Höchste Qualität

„Wir eröffnen Welten“ lautet das Leitmotiv der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Seit 50 Jahren gestaltet sie den stetigen Wandel in den Wirtschaftswissenschaften mit und beweist sich aktuell – erfolgreicher als je zuvor – im internationalen Wettbewerb. Kontinuierlich erschließen ihre Mitglieder innovative Fragestellungen, entwickeln Ansätze zu deren Analyse und Lösung und präsentieren ihre Forschungsergebnisse der weltweiten Scientific Community auf international renommierten Tagungen und in weltweit führenden Fachzeitschriften, kurzum die Mitglieder erzeugen „Impact“.

Vielschichtig

Die untersuchten wirtschaftswissenschaftlichen Phänomene sind heute so vielschichtig, dass sie nicht länger nur von einer Perspektive aus betrachtet werden können. Die Fakultät trägt mit ihrer Forschung dazu bei, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und zu erklären, zukünftige Entwicklungen auf Mikro- und auf Makroebene zu prognostizieren und konkrete Entscheidungsprobleme zu lösen. Sie prägt dabei nachhaltig den Diskurs über wichtige Zukunftsfelder wie Digital Business & Entrepreneurship, Health & Society sowie Sustainability und wirkt durch einen aktiven Austausch am Transfer von Wissen in die Gesellschaft mit. Ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs ermöglicht sie im Sinne eines Weltenöffners einen Blick weit über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus. Höchste Qualität ist bei all dem, was die Fakultät in der Forschung tut, nicht nur ihr Anspruch, sie wird diesem auch in vollem Umfang gerecht.

Methodisch fundiert

Neuartige und komplexe Fragestellungen erfordern kluge und nicht verkürzende Antworten. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät stellt sich dieser Herausforderung durch die konsequente Anwendung neuester Methoden. Ein Schwerpunkt, mit dem sich die Fakultät über die vergangenen Jahrzehnte hohe Reputation erworben hat, liegt auf der Anwendung quantitativer Ansätze aus den Bereichen Statistik, Ökonometrie und Optimierung. Heute werden diese ergänzt zum Beispiel durch Verfahren der künstlichen Intelligenz, Experimente im fakultätseigenen Rechnerlabor und die gezielte Erhebung von Daten in der Unternehmenspraxis. Mit Hilfe dieses breiten Methodenspektrums gibt die Fakultät fundierte und nachvollziehbare Antworten und erarbeitet nachhaltige Lösungen.

Digital Business & Entrepreneurship

Die digitale Transformation stellt einen Megatrend dar, der in den kommenden Jahrzehnten alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen wird. Für die Wirtschaft bedeutet dieser Wandel, dass digitale Geschäftsmodelle Märkte prägen und Innovationen, Unternehmensgründungen sowie das Wirtschaftswachstum treiben werden. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät setzte schon frühzeitig entsprechende Forschungsschwerpunkte im Themenbereich Digital Business & Entrepreneurship. Die resultierenden Forschungsergebnisse werden durch zahlreiche Kooperationen mit öffentlichen und privaten Organisationen in die Praxis transferiert. Im „Augsburg Center for Entrepreneurship“ (ACE), das von Mitgliedern der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät geleitet wird, werden Unternehmensgründungen unterstützt und initiiert.

 

Zentrale Forschungsfelder im Bereich Digital Business sind Digitalstrategien und disruptive Geschäftsmodelle. Im Bereich Entrepreneurship sind Fragestellungen der Wissensökonomie und der Quellen innovativer Geschäftsideen sowie die Mechanismen ihrer Umsetzung wichtige Untersuchungsgegenstände. In konkreten Projekten befassen sich die Forschenden an der Fakultät mit der Adoption disruptiver Geschäftsmodelle, Fragestellungen des Omnichannel und Customer Experience Management, der geteilten Nutzung von Gütern und Leistungen, dem Spannungsfeld zwischen Personalisierung und Privatsphäre sowie den Möglichkeiten des „Cloud-Computing“, der „Gamification“ und des „Crowdfunding“. Weitere Projekte befassen sich mit Unternehmensgründungen in Universitätsumfeldern und damit, wie sich Wissensspillover auf die zukünftige Entwicklung einer Region auswirken.

Sustainability

Die Realisierung einer global nachhaltigen Entwicklung, etwa durch Dekarbonisierung, Ressourcenschonung und nachhaltige Mobilität, ist eine zentrale Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät hat in den vergangenen Jahrzehnten wesentliche Forschungsbeiträge in den Bereichen Energie, Klima, Ressourcen und Umwelt geleistet, die maßgebliche Grundlagen und Treiber für Transformationsprozesse hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft sind. Zahlreiche Forschende an der Fakultät beschäftigen sich intensiv mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen und transferieren ihre Forschungsergebnisse auch in relevante Praxis- und Politikgremien wie etwa den Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung. 

 

Zentrale Forschungsfelder an der Fakultät sind insbesondere das nachhaltige Management in Unternehmen, die Umsetzung einer Bioökonomie und die Wirkungen des Klimawandels auf das Finanz- und Wirtschaftssystem. In konkreten Forschungsprojekten beschäftigen sich die Forschenden unter anderem mit internationalen Vergleichen des freiwilligen Umweltverhaltens von Unternehmen, optimaler Klimapolitik, sowie der Quantifizierung und dem Management von Chancen und Risiken, die durch die Dekarbonisierung der Wirtschaft entstehen. Ebenso werden neue Ansätze für die Innovationsförderung durch umweltpolitische Instrumente, etwa bezogen auf erneuerbare Energien, wie auch für die Gestaltung und Bewertung nachhaltiger Produkte und Produktionsprozesse entwickelt.

Health & Society

Erhebliche Kostensteigerungen durch den demografischen Wandel und den medizinisch-technischen Fortschritt sowie der gleichzeitige Fachkräftemangel verstärken die Knappheit von Gesundheitsressourcen und damit die Notwendigkeit einer effizienten Ressourcenallokation zur Sicherung eines leistungsfähigen Gesundheitssystems. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät leistet dazu seit langem wichtige Beiträge in den Bereichen Regulierung, Prozessoptimierung und Digitalisierung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden unter anderem über die Mitwirkung in wissenschaftlichen Beratungsgremien wie dem Bundesministerium der Finanzen oder dem Bundesversicherungsamt in den politischen Prozess eingespeist, aber auch praktisch in Kliniken umgesetzt.

 

Zu den zentralen Forschungsfragen der Fakultät gehört neben der Erklärung von Marktversagen in Gesundheitssystemen auch die Entwicklung von Reformoptionen für die Gesundheitspolitik. Auf der Mikroebene steht hierbei die Analyse von Anreizen im Mittelpunkt, zum Beispiel in den Bereichen des individuellen Gesundheitsverhaltens oder der Leistungserbringung durch Ärzte und Kliniken. Auf der Makroebene wird neben der Nachhaltigkeit der Gesundheitsfinanzierung der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Wirtschaftswachstum untersucht. Des Weiteren beschäftigen sich Forschende der Fakultät mit der Prozessoptimierung bei der Belegung von Operationsräumen und Intensivstationen sowie in der Personaleinsatzplanung. Die aus der Digitalisierung entstehenden Chancen, aber auch Risiken untersuchen sie unter dem Stichwort Health 4.0.

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