Fachprofil

Die Dogmatik gehört in den Kreis der systematischen Fächer innerhalb der katholischen Theologie. Ihr Erkenntnisinteresse richtet sich auf die wissenschaftliche Reflexion des christlichen Glaubens in seiner Gesamtheit, wie er in Lehre und Leben der Kirche bezeugt wird. Dabei ist die Dogmatik auf die anerkannten theologischen Erkenntnisquellen – insbesondere die heilige Schrift, wie sie in der Tradition der Kirche ausgelegt wird – verwiesen.

 

Methodisch rezipiert die Dogmatik Ergebnisse exegetischer und historischer Forschung, sie steht darüber hinaus im Dialog mit der Philosophie, wenn sie sich im Licht der Vernunft um reflektierte Aneignung der geglaubten Bekenntnisinhalte bemüht.

 

Die Entfaltung des dogmatischen Themenspektrums folgt der historisch gewachsenen Binnengliederung des Fachs in „Traktate“: Dogmatische Prinzipienlehre, Gotteslehre, Schöpfungslehre (mit theologischer Anthropologie), Christologie und Soteriologie, Mariologie, Ekklesiologie, Sakramentenlehre, Gnadenlehre und Eschatologie. In ihnen kommen die zentralen Gehalte des christlichen Credo zur Sprache.

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