Frequently Asked Questions (FAQ)

FAQ steht für Frequently Asked Questions, oder Häufig gestellte Fragen auf Deutsch. Hier beantworten wir Fragen, die viele Studienanfänger haben.

Die Fragen sind thematisch in verschiedene Rubriken eingeordnet. Bei Fragen, die theoretisch in mehrere Rubriken einsortiert werden könnten, wurde eine passende Rubrik ausgewählt und auf die Einbindung in die anderen verzichtet.

 

Studieninformationen

  • Wirtschaftsmathematik Bachelor- und, darauf aufbauend, Master-Studiengang.
  • Mathematik Bachelor- und, darauf aufbauend, Master-Studiengang mit einem Neben-/Anwendungsfach: Informatik, Physik,  Wirtschaftswissenschaften, Geographie, Philosophie.
  • Bayerischer Elite-Studiengang Topmath (Aufnahme nach dem vierten Semester möglich).
  • Internationaler Master-Studiengang „ Mathematical Analysis and Modelling” aufbauend auf dem Bachelor.
  • Lehramt Gymnasium.
  • Lehramt nicht vertieft (also Grund-, Haupt- oder Realschule) und Drittelfach.

Anmerkung: Die Begriffe 'Nebenfach' und 'Anwendungsfach' meinen das gleiche; in der einen Ordnung steht der eine, in der anderen Ordnung der andere…

Allgemein bevorzugter Studienbeginn ist im Wintersemester (Vorlesungsbeginn Anfang/Mitte Oktober). Zu den Terminen (z.B. Zulassungsantrag, Einschreibung) informiert das Beratungsnetz der Universität.

 

Die Studiengänge Mathematik (Bachelor und Master) und Wirtschaftsmathematik (Bachelor und Master) kann man auch im Sommersemester beginnen.

Theoretisch: Nein. Praktisch ist es so, dass man den Stoff, der in einer Vorlesung / Übung behandelt wurde, selber nachholen muss, da es in den Vorlesungen in der Regel keine Wiederholung gibt. Somit ist es ausgesprochen sinnvoll, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Im Vorlesungsverzeichnis steht z.B., dass eine Vorlesung + Übung 4+2 SWS hat. Das heißt, pro Woche hat man 4 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übung. In der Universität (wie in der Schule) hat eine Stunde nur 45 Minuten. Üblicherweise dauern Vorlesungen/Übungen jeweils 2×45=90 Minuten.

Die Regelstudienzeit soll „in der Regel” ausreichen, um das Studium erfolgreich abzuschliessen. Für den Bachelor sind dies 6 Semester, für den Master 4 Semester (Mathematik und Wirtschaftsmathematik).

Prinzipiell muss man sich für ein Anwendungsfach erst dann festlegen, wenn man ein Zeugnis von der Universität haben möchte, z.B. ein Vordiplom / Diplom / Bachelor / Master. Es ist jedoch ratsam, sich schon im ersten Semester auf das Anwendungsfach festzulegen, da man sonst Schwierigkeiten bekommt, alle Leistungen in der erforderlichen Zeit zu erbringen.

 

Wenn man noch unschlüssig ist, welches Anwendungsfach man belegen soll, dann ist es ratsam, in den ersten Wochen des ersten Semesters sich in einige Vorlesungen der verschiedenen Anwendungsfächer zu setzen und zu sehen, was einem besser gefällt.

Studienverlauf

Im Beratungsnetz der Universität gibt es einen Abschnitt für Erstsemester-Studierende (jeweils bis zum Ende der zweiten Semesterwoche).
Dazu kommen Veranstaltungen wie der Willkommenstag des Instituts (meist am Freitag vor Vorlesungsbeginn), der rechtzeitig im Veranstaltungskalender angekündigt wird, oder die Erstsemesterhütte der Fachschaft Mathematik.

Alle Mathematik-Studiengänge

Als Vorbereitung auf die kommenden Anforderungen wird vor Vorlesungsbeginn ein Brückenkurs Mathematik angeboten. An dessen letztem Tag gibt es eine kurze Willkommensveranstaltung mit Informationen rund ums Studium.

 

Übersichten für die einzelnen Bachelor Studiengänge

Stundenpläne des Instituts für Mathematik für das erste Semester im Bachelor

Im Internet wird immer rechtzeitig vor Semesterbeginn die aktuellen Stundenpläne online gestellt. Um nun zu wissen, welche der abgedruckten Vorlesungen / Übungen man besuchen muss, muss man das Vorlesungsverzeichnis (VV) zu Rate ziehen. Ist dort angegeben, dass die Vorlesung 4+2  SWS hat, so heißt das, dass man in der Woche zwei Vorlesungstermine und einen Übungstermin zu je 2×45 Minuten hat. Dabei sind beide Vorlesungstermine verpflichtend.

 

Anders ist es z.B., wenn im VV steht, dass die Vorlesung nur 2 SWS hat. Dann muss man pro Woche nur einen Vorlesungstermin und keine Übung besuchen. Stehen im Stundenplan jedoch für diese Vorlesung mehrere Termine (meist in BWL/VWL-Vorlesungen), so kann man sich einen Termin davon aussuchen, da in allen Veranstaltungen dasselbe erzählt wird.

 

Grundsätzlich gilt, dass die Übungstermine auf dem Stundenplan noch nicht fest sind. Das heißt, auch wenn auf dem Stundenplan z.B. steht, dass am Mittwoch um 12:30 Uhr zwei Übungen zur Analysis I angeboten werden, so ist nicht sicher, ob überhaupt eine Übung am Mittwoch stattfindet.

Bei der Frage „wie?” geht es darum, eine Liste der Lehrveranstaltungen zu bekommen, die im Rahmen der eigenen Prüfungsordnung einbringbar sind und im kommenden Semester angeboten werden. Die digicampus-Seiten haben in ihrem Kopf-Bereich den Punkt „Suche” und in dessen Menü den Eintrag „Modulverzeichnis”. Dort findet sich im linken Menü die Option „Studiengänge”, deren selbsterklärende Liste weiter zu verfolgen ist, bis man eine Liste von Lehrveranstaltungen erhält, die zur gewählten Prüfungsordnung gehört. Nur die „verknüpften” Veranstaltungen, erkennbar an der blauen Schriftfarbe und dem Link zu den zugehörigen Modul-Daten, werden in diesem Semester tatsächlich angeboten und sind daher von Interesse. Am rechten Rand enthält jede Veranstaltung eine Semesterempfehlung, die sich i.a. an den Wissens-Voraussetzungen orientiert.

 

Die Frage „wann?” ist semester-abhängig zu beantworten. Eine Woche vor Vorlesungsbeginn sollen die „endgültigen” Modulhandbücher veröffentlicht werden; zu diesem Zeitpunkt müssen alle relevanten Informationen vorliegen. Etwa einen Monat vorher liegen „vorläufige” Modulhandbücher bereit, zu deren Erstellung alle Veranstaltungen im digicampus angelegt sein sollen. An diesen Informationen wird aber noch gearbeitet; sie sind daher ohne Gewähr.

Studieninhalt

Vorlesung

Die Vorlesung ist, neben dem eigenständigen Lernen, der Mittelpunkt des Studiums, da in dieser der neue Stoff durch den Dozenten vermittelt wird.
Der Stoff wird in der Vorlesung meist in recht schnellem Tempo behandelt, so ist es kaum möglich, alles sofort zu verstehen. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, den Stoff zu Hause noch einmal zu wiederholen und mit Hilfe der → Übungsblätter zu üben.

 

Übung

Eine Übung gehört immer zu einer Vorlesung. In einer Übung werden zum einen die wöchentlich schriftlich zu bearbeitenden Übungsblätter besprochen und zum anderen wird diese Stunde genutzt, um auf Fragen zum Stoff / der Vorlesung einzugehen. Zu fast jeder Vorlesung gibt es mehrere alternative Übungsgruppen. Die Teilnehmeranzahl pro Übungsgruppe ist in etwa die einer Schulklasse, so dass das Betreuungsverhältnis sehr gut ist. Meist wird die Übungsstunde von einem Studierenden aus höherem Semester geleitet.

 

Seminar

Ein Seminar ist eine Veranstaltung, in der der Dozent zuhört und die Studierenden vortragen. Da die Ausarbeitung eines Seminarvortrags sehr umfangreich ist und ein tieferes Verständnis der Mathematik voraussetzt, ist erst in späteren Semestern ein Seminar vorgesehen.

Der Programmierkurs ist für alle Studierenden im Bachelor Mathematik ein Pflichtbestandteil und sollte ab dem zweiten Semester besucht werden. Bei freien Plätzen können daran aber auch Studierende im Studiengang Lehramt Mathematik teilnehmen und diesen als Studienleistung einbringen.

 

Ziel des Programmierkurses ist es, die notwendigen Kenntnisse einer Programmiersprache so zu vermitteln, dass Verfahren und Algorithmen der Mathematik implementiert werden können.

Im Regelfall findet der Programmierkurs jeweils als zweiwöchiger Blockkurs in den Semesterferien statt. In den Wintersemesterferien meistens im März und in den Sommersemesterferien in den beiden Monaten August und September.


Die Anmeldung zum Kurs ist meistens ein bis zwei Monate vorher und läuft in mindestens zwei Phasen ab:

  1. Anmeldung ausschließlich für Bachelor Mathematik.
  2. Bei noch verbleibenden Restplätzen wird eine zweite Phase gestartet, in dieser Phase besteht keine Einschränkung bezüglich des Studiengangs mehr.

Um den Programmkurs erfolgreich zu belegen müssen bestimmte Regelungen beachtet werden.

Am Ende jedes Semesters beschließt der Fakultätsrat für jeden Studiengang ein „Modulhandbuch” für das kommende Semester. Darin sind alle Veranstaltungen gelistet, deren Leistungspunkte -nach bestandener Prüfung- im jeweiligen Studiengang eingebracht werden können. Ferner sind dort Dozent, Prüfungsform und -stichwortartig- Lehrinhalte genannt.

Das Hauptfach in den hier genannten Studiengängen ist die Mathematik. Das heißt, dass hier der Hauptarbeitsaufwand geleistet werden muss.

In den Studiengängen Bachelor/Master Mathematik muss man neben den Mathematikveranstaltungen auch Veranstaltungen aus einem anderen Fachgebiet besuchen. Als mögliche Nebenfächer kommen in Frage: Informatik, Physik, Geographie, Philosophie, BWL oder VWL.

 

In der Wirtschaftsmathematik sind BWL oder VWL und Informatik Teilfächer. In diesem Studiengang ist es auch möglich, die Abschlussarbeit in BWL oder VWL mit mathematischem Schwerpunkt zu schreiben.

Begriffe

Ein Seminar ist eine Veranstaltung, in der der Dozent zuhört und die Studierenden vortragen. Da die Ausarbeitung eines Seminarvortrags ein tieferes Verständnis der Mathematik voraussetzt, ist erst in späteren Semestern ein Seminar vorgesehen. Es kann für den einzelnen Teilnehmer der Vorbereitung und Anbahnung einer Abschlußarbeit dienen.


Da so eine Ausarbeitung sehr zeitaufwändig ist, werden die einzelnen Vortragsthemen im allgemeinen bereits am Ende des vorherigen Semesters in einer Vorbesprechung ausgegeben (' Semesterferien' sind eben keine Ferien!).

 

Zur frühzeitigen Information über die Seminare, die im kommenden Semester angeboten werden, (z.B. Thema, Dozent und Termin der Vorbesprechung) ist auf Ansagen (in einer Vorlesung) und Aushänge (schwarzes Brett nahe des Büros) der Dozenten zu achten. Die Übersicht der Seminare des nächsten Semesters kann bei der Auswahl helfen.

Das Vorlesungsverzeichnis ist eine Liste der Vorlesungen und Seminare, die im jeweiligen Semester angeboten werden. Zu jeder Vorlesung stehen darin die wichtigsten Infos:

  • Der Dozent, der die Veranstaltung anbietet bzw. die Vorlesung liest
  • Die nötigen Vorkenntnisse für die Veranstaltung
  • Mögliches Angebot einer Übung zur Vorlesung
  • Grobe Inhaltsbeschreibung
  • Anzahl der Leistungspunkte für die Veranstaltung
  • Anzahl der Semesterwochenstunden der Veranstaltung
  • Empfohlene Literaturliste

Zu finden ist das Vorlesungsverzeichnis über die Webseite des Instituts, Bereich Studium. Es ist jedoch erst in höheren Semestern wirklich relevant!
Daneben gibt es im Buchhandel (kostenpflichtig!) das »Personen- und Studienverzeichnis« (PSV), das viele nützliche Informationen, bei verschiedenen Fakultäten (nicht bei der MNTF) auch die Liste der Lehrveranstaltungen, enthält. Ein aktuelles Exemplar liegt in der Teilbibliothek Naturwissenschaften ( Lageplan, Gebäude L3, Richtung Strasse) zur Einsicht aus.

Übungsblätter sind Hausaufgaben, die man innerhalb von ca. einer Woche bearbeiten muss. In der ersten Vorlesung wird ein Termin gesagt, an dem man dann seine ausgearbeiteten Lösungen abgeben muss. In der Regel wirft man die -- normalerweise mit Namen und Übungsgruppe versehenen -- Blätter in den passend beschrifteten Briefkasten gleich im Eingang des Mathematikinstituts ein. Die Blätter werden dann vom Übungsgruppenleiter korrigiert und in einer der nächsten Übungen zurückgegeben.

 

Je nach Qualität bekommt man dann auf seine Lösungen Übungspunkte. Teilweise ist die Zulassung zur Klausur am Ende des Semesters beschränkt, das heißt, es ist nötig, dass ein bestimmter Anteil der Übungsaufgaben richtig bearbeitet ist. Derartige Kriterien werden spätestens zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

 

Ohne Bearbeitung von Übungsaufgaben ist das Bestehen von Klausuren nicht möglich.

'Digicampus' ist eine Lehrveranstaltungs-Verwaltungs-Software. Dozenten tragen ihre Veranstaltungen ein, Studierende können sich zur Teilnahme anmelden. In dem System werden Übungsgruppen eingeteilt, Übungsblätter und sonstige Unterlagen online gestellt und bei Bedarf aktuelle Meldungen verbreitet. Foren und eigene Homepages gehören ebenfalls dazu.

 

Die Anmeldung mit Digicampus ist keine offizielle Anmeldung zu einem Prüfungsmodul. Diese geschieht entweder online mittels ' Studis' oder -klassisch- mit Autogramm auf einem Anmeldebogen.

 

Einen Zugang zum Digicampus gibt es hier.

„GMR” ist die Abkürzung für „Grund-, Mittel- oder Realschule”. Mitunter ist auch „GHR” zu finden mit „H” für „Haupt-”. Davor gab es als Sammelbegriff die Abkürzung „n.v.” („nicht vertieft”); dies bezog sich auf den mathematischen Anteil der Ausbildung.

  • c.t. -- ausgeschrieben »cum tempore« -- bedeutet, dass die Veranstaltung eine Viertelstunde später anfängt als angegeben.
  • s.t. -- ausgeschrieben »sine tempore« -- bedeutet, dass die Veranstaltung genau zur genannten Zeit anfängt.

Wenn bei einem Termin weder 'c.t.' noch 's.t.' angegeben ist, hängt die „wahre Anfangszeit” davon ab, ob die Zeitangabe auch die Minuten nennt: falls ja, ist 's.t.' gemeint, sonst 'c.t.'. Im letzteren Fall ist es aber sicherer, den ersten Veranstaltungs-Termin zur vollen Stunde anzunehmen und entsprechend zu erscheinen.

 

Beispiele:
'16 Uhr' ist gleichbedeutend mit '16 Uhr c.t.' und meint '16:15 Uhr'.
'16:00 Uhr' ist gleichbedeutend mit '16 Uhr s.t.' und bedeuted 'genau um 16 Uhr'.

SWS -- oder ausgeschrieben Semesterwochenstunden -- bezeichnet die Anzahl der Stunden, die die Vorlesungen / Übungen / Seminare pro Woche haben. Dabei werden in der Regel zwei SWS zu einer Doppelstunde zusammengefasst.

Winter- bzw. Sommer-Semester. Die Vorlesungen im Wintersemester laufen ca. von Mitte Oktober bis Mitte Februar (darin Weihnachtsferien: ca. 24.Dezember bis 6.Januar), die im Sommersemester von Mitte April bis Mitte Juli. Die genauen Daten stehen jeweils im Vorlesungsverzeichnis. In den „ Semesterferien” können ebenfalls prüfungsrelevante Veranstaltungen stattfinden: z.B. Klausuren oder das Betriebspraktikum.

Prüfungen

Leistungspunkte sind eine Maßeinheit, in der gemessen wird, wie viel Aufwand man für eine bestimmte Veranstaltung investieren muss. Leistungspunkte erwirbt man während des Studiums durch Ablegen von Prüfungen zu einzelnen Veranstaltungen (=Prüfungsmodule). Sie sind mit Noten bewertet, aus denen am Ende des Studiums (oder im Vordiplom) die Gesamtnoten errechnet werden. Prüfungsmodule sind also Bausteine der endgültigen Bachelor/Master-Prüfung, die studienbegleitend absolviert werden.

 

Praktisch muss man für den erfolgreichen Abschluss des Studiums je nach Abschluss eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten erreichen (Bachelor: 180 LP; Master: 120 LP). Im Vorlesungsverzeichnis steht bei jeder Veranstaltung, wie viele LP sie bringt.

 

Seit die Lehramts-Studiengänge „modularisiert” sind, sind Leistungspunkte auch für Lehramtsstudierende relevant.

Im Zuge der Studiengangs-Reform mit der Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Master-Abschlüsse wurden Prüfungsmodule eingeführt, die unabhängig von einer vorher gehaltenen Vorlesung angeboten werden. Zumeist beziehen sie sich jedoch auf den Stoff derjenigen Vorlesung, die vorher zuletzt zum gleichen Thema gehalten wurde.

 

Ein abhängiges Prüfungsmodul besteht aus einer Vorlesung (mit oder ohne Übung) und einer „im zeitlichen Zusammenhang stehenden” Prüfung, die im allgemeinen kurz vor oder nach dem Vorlesungsende stattfindet.

 

Ein unabhängiges Prüfungsmodul ist eines, das unabhängig von einer Vorlesung, die den Stoff der Prüfung behandelt, angeboten wird. Ein solches Modul findet im allgemeinen zu Beginn eines Semesters kurz vor Vorlesungsbeginn statt. Ab dem Wintersemester 2015/2016 werden die unabhängigen Prüfungsmodule, die direkt dem Vorlesungs-Semester folgen, in STUDIS als Wiederholungsprüfung dem Semester der Vorlesung zugeordnet.

 

Zu jedem dieser Prüfungsmodule ist eine eigene Anmeldung erforderlich, die an Fristen gebunden sein kann!

Siehe auch „Leistungspunkte”

' Studis' verwaltet Prüfungsmodule und Prüfungsleistungen der einzelnen Studierenden. Wer sich in diesem System zu einer Prüfung an- und nicht vorzeitig wieder ab-meldet, erhält für diese Prüfung eine Note. Im Falle eines Nicht-Antretens ist dies ein 'Nicht bestanden'; Ausnahmen regelt die Prüfungsordnung. Studis prüft bei der Anmeldung auch, ob sie nach den Regeln der Prüfungsordnung diesem Studierenden in seinem Studiengang überhaupt noch erlaubt ist; dabei spielt auch der Zeitpunkt des Studienbeginns eine Rolle.

 

Die Anmeldung zu den einzelnen Prüfungsmodulen erfolgt im Bereich Mathematik jeweils zweimal je zwei Wochen im Semester. Bei 'abhängigen' Modulen liegt diese Anmeldefrist etwa in der Mitte der Vorlesungszeit; beachten Sie die Ansagen der Dozenten und etwaige Ankündigungen im Internet. 'Unabhängige' Module werden im allgemeinen am Ende der Semesterferien geprüft; ihre Anmeldefrist endet circa zwei Wochen vor Beginn der Vorlesungszeit.

 
 
 

In der Prüfungsordnung (PO) werden die gesamten Prüfungsmodalitäten geregelt. Dort steht z.B., wie viele Leistungspunkte pro Veranstaltung man bekommt oder welche Vorlesungen man hören muss.
Die Ordnungen sind für jeden Studiengang verschieden; alle (außer der Lehramts-PO) sind in der Rechtssammlung der Universität veröffentlicht. Sie sollten sich im Laufe der ersten Semester darin informieren, welche Leistungen von Ihnen verlangt werden!

 

Für eine Portfolio-Prüfung werden im Laufe des Semesters Prüfungsleistungen gesammelt. Sie wird am Ende des Semesters mit einer finalen Prüfung abgeschlossen. Die Teilleistungen werden nicht einzeln benotet, sondern es wird am Ende direkt eine Gesamtnote bestimmt.

 

Welche Leistungen eine Portfolio-Prüfung umfasst und wie die genauen Prüfungsbedingungen sind, erfahren sie vorab im Digicampus oder spätestens in der ersten Vorlesung.

 

Bei Vorlesungen besteht die Portfolio-Prüfung zumeist aus wöchentlichen Hausaufgaben, die oft auch in Kleingruppen bearbeitet werden können, und einer abschliessenden Klausur. Das Hauptgewicht bei der Notenbildung liegt dann zumeist bei der Klausur, wobei schlechte oder gar fehlende Leistungen in den Übungen zum Nichtbestehen (!) führen und gute Leistungen die Note verbessern können.

Die LPO I -- ausgeschrieben die »Lehramtsprüfungsordnung« -- ist die Prüfungsordnung für Lehramtsstudenten. Sie ist online verfügbar.

Jeder prüfungsrelevanten Veranstaltungen sind Leistungspunkte (LP) zugeordnet; die meisten dieser Veranstaltungen werden benotet. Ist die Note 4.0 oder besser, gilt die Veranstaltung als bestanden; sie kann in den Abschluss (Bachelor oder Master) eingebracht werden. Dort geht die Note der Veranstaltung mit dem Gewicht der Veranstaltung (Anzahl ihrer Leistungspunkte dividiert durch die Gesamtzahl der einzubringenden benoteten LP) in die Gesamtnote ein (»gewichtetes arithmetisches Mittel«).


Wer es gerne formaler erklärt hat, schaut in die Prüfungsordnung seines Studienganges ( Rechtssammlung).

Ansprechpartner

Auf Fragen zum Studien-Umfeld sollte es im Beratungsnetz der Universität Antworten geben.
Die Ansprechpartner ür spezielle Fragen zum Studium der Mathematik oder Wirtschaftsmathematik können bei der Studienberatung gefunden werden.

 

Fragen zu Neben- bzw. Anwendungsfächern und sonstigen Spezialitäten stellen Sie am besten den jeweiligen Studienfachberatern .

 

Spezialfragen zu wirtschaftswissenschaftlichen Vertiefungsfächern oder zum Neben- bzw. Anwendungsfach stellen Sie am besten den jeweiligen Studienfachberatern .
Das Angebot an Lehrveranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

Ein Lehrstuhl ist eine Einheit, die aus einem oder mehreren Professoren und mehreren wissenschaftlichen Mitarbeitern/Assistenten besteht. Alle Lehrstühle des Instituts für Mathematik findet man im Mathematik-Gebäude ( Lageplan Gebäude L1) im 1. und 2. Stock (Ebene 2 und 3). Jeder Lehrstuhl beschäftigt sich mit einem anderen Forschungsgebiet der Mathematik. Eine Liste der Lehrstühle mit Links zu deren Webseiten finden Sie hier.

Die Fachschaft ist die Vertretung der Studierenden. Sie hat ein Büro (Raum 2003) im Gebäude Mathematik ( Lageplan Gebäude L1, Ebene 2 am Hauptaufgang) und eigene Internetseiten.

Der „ offene Matheraum" lädt alle Studierende im Bereich Mathematik ein, im Raum 1006 des Gebäudes L1 Fragen zu stellen und Themen aus den Vorlesungen oder zu Übungsblättern zu diskutieren.

Sonstiges

Im Prinzip: Nein! Der offizielle Begriff lautet „vorlesungsfreie Zeit”, und es können in dieser Zeit durchaus prüfungsrelevante Veranstaltungen stattfinden wie z.B.

  • Blockkurse wie Programmier- oder Klausurvorbereitungskurse,
  • Klausuren (z.B. Analysis I),
  • Betriebspraktikum.
  • Abschlußarbeiten.

Des weiteren sollte diese Zeit für die Vorbereitung auf unabhängige Prüfungsmodule und Seminare oder andere Veranstaltungen des nächsten Semesters genutzt werden.

Neben Vorlesungen/Übungen und Seminaren ist das Literatur-Studium ein wichtiger Teil des Studiums. Lehrbücher (vorlesungsbegleitend) und Fachzeitschriften (als Grundlage für Seminare und Abschlussarbeiten) befinden sich in den verschiedenen Abteilungen der Universitätsbibliothek. Wie man das gesuchte Buch findet, wird wöchentlich in Einführungskursen der Bibliothek erklärt. Die Termine werden online oder durch Aushang (z.B. an der Teilbibliothek Naturwissenschaften) bekannt gegeben.

 

Teilbibliothek: Literatur zu den Fachgebieten Mathematik, Physik und (teilweise) Informatik findet man in der Teilbibliothek Naturwissenschaften („TN”; Gebäude Mathematik/Informatik, in Richtung Strasse).

Es gibt auf dem Campus mehrere Computer-Räume, sogenannte CIP-Räume (CIP = Computer-Investitions-Programm), die jeder Studierende kostenlos (meist bis auf Papier nach Verbrauch) nutzen kann. Diese Räume erfeuen sich jedoch sehr großer Beliebtheit, so dass ein eigener Rechner durchaus hilfreich ist.

 

Über das Rechenzentrum ist für Studierende und Beschäftigte der Universität einiges an Software günstig zu erwerben.

Suche