Abschlussarbeiten am Arbeitsbereich Rezeption und Wirkung
Sie suchen ein Thema und eine Betreuerin für Ihre BA- oder MA-Arbeit? Am Arbeitsbereich Rezeptions- und Wirkungsforschung werden Abschlussarbeiten in folgenden Themengebieten betreut:
- Erleben und Wirkung von medialen Narrationen
- Gesundheitskommunikation
- Umweltkommunikation
- Wissenschaftskommunikation
- Mediennutzung: Gewohnheiten, Selektion, Nutzungskontexte
- Normen, Werte, Emotionen
- Nutzung von sozialen Medien und soziale Vernetzung
Formales Vorgehen
Überlegen Sie sich ein grundlegendes Forschungsproblem, das in einem der Themenfelder anschlussfähig ist. Im Anmeldeverfahren für Abschlussarbeiten wählen Sie anschließend Priorität 1 für Rezeption und Wirkung. Die Vergabe von Plätzen für die Abschlussarbeitsbetreuung erfolgt, soweit es die Auslastung der Kapazitäten und die Nachfrage erlauben, gemäß Ihrer thematischen Passung und Prioritätsangaben.
Nähere Informationen zum Anmeldeverfahren der Abschlussarbeit erhalten Sie im Bereich " Studium".
Konkrete Themenvorschläge
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ChatGPT als Arzt und Therapeut bei chronischen Erkrankungen: Welchen Einfluss hat KI auf das Krankheitsmanagement von Erkrankten? (Qualitative Interviews, Experiment)
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Hinschauen hilft! Alltagsnarrationen und ihre Relevanz für prosoziales Verhalten (Experiment)
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Gut durch jede Krise kommen: Thematisierung von Resilienz in den Medien (im Besonderen in Social Media Kanälen versus Massenmedien) (Inhaltsanalyse)
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„Flooding the zone with shit“: Politikverdrossenheit durch KI-generierte Medieninhalte (Experiment)
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Greenwashing oder wirklich transparent und nachhaltig?! Wirkung von Nachhaltigkeitssiegeln (Experiment)
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KI in der Werbung: Die Auswirkung von KI-Autorenschaften auf Verarbeitungsprozesse (Experiment)
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Leben mit der KI: Wie verändert(e) sich die Darstellung von Generativer KI im Qualitätsjournalismus seit ChatGPT? (Inhaltsanalyse)
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„Google-KI droht ganzer Menschheit“: Welchen Einfluss haben anthropomorphe Darstellungen im Journalismus auf die Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz? (Experiment)
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Klimawandel im Detail: Wir wissen, wie der Klimawandel funktioniert, aber müssen wir auch wissen, wie ein E-Auto läuft, eine Windturbine Strom produziert oder eine Schwammstadt aufgebaut ist? Und helfen uns Modellierungen dabei, die Politikverdrossenheit zum Klimawandel zu überwinden?
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Biodiversity Fiction: Zur Wirkung verschiedener Darstellungsformen der Biodiversitätskrise in fiktionalen Erzählungen. (Experiment; bei angepasster Fragestellung auch andere methodische Zugänge möglich, z. B. Inhaltsanalyse)
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Wenn auf Plakaten oder Buchcovern die Welt schon untergegangen ist: Welche Rolle spielen Paratexte in der Wahrnehmung und Verarbeitung narrativer Darstellungen von Klimawandelfolgen? (Experiment)
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Wie und in welchem Umfang werden Klimawandeldiskurse in wetterbezogener Nachrichtenberichterstattung (verschiedene Mediengattungen möglich) verhandelt? (Inhaltsanalyse)
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Wie verändert sich die mediale Darstellung soziale Normen in gesellschaftlichen Krisen?
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Welche Wirkung hat die Kommunikation von wissenschaftlicher Evidenz (z. B. im Bereich Gesundheits-/ Umwelt-/ Wissenschaftskommunikation)? (Experiment)
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Publikumserwartungen an kritische Wissenschaftsberichterstattung (Befragung)
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Kritischer Watchdog oder Loyal Facilitator? Journalistische Rollen im Kontext der Berichterstattung über wissenschaftliche Themen (Inhaltsanalyse)
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Nachrichtenverarbeitung via Google-KI: Welche Rolle spielen KI-Einsatz und Label für die Wahrnehmung journalistischer Qualität und das Vertrauen? (Experiment)
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„Ich zeige dir unterhaltsam, wie ich meinen Alltag mit einer Erkrankung gestalte und du lachst mit mir, aber lernst auch daraus” – Instagram als nicht intendierter Kompetenztrainer in Gesundheitsfragen für die Selbstwirksamkeit bei chronischen Erkrankungen (Qualitative Interviews, Experiment)
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Welche Wirkung haben Evidenzkriterien auf die Nutzung und Wirkung von gesundheitsbezogenen Entscheidungshilfen (z.B.: Macht es einen Unterschied, ob eine Therapieoption für eine Erkrankung als wissenschaftlich absolut gesichert angesehen wird, oder ob die Forschungsarbeit erst am Anfang ist und nur wenige Kenntnisse verfügbar sind)? (Experiment)
Forschungsethik
Am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rezeptions- und Wirkungsforschung werden zahlreiche Studien mit Menschen durchgeführt. Daher gilt es, bei der Konzeption und Durchführung der Studien ethische Gesichtspunkte in allen Phasen miteinzubeziehen. Nutzen und potentielle Schäden einer Forschungsarbeit sind stets gegeneinander abzuwägen. Dieses Prinzip gilt auch für Abschlussarbeiten, die vom Lehrstuhl betreut werden. Die Abschlusskandidatinnen und -kandidaten des Lehrstuhls orientieren sich daher an den ethischen Richtlinien der Europäischen Kommission, die unter nachfolgendem Link eingesehen werden können:
Für den Umgang mit Daten aus sozialen Medien verweisen wir auf das nachstehende Paper.