Gastprofessur für Jüdische Kulturgeschichte

Achtung: Gastprofessur Jüdische Kulturgeschichte in das Wintersemester 20/21 verschoben!

 

Die Gastprofessur Jüdische Kulturgeschichte wird in das Wintersemester 20/21 verschoben. Die Anmeldungen behalten nicht ihre Gültigkeit. Die Veranstaltungen werden entsprechend im WS 20/21 erneut angelegt. Dort können sich die Teilnehmer im Anmeldezeitfenster des Wintersemesters erneut anmelden. Die Daten der Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

 

„Jüdische Kulturgeschichte“ in Augsburg – dank einer großzügigen Spende von Herrn Dr. Georg Haindl richtet die Philologisch-Historische Fakultät eine neue Gastprofessur ein, die einmal im Jahr nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Augsburg einlädt, um über jüdisches Leben und Kultur in Geschichte und Gegenwart nachzudenken. Damit wird der kulturgeschichtliche Schwerpunkt der Fakultät gestärkt und um eine zentrale Dimension globaler Geschichte erweitert. Das Themenspektrum dafür ist sehr bereit: Von der Vormoderne und der Geschichte jüdischer Aufklärung und Emanzipation, über die Shoa und die Exilliteratur bis hin zu jüdischer Literatur und Kultur in der Gegenwart.

 

Die GastprofessorInnen sind eingeladen, ihre Forschungen einer breiten Augsburger Öffentlichkeit vorzuzustellen und ihre Themen auch in Seminaren an Studierende zu vermitteln. Die Fakultät stärkt damit ihr internationales Profil und ihr fächerübergreifendes Lehrangebot. 

Sommersemester 2020

Im Sommersemester 2019 konnte die Fakultät für die Gastprofessur Frau PD Dr. Annett Martini gewinnen.

 

 

(Angewandte Filter: Semester: SS 2020 | Institution: Jüdische Kulturgeschichte | Sprachen: deutsch | Vorlesungsarten: Vorlesung, Übung)

Bitte beachten: Die Anmeldung zu diesen Veranstaltungen erfolgt über den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte.

Weitere Vorträge im Rahmen der Gastprofessur Jüdische Kulturgeschichte

Vortrag / Historikerkolloquium

WS 20/21

"Geschichte und Rezeption der Erfurter Handschriftensammlung zwischen Antisemitismus und christlicher Hebraistik"

Die Handschriften aus dem Besitz der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde Erfurts gehören zu den spektakulärsten Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin. Anhand von ausgewähltem Bildmaterial werden die hebräischen Manuskripte selbst, ihre wechselvolle Geschichte und ihr Forschungspotential vorgestellt.

Lange Nacht der Wissenschaft

WS 20/21

"Spurensuche: Jüdisches Leben in mittelalterlichen Städten" (in Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Engelke, Leiter des Augsburger Staatsarchivs)

In einer interaktiven Präsentation mit spektakulärem Bildmaterial hebräischer Manuskripte der Staatsbibliothek zu Berlin sowie von Augsburger Archivalien wird dem interessierten Publikum Gelegenheit zur Partizipation an einer Spurensuche spannender Aspekte jüdischen Lebens in mittelalterlichen Städten geboten. Neben Plakaten und Videos werden auch mittelalterliche Originalurkunden gezeigt.

Öffentlicher Vortrag im Jüdischen Museum

WS 20/21

"Zwischen Erinnerung und Abgrenzung: Die rituelle Herstellung einer Torarolle nach mittelalterlichen Quellen des süddeutschen Raums"

Kontakt

Prof. Dr. Christiane Fäcke
Dekanin
Philologisch-Historische Fakultät
  • Telefon: +49 821 598 - 2734
  • E-Mail:
  • Raum 4019 (Gebäude D)

Suche