Die vergangenen großen Hochwasserereignisse sowie die extrem trockenen und heißen Sommer der letzten Jahre haben vielen Menschen deutlich vor Augen geführt, dass der Klimawandel mit seinen Folgen auch in Mitteleuropa immer deutlicher spürbar wird und das Leben der Menschen stark beeinflussen wird. Ungeachtet vielfältiger politischer Bemühungen und einer weltweit wachsenden Wahrnehmung der Dringlichkeit von Emissionsminderungen steigen die Treibhausgasemissionen ungebremst an. Der Klimawandel gilt als eine der größten globalen Herausforderungen der Menschheit. Sowohl unser vergangenes als auch gegenwärtiges Handeln beeinflussen entscheidend das Klima und die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen.

Aktive, nachhaltige Klimapolitik erfordert angesichts der Unumkehrbarkeit der sich bereits deutlich abzeichnenden Veränderungen von Klima und Umwelt die Entwicklung und Implementierung konkreter Anpassungsstrategien. Um Wohlstand, Gesundheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Biodiversität und ein friedliches Zusammenleben langfristig zu sichern, müssen Ökosysteme, Gesellschaft und Wirtschaft widerstandsfähiger werden gegenüber den Auswirkungen des globalen Klimawandels.

Klimaresilienz ist die Reduzierung von Verwundbarkeiten und die Stärkung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels. Klimaresilienz muss dabei eine Spannbreite umfassen, die von Ökosystemen und menschlicher Gesundheit über Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu Politik und Rechtsprechung reicht. Klimaresilienz erfordert eine umfassende Transformation.

Ziel der Forschung des Zentrums für Klimaresilienz ist es, wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten sowie ganzheitliche und umsetzbare Strategien auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu entwickeln, die Anpassungen an die unabwendbaren Folgen des Klimawandels aufzeigen.

Neuigkeiten

14. Oktober 2021

Welche gesundheitlichen Schäden verursacht der Klimawandel?

Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin und stellv. Direktorin des Zentrums für Klimaresilienz der Universität Augsburg, berichtet bei ARD Campus Talks über wissenschaftliche Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Allergiker und Diabetiker leiden hierzulande unter den Folgen des wärmeren Klimas. Mit computerbasierten Forschungstools untersuchen Prof.Traidl-Hoffmann und ihr Team gesundheitsrelevante Zusammenhänge diverser Umweltfaktoren.

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14. Oktober 2021

Aktuelles Focus-Online Interview mit Prof. Dr. Harald Kunstmann zu Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland

Prof. Dr. Harald Kunstmann, Inhaber des Lehrstuhls für Regionales Klima und Hydrologie sowie Gründungsdirektor des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg, wurde in einem aktuellen Interview von Focus-Online zu den Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland und möglichen Gegenmaßnahmen befragt.

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20. September 2021

Temperaturextreme und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Der Klimawandel stellt eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert dar. Die Zusammenhänge zwischen Wetter, Luft, Klima und der menschlichen Gesundheit besser zu verstehen ist wichtig, um geeignete Anpassungsmaßnahmen entwickeln zu können. Prof. Dr. Elke Hertig, Professorin für Regionalen Klimawandel und Gesundheit, untersucht mit ihrem Team Luftinhaltsstoffe und meteorologische Variablen, um sie mit Beobachtungen aus der klinischen Krankenversorgung zu verknüpfen.

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16. September 2021

Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft gesucht

Das Zentrum für Klimaresilienz sucht für seine Geschäftsstelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine studentische/wissenschaftliche Hilfskraft.

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14. September 2021

Themenwochenende zum Klimawandel des Staatstheaters Augsburg mit Beteiligung des Zentrums für Klimaresilienz

Zwei Vorstände des Zentrums für Klimaresilienz tragen im Rahmen des Themenwochenendes zum Klimawandel des Staatstheaters Augsburg am 25.09.21 im Gaswerk Augsburg vor. Der Eintritt ist frei.

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2. September 2021

Prof. Dr. Harald Kunstmann zu Gast bei der Fernsehsendung "scobel - Der Kampf ums Wasser" (3sat)

Prof. Dr. Harald Kunstmann, Inhaber des Lehrstuhls für Regionales Klima und Hydrologie sowie Gründungsdirektor des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität Augsburg war am 26.08.21 als Experte zu Gast in der Fernsehsendung “scobel – Der Kampf ums Wasser“ (3sat).

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Forschungskonzept

Das Forschungskonzept des Zentrums für Klimaresilienz orientiert sich an der notwendigen Inter- und Transdisziplinarität einer umfassenden Klimaresilienz-Forschung und stellt die Interaktionen von Mensch, Klima und Umwelt in den Fokus. Es umfasst

 

Naturwissenschaftliche Klimaforschung

in den Bereichen Atmosphäre und Ökosysteme sowie Boden- und Wasserressourcen

Humangeographische und soziologische Forschung

zu klimawandelbedingten sozial-ökologischen Transformationen

Umweltmedizinische Forschung

zu den Wechselwirkungen zwischen Klima, Umwelt und Gesundheit wie z.B. Infektionskrankheiten, nicht-kommunizierbare Erkrankungen und ihren Folgen

Versorgungsforschung

zur Schaffung klimaresilienter Gesundheitssysteme

Historische Forschung

zum Umgang früherer Gesellschaften mit klima- und umweltinduzierten Krisen

Bildungsforschung und Klimakommunikation

Politikwissenschaftliche Forschung

zu Klimapolitik und Governance in Mehrebenensystemen

Forschung zur Gestaltung eines klimaresilienten Wirtschafts- und Finanzsystems

Rechtswissenschaftliche Forschung zur Krisenresilienz

Aufbau und Integration in die Universität

Die Forschung des Zentrums für Klimaresilienz an der Universität wird fakultätsübergreifend, inter- und transdisziplinär umgesetzt unter Beteiligung der Fakultäten für

und in enger Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Umwelt und dem Resource Lab der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg.

 

 

Vernetzung

Das Zentrum kann auf bestehende Strukturen und Netzwerke mit nationalen und internationalen universitären Verbünden, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landesbehörden zurückgreifen. Durch wissenschaftliche Sichtbarkeit und konzertierte Öffentlichkeitsarbeit wird das Zentrum eine entscheidende übergeordnete gesellschaftsrelevante Aufgabe wahrnehmen, indem es eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsunterstützung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ermöglicht.

 

 

Fakultätsübergreifender Aufbau und Integration des Zentrums für Klimaresilienz © Universität Augsburg
Wenn es um die Lösung der Klimakrise geht, müssen alle wissenschaftlichen Disziplinen an einem Strang ziehen. Wir leisten seit Jahren international exzellente Forschung zum Thema Klimawandel. Deshalb bündeln wir unsere Kräfte jetzt in einem universitären Zentrum für Klimaresilienz.

Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel

Die bereits vorhandene interdisziplinäre und internationale Expertise im Bereich Klimaresilienz an der Universität Augsburg wird komplementiert durch insgesamt zehn neu zu schaffende Professuren, zwei davon im Rahmen des bestehenden Forschungsschwerpunktes der Environmental Health Sciences.

Vizepräsident Prof. Dr. Malte Peter

Neue Professuren

Die bereits vorhandene disziplinäre, interdisziplinäre und internationale Expertise im Bereich Klimaresilienz an der Universität Augsburg – dies sind bereits 25 Professuren – wird komplementiert durch insgesamt zehn neue Professuren. Über die High Tech Agenda Bayern werden dabei acht neue Professuren eingerichtet: 

  1. Universitätsprofessur für Urbane Klimaresilienz
  2. Universitätsprofessur für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Klimapolitik
  3. Universitätsprofessur für Umweltsoziologie mit Schwerpunkt Sozial-Ökologische Transformation, Resilienzdesign und Klima
  4. Universitätsprofessur für Resilient Operations
  5. Universitätsprofessur für Klimaresilienz von Kulturökosystemen
  6. Universitätsprofessur für Umweltökonomie
  7. Universitätsprofessur für Öffentliches Recht und Krisenresilienz
  8. Universitätsprofessur für Climate Finance

 

Diese werden um zwei weitere Professuren im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Environmental Health Sciences erweitert:

  1. Universitätsprofessur für Health System Resilience
  2. Universitätsprofessur für Climate Change and Global Health

Integration in die Lehre

Das Zentrum für Klimaresilienz ermöglicht den Ausbau der bereits etablierten Masterstudiengänge Klima- und Umweltwissenschaften, Geographie, Umweltethik, Sozialwissenschaften (Konflikte in Politik und Gesellschaft) und des Modellstudiengangs Medizin. Angestrebt wird zudem der Aufbau eines neuen überfakultären Masterstudiengangs “Klimaresilienz”. Dies wird begleitet von einer engen Zusammenarbeit mit dem neuen internationalen Doktorandenkolleg “Um(welt)denken. Die Environmental Humanities und die ökologische Transformation der Gesellschaft” im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern. 

 

Geschäftsstelle

Dr. Clemens Heuson
Geschäftsführer
Zentrum für Klimaresilienz
  • Telefon: +49 821 598-6418
  • E-Mail:
Kathrin Auhuber
Assistentin Geschäftsführung
Zentrum für Klimaresilienz
  • Telefon: +49 821 598-6417
  • E-Mail:

Vorstand

Prof. Dr. Harald Kunstmann
Direktor
Zentrum für Klimaresilienz
Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann
stellvertretende Direktorin
Zentrum für Klimaresilienz
Prof. Dr. Axel Tuma
stellvertretender Direktor
Zentrum für Klimaresilienz
Prof. Dr. Elke Hertig
stellvertretende Direktorin
Zentrum für Klimaresilienz
Dr. Anja Kalch
Vertreterin des wissenschaftlichen und künstlerischen Mittelbaus
Zentrum für Klimaresilienz

Ordentliche Mitglieder

Lehrstuhlinhaberin
Rezeption und Wirkung
Prof. Dr. Michael Bittner
Professor
Atmosphärenfernerkundung
Ordinarius
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhlinhaber
Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung
Studiendekan Geographie
Wasser- und Bodenressourcenforschung
Inhaberin der Professur
Regionaler Klimawandel und Gesundheit
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Rezeption und Wirkung
Lehrstuhl für Soziologie
Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Martin Kment
Fachdekan für Forschungsangelegenheiten
Juristische Fakultät
Lehrstuhlinhaberin
Europäische Regionalgeschichte
Professur für Angewandte Geoinformatik
Angewandte Geoinformatik
Lehrstuhlinhaber
Regionales Klima und Hydrologie
Akademischer Rat
Europäische Regionalgeschichte
Prof. Dr. Jakob Linseisen
Lehrstuhlinhaber
Epidemiologie
Ordinarius
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Prof. Dr. Avidan Neumann
Bioinformatiker; Leiter des Fachbereichs "Umwelt-Bioinformatik"
Umweltmedizin
Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Robert Nuscheler: Finanzwissenschaft, insbesondere Gesundheitsökonomik
Lehrstuhlinhaberin
Didaktik der Geographie
Akademischer Rat
Prof. Dr. Marco Wilkens: Finanz- und Bankwirtschaft
Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Matthias Rossi - Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht sowie Gesetzgebungslehre
Lehrstuhlinhaber
Geschichte der Frühen Neuzeit
Lehrstuhlinhaberin
Moraltheologie
Lehrstuhlinhaber
Humangeographie und Transformationsforschung
Leitung
Wissenschaftszentrum Umwelt
Akademische Rätin, Leitung Resource Lab
Institut für Materials Resource Management
Inhaberin Lehrstuhl für Umweltmedizin
Umweltmedizin
Geschäftsführende Direktorin
Geoinformatik
Ordinarius
Prof. Dr. Axel Tuma: Production & Supply Chain Management
Lehrstuhlinhaber
Analytische Philosophie
Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Marcus Wagner: Innovation und Nachhaltiges Management
Dekan
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Assoziierte Mitglieder

PD Dr. med. Michael Ertl

 

Oberarzt

Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie


E-Mail: michael.ertl@uk-augsburg.de

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