Zentrum für Klimaresilienz
Die vergangenen großen Hochwasserereignisse sowie die extrem trockenen und heißen Sommer der letzten Jahre haben vielen Menschen deutlich vor Augen geführt, dass der Klimawandel mit seinen Folgen auch in Mitteleuropa immer deutlicher spürbar wird und das Leben der Menschen stark beeinflussen wird. Ungeachtet vielfältiger politischer Bemühungen und einer weltweit wachsenden Wahrnehmung der Dringlichkeit von Emissionsminderungen steigen die Treibhausgasemissionen ungebremst an.
Der Klimawandel gilt als eine der größten globalen Herausforderungen der Menschheit. Sowohl unser vergangenes als auch gegenwärtiges Handeln beeinflussen entscheidend das Klima und die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen.
Aktive, nachhaltige Klimapolitik erfordert angesichts der Unumkehrbarkeit der sich bereits deutlich abzeichnenden Veränderungen von Klima und Umwelt die Entwicklung und Implementierung konkreter Anpassungsstrategien. Um Wohlstand, Gesundheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Biodiversität und ein friedliches Zusammenleben langfristig zu sichern, müssen Ökosysteme, Gesellschaft und Wirtschaft widerstandsfähiger werden gegenüber den Auswirkungen des globalen Klimawandels.
Klimaresilienz ist die Reduzierung von Verwundbarkeiten und die Stärkung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels. Klimaresilienz muss dabei eine Spannbreite umfassen, die von Ökosystemen und menschlicher Gesundheit über Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu Politik und Rechtsprechung reicht. Klimaresilienz erfordert eine umfassende Transformation.
Ziel der Forschung des Zentrums für Klimaresilienz (ZfK) ist es, wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten sowie umsetzbare Strategien auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu entwickeln, die Anpassungen an die unabwendbaren Folgen des Klimawandels aufzeigen.
Neuigkeiten
Dr. Charlotte Weatherill: Vulnerability and Resistance: Locating climate politics in imperial mess?
Zwei ZfK-Studien vergleichen das Allgäu und den Verwaltungsbezirk Köln: Untersucht wurde, wie die Energiewende Landschaften verändert und klimagerecht gestaltet werden kann.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts am ZfK untersuchten zwei Studien, wie sich die regionale Energiewende auf die Landschaft auswirken könnte und wie sogenannte „Energielandschaften“ gestaltet werden sollten, um den Zielen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden. Die Studien verglichen das Planungsgebiet Allgäu mit dem Verwaltungsbezirk Köln.
Interdisziplinäres Green Research Network BRaVE am Zentrum für Klimaresilienz feiert Halbzeit – Gastvortrag von Prof. Dr. Simron J. Singh von der kanadischen University of Waterloo
Am Freitag, den 22. Mai 2026, kamen die zwölf Promovierenden des interdisziplinären Green Research Networks "BRaVE: Identification of Vulnerabilities ,Indicators, and Actions", ihre Forschungsleitungen, Tandempartnerinnen und Tandempartner sowie weitere Mitglieder des Zentrum für Klimaresilienz zusammen, um Einblicke in ihre Forschungsarbeit zu geben und Zwischenergebnisse zu diskutieren.
Veranstaltungen im Sommersemester 2026
Auch im Sommersemester 2026 findet wieder die Vortragsreihe am zentrum für Klimaresilienz statt.
Wenn Sie Interesse an den Vorträgen von verschiedenen Referentinnen und Referenten haben, finden Sie alle Informationen hier: Zu den Veranstaltungen.
Die Vorträge werden über Zoom übertragen.
Sie können sich einwählen unter: https://uni-augsburg.zoom-x.de/j/66502852369?pwd=e9vJrx7ckhaH89a4IZ7MHXEhhxOk1C.1
Meeting-ID: 665 0285 2369
Kenncode: N*rE4@
Green Research Network "BRaVE"
Seit dem 01.11.24 besteht das Green Research Network "Building Climate Resilience for a Vital Environment (BRaVE): Identification of Vulnerabilities, Indicators, and Implications for Actions". Die Auftaktveranstaltung fand am 23. Januar zusammen mit der Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, statt.
Ziel von BRaVE ist die Entwicklung von interdisziplinären Methoden zur Identifizierung klimabedingter Vulnerabilitäten und die Ableitung von quantitativen und/oder qualitativen Indikatoren zur möglichen Früherkennung von Risiken. Damit werden nachhaltige Lösungsansätze zur Abmilderung dieser Risiken erreicht. Die adressierten Vulnerabilitäten umfassen die Spannbreite der am ZfK vertretenen Disziplinen, also insbesondere geowissenschaftliche, (ressourcen-) ökonomische, logistische, medizinische, soziale, politische und juristische Risiken.
BRaVE umfasst 12 Teilprojekte, welche mit jeweils 0,5 Promovierenden-Stellen über 3 Jahre aus den Mitteln der „Grünen Transformation“ der Universität Augsburg gefördert werden. Die Teilprojekte starten im 3. Quartal 2024 und werden zum Ende des 4. Quartals 2027 abgeschlossen. Im Sinne der geforderten Interdisziplinarität sollen möglichst alle derzeit am ZfK beteiligten Disziplinen vertreten sein. Neben dem ZfK sind weitere Forschende der Universität Augsburg, insbesondere des Wissenschaftszentrums Umwelt (WZU) sowie des Zentrums für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG), als Tandem-Partner in die Betreuung der BRaVE-Promovierenden eingebunden.
Publikationen und Forschungsarbeiten
Kontakt & Anschrift
Kontakt & Postanschrift
Zentrum für Klimaresilienz -ZfK
Universität Augsburg
Universitätsstraße 12
86159 Augsburg
Tel: +49 821 598-4802
E-Mail: info@ccr.uni-augsburg.de
Anfahrt & Parkmöglichkeiten
Das ZfK befindet sich im Gebäude I auf dem Campusplan
Genaue Anfahrt Beschreibungen mit Bus und Bahn als auch mit dem PKW finden Sie hier (ganz unten auf der Seite)
Parken: P5 + P6