models, and processes using different techniques. This will allow students to plan, evaluate, and leverage information systems not only in existing firms but also for entrepreneurial endeavors.

 

Produktion und Logistik (WIW—0004, 5 LP, Professor Tuma)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul besitzen die Studierenden grundlegende Kenntnisse über die Inhalte der Unternehmensfelder Produktion und Logistik. Sie erlangen ein grundlegendes Verständnis über die (produktions-)wirtschaftlichen Zusammenhänge verschiedener Planungsaufgaben in diesen Bereichen. Weiterhin verstehen sie, neben den traditionellen Inhalten der strategischen Planung, der mittelfristigen Produktionsplanung und der kurzfristigen Planung, jeweils auch umweltschutzorientierte Aspekte zu integrieren. Gleichzeitig werden sie dazu in die Lage versetzt verschiedene Planungsaufgaben zu analysieren, in entsprechende Entscheidungsund Planungsprobleme zu überführen und aktuelle Methoden der Planung anzuwenden.

 

Einführung in die Volkswirtschaftslehre für Rechts und Wirtschaftswissenschaftler (WIW9681, Professor Welzel)

In dieser Veranstaltung lernen Sie essenzielle Grundlagen der Volkswirtschaftslehre sowohl aus einer mikroökonomischen als auch aus einer makroökonomischen Perspektive. Ebenso betrachten Sie internationale wirtschaftliche Zusammenhänge über einzelne Betriebe hinaus.

 

Datenbanksysteme (INF0073, 8 LP, Professor Fischer)

Nach dem Kurs sollten Sie über fachspezifische Kenntnisse grundlegende Problemstellungen im Bereich Datenbanken verstehen und durch Anwenden erlernter Fähigkeiten lösen können. Folgende Themen werden dazu u.a. behandelt: Datenorganisation, Datenmodelle, konzeptionelle Modellierung mit Entitiy-Relationship-Modellen, das relationales Modell sowie deklarative Datendefinition und Anfragen mit SQL. Darüber hinaus erhalten Sie ein grundlegendes Verständnis von Implementierungstechniken von Datenbanksystemen wie Datenspeicherung und Indexe, Anfragebearbeitung mit Optimierung und Transaktionsverwaltung und können deren Auswirkungen auf die Praxis einordnen.

 

Operations Research (WIW-0246, Professor Klein)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, grundlegende Optimierungsprobleme zu charakterisieren und eigenständig zu modellieren. Durch das Verständnis der Inhalte der Kapitel "Lineare Optimierung", "LP mit spezieller Struktur" und "Ganzzahlige und kombinatorische Optimierung" sind die Teilnehmer imstande, wichtige Problemklassen aus dem Bereich des Operations Research zu identifizieren und zu bewerten sowie deren Komplexität einzuschätzen. Die Studierenden erlangen zudem die Fähigkeit, Optimierungsverfahren problembezogen auszuwählen und anzuwenden. Hierdurch gewinnen die Teilnehmer Einblicke über die Funktionsweise von in der Praxis verwendeten Optimierungstools und sind in der Lage, Optimierungsergebnisse zu interpretieren und zu analysieren.

  

4.-6. Semester

 

Ab dem 4. Semester wählen Sie eine der beiden Vertiefungsrichtungen. Innerhalb der wirtschaftsorientierten Vertiefungsrichtung entscheiden Sie sich darüber hinaus für einen von vier Spezialisierungsbereichen.

 

Jede Vertiefungsrichtung startet mit Pflichtveranstaltungen in der jeweiligen Modulgruppe zur Grundlagenvertiefung.

 

Danach gibt es in den Modulgruppen zur Spezialisierung und im freien Wahlbereich ein sehr breites Angebot an Wahlpflichtveranstaltungen, die Sie nach Ihren eigenen Interessen wählen können.

 

 

Wirtschaftsorientierte Vertiefung

 

Grundlagenvertiefung

 

Bilanzierung I  (WIW-0014, 5 LP, Professor Schultze)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul verstehen die Studierenden die Bestandteile und Ziele des betrieblichen Rechnungswesens. Sie sind in der Lage, den Aufbau und die Funktionsweise des betrieblichen Rechnungswesens sowie die grundlegenden Zusammenhänge der verschiedenen Teilbereiche im Rechnungswesen zu beschreiben. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die wichtigsten Sachverhalte abbilden zu können sowie die notwendigen Techniken zur Vorbereitung und Erstellung des Jahresabschlusses anwenden zu können. Nach Besuch der Veranstaltung kennen sie die rechtlichen Grundlagen zur Buchführungspflicht und verstehen die grundlegenden Instrumente eines Jahresabschlusses.

 

Scientific Computing (WIW-0376, 5 LP, Professor Brunner)

Hier lernen Sie aufbauend auf den Veranstaltungen des ersten Studienabschnitts systematische anspruchsvollere Verfahren zur Datenanalye zu implementieren. Dazu üben Sie praktisch mit der Programmiersprache Python.

 

Data Mining (WIW-0255, 5 LP, Professor Okhrin)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Data Mining Verfahren formal nachzuvollziehen, diese adäquat anzuwenden und die erhaltenen Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Die innerhalb der Veranstaltung eingeführten Methoden können die Studierenden nach der Teilnahme mit der Statistiksprache R selbstständig umsetzen. Auch wird ein gewisses kritisches Verständnis für die unterschiedlichen Modellanforderungen, die Modellierungsabläufe und den Vergleich der Modellgüte geweckt.

 

Entscheidungstheorie (WIW-0254, Professor Krapp)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul sind die Studierenden in der Lage, rationales Entscheidungsverhalten in betriebswirtschaftlichen Entscheidungssituationen zu analysieren. Ferner sind sie in der Lage, grundlegende Methoden und Strategien der präskriptiven Entscheidungslehre kompetent anzuwenden, um dem Entscheidungsträger eine bestmögliche Auswahl von Handlungsalternativen nach rationalen Kriterien zu ermöglichen. Die Studierenden können nach Teilnahme an der Veranstaltung die verschiedenen Entscheidungssituationen klassifizieren und zu diesen mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen Lösungen entwickeln.

 

 

 

Spezialisierung (wirtschaftsorientiert) 

In der wirtschaftsorientierten Vertiefungsrichtung stehen Ihnen vier sogennante Cluster als Spezialisierungsbereich zur Verfügung. Informationen zu den einzelnen Clustern finden Sie unter den folgenden Links.

 

Cluster Business Analytics & Operations (BAO)

 

Cluster Finance, Accounting, Controlling & Taxation (FACT)

 

Cluster Strategy, Management & Marketing (SMM)

 

Cluster Economics

 

Informatikorientierte Vertiefung

 

Grundlagenvertiefung

 

Informatik 3 (INF0111, 8 LP, Professor Hagerup / Professor Lorenz)

Die Studierenden verfügen über ein grundlegendes Verständnis von Algorithmen und Datenstrukturen, unter anderem betreffend effiziente Sortier- und Suchverfahren sowie die geschickte Speicherung großer Datenmengen mit entsprechenden Zugriffsoperationen. Sie können dieses in konkreten Fragestellungen anwenden und haben ausgewählte Teile der vorgestellten Verfahren eigenständig programmiert.

 

Grundlagen der Human-Computer Interaction (INF-0289, 8 LP, Professor André)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul beherrschen die Studierenden wesentliche Grundlagen und Techniken zum Entwurf, der Realisierung und der Evaluation von Systemen der multimodalen Mensch-Technik Interaktion. Diese werden u.a. an Beispielen und aktuellen Entwicklungen durchgespielt um im Rahmen dessen die speziellen Anforderungen der Mensch-Technik zu identifizieren und zu verstehen.

 

Softwaretechnik (INF-0120, 8 LP, Professor Reif)

Die Studierenden können einen fortgeschrittenen Softwareentwicklungsprozess zur Entwicklung komplexer Softwaresysteme anwenden und dafür Abstraktionen und Architekturen entwerfen. Sie können fachliche Lösungskonzepte in Programme umsetzen. Sie haben die Fertigkeit zur Analyse und Strukturierung von Anforderungen und Lösungsstrategien bei der Softwareentwicklung.

 

Grundlagen der Signalverarbeitung und des Maschinellen Lernens (INF-0288, 8 LP, Professor Lienhart)

Nach der erfolgreichen Teilnahme an diesem Modul besitzen die Studierenden grundlegende Kenntnisse der maschinellen Verarbeitung von Signalen im Allgemeinen und multimedialen Daten im Speziellen, sowohl mit klassischen Verfahren als auch mittels maschinellem Lernen. Sie sind in der Lage, bekannte Verfahren auf dem Gebiet der Verarbeitung von Singalen jeder Art als auch von Multimediadaten zu verstehen und programmatisch umzusetzen.

 

Softwareprojekt (INF0405, 12 LP, Professor Reif)

Die Studierenden sind in der Lage, ein größeres Softwareprojekt im Team zu planen und durchzuführen. Sie können Zeit, Aufwände und Ressourcen planen. Sie können einen einfachen Softwareentwicklungsprozess anwenden, können Konzepte und Architekturen entwicklen und haben die Fähigkeit zur Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien. Sie verstehen Teamprozesse, haben die Fertigkeit der Zusammenarbeit im Team und sind in der Lage, Konflikte bei der Zusammenarbeit zu lösen. Sie sind in der Lage, sich selbstständig neue Technologien anzueignen und Methoden auszuwählen und anzuwenden.

 

 

 

Spezialisierung (informatikorientiert)

In der informatikorientierten Vertiefungsrichtung gibt es nur einen Spezialisierungsbereich. In diesem haben Sie ein breites Wahlangebot an Veranstaltungen wie z.B.

  • Diskrete Strukturen und Logik
  • Kommunikationssyseme
  • Systemnahe Informatik
  • Einführung in theoretische Informatik
  •  ...

und noch einige mehr, die Sie dem Modulhandbuch für das jeweilige Semester entnehmen können.

 

 

 

Freier Wahlbereich

Im freien Wahlbereich können Sie grundsätzlich alle Module einbringen, die nicht schon in einer anderern Modulgruppe als Pflicht- oder Wahlpflichtveranstaltung eingebracht wurden. Sie können also weitere Fächer aus Ihrer Spezialisierung wählen, oder Veranstaltungen aus der jeweils anderen Vertiefungsrichtung. 

 

Darüber hinaus finden Sie in dieser Modulgruppe weitere Seminare, ein Praxismodul über das Sie Praktika oder Werkstudierendentätigkeiten einbringen können sowie weitere Kurse aus anderen Fakultäten, z.B. IT-Recht von der juristischen Fakultät.

 

Sie entscheiden hier also ganz individuell, ob Sie noch tiefer als Expert:in auf einem Gebiet einsteigen oder sich „breiter aufstellen“ möchten.

 

Diese Modulgruppe eignet sich auch hervorragend, um Leistungen aus einem Studium im Ausland von einer anderen Universität einzubringen.

 

Wenn Sie die wirtschaftsorientierte Vertiefung wählen, dann umfasset der freie Wahlbereich 30 LP, wenn Sie die informatikorientierte Vertiefungsrichtung wählen, dann umfasst der freie Wahlbereich 20 LP.

 

 

 

Abschlussleistung / Bachelorarbeit

In der Bachelorarbeit soll ein Thema der Wirtschaftsinformatik selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden. Sie soll im Regelfall nach dem Ende des 5. Semesters mit einer Bearbeitungszeit von drei Monaten abgefasst werden.

 

Jede am Studiengang beteiligte Professur kann eine Bachelorarbeit als Prüfer betreuen. Die Regeln, wie man zu einem Thema kommt und welche individuellen Voraussetzungen gegeben sein müssen sind je nach Prüfer:in unterschiedlich. Informieren Sie sich deshalb am besten schon nach Ende des dritten Semesters bei den Lehrstühlen, die für Sie für eine Betreuung infrage kommen, wie Sie dort zu einer Betreuung kommen können.

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