Bisherige Inhaber:innen der Gastprofessur für Jüdische Kulturgeschichte

Sommersemester 2025

Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein

Apl. Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein 

 

Gastprofessorin Sommersemester 2025 

Jüdische Kulturgeschichte

 

 

 

Raum 2018 (Gebäude D)

Apl. Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein

 

Michaela Schmölz-Häberlein studierte Neuere und Außereuropäische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Neuere Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg (1985-1990) und an der Universidad de Valle Guatemala/Guatemala (1989); M.A. Universität Augsburg 1990.1992 wurde sie an der Universität Freiburg mit einer regionalgeschichtlichen Arbeit zur Modernisierung des guatemaltekischen Staates unter Jorge Ubico 1931-1944 promoviert. Im Jahre 2011 erfolgte die Habilitation an der Universität Chemnitz mit einer regionalgeschichtlichen Arbeit „Kleinstadtgesellschaft(en). Weibliche und männliche Lebenswelten im Emmendingen des 18. Jahrhunderts“.

Für weitere Informationen siehe https://www.uni-bamberg.de/hist-ng/personen/apl-prof-michaela-schmoelz-haeberlein/

HS (MA): Jüdisches Leben in Schwaben und Franken

 

Mittwoch 15:45-17:15 Uhr (wöchentlich ab 30.04.2025), Ort: D, 2005

 

Unser Wissen über jüdisches Leben in Süddeutschland in der Frühen Neuzeit stammt vor allem aus obrigkeitlichen Quellen, während die in hebräischer oder jiddischer Sprache verfasste innerjüdische Überlieferung größtenteils verloren ist oder uns vor große sprachliche Herausforderungen stellt. Vor diesem Hintergrund erschließt dieses Hauptseminar eine neue Perspektive auf süddeutsche Judengemeinden im 18. Jahrhundert. In den 1730er und 40er Jahren reiste eine Gruppe pietistischer Missionare – der Pietismus war eine Reformbewegung innerhalb des Protestantismus – wiederholt durch Franken und Schwaben. In ihren Briefen und Tagebüchern hielten die Missionare ihre Aufenthalte in jüdischen Gemeinden sowie ihre Begegnungen mit deren Mitgliedern fest. Diese Quellen sind zwar von der Intention der Missionare geprägt, Juden vom Christentum zu überzeugen und sie zur Taufe zu bewegen. Wenn man sie aus einer historisch-anthropologischen Perspektive liest, gewähren sie gleichwohl aufschlussreiche Einblicke in Lebensverhältnisse und Lebensformen der jüdischen Minderheit in den beiden Regionen. Publikationen und Internetressourcen ermöglichen es zudem, die erwähnten Personen zu identifizieren und die Überlieferung der Missionare in ihrem historischen Kontext zu verorten. Wie in einem Puzzle lassen sich deren Aussagen mit unserem Wissen über die jüdischen Gemeinden Frankens und Schwabens zusammenzufügen; daraus ergeben sich auch neue Perspektiven auf das Zusammenleben jüdischer und christlicher Einwohner.

VL: Juden in Europa 1492-1800

 

Donnerstag: 11:45 - 13:15 Uhr, wöchentlich (ab 08.05.2025), Ort: HS IV

 

Das Jahr 1492 war für die europäische Geschichte in doppelter Hinsicht von großer Bedeutung: Kolumbus „entdeckte“ die „Neue Welt“, und die katholischen Könige Spaniens erließen ein Edikt, das die Vertreibung oder Zwangstaufe der Juden in Spanien zur Folge hatte. Zehntausende bekannten sich daraufhin formal zum Christentum (Conversos), während andere ins Osmanische Reich, nach Italien oder in die Niederlande auswanderten. Etwa zur gleichen Zeit wurden Juden aus zahlreichen Städten und Territorien des Heiligen Römischen Reichs vertrieben. Dennoch waren sie in Europa immer präsent, und im Zeitalter von Aufklärung und Französischer Revolution waren ihre rechtliche und soziale Stellung Gegenstand intensiver, mitunter kontroverser Debatten. Juden waren in der Frühen Neuzeit Angehörige zweier Welten, da sie einerseits eine häufig diskriminierte und mitunter verfolgte religiöse Minderheit mit einem ausgeprägten Zusammengehörigkeitsgefühl darstellten, ihre Geschichte andererseits aber auch Teil der Geschichte der jeweiligen Länder ist, in denen sie sich aufhielten.

Laubhüttenfest in Augsburg 1742? – Jüdische Händler zwischen wirtschaftlichen Chancen, politischen Zwängen und religiösen Festtagen

Vortrag von Apl. Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein

 

Am 28. Mai 2025 um 19 Uhr im Stadtarchiv Augsburg

 

Obwohl in der Reichsstadt Augsburg eigentlich keine Juden wohnen durften, sind Mitglieder dieser religiösen Minderheit immer wieder für kürzere oder längere Zeit innerhalb der Stadtmauern nachweisbar. Was waren die Gründe für die Duldung von Juden in Augsburg im 18. Jahrhundert? Wer war an ihrer Anwesenheit interessiert, und wie gestaltete sich ihr religiöses Leben in einer Stadt, in der offiziell keine jüdische Gemeinde existierte? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und zeigt, welche Rolle Juden innerhalb der Stadt spielten, wo sie wohnten und wie das Zusammenleben mit christlichen Einwohnern funktionierte.

Die Kattunfabrik Schöppler & Hartmann und ihre jüdischen Geschäftspartner – ein neuer Blick auf die Augsburger Kattunindustrie (Synagoge)

Vortrag von Apl. Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein

 

Am 10. Juni 2025 um 18:30 Uhr im Festsaal der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

 

Im 18. Jahrhundert bestanden enge Beziehungen zwischen dem wichtigsten Wirtschaftszweig der Reichsstadt Augsburg, der Kattunindustrie, und jüdischen Großhändlern. Anhand der Briefbücher der 1783 gegründeten Firma Schöppler & Hartmann, aus der später die Neue Augsburger Kattunfabrik (NAK) hervorging, lassen sich diese Beziehungen sowie die Bedeutung jüdischer Großhändler für die städtische Textilindustrie detailliert rekonstruieren. An diesem konkreten Beispiel zeigt der Vortrag auf, welche Chancen diese Kooperation beiden Seiten bot und wo ihre Grenzen lagen.

Hoffaktor und Stifter: Meyer Levi Pferschau zwischen Pfersee und dem oberfränkischen Zeckendorf

 

Vortrag von Apl. Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein

 

Am 08. Juli 2025 um 18:30 Uhr im Festsall der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

 

Jüdische Männer und Frauen waren und sind verpflichtet, die Güter, die Gott ihnen anvertraut hat, mit anderen zu teilen. Die aus dieser Verpflichtung herrührende jüdische Tradition der Wohltätigkeit wird als Zedaka bezeichnet. Sie äußerte sich in Spenden und Stiftungen für unverschuldet in Not geratene Menschen und Religionsschüler, aber auch in Investitionen in die Infrastruktur jüdischer Gemeinden. Zuschüsse zu Synagogenbauten, die Finanzierung der Anlage von Friedhöfen oder Stiftungen sakraler Gegenstände waren insbesondere in der jüdischen Oberschicht weit verbreitet. Anhand der Biographie des in Zeckendorf bei Bamberg geborenen und in der Augsburger Vorstadtgemeinde Pfersee lebenden Meyer Levi stellt der Vortrag einen erfolgreichen Händler und Hoffaktor des 18. Jahrhunderts vor, dessen Geschäfte und wohltätige Stiftungen auch überregionale Verflechtungen süddeutscher Judengemeinden erhellen.

Kollorierter Kupferstich Augsburg (um 1760) Stadtarchiv Augsburg
Baumwollindustrie © Universität Augsburg
MEyer LEvi © Universität Augsburg

Monographien

 

2020

7. und Mark Häberlein, Halles Netzwerk im Siebenjährigen Krieg. Kriegserfahrungen und Kriegsdeutungen in einer globalen Kommunikationsgemeinschaft (Hallesche Forschungen Bd. 59), Halle a. d. Saale 2020.

Rezensiert in: sehepunkte 22 (2022), Nr. 1 [15.01.2022], URL: http://www.sehepunkte.de
/2022/01/35537.html); Das 18. Jahrhundert 2024.

2016

6. und Mark Häberlein, Die medizinische Bibliothek des Bamberger Arztes Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816) – privater Buchbesitz und ärztliches Wissen um 1800 (Bamberger Historische Studien, Bd. 15), Bamberg 2016.

URL: http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/47338

Rezensiert in: Jahrbuch für Regionalgeschichte (JbRG) 36 (2019), S. 159–161; Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 69/2017; Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte (ZBLG online), 5.7.2018.

5. mit Mark Häberlein, Adalbert Friedrich Marcus (1753–1816) – Ein Bamberger Arzt zwischen aufgeklärten Reformen und Romantischer Medizin (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 5), Würzburg 2016.

Rezensiert in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde N.F. 74 (2016), S. 333f.; E.T.A. Hoffmann Jahrbuch 25 (2017), S. 141–144;  Historische Zeitschrift (HZ) 308/1 (2019), S. 207f; Geschichtsblätter für Waldeck 104 (2016), S. 217–219; JbRG 36 (2019), S. 159–161. Jahrbuch Literatur und Medizin 8 (2016), S. 257–260; Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 69 (2017); Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (MIÖG) 125/1 (2017), S. 253–255 (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/125-2017/1/ReviewMonograph551574674/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde (ZHG) 121 (2016), S. 324–326 (https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/zheg/121-2016/ReviewMonograph613364307/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein;  Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG) 104/3 (2017), S. 465f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2017/3/ReviewMonograph384904181/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

2014

4. Juden in Bamberg (1633–1802/03). Lebensverhältnisse und Handlungsspielräume einer städtischen Minderheit (Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien, Bd. XI / Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg, Bd. 18), Würzburg 2014.

Rezensiert in: Blätter für Fränkische Familienkunde 38 (2015), S. 273–276; HZ 299/3 (2014), S. 489f; Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst (MfrJB) 67 (2015), S. 387–389; sehepunkte 16 (2016), Nr. 1 [15.01.2016], URL: http://www.sehepunkte.de/2016/01/24795.html; ZBLG 78/1 (2015). S. 289–291; ZBLG 78,1 (2015), S. 289–291.

2012

3. Kleinstadtgesellschaft(en). Weibliche und männliche Lebenswelten im Emmendingen des 18. Jahrhunderts (VSWG-Beihefte, Bd. 220), Stuttgart 2012. (Habilitationsschrift)

Rezensiert in: Annales: Histoire, Sciences Sociales, 68 (2013), S. 1186–1188 (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/annales/2013/4-histoire-sociale/ReviewMonograph768473243/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); Blätter für Württembergische Kirchengeschichte (BfwK), 117 (2017), S. 441f.; Frühneuzeit-Info, 24 (2013), S. 103f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/fruhneuzeit-info/24-2013/ReviewMonograph316827999/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 63 (2013), S. 324f.; HZ 298/4 (2014), S. 505–507; JbRG 34 (2016), S. 195–197; MIÖG 121/2 (2013), S. 525–527. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/121-2013/2/ReviewMonograph181774505/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); VSWG 103/1 (2016), S. 113–115 (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2016/01/ReviewMonograph803532903/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins (ZGO) 161 (2013), S. 649–651; Zeitschrift für Historische Forschung (ZHF) 3/42 (2015), S. 582f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/zeitschrift-fuer-historische-forschung/42-2015/3/ReviewMonograph889190231/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

1995

2. mit Mark Häberlein, Die Erben der Welser. Der Karibikhandel der Augsburger Firma Obwexer im Zeitalter der Revolutionen (Schwäbische Forschungsgemeinschaft bei der Kommission für Bayerische Landesgeschichte, Reihe 1, Bd. 21), Augsburg 1995.

Rezensiert in: HZ 264 (1997), S. 268f.; Itinerario 20 (1996), S. 155; MIÖG 106 (1998), S. 217f; Periplus. Jahrbuch für außereuropäische Geschichte 6 (1996), S. 212f.; VSWG 86 (1999), S. 575. Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 89 (1996), S. 309.

1993

1. Die Grenzen des Caudillismo. Die Modernisierung des guatemaltekischen Staates unter Jorge Ubico 1931–1944. Eine regionalgeschichtliche Studie am Beispiel der Alta Verapaz (Europäische Hochschulschriften Reihe III, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 567), Frankfurt u.a. 1993. (Dissertationsschrift)

Rezensiert in: Das historisch-politische Buch 43 (1995), S. 63f.; Notas: Reseñas Iberoamericanas. Literatura, Sociedad, Historia, 1 (1994) 127f.; Lateinamerika Pressespiegel 5 (1993).

 

 

Sammelbände (Herausgeberin)

 

2024

5. mit Oliver Kruk (Hrsg.), Sündige Seelen. Geistliche und deviantes Verhalten im Hochstift Bamberg des 18. Jahrhunderts (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 13), Baden-Baden 2024.

2023

4. mit Sabine Ullmann (Hrsg.), Themenschwerpunkt: Fraktale Räume und jüdische Lebensformen während der Frühen Neuzeit (Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 33/1 (2023).

2018

3. Jüdisches Leben in der Region – Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Süden des Alten Reiches (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 7 / Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien, Bd. XVI), Würzburg 2018.

Rezensiert in: Cranach. Magazin für das Kronacher Land 51 (2018), S. 67f.; JbRG 37 (2019), S. 217–219; ZHF 46/1 (2019). S. 154–156 (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/zeitschrift-fuer-historische-forschung/46-2019/1/ReviewMonograph283632547/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); VSWG 106/2 (2019), S. 216f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2019/2/ReviewMonograph489631309/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

2015

2. mit Mark Häberlein (Hrsg.), Handel, Händler und Märkte in Bamberg. Akteure, Strukturen und Entwicklungen in einer vormodernen Residenzstadt (13001800) (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 3 / Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg, Bd. 21), Würzburg 2015.

Rezensiert in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2016, S. 257–259; Berichte des Historischen Vereins Bamberg (BHVB) 152 (2016), S. 333f.; HZ 302/2 (2016), S. 424f.; MfrJB 67 (2015), S. 362–364; Mitteilungen der Residenzen-Kommission (MRK), N.F. Stadt und Hof 6 (2017), S. 189–192; sehepunkte 15 (2015), Nr. 12 [15.12.2015], URL: http://www.sehepunkte.de/2015/12/26946.html; VSWG 2/104 (2017), S. 283f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2017/2/ReviewMonograph398757955/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein); Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG) 64/9 (2016), S. 808f.

1. mit Mark Häberlein (Hrsg.), Stiftungen, Fürsorge und Kreditwesen im frühneuzeitlichen Bamberg (Bamberger Historische Studien, Bd. 13), Bamberg 2015. URL: https://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/26312

Rezensiert in: JbRG 35 (2017), S. 182–185; ZBLG 78/3 (2015), S. 798-799.

 

 

Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

 

2025

68. Juden in süddeutschen Residenzstädten des 18. Jahrhunderts als Akteure wirtschaftlichen Wandels, erscheint in: Zwischen Ancien Régime und Moderne. Transformationen der Stadt im „langen“ 18. Jahrhundert“ hrsg. von Gerd Schwerhoff und Tomáš Sterneck (in Begutachtung)

67. Juden im mitteleuropäischen Juwelenhandel (spätes 17. und 18. Jahrhundert), erscheint in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (MIÖG) 2025

66. Dass „die christlichen Admoniateure nicht können oder willens […] die Verpflichtungen einzuhalten“ – zur Versorgung der fränkischen Kreistruppen zwischen Pfälzischen Erbfolgekrieg und dem Ende des Siebenjährigen Kriegs, erscheint in: Jahrbuch für Regionalgeschichte 43 (2025)

2024

65. mit Oliver Kruk, Deviante Geistliche im Hochstift Bamberg des 18. Jahrhunderts – Eine Einleitung, in: Oliver Kruk, Dies. (Hrsg.), Sündige Seelen. Geistliche und deviantes Verhalten im Hochstift Bamberg des 18. Jahrhunderts (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 13), Baden-Baden 2024, S. 11–38.

64. Sie können eine Staffel in himmel bauen, wenn sie diesen geilen Geistlichen nicht mehr heraus lassen – Das Verfahren gegen den Kaplan Johann Blasius Ebertsch (1765–1831), in:  Oliver Kruk, Dies. (Hrsg.), Sündige Seelen. Geistliche und deviantes Verhalten im Hochstift Bamberg des 18. Jahrhunderts (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 13), Baden-Baden 2024, S. 165–200,

63. „Denn Sie war durch das Exempel ihrer Schwester aufgewecket worden“ – Konversionen im Hochstift Bamberg im 18. Jahrhundert / „Neboť byla povzbuzena příkladem svých sester“ – Konverze na území okněžněho biskupství Bamberg, erscheint in:  Helmut Teufel / Pavel Kocman / Milan Repa (Hrsg.), Seelenheil und Spektakel. Jüdische Konversionen im Zentraleuropäischen Raum bis 1848 / Spása duše i okázalé představení. Židovské konverze ve středoevropském prostoru do roku 1848, Neustadt an der Aisch 2024. (30 Seiten)

62. mit Franziska Strobel, Jewish Prosopographic Database (Jewish PID) und Jewish Business Partnerships (JeBuPa), abzurufen unter: https://emporion.gswg.info/receive/emporion_mods_00000028

61. mit Franziska Strobel, Jewish Prosopographic Database (Jewish PID) und Jewish Business Partnerships (JeBuPa), abzurufen unter   Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.10969964

60. mit Franziska Strobel, Datenbanken – online: Jewish Prosopographic Database (Jewish PID) abzurufen unter: https://zenodo.org/records/10970011

59. Datenbank – online:  Jewish Business Partnerships (JeBuPa), abzurufen unter: https://doi.org/10.5281/zenodo.10970021

58. Der Financier und der Projektemacher – Die herrschaftliche Gold- und Silberdrahtmanufaktur in Schwabach als christlich-jüdisches Kooperationsprojekt, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte (ZBLG) 85/3 (2022), S. 623-656.

2023

57. mit Sabine Ullmann: Zur Einleitung: Fraktalität und die Dynamik jüdischer Lebensformen im Süden des Alten Reichs im 17. und 18. Jahrhundert, in: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 33/1 (2023), S. 1–17.

56. Jüdische Spenden und Stiftungen im fraktalen Raum des Heiligen Römischen Reichs, in: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 33/1 (2023), S. 101-131.

2022

55. Bilder, Bücher, Berichte und Beträume: Medien des Wissenstransfers über außereuropäische Pflanzen in der Frühen Neuzeit, in: Wissenstransfer in globalgeschichtlicher Perspektive – Akteure, Institutionen, Medien, hrsg. von Margit Schulte-Beerbühl und Claudia Schnurmann (Beiträge zur Globalgeschichte Bd. 1), Stuttgart 2022, S. 195–222.

54. Wetterextreme, Wirtschaftskrisen und unternehmerisches Handeln: Die Kooperation der Augsburger Kattundruckerei Schöppler & Hartmann mit jüdischen und christlichen Großhändlern (1783–1786), in: Annales Mercaturae. Jahrbuch für internationale Handelsgeschichte 7 (2021), S. 111–157.

53. Jüdische Handelshäuser als Kriegsfinanciers und Armeelieferanten zwischen Pfälzischem Erbfolgekrieg (1688–1697) und Österreichischem Erbfolgekrieg (1740–1748): Das Beispiel der Fürther Fränkel-Gesellschaften, in: Juden und Krieg in der Frühen Neuzeit. Akteure, Erfahrungen, Strukturwandel, hrsg. von Martha Keil / Peter Rauscher /Sabine Ullmann (Forschungen zur Geschichte der Juden 33), Wiesbaden 2022, S. 191–228.

2021

52. mit Mark Häberlein, Der Siebenjährige Krieg und das Kommunikationsnetz des Halleschen Pietismus, in: Marian Füssel (Hrsg.): Der Siebenjährige Krieg 1756–1763: Mikro- und Makroperspektiven (Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien 105), Berlin, Boston 2021, S. 185-208.

51. Frauen und Kredit am Oberrhein:  Das baden-durlachische Oberamt Hochberg im 18. Jahrhundert, in:  Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG) 108/1 (2021), S. 57-78.

2020

50. mit Mark Häberlein, Georg Wilhelm Friedrich Hegel’s Network in Bamberg” in: Bavarian Studies in History and Culture (2020) URL: (https://www.bavarian-studies.org/2020/haeberlein-schmoelz). (Übersetzung des Beitrags aus der ZBLG 81/3 (2018) durch Andrew Godfrey und Ellen Yutzy Glebe).

49. Krankheiten und Sterblichkeit jüdischer Jungen und Männer aus Franken im 18. und frühen 19. Jahrhundert: (K)ein Sonderfall? in: Martin Dinges, Pierre Pfütsch (Hrsg.), Männlichkeiten in der Frühmoderne: Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850) (Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beiheft 76), Stuttgart 2020, S. 447–468.

48. mit Mark Häberlein, Georg Friedrich Wilhelm Hegels Bamberger Netzwerk, in: ZBLG 81/3 (2018), S. 627–655.

2019

47. mit Mark Häberlein, Das Züllichauer Waisenhaus und das Hallesche Kommunikationsnetz im Siebenjährigen Krieg, in: Bogumiły Burda/Anna Chodorowska (Hrsg.), Sulechów na przestrzeni wieków. 300 lat Fundacji Steinbartów. Uczniowie i nauczyciele szkół sulechowskich i ich powiązania europejskie. (Züllichau im Laufe der Jahrhunderte. 300 Jahre Familienstiftung Steinbart. Schüler und Lehrer der Züllichauer Schulen und ihrer europäischen Beziehungen), Zielona Góra 2019, S. 157–179.

URL: (https://www.francke-halle.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=1792&token=df7c5c9083139df796dd17ee915c5626c641decb)

46. … un[d] ist nun überall in Gärten un[d] für die Fenster bey uns also gemein worden – Außereuropäische Zier- und Nutzpflanzen im Südwesten des Alten Reichs (16.18. Jahrhundert), in: Alemannisches Jahrbuch 65/66 (2017/18), S. 103–120.

45. Jüdische Geschichte und Regionalgeschichte – Eine Bestandsaufnahme neuerer Publikationen, in: Jahrbuch für Regionalgeschichte (JbRG) 37 (2019), S. 137–153.

2018

44. Andreas Röschlaub und Adalbert Friedrich Marcus: Wie aus Verbündeten Gegner wurden?, in: Eine Wissenschaft im Umbruch. Andreas Röschlaub (1768–1835) und die deutsche Medizin um 1800 hrsg. von Mark Häberlein und Margrit Prussat (Bamberger Historische Studien, Bd. 17), Bamberg 2018, S. 163–183. URL: (https://fis.uni-bamberg.de/hand+le/uniba/43938)

43. Ärzte, Kaufleute und Verleger – Die Netzwerke der Familie Marcus, in: Karrierestrategien jüdischer Ärzte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Symposium mit Rundtisch-Gespräch zum 200. Todestag von Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816), hrsg. von Gerhard Aumüller und Irmtraut Samland (Beiträge zur Wissenschafts- und Medizingeschichte – Marburger Schriftenreihe, Bd. 4), Frankfurt u.a. 2018, S. 271–295.

42. Jüdisches Leben in der Region – eine Einführung, in: Jüdisches Leben in der Region – Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Süden des Alten Reiches (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 7 / Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien Bd. XVI) hrsg. von Michaela Schmölz-Häberlein, Würzburg 2018, S. 9–28.

41. Jüdisches Leben in den Gemeinden Zeckendorf und Demmelsdorf, in: Jüdisches Leben in der Region – Herrschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Süden des Alten Reiches (Stadt und Region in der Vormoderne, Bd. 7 / Judentum – Christentum – Islam. Interreligiöse Studien Bd. XVI) hrsg. von Michaela Schmölz-Häberlein, Würzburg 2018, S. 267–320.

2017

40. Globale Vermittler und religiöse Grenzgänger – die Familie des Bamberger Arztes Adalbert Friedrich Marcus, in: Blätter für Fränkische Familienkunde 40 (2017), S. 185 –208.

2016

39. Beziehungen und Konflikte zwischen jüdischen Handelsgesellschaften und obrigkeitlichen Akteuren in Franken um 1700 – der Prozess von Samson Salomons Erben und das Markgraftum Brandenburg-Bayreuth, in: „Eigennutz“ und „gute Ordnung“. Ökonomisierungen im 17. Jahrhundert, hrsg. von Guillaume Garner und Sandra Richter (Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung Bd. 54), Wiesbaden 2016, S. 111–131.

38. Mittler zwischen Stadt und Land – das Warenangebot jüdischer Händler zwischen Grundversorgung und modischen Accessoires, in: Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums, hrsg. von Nathanael Riemer (Jüdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur Bd. 31), Wiesbaden 2016, S. 9–30.

37. mit Mark Häberlein: Revolutionäre Aussichten – die transatlantischen Aktivitäten der Gebrüder Marc, in: Jahrbuch für Überseegeschichte 15 (2015), S. 29–89.

2015

36. Karl Theodor Sapper in Mittelamerika – Zur Praxis wissenschaftlichen Reisens um 1900, in: Geschichte(n) des Wissens. Festschrift für Wolfgang E. J. Weber zum 65. Geburtstag, hrsg. von Mark Häberlein/Stefan Paulus/Gregor Weber, Augsburg 2015, S. 691–708.

35. Außereuropäische Pflanzen in realen und imaginären Gärten im 16. Jahrhundert, in: Städtische Gartenkulturen im historischen Wandel (51. Arbeitstagung in Bamberg, 23. bis 25. November 2012), hrsg. von Mark Häberlein und Robert Zink (Stadt in der Geschichte Bd. 40), Ostfildern 2015, S. 39−71.

34. Jüdische Stiftungen im Bamberg des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, in: Stiftungen, Fürsorge und Kreditwesen im frühneuzeitlichen Bamberg, hrsg. von Mark Häberlein und Michaela Schmölz-Häberlein (Bamberger Historische Studien, Bd. 13), Bamberg 2015, S. 185−202.

33. mit Matthias Baumgartl und Hadrian Silberer (jetzt Mattern): Der Antoni-Siechhof in Bamberg, in: Stiftungen, Fürsorge und Kreditwesen im frühneuzeitlichen Bamberg, hrsg. von Mark Häberlein und Michaela Schmölz-Häberlein (Bamberger Historische Studien, Bd. 13), Bamberg 2015, S. 11−46.

32. Auswärtige Juden auf den Bamberger Messen, in: Handel, Händler und Märkte in Bamberg. Akteure, Strukturen und Entwicklungen in einer vormodernen Residenzstadt, hrsg. von Mark Häberlein und Michaela Schmölz-Häberlein (Stadt und Region in der Vormoderne Bd. 3 / Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg Bd. 21), Würzburg 2015, S. 325−344.

31. mit Mark Häberlein, Einführung: Annäherungen an die Handelsstadt Bamberg, in: Handel, Händler und Märkte in Bamberg. Akteure, Strukturen und Entwicklungen in einer vormodernen Residenzstadt, hrsg. von Mark Häberlein und Michaela Schmölz-Häberlein (Stadt und Region in der Vormoderne Bd. 3 / Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg Bd. 21), Würzburg 2015, S. 9−20.

2014

30. Von Häusern und Menschen – Plädoyer für eine neue Betrachtungsweise des christlich-jüdischen Zusammenlebens und der historischen Bausubstanz in Bamberg, in: Berichte des Historischen Vereins Bamberg (BHVB) 150 (2014), S. 127−149.

29. Kommunikation und Kommerz am Ende des 18. Jahrhunderts – Waren aus Sachsen für die Welt, in: Sachsen und die Welt – eine Exportregion im Vergleich 1750 – 2000 (6. Unternehmensgeschichtliches Kolloquium in Leipzig), hrsg. von Michael Schäfer und Veronique Toepel, Leipzig 2014, S. 29−47.

2013

28. mit Mark Häberlein, Transfer und Aneignung außereuropäischer Pflanzen im Europa des 16. und frühen 17. Jahrhunderts: Akteure, Netzwerke, Wissensorte, in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie (ZAA) 61/2 (2013), S. 11–26.

2011

27. mit Andreas Schenker, Das Kloster Michelsberg und seine Beziehungen zur jüdischen Bevölkerung zwischen 1690 und 1747 – Möglichkeiten und Grenzen der Auswertung von Rechnungsbüchern, in: BHVB 147 (2011), S. 175–199.

2010

26. Kekchí als Verkehrssprache und Forschungsgegenstand: Kontakte zwischen Maya-Indianern und deutschen Pflanzern in Guatemala 1870–1944, in: Sprachgrenzen – Sprachkontakte – kulturelle Vermittler. Kommunikation zwischen Europäern und Außereuropäern (16. – 20. Jahrhundert), hrsg. von Mark Häberlein und Alexander Keese, (Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte, Bd. 97) Stuttgart 2010, S. 355–379.

25. mit Dietrich Ebeling, Marcel Boldorf, Stefan Gorißen, Michael Mende, Anke Sczesny, The German Wool and Cotton Industry from the 16th to the 20th Century, in: The Ashgate Companion to the History of Textile Workers, 1650–2000, hrsg. von Lex Heerma van Voss, Els Hiemstra-Kuperus and Elise van Nederveen Meerkerk, Farnhem (GB), Burlington (USA) 2010, S. 199–230.

2009

24. Ausbildung – Arbeit – Angehörige: Lebenszyklische und ökonomisch-politische Anlässe für jüdische Mobilität und Migration im 18. Jahrhundert am Oberrhein, in: JbRG 27 (2009), S. 51–66.

2006

23. Emmendingen: Vom Westfälischen Frieden bis zum Ende des Alten Reiches, in: Geschichte der Stadt Emmendingen Bd. 1. Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches, hrsg. von Hans-Jörg Jenne u.a., Emmendingen 2006, S. 279–456.

22. Mennonite Leaseholders on the Hochburg Estate in Baden-Durlach, in: Mennonite Family History 25/1 (2006), S. 43–57, von Anne Augspurger Schmidt-Lange ins Englische übersetzte und aktualisierte Fassung des 2003 erschienenen Aufsatzes, „Wiedertäufer, die wackere Leute sind“: Mennoniten auf dem baden-durlachischen Kameralgut Hochburg, in: Mennonitische Geschichtsblätter 60 (2003), S. 43–64.

2004

21. Die Hochberger Weber im 18. Jahrhundert. Strukturen und Entwicklung eines regional organisierten Textilgewerbes am Oberrhein, in: Vorindustrielles Gewerbe, Handwerkliche Produktion und Arbeitsbeziehungen in Mittelalter und der Frühen Neuzeit, hrsg. von Mark Häberlein und Christof Jeggle (Irseer Schriften. Studien zur Schwäbischen Kulturgeschichte Bd. 2), Konstanz 2004, S. 83–108.

20. Täufer, Juden und ländliche Gemeinden im badischen Oberamt Hochberg im 18. Jahrhundert, in: Nachbarn, Gemeindegenossen und die anderen. Minderheiten und Sondergruppen im Südwesten des Reiches während der Frühen Neuzeit, hrsg. von André Holenstein und Sabine Ullmann (Oberschwaben – Geschichte und Kultur Bd. 12), Tübingen 2004, S. 275–299.

2003

19. Wiedertäufer, die wackere Leute sind: Mennoniten auf dem baden-durlachischen Kameralgut Hochburg, in: Mennonitische Geschichtsblätter 60 (2003), S. 43–64.

18. Konfessionelle Konflikte in der Markgrafschaft Hochberg in der frühen Neuzeit: Konfliktregulierung und Kommunikation in einem südwestdeutschen Kleinterritorium, in: Streitkultur(en). Studien zu Gewalt, Konflikt und Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft (16.–19. Jahrhundert), hrsg. von Magnus Eriksson und Barbara Krug-Richter (Potsdamer Studien zur Geschichte der ländlichen Gesellschaft Bd. 2), Köln, Wien, Weimar 2003, S. 309–334.

2002

17. mit Mark Häberlein, Competition and Cooperation: The Ambivalent Relationship between Jews and Christians in early modern Germany and Pennsylvania, in: The Pennsylvania Magazine of History and Biography 126/3 (2002), S. 409–436.

16. Kaufleute, Kolonisten, Forscher: Die Rezeption des Venezuela-Unternehmens der Welser in wissenschaftlichen und populären Darstellungen, in: Die Welser. Neue Forschungen zur Geschichte und Kultur des oberdeutschen Handelshauses, hrsg. von Mark Häberlein und Johannes Burkhardt (Colloquia Augustana Bd. 16), Berlin 2002, S. 320–344.

2001

15. und Mark Häberlein, Hans Staden, Neil L. Whitehead, and the Cultural Politics of Scholarly Publishing, in: Hispanic American Historical Review (HAHR) 81/3–4 (2001), S. 745–751.

14. mit Mark Häberlein, Eighteenth-Century Mennonites in the Margravate of Baden and Neighboring Territories: Settlement Patterns, Economic Activity, and Social Relations, in: Mennonite Quarterly Review 75/4 (2001), S. 471–492.

13. und Jürgen Treffeisen, Geschichte der Stadtteile: Emmendingen, in: Der Landkreis Emmendingen Bd. II.2, hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Stuttgart 2001, S. 68–75, 82–89, 96–97.

12. mit Mark Häberlein, Die Ansiedlung von Täufern am Oberrhein im 18. Jahrhundert: Eine religiöse Minderheit im Spannungsfeld herrschaftlicher Ansprüche und wirtschaftlicher Interessen, in: Minderheiten, Obrigkeit und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Integrations- und Abgrenzungsprozesse im süddeutschen Raum, hrsg. von Mark Häberlein und Martin Zürn, St. Katharinen 2001, S. 377–404.

2000

11. Johann Wilhelm Zimmermann (1700–1788), Bürgermeister von Emmendingen: Eine biographische Annäherung an Handlungsspielräume und Sozialbeziehungen in einer südwestdeutschen Kleinstadt, in: Biographieforschung und Stadtgeschichte. Lemgo in der Spätphase der Hexenverfolgung, hrsg. von Gisela Wilbertz und Jürgen Scheffler (Studien zur Regionalgeschichte Bd. 13, Beiträge zur Geschichte der Stadt Lemgo Bd. 5), Bielefeld 2000, S. 70–95.

10. Die Täufer im baden-durlachischen Amt Hochberg – ein vergessenes Kapitel südwestdeutscher Geschichte in: „s eige zeige“. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 14 (2000), S. 67–84.

1999

9. Zwischen Integration und Ausgrenzung: Juden in der oberrheinischen Kleinstadt Emmendingen 1680–1800, in: Landjudentum im deutschen Südwesten während der frühen Neuzeit, hrsg. von Rolf Kießling und Sabine Ullmann (Colloquia Augustana Bd. 10), Berlin 1999, S. 363–397.

8. Ehrverletzung als Strategie? Zum sozialen Kontext von Injurien in der badischen Kleinstadt Emmendingen, 1650–1800, in: Devianz, Widerstand und Herrschaftspraxis in der Vormoderne. Studien zu Konflikten im südwestdeutschen Raum, hrsg. von Mark Häberlein (Konflikte und Kultur – Historische Perspektiven Bd. 2), Konstanz 1999, S. 131–149.

7. Emil Barbo (1816–1882) – Versuch einer Biographie, in: „s eige zeige“. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 13 (1999), S. 121–132.

1998

6. Zentralamerika-Geschichte auf Abwegen – Kritische Anmerkungen zu Michael Riekenbergs Veröffentlichungen zur guatemaltekischen Geschichte, in: Jahrbuch für Geschichte Lateinamerikas 35 (1998), S. 341–356.

1997

5. Scharfrichter und Delinquenten im Amt Hochberg in der Frühen Neuzeit, in: „s eige zeige“. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte 11 (1997), S. 23–40.

1996

4. „Voll Feuerdrang nach ausgezeichneter Wirksamkeit“ – die Gebrüder von Obwexer, Johann Heinrich von Schüle und die Handelsstadt Augsburg im 18. Jahrhundert, in: Augsburger Handelshäuser im Wandel des historischen Urteils, hrsg. von Johannes Burkhardt (Studia Augustana Bd. 3), Berlin 1996, S. 130–146.

3. Continuity and Change in a Guatemalan Indian Community: San Cristóbal-Verapaz 1870–1940, in: Hispanic American Historical Review 76/2 (1996), S. 227–248.

1995

2. Die Landwirtschaft in Weisweil 1700 – 1945, in: Weisweil. Ein Dorf am Rhein, hrsg. von Gerhard A. Auer und Thomas Zotz, Weisweil 1995, S. 259–273.

1989

1. (als Michaela Schmölz) Die Vereinigten Fabriken landwirtschaftlicher Maschinen vormals Epple und Buxbaum AG, Augsburg – eine Firmengeschichte, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 82 (1989), S. 187–196.

 

 

Kleinere Beiträge

 

2024

8. Fraktalität – eine Möglichkeit zum besseren Verständnis jüdischer Geschichte im Alten Reich, in: EViR Working Papers des Käte-Homburger-Kollegs 10 (2024), S. 24–32.

2021

7. Aus der Neuen Welt: ‚Exotische‘ Pflanzen und Arzneimittel im Augsburg des 16. Jahrhunderts, in: Diözesanmuseum Augsburg (Hrsg.), 1521 Ausstellungskatalog zur Ausstellung 28. August – 28 November 2021), Lindenberg im Allgäu 2021, S. 98–101.

2019

6. Georg Friedrich Gaupp (1718–1798): Bengalen, Halle und der globale Siebenjährige Krieg, in: Franckesche Stiftungen – Magazin 3 (2019), S. 29f.

2015

5. Die Kriegszeiten trieben viele alteingesessene Unternehmerfamilien in den Ruin, in: Margot Hamm u.a. (Hrsg.), Napoleon und Bayern, Katalog zur bayerischen Landesausstellung 2015 (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur 64), Augsburg 2015, S. 286f. und 291.

4. mit Mark Häberlein, Vorwort, in: Mark Häberlein/Michaela Schmölz-Häberlein, Stiftungen, Fürsorge und Kreditwesen im frühneuzeitlichen Bamberg (Bamberger Historische Studien, Bd. 13), Bamberg 2015, S. 6−10.

2014

3. Von Häusern und Menschen – ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um das „Quartier an der Stadtmauer“, in: Inselrundschau – Stadtteilzeitung des Bürgervereins Bamberg Mitte e.V. 1 (2014), S. 6f. (abzurufen auch über: URL: http://www.denkmalnetzbayern.de/index.php/menueeintrag/index/id/25/seite_id/1432)

1998

2. Emmendingen und das Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648, in: Emmendingen. Emmendinger Chronik 6 (1998), S. 22f.

1996

1. Auf der Suche nach einer Schlacht bei Emmendingen: ein neuer Blick auf die Ereignisse des Kriegsjahres 1796, in: Emmendingen. Emmendinger Chronik 4 (1996), S. 23–26.

 

 

Lexikonartikel

 

2011

46. Enzyklopädie der Neuzeit, hrsg. von Friedrich Jaeger, Bd. 13, Stuttgart 2011.

Artikel: Tulpe, Sp. 820–825.

2005

42-45. Germany and the Americas. Culture, Politics, and History. A Multidiciplinary Encyclopedia, 3 Bde., hrsg. von Thomas Adam, ABC-Clio, Santa Barbara/Ca. u.a. 2005.

Autor von vier Artikeln: Gustav Bernouilli (Bd. 1, S. 142f.), Erwin Paul Dieseldorff (Bd. 1, S. 276f.), Obwexer-Family (Bd. 3, S. 843f.), Sapper-Family (Bd. 3, S. 943–945). Auch online verfügbar, E-Book http://ebooks.abc-clio.com

41. Neue Deutsche Biographie, hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Bd. 22, Berlin 2005.

Artikel:  Karl Theodor Sapper (S. 435f.).

1998

16-40. Augsburger Stadtlexikon, hrsg. von Günther Grünsteudel, Günter Hägele und Rudolf Frankenberger, 2. überarbeitete Auflage, Augsburg 1998.

Autor bzw. Mitautor von 26 Artikeln: A. Haffner Bankgeschäft, Apfel (S. 241), Baumwollspinnerei am Stadtbach (S. 276), Bemberg AG (S. 285), Besserer (S. 289), Cobres (S. 334), Erhard & Leimer (S. 382), Hafner Bankgeschäft OHG (S. 466), Handels- & Gewerbebank eG Augsburg (S.47), Kornhäuser (S. 576), Landeszentralbank (S. 594), Mechanische Weberei Fichtelbach (S. 654), Mechanische Weberei am Senkelbach (S. 645), Mechanische Weberei am Mühlbach (S. 643f.), Meuting, Mechanische Baumwoll-Spinnerei Augsburg, Obwexer (S. 690), Raiffeisen-Volksbank Augsburg eG (S. 733), Saurengreinswinkel (S. 776), Schnurbein (S. 794), Schnurbeinhaus (S. 794), Schöppler und Hartmann (S. 794f.), Schüle, Süddeutsche Trikotwarenfabrik Raff & Söhne (S. 864), Spinnerei & Weberei Pfersee (S. 864), Tonella (S. 875), Vereinigte Fabriken Landwirtschaftlicher Macheinen vormals Epple & Buchsbaum; Zackelmayer (S. 941).

1996

1-15 Die Amtsvorstände der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972, hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg, Stuttgart 1996.

Mitautor: Gustav Adolph Fingado (S. 249), Ignaz Fränzinger (S. 255), Karl Ernst Hotz (S. 327), N.N. Krederer (S. 364), Philipp Kuenzer (S. 367), Viktor Leiblein (S. 379), Leopold Otto (S. 435), Dr. Lothar Alexander Maximilian Meyer (S. 403), Franz Molitor (S. 411), Anton Nombride (S. 431), Philipp Pfeiffer (S. 441), Karl Ludwig Rettig (S. 459f.), Friedrich August Roth (S. 475), Karl Salzer (S. 482), Chrisostomos Wolfinger (S. 593f.).

 

 

Rezensionen

 

58. Sigrid Hirbodian, Edwin Ernst Weber (Hrsg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600 – 1850 (Oberschwaben. Forschung zu Landschaft, Geschichte und Kultur, Bd. 7). Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2022, erscheint voraussichtlich in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte (RJKG) 43/2024.

57. Wolfgang Treue, Judengasse und christliche Stadt. Religion, Politik und Gesellschaft im frühneuzeitlichen Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2022, in: Zeitschrift für historische Forschung (ZHF) 51/x (2024).

56. Michael Kwass, The Consumer Revolution 1650–1800 (New Approaches to European History, Cambridge 2022, in: Historische Zeitschrift 318/1 (2024), S. 204–206.

55. Kateřina Čapková / Hillel J. Kieval (Hrsg.), Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum Bd. 140), Göttingen 2020, in: Jahrbuch für Regionalgeschichte (JbRG) 41 (2023), S. 89–91.

54. Rolf Kießling, Jüdische Geschichte in Bayern von den Anfängen bis zur Gegewart (Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern Bd. 11), Berlin, Boston 2019, in: JbRG 39 (2021), S. 113–115.

53. Michael Diefenbacher (Hrsg.), Die Süßheims. Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler, Sammler (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg Bd. 39), Nürnberg 2018, in:  Blätter für Fränkische Familienkunde (BFFK) 44 (2021), S. 252-255.

52. Doppelrezension: Cornelia Aust, The Jewish Economic Elite. Making Modern Europe (German Jewish Studies Culture), Bloomington/Indiana 2018; Fischer, Stefanie, Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt. Jüdische Viehhändler in Mittelfranken 1919–1939 (Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden, Bd. XLII), Göttingen 2014, in: PaRDeS. Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. 25 (2019), S. 170-176 (URL: https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/43262)

51. Miriam Rürup: Alltag und Gesellschaft (Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte, Paderborn 2017, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG) 105/4 (2018), S. 581–583. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2018/4/ReviewMonograph894380899/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

50. Ina Mittelstädt: Wörlitz, Weimar, Muskau. Der Landschaftsgarten als Medium des Hochadels (1760-1840), Köln u.a. 2015, in: JbRG 36 (2018), S. 205f.

49. Beatrix Münzer-Glas/Arnd Kluge: Die Denkmäler der Stadt Hof. Mit einem Beitrag von Prof. Dr. Alf Mintzel (Chronik der Stadt Hof Bd. 11), Hof 2017, in: BFFK 41 (2018), S. 342–344.

48. Michał Szulc: Emanzipation in Stadt und Staat. Die Judenpolitik in Danzig 1807–1847. Göttingen 2016, in: H-Soz-Kult, 28.06.2017,<www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25335>.

47. Gabriele Jancke / Daniel Schläppi (Hrsg.): Die Ökonomie sozialer Beziehungen. Ressourcenbewirtschaftung als Geben, Nehmen, Investieren, Verschwenden, Haushalten, Horten, Vererben, Schulden, Stuttgart 2015, in: VSWG 104/2 (2017), S. 287f.

46. Kay Peter Jankrift: Im Feuer des Glaubens. Das Schicksal einer jüdischen Familie im Zeitalter der Inquisition, Stuttgart 2014, in: VSWG 104/2 (2017), S. 310f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2017/2/ReviewMonograph398757972/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

45. Stefanie Schüler-Springorum: Geschlecht und Differenz (Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte), Paderborn 2014, in: VSWG 104/1 (2017), S. 143f., wieder abgedruckt in: 106/2 (2019), S. 253f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2017/1/geschlecht-und-differenz/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

44. Lina-Mareike Dedert: Durch Zeit und Raum. Die Familie Weill-Sonder zwischen Emanzipation und Restitution, Berlin 2014, in: VSWG 103/3 (2016), S. 277f. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2016/3/ReviewMonograph770210833/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

43. Gisela Naomi Blume: Der jüdische Friedhof in Obernzenn 1613–2013 (Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Bd. 24), Nürnberg 2013, in: Frankenland. Zeitschrift für fränkische Geschichte, Kunst und Kultur, 2/2016, S. 143f.

42. Sammelrezension: Nils Busch-Petersen: Leonhard Tietz. Fuhrmannssohn und Warenhauskönig – von der Warthe an den Rhein (Jüdische Miniaturen Bd. 92), Berlin 2014; Dieter G. Maier/Jürgen Nürnberger: Oscar und Max Levy. Europäer und „Nietzsche-Apostel“ – Patriot und Unternehmer (Jüdische Miniaturen Bd. 152), Berlin 2014; Alfred Gottwald: Paul Levy. Ingenieur der Hedschasbahn und der Reichsbahn (Jüdische Miniaturen Bd. 155), Berlin 2014, in: VSWG, 102/3 (2015), S. 373–376. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2015/3/ReviewMonograph393792688/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

41. Miriam Rieger: Der Teufel im Pfarrhaus. Gespenster, Geisterglaube und Besessenheit im Luthertum der Frühen Neuzeit (Friedenstein-Forschungen Bd. 9), Stuttgart 2011, in: JbRG 32 (2014), S. 153f.

40. Richard Mehler: Die Matrikelbestimmungen des bayerischen Judenediktes von 1813. Historischer Kontext – Inhalt – Praxis“ (Franconia Judaica Bd. 6, hrsg. vom Bezirk Mittelfranken), Würzburg 2011, in: Berichte des Historischen Vereins Bamberg (BHVB) 149 (2013), S. 376f.

39. Alexander Jendorff: Condominium. Typen, Funktionsweisen und Entwicklungs-potentiale von Herrschaftsgemeinschaften in Alteuropa anhand hessischer und thüringischer Beispiele (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen Bd. 72), Marburg 2010, in: JbRG 31 (2013), S. 130f.

38. Elfi Pracht-Jörns (Bearb.): Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart Böhlau, Köln, u.a. 2011, in: VSWG 99/3 (2012), S. 382. (https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/vierteljahrschrift-fuer-sozial-und-wirtschaftsgeschichte/2012/3/ReviewMonograph13270141/?searchterm=SChm%C3%B6lz-H%C3%A4berlein)

37. Gerhard Rechter: Die Seckendorf. Quellen und Studien zur Genealogie und Besitzgeschichte Band IV/1–3 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte Reihe IX Darstellungen aus der fränkischen Geschichte Bd. 26), Würzburg 2008, in: BHVB 148 (2012), S. 293.

36. Kathrin, Geldermans-Jörg: „Als verren unser geleit get“. Aspekte christlich-jüdischer Kontakte im Hochstift Bamberg während des späten Mittelalters (Forschungen zur Geschichte der Juden Abt. A, Bd. 22), Hannover, 2010, in: BHVB 148 (2012), S. 301.

35. Franz Reissenauer: Günzburg. Geschichte einer schwäbischen Stadt. Band 1: Von den Anfängen bis 1805 und Band 2: Von 1806 bis zur Gegenwart, Augsburg 2009, in: JbRG 30 (2012), S.111f.

34. Till Strobel: Jüdisches Leben unter dem Schutz der Reichserbmarschälle von Pappenheim 1650–1806 (Quellen und Darstellungen zur jüdischen Geschichte Schwabens Bd.3), Epfendorf 2009, in: JbRG 30 (2012), S.164f.

33. Günther Mohr: „Neben, mit Undt bey Catholischen“. Jüdische Lebenswelten in der Markgrafschaft Baden-Baden 1648–1771, Köln 2011, in: H-Soz-u-Kult, 07.02.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-1-080>.

32. Deborah Hertz: Wie Juden Deutsche wurden. Die Welt jüdischer Konvertiten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Frankfurt/New York 2010, in: VSWG 98/3 2011, S. 375f.

31. Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Hrsg.): „Welche Welt ist meine Welt?“ – Jüdische Frauen im deutschen Südwesten. Laupheimer Gespräche 4, Heidelberg 2009, in: JbRG 29 (2011), S. 130–132.

30. Hans Morgenstern: Jüdisches biographisches Lexikon. Eine Sammlung von bedeutenden Persönlichkeiten jüdischer Herkunft ab 1800, Bd. 1, Berlin/Wien 2009, in: VSWG 97/3 (2010), S. 375.

29. Dietmar Schirsner: Visitationen im Territorium non clausum. Die Visitationsprotokolle des Landkapitels Ichenhausen im Bistum Augsburg (1568–1699) (Verein für Augsburger Bistumsgeschichte e.V. Sonderreihe Heft 8), Augsburg 2009, in: JbRG 28 (2010), S. 165–167.

28. Armin Kohnle: Kleine Geschichte der Markgrafschaft Baden, Karlsruhe 2007, in: JbRG 28 (2010), S. 136f.

27. Werner Meiners (Hrsg.): Konversionen von Juden zum Christentum in Nordwestdeutschland Geschichte der Juden in Niedersachsen und Bremen (Veröffentlichungen der historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen Bd. 246), Hannover 2009, in: VSWG 96/1 (2010), S. 99f.

26. Arno Herzig/Cay Rademacher (Hrsg.): Die Geschichte der Juden in Deutschland, Hamburg 2007, in: VSWG 95/4 (2008), S. 505.

25. Andreas Reinke: Geschichte der Juden in Deutschland 1781–1933 (Geschichte kompakt), Darmstadt 2007, in: VSWG 95/4 (2008), S. 512f.

24. Hannes Ludyga: Die Rechtsstellung der Juden in Bayern von 1819 bis 1918. Studie im Spiegel der Verhandlungen der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags (Juristische Zeitgeschichte Abt. 8 – Judaica – Jüdisches Recht, Judenrecht, Recht und Antisemitismus Bd. 3), Berlin 2007, in: VSWG 95/2 (2008), S. 220f.

23. Andreas Gotzmann/Stephan Wendehorst (Hrsg.): Juden im Recht. Neue Zugänge zur Rechtsgeschichte der Juden im Alten Reich (Zeitschrift für Historische Forschung Beiheft 39), Berlin 2007, in: VSWG 95/2 (2008), S. 215f.

22. Albert Bruer: Aufstieg und Untergang. Eine Geschichte der Juden in Deutschland (1750–1918), Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2006: in: VSWG 94/2 (2007), S. 223f.

21. Johannes Mordstein: Selbständige Untertänigkeit. Obrigkeit und Judengemeinden im Spiegel der Judenschutzbriefe der Grafschaft Oettingen 1637–1806 (Quellen und Darstellungen zur jüdischen Geschichte Schwabens, Bd. 2, hrsg. von Rolf Kießling), Epfendorf 2005 in: VSWG 94/2 (2007), S. 224f.

20. Markus A. Denzel u.a. (Hrsg.): Jahrbuch für europäische Überseegeschichte Bd. 5, Wiesbaden 2005, in: VSWG 94/1(2007), S. 62f.

19. Preuß, Monika: ... aber die Krone des guten Namens überragt sie. Jüdische Ehrvorstellungen im 18. Jahrhundert im Kraichgau (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg Reihe B, Bd. 160) Stuttgart 2005, in: VSWG 94/1 (2007), S. 94f.

18. Pinheiro, Teresa: Aneignung und Erstarrung. Die Konstruktion Brasiliens und seiner Bewohner in portugiesischen Augenzeugenberichten 1500–1595, Stuttgart 2004, in: Periplus. Jahrbuch für außereuropäische Geschichte 2005, S. 239–242.

17. Marie-Danielle Demélas/Nadine Vivier (Hrsg.): Les propriétés collectives face aux attaques libérales (1750–1914). Europe occidentale et amérique latine, Rhennes 2003, in: ZAA 53/2 (2005), S. 129f.

16. Berthold Riese: Macchu Piccu. Die geheimnisvolle Stadt der Inka, München 2004, in: Damals 1 (2005), S. 58f.

15. Flora Tristan: Meine Reise nach Peru. Fahrten einer Paria, Frankfurt/Main 2004, in: Damals 12 (2004), S. 58.

14. Johannes Dillinger (Hrsg.): Zauberer – Selbstmörder – Schatzsucher. Magische Kultur und behördliche Kontrolle im frühneuzeitlichen Württemberg, Trier 2003, in: HZ 297 (2004), S. 476f.

13.  André Holenstein u.a. (Hrsg.): Policey in lokale Räumen. Ordnungskräfte und Sicherheitspersonal in Gemeinden und Territorien vom Spätmittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert (Studien zu Policey und Policeywissenschaft), Frankfurt/Main 2002, in: Wiener Zeitschrift für Geschichte der Neuzeit 4/1 (2003), S. 140–142.

12. Silvia Brennwald: Die Kirche und der Maya-Katholizismus. Die katholische Kirche und die indianischen Dorfgemeinschaften in Guatemala 1750–1821 und 1945–1970, Stuttgart 2001, in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie (ZAA) 51/2 (2003), S. 127f.

11. Markus A. Denzel u.a. (Hrsg.): Jahrbuch für europäische Überseegeschichte Bd. 2, Wiesbaden 2002, in: VSWG 90/3 (2003), S. 335.

10. Franz Quarthal und Gerhard Faix (Hrsg.): Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs, Stuttgart 2000, in: Blätter für Württembergische Kirchengeschichte (BfWK) 102 (2002), S. 223f.

9. Markus A. Denzel u.a. (Hrsg.): Jahrbuch für europäische Überseegeschichte Bd. 1, Wiesbaden 2001, in: VSWG 99/2 (2002), S. 258f.

8. Sabine Ullmann: Nachbarschaft und Konkurrenz. Juden und Christen in Dörfern der Markgrafschaft Burgau 1650 bis 1750 (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte Bd. 151), Göttingen 1999, in: BfWK 101 (2001), S. 394f.

7. Michaela Hohkamp: Herrschaft in der Herrschaft. Die vorderösterreichische Obervogtei Triberg von 1737 bis 1780 (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte Bd. 142), Göttingen 1998, in: BfWK 101 (2001), S. 398f.

6. Jürgen Treffeisen, Reinhold Hämmerle und Gerhard A. Auer (Hrsg.): Die Geschichte der Stadt Kenzingen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, hrsg. im Auftrag der Stadt Kenzingen, Kenzingen 1998, in: BfWK 99 (1999), S. 405f.

5. Sheilagh C. Ogilvie: State Corporatism and Proto-Industry: The Württemberg Black Forest, 1580–1797 (Cambridge Studies in Population, Economy and Society in Past Time Bd. 33), Cambridge 1997, in: BfWK 99 (1999), S. 344f.

4. Joachim Jahn u.a. (Hrsg.): Die Geschichte der Stadt Memmingen. Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Ende der Reichsstadt, Memmingen 1997, in: BfWK 98 (1998), S. 391–393.

3. David Waren Sabean: Kinship in Neckarhausen, 1700–1870, Cambridge 1998, in: BfWK 98 (1998), S. 346–348.

2. Tom Scott: Regional Identity and Economic Change. The Upper Rhine, 1450–1600, Oxford 1997, in: BfWK 98 (1998), S. 321f.

1. Helga Schnabel-Schüle: Überwachen und Strafen im Territorialstaat. Bedingungen und Auswirkungen des Systems strafrechtlicher Sanktionen im frühneuzeitlichen Württemberg (Forschungen zur deutschen Rechtsgeschichte Bd. 16), Köln 1997, in: BfWK 98 (1998), S. 300f.

Sommersemester 2024

PD Dr. Hans-Joachim Hahn
Gastprofessor Sommersemester 2024
Jüdische Kulturgeschichte
  • Telefon: 0821-598-5675
  • E-Mail:
  • Raum 2018 (Gebäude D)

 

PD Dr. Hans-Joachim Hahn (Basel) war Gastprofessor für Jüdische Kulturgeschichte an der Philologisch-Historischen Fakultät, Universität Augsburg  im Sommersemester 2024.

 

Hans-Joachim Hahn ist Privatdozent für Neuere deutsche Literatur an der RWTH Aachen. Dort habilitierte er sich mit einer Studie über den jüdischen Europadiskurs in deutscher Sprache von Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die 1940er-Jahre. Im vergangenen WiSe 2023/24 lehrte er an der Universität Bielefeld im Bereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft. Zuvor war er von Februar 2020 bis Ende Januar 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter im D-A-CH-Projekt „Deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Aufklärung – Neue Zugänge in Paradigmen“, finanziert durch den Schweizerischen Nationalfonds, am Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel. Die drei der insgesamt sechs Handbücher, deren Herausgabe er mitbetreut, werden voraussichtlich 2025 erscheinen.

 

Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Niederlandistik sowie von Deutsch als Fremdsprache an der Freien Universität Berlin, der Manchester Metropolitan University und der Universiteit van Amsterdam wurde er im Jahr 2003 mit einer Studie zu Darstellungen des Holocaust in der deutschsprachigen Literatur und Erinnerungskultur an der Freien Universität Berlin promoviert. Im Rahmen der vom Ev. Studienwerk Villigst e.V. geförderten Promotion dreimonatiger Forschungsaufenthalt in Jerusalem im Sommer 2001. Hahn gehört zu den Gründungsmitgliedern des vor mehr als zwei Jahrzehnten ins Leben gerufenen Vereins Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V. Seit 2017 ist er Mitglied der DFG-Netzwerkgruppe „Emanzipation nach der Emanzipation“.

 

In den Jahren 2003 bis 2005 leitete er das Zentrum für Begegnung, Austausch und Forschung im Gerhart-Hauptmann-Haus im Riesengebirge (Polen). Danach war er von 2006 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am heutigen Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig beschäftigt. Im Rahmen dieser Tätigkeit u.a. von 2007 bis 2010 Mitarbeit im Verbundprojekt „Kommunikationsräume des Europäischen – Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen“, finanziert vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Seither vertrat er, neben diversen Lehr- und Forschungsaufenthalten an einer Reihe von Universitäten im In- und Ausland, von 2013 bis 2015 die Professur für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen. Im SoSe 2018 war er Kurt-David-Brühl-Gastprofessor für Jüdische Studien am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz.

 

 

Publikationen:

 

Bücher

 

Masken, Codes und Projektionsfiguren. Populärkulturelle Verhandlungen des „Jüdischen“ (Vorlesungen des Centrums für Jüdische Studien, Bd. 14). Graz: CLIO

(Manuskript im Satz; erscheint 2024)

Hg. (zus. mit H. Kruschwitz u. C. Waldschmidt): „Aggregate der Gegenwart“ – Entgrenzte Literaturen und Erinnerungskonflikte. Bielefeld: transcript 2023

Hg. des Yearbook for European Jewish Literature Studies Band 9 (2022) / Thema: Jewish Literature as Weltliteratur / Jüdische Literaturen als Weltliteratur

Hg. (zus. mit O. Frahm u. M. Streb): Beyond MAUS. The Legacy of Holocaust Comics. Wien [u.a.]: Böhlau 2021

Hg. (zus. mit G. Lamprecht u. O. Terpitz): Studien zur deutschsprachig-jüdischen Literatur und Kultur. Standortbestimmungen eines transdisziplinären Forschungsfeldes. Wien [u.a.]: Böhlau 2020

Hg. (zus. mit O. Kistenmacher): Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft II. Antisemitismus in Text und Bild – zwischen Kritik, Reflexion und Ambivalenz. Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2019

Narrative des Neuen Menschen – Vom Versprechen einer besseren Welt. Berlin: Neofelis 2018

 

 

Zeitschriften- und Buchbeiträge

 

2024

(91) Lessing, Dohm, Humboldt: Aspekte universalistischer Emanzipation. In: Bettina Bannasch/George Kohler (Hg.): Emanzipation nach der Emanzipation. Jüdische Literatur, Philosophie und Geschichte um 1900. Leiden [u.a.]: V&R Unipress 2024, S. 13–29

 

2023

(90) Natur, Volk und Muttererde. Kunst und Männlichkeit bei Gerhart Hauptmann. In: Franziska Ploetz, Stefan Rohlfs, Marc J. Schweissinger (Hrsg.): Gerhart Hauptmann und die Natur. Berlin: Quintus 2023, S. 144–162

(89) „What a brainfuck“. Zum Verhältnis von Geschichte und Erinnerung in der Gegenwart. In: „Aggregate der Gegenwart“ – Entgrenzte Literaturen und Erinnerungskonflikte. Hg. v. Hans-Joachim Hahn, Hans Kruschwitz und Christine Waldschmidt. Bielefeld: transcript 2023, S. 363–378

 

2022

(88) Christlich präfigurierte Bilder des Antisemitismus in der Populärkultur – Zum Umgang mit einem mehrdeutigen Material. In: epd-Dokumentation 27–28/2022, 37–48

(87) Weltliteratur als Emanzipation. Zu einem Aufsatz Hans Mayers. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies Band 9 (2022), 109–125 (peer reviewed)

(86) Sprache und Nation. Deutschsprachig-jüdische Reflexionen zwischen Mehrsprachigkeit, Sprachwechsel und Zukünftigkeit, in: Carmen Reichert, Bettina Bannasch, Alfred Wildfeuer (Hrsg.). Zukunft der Sprache – Zukunft der Nation? Verhandlungen des Jiddischen und Jüdischen im Kontext der Czernowitzer Sprachenkonferenz. Berlin, Boston: De Gruyter 2022, 155–175 (peer reviewed)

(85) Ästhetisierung rechter Gewalt. Kulturpolitische Interventionen im Nachwendejahrzehnt. In: Rechte Gewalt erzählen. Doing Memory in Literatur, Theater und Film. Hrsg. v. Matthias N. Lorenz, Tanja Thomas u. Fabian Virchow. Berlin 2022, S. 75–88 (peer reviewed)

 

2021

(84) (zus. mit Christian Vöhringer) Wuchernde Bezugnahmen und unterstellte Wahlverwandtschaften: Unterwegs auf den Feldern der Ökologie der 1980er Jahre. In: Dokumente der Architektur, Onlineforum, online unter: https://dokumentederarchitektur.de/essay/Wuchernde-Bezugnahmen-und-unterstellte-Wahlverwandtschaften-Unterwegs-auf-den-Feldern-der-kologie-der-1980er-Jahre (Aufruf am 29.10.2021)

(83) Distorted Traces of the Holocaust in Hergé’s Tintin. In: Beyond MAUS. The Legacy of Holocaust Comics. Hrsg. v. O. Frahm, H.-J. Hahn u. M. Streb. Wien [u.a.]: Böhlau 2021, S. 239–260

(82) « Son judaïsme comme base de réflexion. Aspects de la philologie critique de Hans Mayer » (Sein Judentum als „Denkanstoß“. Aspekte von Hans Mayers kritischer Philologie). In der Übersetzung von Solange Arber in: Revue germanique international 33 (2021), S. 99–112 (peer reviewed)

(81) Potentiale der Uneindeutigkeit – Gegenwartsbewältigung als Popvision. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies, 8 (2021), S. 172–196

(80) Die geteilten Gefühle des Antisemitismus. Prolegomena zu einer Reflexionsgeschichte antijüdischer Emotionen. In: Stefanie Schüler-Springorum/Jan Süselbeck (Hg.): Emotionen und Antisemitismus. Geschichte – Literatur – Theorie. Göttingen: Wallstein Verlag 2021, S. 87–106

 

2020

(79) (zus. mit Jan Süselbeck) Ekel und Abscheu. Zur Affektpoetik des literarischen Antisemitismus in E.T.A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. In: E.T.A. Hoffmann-Jb. 28 (2020), S. 46–67 (peer reviewed)

(78) „Jupiterkopf des Juste milieu“ – Wie Carl Sternheim über Gerhart Hauptmann dachte. In: Wolfgang de Bruyn et al. (Hg.): Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne. Berlin: Quintus 2020, S. 61–78

(77) Esoterisches Schreiben und ambivalentes Begehren. Imaginationen des Jüdischen in Wilhelm Raabes Erzählwerk. In: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 61 (2019) [2020], S. 5–30

(76) Kleine Transformatoren großer Ströme. Rechtsintellektuelle Sprach- und Übersetzungspolitik. In: Wissen in der Transnationalisierung. Zur Ubiquität und Krise der Übersetzung. Hg. v. TransǀWissen. Bielefeld: transcript 2020, S. 107–124

 

2019

(75) Metaphern des Posthistoire. Geschichtsdenken, Umweltkrise und Rhetorik bei Rolf Peter Sieferle. In: Jb. für Antisemitismusforschung 28 (2019), S. 147–174 (peer reviewed)

(74) „Die angesteckten Juden“. Constantin Brunners Antizionismus. In: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 29 (2019) 2, S. 455–474 (peer reviewed)

(73) Verweigerte Sprachassimilation. Wilhelm Stapels Konstruktion und Abwehr einer „deutsch-jüdischen Symbiose“. In: Zwischen Anpassung und Subversion. Sprache und Politik der Assimilation. Hg. v. A. Kilcher/U. Lindner. Paderborn: Wilhelm Fink 2019, S. 301–314

(72) Poetische Gerechtigkeit. Ghettoliteratur und moderne Judenfeindschaft. In: Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft II. Antisemitismus in Text und Bild – zwischen Kritik, Reflexion und Ambivalenz. Hg. v. H.-J. Hahn/O. Kistenmacher. Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2019, S. 51–82 (peer reviewed)

(71) Übersetzung, Vermittlung und Transfer. David Friedländer als kulturpolitischer Akteur. In: Rafael D. Arnold (Hg.): Jüdische Übersetzer als Akteure interkultureller Transformationen. Heidelberg: Winter 2019, S. 137–148

 

2018

(70) „Oak Ridge hat die Welt gerettet“. Sarkastische Neophyten und nichtjüdische Juden als letzte Europäer in Katja Petrowskajas Vielleicht Esther. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies, 5 (2018), S. 247–262 (peer reviewed)

(69) Drama nach Auschwitz. Erziehung – Aufklärung – Lernprozesse. In: Darstellen, Vermitteln, Aneignen – Gegenwärtige Reflexionen des Holocaust. Hg. v. Bettina Bannasch u. Hans-Joachim Hahn (=Poetik, Exegese und Narrative. Studien zur jüdischen Literatur und Kunst, Bd. 10). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2018, S. 99–119 (peer reviewed)

Von Shylock bis Griphook: Populäre (anti)jüdische Projektionsfiguren

Vortrag von PD Dr. Hans-Joachim Hahn

 

Am 22. Mai 2024 um 18:30 Uhr im Festsaal der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

Ambivalenzen deutscher Erinnerungskultur

Vortrag von PD Dr. Hans-Joachim Hahn

 

Am 05. Juni 2024 um 18:30 Uhr im Festsaal der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

Kartierungen der 'jüdischen Ukraine' in der Literatur

 

Vortrag von PD Dr. Hans-Joachim Hahn

 

Am 19. Juni 2024 um 18:30 Uhr im Annahof Augsburg (Innenstadt).

PS/Ü: Jüdische Filmschaffende im Weimarer Kino (1918–1933)

 

Donnerstag 10:00-11:30 Uhr (wöchentlich ab 18.04.2024), Ort: BCM, 1006

 

Der Blick auf die Filmproduktion von Weimar blieb lange vor allem bestimmt durch den Nationalsozialismus und seinen propagandistischen Einsatz von Filmen: Das Kino der ersten deutschen Republik erschien als dessen Vorgeschichte. Zu dieser Perspektive trugen auch die beiden kanonischen Nachkriegsfilmgeschichten der jüdischen Exilierten Siegfried Kracauer und Lotte Eisner, From Caligari to Hitler (1947) und The Haunted Screen (1955) bei, die das Weimarer Kino als ein am Expressionismus orientiertes männliches Autorenkino begriffen, in dem sich „die seelischen Anlagen eines Volkes“ (Kracauer) vor dem Nationalsozialismus spiegelten. Wenig Beachtung fand, wie stark das Weimarer Kino von jüdischen Akteur*innen mitgeprägt war: Einer Schätzung zufolge hatten etwa 2.000 der rund 10.000 in der Filmindustrie von Weimar Beschäftigten einen jüdischen Hintergrund und spezifisch jüdische Themen wie Akkulturation, Marginalität und Identität wurden durchaus in einer Reihe von Filmen dargestellt (Rogowski 2010, 6). Erst während der letzten etwa zwei Jahrzehnte hat sich die Perspektive grundlegend verschoben.


In der LV werden wir uns vor allem mit den drei Filmen Der Golem, wie er in die Welt kam (D. 1920), Das alte Gesetz (D. 1923) sowie Die Stadt ohne Juden (D. 1924) beschäftigen, die als Antworten auf den während des Ersten Weltkriegs und danach neu erstarkten Antisemitismus, der sich insbesondere gegen die „Ostjuden“ richtete, gedeutet werden können. Außerdem wird das filmische Schaffen von Ernst Lubitsch Betrachtung finden. Ziel ist es, neben der Vermittlung eines Einblicks in jüdisch-nichtjüdische Kooperationen innerhalb der Weimarer Filmindustrie sowie der konkreten Filmanalyse ausgewählter Filme die Bedeutung des Mediums Film für die jüdische Kulturgeschichte exemplarisch zu erkunden.
 

PS/Ü: Erinnerungskultur in der Debatte

 

Donnerstag: 15:45 - 17:15 Uhr, wöchentlich (ab 18.04.2024), Ort: BCM 8017

 

Die Forschung zu kultureller Erinnerung ist ein dynamisches Feld von großem Interesse und erinnerungspolitische Auseinandersetzungen werden nicht selten in öffentlichen Debatten ausgetragen. In Deutschland erscheint so in Gedenkreden, Filmen, Bildern, Mahnmalen im öffentlichen Raum und anderen Medien der Holocaust vielfach präsent, aber wie wirksam ist diese multimediale Kultur eigentlich mit Blick auf gegenwärtigen Antisemitismus, Rassismus und weitere Herausforderungen, wie etwa die Bedrohung der Demokratie durch die extreme Rechte? Als Vergegenwärtigung von Vergangenheit bezieht sich Erinnern immer auf die Gegenwart und ist verknüpft mit Fragen des kollektiven Selbstverständnisses von Gesellschaften und deren Moral; als selbstreflexives Erinnern in einem ‚ethischen Rahmen‘ muss es zudem an den universalistischen Wert der Menschenrechte gebunden sein (A. Assmann 2020). Wenn dagegen jede unreflektierte Vergangenheit sich ihren Weg in die Gegenwart bahne (S. Neiman 2021), kommt dem bewussten gesellschaftlichen Erinnerungshandeln eine kaum zu unterschätzende Bedeutung zu. Kann trotzdem zutreffen, dass die deutsche Aufarbeitung der Vergangenheit und Erinnerungskultur ein Hindernis darstellt, adäquat auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu reagieren, wie es Karl Schlögel 2022 vermutete?
Diesen Befragungen der deutschen Erinnerungskultur geht die LV in historischer und vergleichender Perspektive nach. Ausgegangen wird von der Annahme, dass die Entwicklung einer selbstreflexiven Erinnerungskultur in Deutschland und anderen Ländern vor allem des heutigen ‚Westens‘ von der Auseinandersetzung mit jüdischen Intellektuellen und deren Texten entscheidend geprägt ist und als jüdisch-nichtjüdische Kulturleistung pluraler Gesellschaften angesehen werden kann. Mit Fokus auf die jüngeren Debatten etwa um das Verhältnis von Holocaust und Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus werden vor allem aktuellere Forschungsarbeiten herangezogen werden, darunter Studien von Michel Rothberg (2009/2021), Susan Neiman (2019/2020) und Natan Sznaider (2022). Zugleich macht die LV mit wichtigen Stationen der deutschen und internationalen Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen bekannt (Eichmann-Prozess, Auschwitz-Prozesse, Ausstrahlung der Holocaust-TV-Serie u.a.) und bezieht dabei historische Debatten wie u.a. den Historikerstreit und die Auseinandersetzung um das 2005 eingeweihte zentrale Holocaustdenkmal in Berlin mit ein.

Sommersemester 2023

Gastprofessorin Sommersemester 2023
Jüdische Kulturgeschichte
  • Telefon: 0821-598-5675
  • E-Mail:
  • Raum 2018 (Gebäude D)

 

Dr. Małgorzata Stolarska-Fronia, war Gastprofessorin für Jüdische Kulturgeschichte an der Philologisch-Historischen Fakultät, Universität Augsburg im Sommersemester 2023.

 

Kunsthistorikerin, Kuratorin, Museologin und Akademikerin. Ehemalige Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung und Kuratorin in der Hauptausstellung am Polin – Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau (2008-2013). Kuratorin der Sonderausstellung „Blood. Uniting and Dividing“ (Blut. Verbindet und teilt) (2017-2018). Sie arbeitet derzeit an dem Habilitationsprojekt zu Mapping jüdische Avantgarde in ost Mitteleuropa. Netzwerk zwischen Lokalität und Transnationalität.

Zeitzeugen wie Mietek Pemper. Die Erinnerung an die Shoa in polnischen Museen

Vortrag von Dr. Malgorzata Stolarska-Fronia

 

Am 24. Mai 2023 um 18:30 Uhr im Festsaal der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

Gehören narrative Museen der Vergangenheit an? Kuratorische Überlegungen zur Arbeit an den Ausstellungen des POLIN-Museums für die Geschichte der polnischen Juden.

Vortrag von Dr. Malgorzata Stolarska-Fronia

 

Am 15. Juni 2023 um 18:15 Uhr im Rahmen des KuK-Kolloquiums in HS III (Universität Augsburg).

Das jüdische Museum in Breslau. Ein jüdischer Raum?

 

Vortrag von Dr. Malgorzata Stolarska-Fronia

 

Am 21. Juni 2023 um 18:30 Uhr im Festsall der Synagoge (Jüdisches Museum Augsburg Schwaben).

CC BY-NC-ND
M. Starowieyska
CC BY-NC-ND

PS (B.A.): Gender und Geschlecht in der jüdischen Kunst

 

Dienstag 11:45-13:15 Uhr (wöchentlich ab 25.04.2023), Ort: D 2128

 

Das Thema jüdische Kunst ist vor allem im modernen Kontext eng mit der Frage der Identität verwoben. Sie ist vor allem ein Ergebnis der sozialen Erfahrungen der jüdischen Gemeinden, sowohl innerhalb ihrer eigenen dynamischen Entwicklung als auch ein Ergebnis der Erfahrung der mittel(ost)europäischen Diaspora, einer Kultur "innerhalb" und "außerhalb" zugleich zu sein. Die komplexen Identitätsfragen betreffen auch die Geschlechterbeziehungen, Rollen und (Fehl-)Darstellungen innerhalb der jüdischen Gesellschaften. Im Laufe des Kurses werden wir einen genaueren Blick auf den "Geschlecht Aspekt" der jüdischen visuellen Kultur werfen.

 

Die Geschlechterproblematik lässt sich in der jüdischen Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachverfolgen. Ausgangspunkt des Kurses ist die traditionelle Kunst, wobei der Schwerpunkt auf der Art und Weise liegt, wie die Stellung der Frau in der jüdischen Gesellschaft durch antike und rituelle Kunst, mittelalterliche und frühneuzeitliche Manuskripte und Drucke sowie moderne Malerei und Skulptur dargestellt wurde. Gesonderte Vorlesungen werden den Figuren jüdischer Künstlerinnen vom 19. bis 21. Jahrhundert sowie den Inhaberinnen von Kunstsalons und Kunstsammlerinnen gewidmet sein. Neben der historischen Perspektive werden Themen wie Heldinnen der jüdischen Kunst, "jüdische Körper", jüdische feministische Kunst, Gender und Migration sowie Gender-Aspekte in der zeitgenössischen israelischen Kunst diskutiert.

HS (M.A.): Jüdische Avantgarde in Zentral- und Osteuropa

Dienstag: 15:45 - 17:15 Uhr, wöchentlich (ab 25.04.2023), Ort: D, 2128

 

Der Kurs bietet einen Einblick in das Phänomen der jüdischen Avantgarde (1912-1933) als transnationale kulturelle Bewegung, die sich in die künstlerischen Zentren Mittel- und Osteuropas erstreckte und ein Netzwerk von Beziehungen und Ideen schuf. Manifeste, Erklärungen einzelner Künstler und künstlerische Kritik spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieses Milieus, daher wird der Unterricht eine Analyse des Diskurses von Quellentexten über die Avantgarde beinhalten. Ergänzt wird dies durch eine multimediale Präsentation repräsentativer Kunstwerke mit Betonung der Formensprache bezogen auf Symbolik und Topos der jüdischen Avantgarde. Gleichzeitig lernen Sie die wichtigsten Künstlergruppen und Schöpfer kennen, die dieses Phänomen hervorgebracht haben.

Sommersemester 2022

PD Dr. Hildegard Fruebis
Gastprofessorin für Jüdische Kulturgeschichte
Europäische Ethnologie/Volkskunde
  • Telefon: +49 821 598 - 5807
  • E-Mail:
  • Raum 2018 (Gebäude D)

Für die Gastprofessur im Sommersemester 2022 konnte die Fakultät Frau PD Dr. Hildegard Fruebis(HU Berlin) gewinnen.

Professorin Fruebis hält im Rahmen der Gastprofessur drei öffentliche Vorträge (s.u.) und zwei Lehrveranstaltungen.

 

 

 

 

 

,Das Projekt einer Jüdischen Kunst. Eine andere Geschichte der Moderne‘

als Zoom-Veranstaltung über die Universität Augsburg am Dienstag, dem 4. Mai 2021 um 16 Uhr,
 

Vortrag am 23. Juni im HS IV (C), 18.15-19.45 Uhr im Rahmen des Interdisziplinären KuK – Kolloquium:

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts und in Parallele zum Prozess der jüdischen Emanzipation lässt sich ein vielfältiges jüdisches Kunstschaffen beobachten. Dieses zeigt sich sowohl an einzelnen Künstlern (z.B. Moritz Daniel Oppenheim, Isidor Kaufmann, Max Liebermann u.a.), wie auch in der Buchillustration zu explizit jüdischen Stoffen (z.B. Heines „Rabbi von Bacherach“) oder in Unternehmungen zu Begründung einer „Jüdischen Kunst“ (Martin Buber, Jüdische Künstler 1903). Dieses „Projekt der Jüdischen Moderne“ – wie ich es bezeichnen möchte – agiert jenseits eines festgeschriebenen Programms. Jenseits von „Einzelleistungen“ – also als „Projekt“ – wird es erst richtig sichtbar im Rückblick: In
den Themen und Motiven die, parallel zu ihrer Gestaltung im Formenrepertoire der Moderne und Avantgarde, aus den spezifischen Erfahrungen der jüdischen Kultur und Geschichte heraus agieren. Am Beispiel verschiedener künstlerischer Unternehmungen soll das Thema vorgestellt und diskutiert werden.

,Von den Judaica Sammlungen zum Jüdischen Museum‘

Vortrag am 4. Juli 2022, 18.30-20.00 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe des Jüdischen Museums Augsburg/Schwaben, Festsaal der Synagoge

In den frühen Judaica-Sammlungen spiegelt sich zum einen die Genese des jüdischen Sammlungs­wesens im 19. Jahrhundert und zum anderen gehören sie bis heute zum zentralen Samm­lungsbestand der Jüdischen Museen. Mit dem Einzug der Judaica ins Museum wurden Objekte des religiösen Gebrauchs zu musealen Sammlungsobjekten, womit diesen eine neue, ästhetische Bedeutung zugewiesen wurde. Damit stehen die Judaica-Sammlungen für den Transformati­onsprozess des Judentums in der Moderne, in dem die Religion durch die Kultur abgelöst wurde. Für den Neubeginn jüdischer Museumsgründungen in den 1980er Jahren stellt sich die Frage nach dem Selbstverständnis Jüdischer Museen heute – wie beispielsweise welche Spuren hat der Holokaust bzw. die Differenzierung der jüdischen Gesellschaft in der Konzeption jüdischer Museen hinterlassen?

,Jenseits des Unsagbaren – die Überlebenden in den DP-Lagern, die Khurbn-Forschung und ihre Bilder‘

Vortrag am 14. Juli 2022, 18.30-20.00 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe des Jüdischen Museums Augsburg/Schwaben, Festsaal der Synagoge

Für die jüdische Kultur war Deutschland nach dem Ende des Krieges meist nur eine temporäre Durchgangsstation. Am deutlichsten zeigt sich diese Situation in den „Displaced Person Camps“ (DP-Lagern), die in den ersten Nachkriegsjahren – trotz der teilweise desolaten Situation – zu Zentren einer Vielfalt von kulturellen Aktivitäten wurden. Hier entstanden Bilder und Fotografien, deren höchst konkreten und figürlichen Bildmotive eine neue Ikonografie spezifisch jüdischer Erfahrung und Geschichtsbildung repräsentieren. Die Themen und Motive dieser Bildfindungen stehen für Erfahrungen und Erzählstrategien des Judenmords, die jenseits der Begrifflichkeiten des Unsagbaren oder des Undarstellbaren liegen. Sie verweisen auf die ersten Jahre der Nachkriegszeit, die Strategien der „Überlebenden“ und ihr Ringen um die Dokumentation und Erinnerung der Katastrophe.

Issachar ber Ryback, Die alte Synagoge, 1917, Öl auf LW, In: Edward van Voolen: Jüdische Kunst und Kultur. München : Prestel, 2006, S. 78. CC BY-NC-ND
Schaudepot Jüdisches Museum Wien, c. 2014 © Universität Augsburg
Plakat „Helft shraybn di geshikhte fun letstn khurbn“, Pinkas Schwarz, München 1947 (Ausstellungskatalog „Unser Mut“, Frankfurt/Main 2021) © Universität Augsburg

HS (M.A.): Im Fokus der Kamera: Die Fotografie und die Jüdischen Kultur(en)  

Mittwochs, 11.45-13.15; D, 1087

 

Die Verankerung und Nutzung des modernen Mediums der Fotografie innerhalb der jüdischen Kultur ist noch wenig bekannt – gewinnt jedoch in den letzten Jahren im Kontext der jüdischen Geschichte und Kultur immer mehr an Bedeutung. Dieses vernachlässigte Gebiet der jüdischen Kultur – zu dem Fotografen wie Moshe Vorobeichic, Roman Vishniac, Abraham Pisarek u.a. gehören – wird im Zentrum des Seminars stehen. Die auffallendste Besonderheit dieser Fotografien ist ihre Fokussierung auf die Erfassung der jüdischen Kultur und die Schaffung eines Motivrepertoires der ethnisch-kulturellen Sichtbarmachung im Prozess der Modernisierung. Im Seminar sollen sowohl einzelne Fotografen und fotografische Projekte wie z.B. die Expeditionen An-Sky‘s in das Ansiedlungsrayon im Russischen Reich (1912-14) vorgestellt als auch die Besonderheiten des Bildmediums der Fotografie, diskutiert werden.

Avrutin, Eugene M./Valerii Dymshits et al. (eds.): Photographing the Jewish Nation: Pictures from S. An-Sky’s Ethnographic Expeditions, Waltham, Mass.: Brandeis University Press 2009, Titelblatt. CC BY-NC-ND

HS (B.A.): Stereotyp – Image – Bildnis. Zur Bildgeschichte „des“ Jüdischen

Dienstags, 11.45-13.15; D, 1088

 

Die Geschichte und Kultur des Judentums wird begleitet von „Bildern“, welche die Vorstellung des „Jüdischen“ prägen. Besonders die religiöse und kulturelle Andersheit bestimmten die Wahrnehmung der Figur des „Juden“ bzw. „Jüdin“ im historischen Prozess der Auseinandersetzung von Juden und Nicht-Juden. Aktuell stellen sich Fragen nach den Stereotypen des „Jüdischen“ neu – insbesondere hinsichtlich der Frage vor welchem gesellschaftlichen Hintergrund – den Veränderungen und Konflikten der Gegenwart – diese agieren. Dies soll auch die Herausforderung für das Seminar sein. Ziel des Seminars ist es in die Kenntnis kanonischer, aber auch weniger bekannter Stereotypen, Karikaturen und „Images“ des „Jüdischen“ einzuführen sowie ihre historische und kulturelle Kontextualisierung wie auch ihre Wandlungsfähigkeit aufzuzeigen.

Typisch. Klischees von Juden und Anderen. Ausstellungskatalog Jüdisches Museum Berlin/ Jüdisches Museum Wien, Berlin 2008, Titelblatt. CC BY-NC-ND

Sommersemester 2021

Prof. Dr. George Y. Kohler
Senior Lecturer, Abteilung für Jüdische Religionsphilosophie, Ramat Gan, Israel
Philologisch-Historische Fakultät
  • Telefon: +49 821 598 - 5807
  • E-Mail:
  • Raum 4048 (Gebäude D)

Für die Gastprofessur im Sommersemester 2021 konnte die Fakultät Herrn  Prof. Dr. George Y. Kohler ( Bar Ilan Univeristät, Ramat Gan, Israel) gewinnen.

 

Professor Kohler hält im Rahmen der Gastprofessur drei öffentliche Vorträge (s.u.) und zwei Lehrveranstaltungen.

 

Am Dienstag, 8. Mai, 18:30 Uhr hält er einen Vortrag zum Thema „Mystik als Nationalismus par excellence   Gershom Scholem und die jüdische Emanzipation im 20. Jahrhundert.“ Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg statt. Zugang zum digitalen Vortrag erhalten Sie auf den Seiten des jüdischen Kulturmuseums.

 

 

 

Eröffnungsvortrag Jüdische Studien an der Universität Augsburg Moses Mendelssohn - Der Beginn des modernen jüdischen Denkens als ein Unfall der Geschichte

als Zoom-Veranstaltung über die Universität Augsburg am Dienstag, dem 4. Mai 2021 um 16 Uhr,
 

Vortrag Mystik als Nationalismus par excellence - Gershom Scholem und die jüdische Emanzipation im 20. Jahrhundert

im stream als Premiere über das Jüdische Museum am Dienstag, dem 8. Juni um 18.30 Uhr

Vortrag: Juden verklagen Antisemiten – Gerichtsprozesse über den Talmud im Habsburger- und im deutschen Kaiserreich

Zoom-Veranstaltung im Stream Jüdischen Museums, am Donnerstag, dem 8. Juli 2021 um 18.30 Uhr

George Y. Kohler
Bild von Prof. Dr. George Y. Kohler
CC BY-NC-ND
  • Jüdische Denkgeschichte vom Talmud bis heute
  • Ist Judentum moralisch? Ethik in der jüdischen Theologie von Bibel und Talmud bis heute

Wintersemester 2020/21

PD Dr. Annett Martini
Frühere Gastprofessorin für Jüdische Kulturgeschichte Heimateinrichtung: Institut für Judaistik (Freie Universität Berlin)
Jüdische Kulturgeschichte
  • Telefon: -
  • E-Mail:
  • Raum 2018 (Gebäude D)

Für die Gastprofessur im Wintersemester 2020/21 konnte die Fakultät Frau PD Dr. Annett Martini ( Institut für Judaistik Freie Universität Berlin) gewinnen.

 

Kurzvita

  • Februar und März 2018 Forschungsaufenthalt in Wolfenbüttel als Stipendiatin der Herzog August Bibliothek zu dem Thema: Versuch über eine Rhetorik der Schrift: Die Wolfenbütteler Handschrift Cod. Guelf 3 Helmst. und ihre Einordnung in die aschkenasische Pentateuchtradition des Mittelalters
  • Ab Oktober 2017: Leitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts "Die hebräischen Handschriften der Erfurter Sammlung als kulturhistorische Zeugen jüdischen Lebens im Mittelalter"
  • Sommersemester 2017 Gastprofessur für Jüdische Studien an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • Herbst 2017 Einreichung der Habilitationsschrift mit dem Titel: „Die Arbeit des Himmels: Jüdische Konzeptionen des rituellen Schreibens in der europäischen Kultur des Mittelalters“
  • Tiburtius-Preis 2010 (Anerkennungspreis) – Preis der Berliner Hochschulen für herausragende Dissertationen
  • Promotion zum Dr. phil. an der Freien Universität Berlin (Summa cum laude), Mai 2009.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Judaistik, seit Frühjahr 2005.
  • Mitarbeit im Forschungsprojekt The Kabbalistic Library of Pico della Mirandola,“ seit Winter 2004.
  • MA in Judaistik, Religionswissenschaft, Germanistik an der Freien Universität Berlin und der Hebrew University Jerusalem, Frühjahr 2004. 
  • Jüdische Philosophie und Mystik im Mittelalter
  • Jüdische Schriftauslegung
  • Christliche Rezeption der jüdischen Mystik und Philosophie in der Neuzeit
  • Konzeptionen des rituellen Schreibens der STaM/Schriftkultur im mittelalterlichen Aschkenas

Bücher und andere selbstständige Publikationen:

 

Yosef Giqatilla. The Book of Punctuation: Flavius Mithridates’ Latin Translation, the Hebrew Text, and an English Version. Edited with Introduction and Notes by Annett Martini. Turin: Nino Aragno 2010 (540 Seiten)

 

Der Toraschreiber als Bewahrer des Gotteswortes, hrsg. von der Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt, Erfurt 2013 

 

Zwischen Offenbarung und Kontemplation: Die Wolfenbütteler hebräischen Schriftrollen, mit Beiträgen von Dagmara Budzioch und Ad Stijnman (Wolfenbütteler Forschungen 163), Wolfenbüttel 2021

 

‚Arbeit des Himmels‘: Jüdische Konzeptionen des rituellen Schreibens in der europäischen Kultur des Mittelalters (De Gruyter: Studia Judaica, Bd. 115) 2022 (Druck in Vorbereitung)

 

 

Lazar Gulkowitsch, Schriften zur Begriffsgeschichte, hrsg. v. Ernst Müller in Zusammenarbeit mit Annett Martini (= Archiv Jüdischer Geschichte und Kultur) Leipzig 2022 (in Vorbereitung)

 

Der Sefer Evronot des Rabbi Juda Mehler Reutlingen,

Faksimileausgabe mit Einführung, Übersetzung und Kommentar, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2023 (in Vorbereitung)

 

 

Aufsätze:

 

„‚Creatio ex nomine‘: Josef Gikatillas Kommentar zu Genesis 1“ (in Vorbereitung)

 

„Dostojewskis Heilsfigur Aljoscha Karamasow als Vorlage für Franz Rosenzweigs Konzeption der Erlösung“ (in Vorbereitung)

 

„The Reception of the Bible Codex Ms. or. fol. 1212 in the Light of Ink Analysis“ (zusammen mit Olivier Bonnerot, in Vorbereitung)

 

„New Perspectives On the Hebrew Manuscripts From the Erfurt Collection On Grounds Of Experimental XRF Ink Analysis“ (zusammen mit Zina Cohen, in Vorbereitung)

 

„Torarollen“, in: Mathias Kluge (Hrsg.), Mittelalterliche Geschichte. Eine digitale Einführung (2021) URL: http://mittelalterliche-geschichte.de/1/1/index.php?id=121&lang=de&tpl=2#

 

„Lishmah Qedushat Sefer Torah or the Impossibility for Printing a Torah Scroll from Rabbinic Perspective,“ in: The Jewish Book 1400–1600, hrsg. von Katrin Kogmann-Appel und Ilona Steinmann, Brepols 2021 (im Druck)

 

„Von der Torarolle zum Schreibbüchlein: Die tagin als Erinnerungsanker der Josefsgeschichte in einem mittelalterlichen Torarollenfragment“, in: Genisa-Blätter IV, hrsg. von i.a. Rebekka Denz, Potsdam 2021 (im Druck)

 

„The Kabbalistic Library of Giovanni Pico della Mirandola as Seed of the Growing Christian Kabbalah in Renaissance Time,“ in: Constructions of Mysticism as a Universal: Roots and Interactions Across the Borders (Studies in Oriental Religions, Bd. 71), hrsg. von Annette Wilke [u.a.], Wiesbaden 2021, S. 77–100

 

„The Ritualization of Manufacturing and Handling with Holy Books by the Hasidei Ashkenaz and the Impact of the Monastic Book Culture in the Middle Ages“, in: Ritual Dynamics in Jewish and Christian Contexts, hrsg. von Claudia Bergmann und Benedikt Kranemann, Leiden 2019, S. 56–84

Sommersemester 2019

Senior Research Fellow am Lichtenberg Kolleg (Göttingen) und Privatdozentin an der TU Berlin
Philologisch-Historische Fakultät
  • Telefon: +49 821 598 - 5807
  • E-Mail:
  • Raum 4048 (Gebäude D)

Frau PD Dr. Erdle war im Sommersemester 2019 Gastprofessorin für Jüdische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg.

 

Birgit Erdle, Senior Research Fellow am Lichtenberg Kolleg – The Göttingen Institute for Advanced Studies (2020/2021) und Privatdozentin an der TU Berlin. Sie war u.a. Kurt David Brühl Gastprofessorin am Centrum für Jüdische Studien an der Universität Graz (2020) und hatte den DAAD Walter Benjamin Chair an der Hebrew University of Jerusalem, Israel inne (2012-2018). Jüngste Publikationen: Intentionally left blank – Raum für Notizen. Materials and Forms of Notation in European Jewish Literature / Aufzeichnungsformen und -materialien in europäisch-jüdischer Literatur (hg. mit Annegret Pelz, 2019); Augenblicksaufzeichnung – Momentaufnahme. Kleinste Zeiteinheit, Denkfigur, mediale Praktiken (hg. mit Annegret Pelz, 2020).

 

Aktuelles Projekt: 

Geschichtsdenken und Konzepte der Tradierung in den Schriften von Freud, Kafka und Heine am Leo Baeck Institute London.

  • Epistemologie und Verfahren der memoria in der Literatur seit 1800
  • Korrespondenzen zwischen Literatur und Philosophie in der Moderne
  • Poetik des Sammelns
  • Listenförmiges Erzählen
  • Theorie der Kultur 1800/1900
  • Nachgeschichte des Nationalsozialismus und der Shoah

Buchveröffentlichungen

Literarische Epistemologie der Zeit. Lektüren zu Kant, Kleist, Heine und Kafka.


(unveröffentlichte Habilitationsschrift, erscheint 2015 im Wilhelm Fink Verlag, München).

 

Literarische Epistemologie der Zeit. Lektüren zu Kant, Kleist, Heine und Kafka. (unveröffentlichte Habilitationsschrift, erscheint 2011).

 

Trauma. Zwischen Psychoanalyse und kulturellem Deutungsmuster. Hg., zusammen mit Elisabeth Bronfen und Sigrid Weigel. Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 1999.

 

Mimesis, Bild, Schrift. Ähnlichkeit und Entstellung im Verhältnis der Künste. Hg., zusammen mit Sigrid Weigel. Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 1996.

 

Fünfzig Jahre danach. Zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus. Hg., zusammen mit Sigrid Weigel. Zürich (vdf Hochschulverlag) 1995.

 

Antlitz - Mord - Gesetz. Figuren des Anderen bei Gertrud Kolmar und Emmanuel Lévinas. Wien (Passagen) 1994.


Einzelbeiträge

Schein und Vorschein. Barthes und Kracauer zur Fotoausstellung Family of Man. In: Mona Körte, Anne Kathrin Reulecke (Hg.), „Mythen des Alltags − Mythologies“. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften. München (Fink) 2014, 85-97.

 

Der Chor und die Mägde: Passagen durch den Mythos bei Freud und Adorno. In: Falko Schmieder, Christina Kirchoff (Hg.), Freud und Adorno. Zur Urgeschichte der Moderne. Berlin (Kadmos) 2014, 125-144.

 

Die europäische Sanduhr. Erzählen als Erkenntnismodus in Anna Maria Jokls Essenzen. In: Susanne Blumesberger, Bettina Kümmerling-Meibauer, Jana Mikota, Ernst Seibert (Hg.), „Hieroglyphe der Epoche?“ Zum Werk der österreichisch-Jüdischen Autorin Anna Maia Jokl. Wien (Praesens Verlag) 2014, 18-33.

 

Wortforschung’ als ‚Kulturgeschichtsforschung’. A.J. Storfers Archiv der Wörter. In: Geschichte der Germanistik. Historische Zeitschrift für die Philologien, hg. v. Christoph König und Marcel Lepper, Bd. 43/44, 2013, 108-118.

 

Thinking in Times of Danger: Adorno on Stupidity. In: The Germanic Review. Vol 88, Issue 3, 2013, Special Issue: Futurity Now, 260-270.

 

Maidon Horkheimers Album. In: Anke Kramer, Annegret Pelz (Hg.), Album. Organisationsform narrativer Kohärenz. Das erzählerische Potential von Alben. Göttingen (Wallstein) 2013, 168-190.

Sommersemester 2018

 

Im Sommersemester 2018 konnte Prof. Dr. Nathanael Riemer für die Gastprofessur gewonnen werden. Er hat die ,Juniorprofessor für Jüdische Studien mit dem Schwerpunkt Interreligiöse Begegnungen’ an der Universität Potsdam inne.

Sommersemester 2017

Dr. Mirjam Zadoff
Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, Frühere Gastprofessorin für Jüdische Kulturgeschichte
Jüdische Kulturgeschichte
  • Telefon: -
  • E-Mail:
  • Raum 2018 (Gebäude D)

Dr. Mirjam Zadoff ist seit Mai 2018 Direktorin des NS‑Dokumentationszentrums München. Von 2014 bis Sommer 2019 war sie Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Chairs in Jewish Studies und Professor for Modern History an der Indiana University Bloomington. Sie hat in Wien studiert, in München promoviert und habilitiert, und hatte Gastprofessuren und Fellowships in Zürich, Berkeley, Berlin und Augsburg inne. Zadoff ist Autorin zahlreicher Artikel und der in mehrere Sprachen übersetzten Monographien „Der rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem“ und „Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne.“

  • Die Scholems. Eine Deutsch-Jüdische Familie
  • Abbildung von Affekten: Schiduchin, Netzwerke und Liebesgeschichten im modernen Judentum

Bücher

 

 

 

Hrsg. gemeinsam mit Noam Zadoff: Scholar and Kabbalist: The Life and Work of Gershom Scholem (IJS Studies in Judaica, Band: 19). Brill, Boston 2018.

 

Der Rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem. Hanser, München 2014.

 

Die Scholems. Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie (accepted for publication, Munich: Hanser 2010) Von derselben Seelenwurzel. Joseph Weiss – Gershom Scholem. Ein Schüler und sein Lehrer. with Noam Zadoff (accepted for publication, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010).

 

Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne. Jüdische Religion, Geschichte und Kultur Vol. 6. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2007.

 

“Arisierung“ von Mobilien. with Gabriele Anderl, Edith Blaschitz, Sabine Loitfellner and Niko Wahl. Veröffentlichungen der Österr. Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich Vol. 15. Vienna: Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2004.

 

Artikel

Geraubt, benutzt, verbraucht. Weil Dinge kein Gedächtnis haben. with Niko Wahl. In: ReCollecting. Raub und Restitution, ed. by Alexandra Reininghaus. Vienna: Passagen 2009, 77-86.

 

Unter Brüdern – Gershom und Werner Scholem. Von den Utopien der Jugend zum jüdischen Alltag zwischen den Kriegen. In: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 1 (2007) 2, 56-66.

 

Joseph Weiss und Gershom Scholem – Eine Freundschaft in Briefen.,  with Noam Zadoff. In: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 1 (2007) 2, 94-98.

 

Die Bügelfalte des Antisemitismus. Karlsbad, in der Sprache der Ambivalenz. In: Politik vor Ort. Sinngebung in ländlichen und kleinstädtischen Lebenswelten. Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 4 (2007), ed. by Hanns Haas and Ewald Hiebl, 293- 306.

 

“L’schonnoh habbo! Nach dem schönen Marienbad...“ On the Ambivalence of a Modern Sanctuary. In: Bohemia. A Journal of History and Civilisation in East Central Europe 46 (2005) 1, 87-101.

 

Herzl im Kurbad. Über Karlsbad und Tiberias, Projektionsräume der Diaspora und der zionistischen Utopie. In: „Ohne Wasser ist kein Heil“ Medizinische und kulturelle Aspekte der Nutzung von Wasser. Ed. by Sylvelyn Hähner-Rombach, (Medizin, Gesellschaft und Geschichte, Beiheft 25), Stuttgart: Steiner-Verlag 2005, 119-135.

 

Leben in der Abwesenheit. Die Erinnerung an das Gute und Schöne im Elend des Ghettoalltags. In: Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1941. Ed. by Vincas Bartusevicius, Joachim Tauber and Wolfram Wette. Köln/Weimar: Böhlau Verlag 2003, 156-170.

 

Verzuckerte Bücher. Im Zwischenraum der Texte. In: Jüdische Geschichte. Alte Herausforderungen, neue Ansätze. Ed. by Eli Bar-Chen and Anthony Kauders. Munich: Utz 2003, 123-142. 

Suche